Laurisilva: Neues Album von Saxophonistin und Elektroakustikerin Laura Agnusdei

Unter dem Namen „Laurisilva“ bringt die in Bologna lebende Saxophonistin und Elektroakustikerin Laura Agnusdei ein neues Album heraus, auf dem neben ihrem wichtigsten Instrument und jeder Menge Effekte noch unterschiedliche Percussion und weitere Blaßinstrumente wie Trompete, Flöte und Klarinette zu hören sind. Der Zusatz „Silva“ passt ganz gut zur Urwaldatmosphäre der leicht weltmusikalisch eingefärbte Klänge, der Holzbläser, der Rasseln und der kunstvoll bearbeiteten Sounds, die bisweilen an Froschkonzerte erinnern. „Laurisilva“ vereint eine Mischung aus Homrecordings und Aufnahmen, die letztes Jahr im Den Haager Institute for Sonology aufgenommen wurden, wo die klassisch ausgebildete Musikerin ihren Master in zeitgenösischer Elektronik absolvierte. Das Album erscheint auf dreihundert Vinylscheiben beim Tapeworm-Ableger the Wormhole.

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MARTA DE PASCALIS / HOWLROUND: Split (12″)

Seit einer handvoll Jahren existiert im Süden der Londoner Innenstadt ein neues Veranstaltungszentrum für experimentelle Musik und Kunst namens Iklectik – das einstöckige Backsteinhaus ist Teil einer größeren Anlage, die im 19. Jahrhundert als Schule konzipiert war und in der Zwischenzeit als Buddhistisches Kloster genutzt wurde. Zu den Künstlern, die dort bislang auftraten zählen auch die in Berlin lebende Marta de Pascalis und das englische Duo Howlround, die beide wegen ihres Weiterlesen

Jay Glass Dubs, Hanno Leichtmann und Marta De Pascalis am 2. Februar im Berliner Paloma

Am 2. Februar veranstalten zwei Londoner Labels, der umtriebige Serientäter The Tapeworm und die seit gut zwei Jahren aktiven Bokeh Versions im Kreuzberger Paloma (Nähe Kotti, unweit des West Germany) einen Abend mit ausgewählter elektronischer Musik. Auf dem Plan stehen die Dröhnerin und Soundkünstlerin Marta de Pascalis, der von zahlreichen Kollaborationen bekannte Drummer und Producer Hanno Leichtmann und der Dub-Minimalist Dimitris Papadatos alias Jay Glass Dubs. Weiterlesen

MARTA DE PASCALIS: Anzar

Marta de Pascalis, die aus Rom stammende und heute in Berlin lebende Soundkünstlerin, ist schon seit beinahe zehn Jahren aktiv, hat sich aber mit Veröffentlichungen bisher eher zurückgehalten. In ihren zahlreichen Performances, die früher auch unter dem Pseudonym Maesia stattfanden, verbinden sich analoge und digitale Klangquellen, Synthesizer und Tapes, Polyrhythmen und vielschichtige, gerne auch vom Zufall generierte Klangkollagen zu feinsinnig gestalteten Soundscapes, die nicht ganz zu Unrecht mit der soganannten Weiterlesen