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	<title>African Paper &#187; Albert Fisch</title>
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		<title>SUBLIMINAL: Sterben Lassen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 07:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit zwei Alben und einer Reihe von EPs hat sich Albert Fisch als inzwischen rabiatester Künstler in der Galakthorrö-Familie etabliert. Thematisch ein Feld beackernd, das Throbbing Gristle mit „Very Friendly“ und „Slug Bait“ zuerst bestellt haben. „Out of the Light“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/19/subliminal-sterben-lassen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/Subliminal.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11402" title="Subliminal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/Subliminal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit zwei Alben und einer Reihe von EPs hat sich Albert Fisch als inzwischen rabiatester Künstler in der Galakthorrö-Familie etabliert. Thematisch ein Feld beackernd, das Throbbing Gristle mit „Very Friendly“ und „Slug Bait“ zuerst bestellt haben. „Out of the Light“ verzichtet fast völlig auf Rhythmus, stattdessen eine pulsierende Klangfläche; Fischs Stimme klingt, als wolle er einen Hybrid aus Power Electronics und Black Metal in die Welt werfen: verzerrt, schreiend, kreischend.<span id="more-11401"></span> „Blood Stain“ ist ein -wenn man so will- typisches Subliminalstück: Da sind diese ruppigen analogen Schleifen, in die zischende Sounds einbrechen und vor allem ist da diese Stimme, die in ihrer Derangiertheit extrem verstörend ist. Man denke an William Bennett zu Zeiten von „Birthdeath Experience“ und lässt ihn dann noch Walter Whites Crystal Meth zu sich nehmen. Hinter der Persona, die da „causing pain receiving pain trust in pain a blood stain“ stammelt und aus sich herauspresst, glaubt man als Hörer fast, eine Person hervorzutreten zu sehen, deren psychischer Zustand jenseits von Gut und Böse ist. Auf nicht einmal drei Minuten zeigt Fisch, wie (überzeugend irritierend) Power Electronics klingen kann. Das Titelstück „Sterben Lassen“ überzeugt durch die Reduktion: (s)eine Stimme, die Legion zu sein scheint und die man in ihrer Kreatürlicheit kaum einem Menschen zuordnen kann &#8211; Angst essen Stimme auf &#8211; dazu eine schwermütige simple Melodie, gegen Ende fiese Hochtöne. „What You Own“ beendet die EP brutal: Vocals, die vielleicht noch am ehesten an traditionelle Power Electronics erinnern und surrende, fräsende Analogschleifen.</p>
<p>Fisch entwirft hier ein Tableaux des Grauens auf gerade einmal vier Stücken und fast noch mehr als bei den vergangene Woche hier besprochenen Da-Sein scheint hier die Grenze zwischen demjenigen, der erleidet und dem, der Leid zufügt, zu verschwimmen, sich in einem Blutfleck aufzulösen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></strong></p>
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		<title>SUBLIMINAL: Under Pressure</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 06:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/031_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5089" title="031_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/031_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach der nach zwei Alben („Gracebudd“ aus dem Jahr 2000, „Coping“ von 2006) 2009 erschienenen „Look at the Creation“-EP folgt mit „Under Pressure“ eine visuell fast identisch gestaltete 7&#8242; mit erneut vier Stücken, die auch musikalisch an den Vorgänger anknüpfen. Ich habe schon bei der Besprechung von „Kosmoloko 2“ darauf hingewiesen, dass das Einmannprojekt von Albert Fisch inzwischen das rabiateste auf Galakthorrö ist und insbesondere die immer zwischen Aggression und Verzweiflung pendelnden Vocals, die seit dem zweiten Album „Coping“ ein typisches Merkmal des Projekts sind, sind im doch <span id="more-5088"></span>sehr stagnierenden und innovationsfeindlichen Genre Power Electronics in ihrer manischen Intensität fast singulär.</p>
<p>Die beiden Stücke der A-Seite, „Daddy Hates You“ und „Why Did I Receive Mercy“, enthalten die Elemente, die Subliminal ausmachen: Da ist der kontrolliert-aggressive Gesang bei erstgenanntem Stück, der nach der Hälfte, nach einem kurzen Bruch, in Hysterie umschwenkt. Da ist der stampfende Rhythmus, der letzteres Stück durchzieht. Man mag zwar dazu tanzen können, jedoch muss das fast zwangsläufig ein „Tanz debil“ sein. Der Höhepunkt der EP ist für mich dann allerdings das Titelstück, das auf beeindruckende Weise deutlich macht, was passiert, wenn der Titel gebende Druck zu groß ist und der Vortragende jedwede Kontrolle, jedweden Selbstschutz verliert. Das von analogen Störgeräuschen durchzogene „Under Pressure“ zeigt den Vokalisten tatsächlich jenseits von Gut und Böse und ist ein beeindruckendes Zeugnis von Selbstoffenbarung. Überraschend fällt dann das letzte Stück „Divisor“ aus: Im Gegensatz zu den anderen drei wird hier auf die stampfenden Analogschleifen verzichtet, stattdessen erzeugen Keyboards eine kleine Trauermusik– sorgen für einen Moment der Ruhe, wenn auch nicht Beruhigung, denn zu sehr sind da die irritierenden Geräusche und Stimmen im Hintergrund. Das ist dann auch ein angemessener Abschluss dieses „terrible, raging, delirious dance“ (Kate MacDonald).</p>
<p>Label: <a href="http://www.galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
<p>M.G.</p>
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