WOLF EYES: Undertow

Auf ihren letzten regulären Longplayern haben Wolf Eyes eine Politik der (musikalischen) Zurückhaltung verfolgt. Die Jahre über hat die Band auch immer wieder „research and development“- CD-Rs, Tapes, Lathecuts etc. veröffentlicht, wobei die Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat, “Undertow” knüpft aber an die letzten regulären Alben an: Auf allen fünf Stücken wird ohne allzu große Brachialität eine unangenehme, dystopische Atmosphäre erzeugt. Weiterlesen

WOLF EYES: No Answer – Lower Floors

Seit Wolf Eyes Ende der 90er – damals noch als Soloprojekt von Nate Young – debüttierten, war der Rezipient oft fassungslos ob der Flut der Veröffentlichungen – natürlich nicht nur, aber auch auf den Labels, die von jedem einzelnen Mitglied betrieben wurden (auf John Olsons American Tapes, auf Hanson Records des 2005 ausgestiegenen Aaron Dilloway, auf Gods of Tundra, das von Mike Connelly betrieben wird, der die Band vergangenes Jahr verließ und auf Youngs AA Records). Weiterlesen

NATE YOUNG: Regression

Nate Young hat in den letzten Jahren zusammen mit bei den großartigen DEMONS gezeigt, dass er neben dem erratischen und manchmal etwas beliebig klingenden Werk der WOLF EYES konzentriert instrumentale, atmosphärisch dichte Musik ohne allzu große Schockeffekte oder Brachialität erzeugen kann; “Regression“ knüpft an die bisherigen Werke von DEMONS an: Weiterlesen

DEMONS: Evocation

Hinter diesem – was Projektnamen wie auch Titel des Albums anbelangt – gelinde gesagt klischeehaften Auftreten verbergen sich Nate Young und Steve Kenny, ersterer u.a. bei WOLF EYES tätig. Merkt man bei diesem in den letzten Jahren auch durch die beiden auf Sub Pop veröffentlichten Alben relativ populär gewordenen Projekt neben dem Einfluss THROBBING GRISTLES (vor allem) auch starke Metal- und Hardcoreeinflüsse, sind DEMONS davon meilenweit entfernt. Weiterlesen