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	<title>African Paper &#187; Alberto Carozzi</title>
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		<title>MATTEO UGGERI / MOURNING DOVE: Does The Moon Not Dream</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 03:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums &#8220;Does The Moon Not Dream&#8221; heißt, mag man sich kaum vorstellen. Meist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/26/matteo-uggeri-mourning-dove-does-the-moon-not-dream/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/doesthemoonnotdream.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25406" title="doesthemoonnotdream" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/doesthemoonnotdream-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums &#8220;Does The Moon Not Dream&#8221; heißt, mag man sich kaum vorstellen. Meist sanfte Sounds verschiedener Umgebungen und Klangfarben, die bei genauerem Hören eine vielfältige Stimmungspalette entfalten, entspanntes<span id="more-25405"></span> Fingerpicking, stimmungsvolle Pianoparts und wehmütige Streicher, in ernsten Tönen vorgetragene Poesie und ein jazzig eingefärbter Sopran: All dies und einiges mehr fügt sich derart passgenau zum Narrativ eines musikalischen Hörspiels zusammen, dass man die dirigierende Hand einer alles im Griff habenden Personen vermutet. Umso schöner, wenn sich so etwas spontan ergibt.</p>
<p>Die ruhige Gangart, mit der das Album startet, sollte nicht hinwegtäuschen über eine unterschwellige Aufgewühltheit, die nie ganz aus der Musik verschwindet und mit einem gewissen stoischen Charakter in den Dialog tritt. Im Opener, dessen Titel &#8220;Modular&#8221; bestens zu seinem kollagenhaften Charakter passt, gibt entspanntes, fast pastorales Gitarrenpicking den Hintergrund für den Sound zielgerichteter Schritte, für ein sanft leuchtendes Dröhnen, das bei genauerem Hinhören eher aufgeweckt als entspannt anmutet &#8211; und für eine fragile Stimme, die fast erschöpft eine Wahrnehmung beschreibt, die die so fragmetiert anmutet wie die Puzzelteile der Musik. Alles wirkt auf spröde Art organisch, auch der wie von einer alten Shellackplatte anmutende Sporan, der in &#8220;Ghosts of Sand&#8221; überleitet und diesem &#8211; entrückt, verschwommen und abgehoben im besten Sinne einen weitaus songhafteren Zug verleiht.</p>
<p>Jeder der Tracks ist voller kleiner klanglicher und atmosphärischer Ideen: Auf Samples basierende Perkussion, die durch manche Stücke peitscht, mäandernde Sounds aus dem Fundus indischer Instrumente, glasklare Pianotupfer, Wind und quietschende Türen. Gedämpfte Bläser in &#8220;Bushwick&#8221;,  Straßensounds in &#8220;Am eleven Hour Sleep&#8221;, tropfendes Nass in dem berührenden &#8220;Mare Aperto&#8221; und &#8220;Bella Ciao, von dem ich nicht sagen kann, ob es mehr als nur von Titel her auf das bekannte Partisanenlied bezug nimmt. Orientalisierende Gitarren in &#8220;Our Lady&#8221; von keinem geringeren als My Dear killer. Dann immer wieder die erschöpfte und doch resolute Rezitation.</p>
<p>Viele dieser Details kehren in der einen oder anderen Abwandlung leitmotivisch wieder, und dies ist nur ein Grund, das Album als Ganzes, als gelungenes musikalisches Hörspiel zu rezipieren. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://adnrecords.com/">Alma De Nieto</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3131437794/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SPARKLE IN GREY: ﺭﺍﺩﻳﻮ ﺇﺯﺩﺍﻍ (Brahim Izdag )</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 05:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das italienische Kollektiv Sparkle in Grey spricht davon, dass das Material für das neue Album schon in Sessions zu den letzten beiden Alben entstanden ist. Während dieser Aufnahmen habe man bemerkt, wie Elemente anderer musikalischer Kulturen immer mehr in ihre &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/11/sparkle-in-grey-%ef%ba%ad%ef%ba%8d%ef%ba%a9%ef%bb%b3%ef%bb%ae-%ef%ba%87%ef%ba%af%ef%ba%a9%ef%ba%8d%ef%bb%8d-brahim-izdag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/SIG2016_brahim_cover_300.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12285" title="SIG2016_brahim_cover_300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/SIG2016_brahim_cover_300-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das italienische Kollektiv Sparkle in Grey spricht davon, dass das Material für das neue Album schon in Sessions zu den letzten beiden Alben entstanden ist. Während dieser Aufnahmen habe man bemerkt, wie Elemente anderer musikalischer Kulturen immer mehr in ihre Musik eingeflossen seien. Die Band nennt als Bezugspunkte Senegal und Ägypten, Bali sowie Äthiopien, Schottland und Frankreich – um nur ein paar der aufgezählten Länder zu nennen, die verdeutlichen, dass man sich nicht auf einen Kontinent oder Kulturkreis beschränkt.<span id="more-12283"></span></p>
<p>Der dem Album den Titel gebende Brahim Izdag ist bzw. war ein Skiläufer aus Marokko (der bedingt vielleicht als Äquivalent zu Eddie the Eagle gesehen werden kann) und der 1992 bei den olympischen Spielen in Frankreich so oft hinfiel, dass er sich schließlich bewusst dafür entschied, die Ziellinie nicht mehr zu überschreiten. Für Sparkle in Grey ist der Hohn mit dem Izdag (als Fremder in einem fremden Land) überschüttet wurde, unmoralisch und sie sehen ihn zudem als repräsentativ für jemanden, der in dem Bereich, in dem er Anstrengungen unternimmt, kein Zuhause findet. Dabei ziehen sie eine Linie zu sich selbst, da sie ihre Musik als nicht klassifizierbar betrachten- und das in einer Welt (allzu)fester Genregrenzen. Jetzt mag der eine oder andere (vielleicht zu Recht) einwenden, dass es für extreme/experimentelle etc. Bands jedweder Couleur möglich sein kann, in gewissen Nischen zumindest einen Kultstaus und Hörer zu erreichen, allerdings sollte man nicht vergessen, dass auch dann oftmals gewisse (Genre-)Regeln eingehalten werden, die Musik auf gewisse Weise berechenbar sein muss. Schaut man sich die Entwicklung von Controlled Bleeding an (mit denen Sparkle in Grey sich vor einiger Zeit <a href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">eine CD</a> geteilt haben), dann sollte klar werden, dass häufige Genrewechsel einen hohen Zuspruch nicht unbedingt begünstigen.</p>
<p>ﺭﺍﺩﻳﻮ ﺇﺯﺩﺍﻍ (Brahim Izdag )ist dann auch ein Album, das schwer zu kategorisieren ist. Auf „Gobbastan Part I“ wird eine traurige Geige mit Feldaufnahmen kombiniert, eine E-Gitarre setzt ein, „Grey Riot“ lässt an einen Tanz im schottischen Moor denken, während man auf „Minka Minka“ Romaeinflüsse hört. Auf den zwei Teilen von „Iurop is a Madness“ wird über dezentem Bass und Perkussion gerappt. Das leicht jazzige „Song for Clair Patterson“ mit seiner erratischen Mischung aus flüsternden Stimmen, an der Grenze des Atonalen spielendem Saxophon und Perkussion ist mein Favorit. Alle Stücke wirken offen, transparent, im positiven Sinne etwas unfertig, ganz so, als wolle man zeigen, dass nichts endgültig abgeschlossen, beendet ist.</p>
<p>Natürlich ist das kein Album für all diejenigen, die (noch immer) Ideen von (nicht nur musikalischer) Reinheit haben oder deren Blutdruck wegen Fußballerbildern auf Kinderschokolade in die Höhe schießt. Schöne Platte. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.it/">Old Bicycle Records</a>, <a href="http://www.greysparkle.com/">Grey Sparkle</a>, Moving Records &amp; Comics</strong></p>
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