Rapoon mit sechstem Teil seiner Sammlung an vergriffenen Aufnahmen

Robin Storey bringt den sechsten Teil seiner Compilation-Reihe “Seeds in the Tide” heraus. Die Sammlungen decken eine große Bandbreite an Tracks ab, die seit Bestehen des Rapoon-Projektes meist auf Samplern oder kleineren Veröffentlichungen erschienen sind und sind folglich musikalisch einigermaßen heterogen: Ambienttracks treffen auf weltmusikalisch eingefärbte Ritualstücke und auf rhythmische Nummern von tanzbarer Qualität ebenso wie auf experimentelle, z.T. rauere Soundscapes. Der aktuelle Teil deckt den Zeitraum Mitte des vorigen Jahrzehnts ab, neben Tracks von diversen EPs und Compilations sind auch Live-Aufnahmen aus dem Zeitraum enthalten. “Seeds in the Tide Volume 06″ erscheint als Doppel-CD und digital bei Zoharum. Weiterlesen

Fallen Gods: Reissue des Klassikers von Rapoon

Robin Storey, Gründer von zoviet france und solo meist unter seinem Künstlernamen Rapoon unterwegs, bringt eines seiner frühen im Alleingang produzierten Album neu heraus. “Fallen Gods”, das 1994 als drittes Rapoon-Album bei Staalplaat erschien, gab dem Projekt sein charakteristisches Gepräge mit ritueller Perkussion, Instrumenten vom indischen Subkontinent und einer Art Ambient, die niemals nur gefällig und bekömmlich daherkam. Das Label zieht Vergleiche zu so unterschiedlichen Künstlern wie Lustmord, Jon Hassell und Psychick Warriors Ov Gaia. Das von Colin Potter neu gemasterte Album erscheint in einer limitierten Vinyl-Edition und digital bei Abstrakce Records. Weiterlesen

OLD CASTLE: s/t

Robin Storey, Robert Pepper und Shaun Sandor sind mit Projekten wie Rapoon, Zoviet France, Pas Musique und Promute in Gefilden unterwegs, die alle m.o.w. in den Nachwehen des Industrial entstanden sind, und mussten sich so irgendwann auf Veranstaltungen über den Weg laufen. 2011 spielten alle auf einem kleinen Festival im New Yorker Café Orwell, woraus kreative Freundschaften und gemeinsame Arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen hervorgingen. Weiterlesen

RAPOON: Blue Days

In den letzten Jahren haben sich zwei Entwicklungslinien im Werk von Robin ‘Rapoon’ Storey herausgebildet. Während der frühere Zoviet France-Musiker in einigen Arbeiten seine rituell-ambiente Seite in langsam aufbauenden Kompositionen primär auf Wirkungsintensität ausrichtet, gibt es seit einiger Zeit vermehrt Veröffentlichungen, denen man nur im weitesten Sinne Albumcharakter attestieren kann, die eher Sammlungen von Skizzen sind, bei denen man als Hörer oft nicht umhin kann, sich die einzeln vorgeführten Sounds in größeren konzeptuellen Zusammenhängen vorzustellen. Weiterlesen