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	<title>African Paper &#187; Abduction</title>
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		<title>SUN CITY GIRLS: Torch Of The Mystics</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 04:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/suncitygirlstorchofthemystics.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10889" title="suncitygirlstorchofthemystics" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/suncitygirlstorchofthemystics.jpg" alt="" width="166" height="150" /></a>Eine der Schattenseiten des DIY besteht in der Tatsache, dass viele der zwangsläufig limitierten Veröffentlichungen von relativ unbekannten aber hochrenommierten Bands früher oder später für drei- bis vierstellige Summen gehandelt werden. Ist dies schlicht Teil eines wilden Anarchismus oder doch der unweigerliche Sieg des kapitalistischen Marktes? Ultralibertäre würden sicher beides bejahen und darauf pochen, dass das ohnehin das gleiche sei. Wie dem auch sei, der natürliche Feind des Leichenflädderers ist die Wiederbelebung von Toten, und dank der vorliegenden<span id="more-10888"></span> (klanglich überarbeiteten) Reissue bei Abduction können alle spät auf den Geschmack gekommenen Fans der Sun City Girls nun den Geldmachern bei Discogs und Ebay den Finger zeigen.</p>
<p>Bei dem für Jahre vergriffenen &#8220;Torch of the Mystics&#8221; handelt es sich um eines der klassischen Alben der Band, und verdient u.a. deswegen Aufmerksamkeit, weil es exemplarisch für einen Zeitraum steht, in dem die Band noch knietief in ihrem ursprünglich neoiserockigen Sound steht, gleichsam aber schon all die Seiten ihres Stils aufweist, für die der Name Sun City Girls später einmal stehen sollte: folkige Ansätze, Einflüsse aus der lateinamerikanischen und vor allem mexikanischen Populärmusik, Zitate aus arabischen und afrikanischen Spielweisen, Morriconeskes etc.</p>
<p>Zusammengehalten wird dies &#8211; wie im übrigens die ganze Discografie von Goucher und den Gebrüdern Bishop unabhängig vom jeweiligen stilitischen Schwerpunkt &#8211; von einem anarchischen Dada-Feeling, dass sich schon im ersten Track in nahezu allen Aspekten findet: im primitiven Punksound, im nöligen Gesang, im immer mal wieder aus dem Takt geratenden Rhythmus und dem unberechenbaren Tempo. Bei &#8220;Tarmac 23&#8243;, dessen bluesige Gitarrensoli durch den konsequenten Wackeltakt noch kunstvoller wirken, weiß man kaum, ob man den lallenden Gesang schamanisch oder infantil finden soll, aber genau das macht seinen besonderen Reiz aus. Im Verlauf des Albums differenziert sich das Stilspektrum immer mehr aus, nach dronigen Folksongs mit orientalischen Blasinstrumenten folgt coolster Texmex mit einem Falsettgesang, den man dem heutigen Richard Bishop gar nicht zutrauen würde.</p>
<p>Auch wenn es eine Frage des Geschmacks ist, möchte ich meine persönlichen Favoriten nicht unerwähnt lassen, namentlich das von einer orientalisch anmutenden Leadgitarre geführte &#8220;Esoterica Of Abyssynia&#8221;, das fast stonerdoomige und nicht unpassend von Grails gecoverte &#8220;Space Phrophet Dogon&#8221; und das launige &#8220;The Shining Path&#8221; mit Hirtenflöte und Ohrwurm-Melodie. Das Stück basiert auf dem Folksong &#8220;Llorando se fue&#8221; von Los Kjarkas, und wem das nichts sagt, der kennt vielleicht die unsägliche Popversion namens &#8220;Lambada&#8221;, die Kaoma einige Jahre nach den Sun City Girls daraus gezimmert hatten.</p>
<p><strong>Label: Abduction</strong></p>
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		<title>THE INVISIBLE HANDS: Teslam</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2014 00:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/theinvisiblehandsteslam.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9642" title="theinvisiblehandsteslam" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/theinvisiblehandsteslam-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit den Sun City Girls brachte Alan Bishop Punkattitüde mit Improvisationsgeist und der Lust an echter und gefaketer Archaik aus vielen Teilen der Welt unter einen Hut, wobei neben amerikanischen und arabischen Einflüssen (die Gebrüder Bishop sind Amerikaner mit libanesischen Roots) vor allem afrikanische und ostasiatische Traditionen von Interesse waren. Bei der Vielzahl der auch nach dem Tod des Drummers und dem Ende der Band immer noch regelmäßig erscheinenden Releases wurde nicht nur mit dem Vorurteil gebrochen, dass Quantität<span id="more-9641"></span> für Qualität hinderlich sei. Auch wurde deutlich, dass verquere Bricolagenklänge von dadaistischer Dunkelheit nicht immer schwer verdaulich klingen müssen.</p>
<p>Vor kurzem legte Bishop mit seiner aktuellen Band The Invisible Hands sein bis dato vielleicht eingängigstes Werk vor. „Teslam“ wurde wie schon das Banddebüt in Bishops Wahlheimat Kairo eingespielt, zusammen mit lokalen Musikern, deren harter Kern längst mit dem Frontmann zu einer festen Gruppe verwachsen ist. Wer beim Lineup (und auch angesichts der auf <a href="http://www.discogs.com/label/52340-Sublime-Frequencies">Sublime Frequencies</a> dokumentierten Passion Bishops sowohl für „seriöse“ traditionelle Musik als auch für schräge Exotica) Orientalisches erwartet, könnte nun einmal mehr überrascht sein über den regionenübergreifenden Sound der Platte. Zwar sind regionale Instrumente zu hören, doch diese sind recht sparsam in ein Klangbild integriert, das eine große Leidenschaft für Rock, Beat und einen Songwriter-Machismo der alten Schule offenbart.</p>
<p>„Slaughterhouse“, das mit einem vuvuzelaartigen Dröhnen beginnt und in einen kernigen Midtemporocksong mündet, klingt sehr amerikanisch und channelt einen Sound, für den man Bands wie The Red Krayola liebt. Wie in dem satten Hardrock von „Weasel Down“, der Schweineorgel in „Places“ und dem schrammeligen Rock&#8217;n'Roll vieler Stücke zeigt Bishop hier, dass er eine Qualität aus Sun City Girls-Zeiten bis heute bewart hat, nämlich den Mut zum gewagten Aneignen von Stilzitaten und eine dreiste Unerschrockenheit gegenüber abgenudelten musikalischen Schablonen, die stets mit Witz angegangen werden und von der Überzeugung künden, dass vieles eben tatsächlich früher besser war, und daran ändern auch keine noch so banalen Revivals etwas, und der Zahn der Zeit schon gar nicht. In dem Sinne sind die unsichtbaren Hände allenfalls Meta-Retro, und nirgendwo zeigt sich das so gut wie in Bishops stimmungsvollen Duettpasagen mit der Sängerin Aya Hemeda, bei denen man um keine Gainsbourg/Birkin-Vergleiche herumkommt.</p>
<p>Während Oud-Klänge und nordafrikanische Rhythmen zwischen all den Gitarrentwangs, den progressiven Orgelteppichen und dem Popappeal von Bishops Gesang eher gut dosiert zum Zuge kommen, ist das Kairo der letzten Jahre in den Texten allgegenwärtig. Jeder der Songs verströmt den Geist einer Metropole, die in der jüngeren Vergangenheit zwei politische Paradigmenwechsel durchlebt hat und letztlich in einer vielleicht noch Jahre andauernden Schwellensituation vor sich hinbrodeln wird, die man als Auswärtiger nur schwer einzuschätzen vermag. Die Invisible Hands vertonen aber viel mehr die kleinen alltäglichen slices of life, die zwischen den epochalen Ereignissen stattfinden, und gehen diese mit einer Menge an skurrilem Humor und slapstickhafter Ironie an. Der rebellische Geist, der darin spürbar ist, schlägt dann auch die Brücke zum Bandnamen, der nicht auf die ökonomische Heilslehre eines Adam Smith, sondern auf obskure Kairoer Street Artists verweist, die durch kryptische Symbole das Tagesgeschehen kommentieren und dabei nicht ganz einflusslos sind.</p>
<p>Ob es diese Stehaufmentalität ist, die zusammen mit der Frische der unverquasten Musik den Titel „Teslam“ passend erscheinen ließ? Das arabische Wort bedeutet Segen, allerdings im weniger mystischen Sinne wie das ähnlich übersetztbare Wort „Baraka“, es deutet darauf hin, das etwas unter einem guten Stern steht. So jedenfalls klingt die Musik, und das ist in jedem Fall eine gute Voraussetzung für die sich immer fester formierende Band.</p>
<p><strong>Label: Abduction</strong></p>
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		<title>SUN CITY GIRLS: Eye Mohini (Sun City Girls Singles Volume 3)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/07/13/sun-city-girls-eye-mohini-sun-city-girls-singles-volume-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2013 01:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/suncitygirlseyemohini.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7349" title="suncitygirlseyemohini" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/suncitygirlseyemohini-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Für einige ihrer Song- und Albumtitel hätten die Sun City Girls ein paar kleine Literaturpreise verdient, so z.B. für das schlichte Statement „You&#8217;re Never Alone With A Cigarette“ (denn Schnorrer sind sofort zur Stelle), das vor fünf Jahren den Auftakt einer Compilation-Reihe betitelte, in der die Singles der Band dokumentiert werden. Zusammenstellungen von Live-Tracks, Outtakes und besonderen Wegmarken waren bereits während der aktiven Bandkarriere ein wichtiges Standbein des Trios und bildeten<span id="more-7348"></span> seit dem Tod von Drummer Charlie Gocher einen großen Teil des posthumen Nachlebens der Gruppe, die kaum auf ein Genre reduziert werden kann und im Wire bereits als &#8220;ethnomusicologist&#8217;s worst nightmare&#8221; geadelt wurde.</p>
<p>Wer mit der enormen Diskografie des Trios vertraut ist, hat wohl ohnehin nicht geglaubt, dass die Reihe im vorigen Jahr mit „Napoleon &amp; Josephine“ abgeschlossen sei, und in der Tat gaben die Archive Stoff für einen weiteren Teil. „Eye Mohani“ deckt primär den Zeitraum der Jahre um 1990 ab, als die Band bereits über die Anfangsphase hinaus war, der Sound jedoch so rau wie eh und je und vor allem Alan Bishops Reisen im afrikanischen und asiatischen Raum der Musik den Stempel des „Ethnischen“ einbrachten. Was mit einer halbminütigen Jazzcore-Kakophonie beginnt, entpuppt sich ein weiteres Mal als vielfältiges Mosaik an Assoziationen, die einem wie Sand durch die Finger gleiten, sobald man sie festzuhalten und zu definieren versucht: Weird Folk, aber von der Art, die niemals zu einem Pop-Phänomen hätte werden können. Nurse With Wound, doch ohne jeglichen Bezug zur Industrial Culture. Texmex als kleine Referenz an die Heimat der Band in Arizona. Jede Menge Fake-Orientalismus und -Afrikanismus, der weder die Originale zu kopieren, noch der Exotismusfalle durch allzu platte Ironie und allzu bemühte Verfremdung zu entfliehen versucht und dabei überraschend ehrlich wirkt.</p>
<p>Obwohl all dies quer durch die ganze Sammlung versteut ist, offenbaren sich in jedem Song andere Schwerpunkte. Die eigenwillige Country- und Latino-Mixtur gerät in „Smile“, dessen Lyrics anscheinend im Turm zu Babel geschrieben wurden, zu dezentem Rock, verwandeln sich in „Rose Room“ in einen tanzbaren Ragtime. Immer wieder kristallisieren sich tolle Melodien aus den improvisierten Strukturen heraus, beim hispanisch anmutenden Ohrwurm „Borungku si Derita“ ist aus all dem Schöngeistigen doch stets Dada und Surrealismus herauszuhören, andere Stücke wie der Titelsong steigern sich zum Ekstatischen und schlagen die Brücke zu punkigen Traditionals, bei denen der Gitarrist wie ein Maghreb-Hendrix klingt, oder zum atonalen Freejazz-Abgrund von „Abydos“. Tanzbare Nummern fernab weltmusikalischer Klischees bilden das Raga „Lemur&#8217;s Urin“ oder „Carousel Tapsel“ mit seinem beschwörenden Flamenco-Rhythmus.</p>
<p>Dass die Bishop-Brüder das Vermächtnis ihrer Band hegen und pflegen ist schon insofern ehrenhaft, da sie sich keineswegs auf alten Meriten ausruhen – Sir Richard betreibt mit Ben Chasny das Duo Rangda, Alan ist mit seiner Kairoer Band The Invisible Hands vielbeschäftigt, auch ist seine Arbeit als Protegee obskurer Geheimtipps nie auf das Niveau einer schalen Routine herabgekommen. Ehrenwert ist die retrospektive Arbeit aber auch deshalb, weil sie kaum redundant ist, auch wenn einige der Songs schon auf früheren (heute vergriffenen) Samplern vertreten waren. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Abduction</strong></p>
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