Ô Seuil: Neues von Mathias Delplanque auf Ici d’ailleurs

Ganze sieben Jahre nach seinem vorigen Soloalbum “Drachen” und einige Wochen nach seiner Kollaboration “”L’Ombre de la Bête” erscheint in dieser Tage ein neuer – genauer der sechzehnte – Longplayer des französischen Komponisten und Klangkünstlers Mathias Delplanque. “Ô Seuil” basiert wie viele seiner sowohl im Alleingang als auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Virtuosen aufgenommenen Arbeiten auf der elektronischen Überarbeitung meist akustischer Klangquellen, bei denen ein großer Teil auf traditionelle Instrumente wie Hackbrett, Gitarren, Sackpfeife und diverse Perkussionsgeräte zurückgeht. Gerade letztere markieren einen Bruch mit vielen früheren Aufnahmen des Künstlers, denn sie leiten eine Rückkehr Delplanques zu rhythmischen Strukturen ein. Dabei ereignet sich so unterschiedliches wie aufgeweckte, vorderasiatisch anmutende Perkussion und doomig schleppende No Wave-Drumarbeit. Das Album erschein in den gängigen Formaten in der Mind Travels-Reihe von Ici d’ailleurs. Weiterlesen

FRANÇOIS ROBIN / MATHIAS DELPLANQUE: L’Ombre de la Bête

Viele bringen Instrumente aus der Familie der Sackpfeifen v.a. mit den schottischen Bagpipes, hierzulande Dudelsäcke genannt, in Verbindung. Tatsächlich existieren auch in den keltisch geprägten Regionen des kontinentalen Europa bis nach Galizien verschiedene Formen der Sackpfeifen, eine davon ist die in Nantes und der gesamten südlichen Bretagne verbreitete Veuze. Weiterlesen

KEDA: Hwal

Auf Koreanisch bedeutet „Hwal“ Bogen, und mit etwas Fantasie könnte man das auf den großen Bogen beziehen, der auf Kedas so betiteltem Debüt gespannt wird – von Korea über Frankreich bis Burkina Faso, von höfischer und volkstümlicher Musik bis hin zu Blues, Dub und experimenteller Elektronik. Vom Naturbelassenen bis zum gestylten Feinschliff. Von meditativer Ruhe zum tanzbaren Groove in dezenter Gangart. Darüber hinaus kommt auf der Musik aber auch ein Bogen zum Einsatz. Weiterlesen