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	<title>African Paper &#187; Alejandro Jodorowski</title>
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		<title>VIVIEN LE FAY: Ecolalia</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 05:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vivien Le Fay ist im Artusstoff ein weiblicher Wassergeist, der viele Namen hat und besonders durch die Darstellung im Gemälde Edward Burne-Jones&#8217; die Aura einer verführerischen Femme Fatale bekam. Das Mysteriöse und Ungreifbare dieser Gestalt könnte mit ein Grund sein, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/19/vivien-le-fay-ecolalia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/BM096_VLF_900_72dpi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18887" title="BM096_VLF_900_72dpi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/BM096_VLF_900_72dpi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vivien Le Fay ist im Artusstoff ein weiblicher Wassergeist, der viele Namen hat und besonders durch die Darstellung im Gemälde Edward Burne-Jones&#8217; die Aura einer verführerischen Femme Fatale bekam. Das Mysteriöse und Ungreifbare dieser Gestalt könnte mit ein Grund sein, warum eine Musikerin aus Neapel diesen Namen für ihr rituelles Elektronik-Projekt gewählt hat. Le Fay hat wohl Soziologie und einige ästhetische Disziplinen studiert, u.a. in Kursen bei Jodorowski. Neben ihrem offiziellen Werdegang<span id="more-18886"></span> saugte sie die kühle Emotionalität des in ihrer Musik omnipräsenten New Wave und die treibende Körperlichkeit des Hardcore ein, landete später beim Radio und beim elektronischen Sounddesign.</p>
<p>Das vorliegende Album, ihr erstes, hat sie mit Unterstützung von Sergio Albano (Grizzly Imploded, Amklon) und seinem abstrakten Gitarrenspiel aufgenommen und dafür gesorgt, dass sich schon im subtilen Hantieren des Openers „Eve“ ein leichter Groove abzeichnet, kurz darauf auch ein Melodiefragment, geheimnisvoll und wie eine Klarinette klagend. All dies wirkt wie aus einem Keller emporgeweht, und in betonter Beiläufigkeit intoniert ihre Stimme dann eine ungekünstelte und doch abgründige Prosa.</p>
<p>Die Musik auf „Echolalia“ hat in vielen Passagen eine dezente, introvertierte Seite, die aber nie undynamisch bleibt, sondern stets den Rhythmus, und sei es nur ein angedeuteter, ins Zentrum stellt – in pianoartigen Synthies, in angedeuteten Rockriffs, die an angedeutete Songstrukturen erinnern, und all dies muss nicht zwangsläufig mit Beats einhergehen, nur in besonders intensiven Momenten wie dem dramatischen Auftakt des Titeltracks, der im Uptempo durch eine desolate Welt pocht. Ambiente Elemente von fast lieblicher Melodik bilden mit dem eher kratzigen Klangbild eine kontrapunktische Ambivalenz, und über all dem entfaltet sich Le Fays Stimmbeitrag als Spoken Words, die an eine Durchsage erinnern, oder als fast Black Metal-artiges Keifen im vielschichtigen Schlusstrack „Elim“.</p>
<p>Dass dem Album laut Le Fay ein vielfältiges Konzept zugrunde liegt – der Titel referiert auf die Nymphe Echo, die nach einem göttlichen Fluch nur noch die Sprache ihres Geliebten wiederholen kann, die einzelnen Tracks folgen dem rituellen Muster der Zertrümmerung des Egos und der Erlangung eines höheren Bewusstseins, die an einer Textstelle beschworene Zerstörung der Menschheit zur Erneuerung der Erde erhebt dies ins Überpersönliche – kann man aus der von zahlreichen Brüchen und Wendungen geprägten Musik heraushören – so klingt „Echolalia“ auch wie ein typisches, etwas introvertiertes Debüt, aus dessen Potenzial sich noch einiges für spätere Platten heraushören lässt.</p>
<p><strong>Label: Boring Machines</strong></p>
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		<title>UNDERSPRECHE: Poet-Ease</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 07:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alejandro Jodorowski]]></category>
		<category><![CDATA[Maeve Records]]></category>
		<category><![CDATA[Marika Della Torre]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Restrebo]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Campanile]]></category>
		<category><![CDATA[The Drifter]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Duo mit dem seltsam bilingualen Namen Underspreche existiert seit über zehn Jahren und ist einer der renommiertesten Electronica-Acts des süditalienischen Salento. Ihre tanzbare, rhythmische Musik hat bei genauem Hinhören einen tribalen Touch und verbindet House und andere &#8220;westliche&#8221; Stile &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/04/underspreche-poet-ease/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/Poet-Ease-Sleeve.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18871" title="Poet-Ease Sleeve" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/Poet-Ease-Sleeve-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Duo mit dem seltsam bilingualen Namen Underspreche existiert seit über zehn Jahren und ist einer der renommiertesten Electronica-Acts des süditalienischen Salento. Ihre tanzbare, rhythmische Musik hat bei genauem Hinhören einen tribalen Touch und verbindet House und andere &#8220;westliche&#8221; Stile mit strukturellen Mustern aus Nah- und Fernost, und einige akustische Samples fanden sich auf ihrem Debütalbum &#8220;Invito Alla Danza&#8221;. Dass Marika, die weibliche Hälte des Projektes, ihre Wurzeln in<span id="more-18870"></span> klassischer Kunstmusik hat, ist nicht zuletzt an ihren Stimmbeiträgen herauszuhören.</p>
<p>Ihre neue EP &#8220;Poet-Ease&#8221; wurde inspiriert vom Werk und der Poetologie Alejandro Jodorowskis und hat nach eigener Angabe etwas von einem Selbstheilungs-Ritual &#8211; angewandt zur Besänftigung des eigenen inneren Aufruhrs durch die Kraft der Poesie. Wer sich das nun sanft-beschaulich vorstellt, liegt allerdings grob daneben: Wenn sich im Auftakt des Titelstücks dezente Rhythmik und der Hauch einer Stimme aus einer halllastigen Ambientfläche herausschälen, ist schon erahnbar, dass sich all das in der Intensität steigern wird. Was dennoch überrascht, ist die Plötzlichkeit, mit der der entgrenzte Schrei der Gastsängerin Sandra Restrebo eine unsichtbare Mauer durchbricht.</p>
<p>Wenn es ein besonders verbindendes Element in den vier Tracks gibt, dann ist es ein gewisses Drängen, eine Unrast, die sich durch die im Schnitt luftig produzierten Klangbilder zieht &#8211; eine Unrast, die nichts Negatives an sich hat, sondern eher einer vitalen Aufbruchstimmung Ausdruck gibt. Sie findet sich im deklamatorischen Stimmeinsatz von Simone (in aus Afrika stammender Gesangstechnik?) über den gebrochenen, ethno-noisigen Takten in &#8220;Purna Low&#8221;, oder in der rauschhaften Entgrenztheit im housigen &#8220;Immerso nel tuo Viaggio&#8221;, bei der Marikas eindringlicher Gesang mit dem Rest der Musik zu einer unentwirrbaren Einheit verschmilzt.</p>
<p>Eine besonders hypnotische Version dieses Tracks, neu arrangiert von The Drifter, schließt die EP ab, die dann auch auf dessen Maeve-Label erschienen ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Maeve</strong></p>
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