Impressionismus, diese als Schimpfwort angedachte Bezeichnung des Kunstkritikers Louis Leroy für eine Sammelausstellung fünf junger Maler im Jahre 1874, war die letzte allgemein verständliche und verbindliche Ausdrucksform, auf die sich alle europäischen Nationen einigen konnten. Mit Impressionismus verbindet man als Laie Müßiggang und Tagträumerei. Bei aller Kritik am sogenannten Wunschdenken ist der Wunsch, letzten Endes der nach dem guten Leben, jedem Denken im emphatischen Sinne eingeschrieben; und dort, wo dieser Wunsch verleugnet oder abgedrängt ist gerät es zu einer Ansammlung von Merksätzen. Weiterlesen