Little Annie und Baby Dee: Album, Konzerte, Bücher

Little Annie und Baby Dee muss man Lesern unserer Seite wohl nicht extra vorstellen. Genrebegriffe prallen ohnhin ab an der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen, und das Namedropping zu ihren zahlreichen musikalischen Kollaborationen wäre mit Current 93, Crass, Antony und Marc Almond gerade mal auf der ersten Seite angekommen. Dass die beiden Künstlerinnen nun endlich ihre Drohung wahr und gemeinsame Sache machen, ist allerdings eine Ankündigung wert. Die beiden Sängerinnen haben zusammen ein Album aufgenommen, das Ende des Jahres bei Tin Angel Records in London erscheinen wird, zu den Gastmusikern gehören u.a. Will Oldham und Eric Chenaux.

Auf das Zusammenspiel von Annies souligem Alt und Dees fragilem Falsett darf man ebenso gespannt sein wie auf die Fusion ihrer jeweils eigenen Ideen des Songwritings. Zuvor gibt es eine kleine Europa-Tournee, bei der die beiden, zum Teil in Begleitung von Paul Wallfisch und dem Violinisten Jordan Hunt, auch auf drei deutschen Bühnen zu sehen sind:

Di., 16. Okt. Roter Salon der Volksbühne, Berlin

Fr., 26. Okt. Stadttheater, Dortmund (im Rahmen von Paul Wallfischs „Small Beast“-Reihe)

Sa., 27. Okt, Kampnagel, Hamburg

Zudem ist von Annie vor kurzem ein illustriertes Buch namens „Sing, Don’t Cry“ erschienen, in welchem die Sängerin teils in Prosa, teils in Versen die Geschichte eines Mexico-Aufenthaltes erzählt, der ihr Leben verändert hat. In Kürze erscheint ihre komplette Autobiografie „You Can’t Sing The Blues While Drinking Milk “. Zum Album und den Büchern demnächst mehr in unserem Rezensionen-Teil.

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