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	<title>African Paper &#187; Alpha &amp; Omega</title>
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		<title>OM: Gethsemane Dubplate 12”</title>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 08:09:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was vor zirka zwei Monaten mit „Addis“ begann, findet nun in „Gethsemane“ seinen Abschluss: Die kurze Remix-Serie zu Stücken des OM-Albums „Advaitic Songs“ durch das britische Roots/Dub-Duo Alpha &#38; Omega, stilvoll verewigt auf Dubplates aus solidem schwarzen Vinyl. Man könnte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/25/om-gethsemane-dubplate-12%e2%80%9d/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Om_GethsemaneDubplate_MINI.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6920" title="Om_GethsemaneDubplate_MINI" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Om_GethsemaneDubplate_MINI-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was vor zirka zwei Monaten mit „Addis“ begann, findet nun in „Gethsemane“ seinen Abschluss: Die kurze Remix-Serie zu Stücken des OM-Albums „Advaitic Songs“ durch das britische Roots/Dub-Duo Alpha &amp; Omega, stilvoll verewigt auf Dubplates aus solidem schwarzen Vinyl. Man könnte viel zu den Obsessionen beider Bands sagen, zu Al Cisneros&#8217; integraler Auslotung mystischer Ideen, und zu den wiederkehrenden spirituellen Themen bei A&amp;O. Letztere konzentrieren sich auf Rastafari, doch diese Religion ist sehr mysthisch-orthodox ausgerichtet und liegt folglich dem OM-Kosmos nicht allzu fern. <span id="more-6919"></span>Neben solchen Gemeinsamkeiten, und unerachtet des Grundsatzes, dass sich alles irgendwie dubben lässt, gibt es eine abstrakte, intuitiv erfahrbare Ebene, die über musikalische Unterschiede hinaus die Symbiose der beiden Visionen reizvoll macht.</p>
<p>Im Unterschied zu „Addis“ klingen beide „Gethsemane“-Versionen durchgängig nach OM und nach Dub. Was die Briten v.a. reduziert haben, ist die metallene Schwere des Klangbildes, die sich beim Original zunächst in erdigen Celloklängen offenbart und im Verlauf des Stücks im satten, basslastigen Rocksound weiterlebt. Cisneros rezitativer Stimmeinsatz, der durch die minimale, aber stark akzentuierte Melodik immer etwas Beschwörendes bekommt, generiert im Zusammenspiel mit dem physichen Klang vom Bass und Trommelwirbel eine eigentümliche Wirkung, in der Bodenhaftung und Abgehobenheit zu einer irrealen Einheit verschmilzen – hier schwirrt die Stimme eher entrückt im Raum, da sämtliche instrumentale Spuren ausgedünnt wurden. Wie beim letzten Mal ähneln sich beide Versionen über weite Strecken, während das melodisch freiere „Garden of Gethsemane“ mit Raumklangeffekten spielt, werden in „Garden of Dub“ Stimmpassagen Cisneros&#8217; ordentlich durcheinander gewirbelt.</p>
<p>Beide Versionen schrecken nicht vor üppigem Genrekolorit zurück, rhythmisch stellen sich stärkere Reggae-Assoziationen ein als bei der letzten Überarbeitung. Lässt die Melodika wie eine Fanfare ihre Melodie ertönen, die die Melodie ungezählter Rootsstücke ist, meint man glatt den Löwen von Juda, wie man ihn von etlichen Covers und Wandmalereien her kennt, durch ein mythisches Afrika stolzieren zu sehen – heroisch verklärt durch süß duftende Rauchschwaden. Peace! (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>OM: Addis Dubplate 12&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 00:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Al Cisneros]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Om_AddisDubplate_Cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6459" title="Om_AddisDubplate_Cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Om_AddisDubplate_Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Addis“ ist nicht das erste OM-Stück, das auch in einer Dubversion vorliegt, und doch eines, das sich mit am ehesten dazu anbietet. Der Grund dafür ist inhaltlicher Natur, denn der Titel spielt auf die „neue Blume“, die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba an, die im Rastafari-Glauben eine so wichtige Rolle spielt, ebenso wie der als gottgleich betrachtete äthiopische Kaiser Haile Selassi. Rastafari, eine im frühen 20. Jh. entstandene Religion christlich-messianischer Prägung, ist eine zentrale Einflussquelle für viele jamaikanische Musikarten und ihre Ableger weltweit. Auch Christine Woodbridge und<span id="more-6458"></span> John Sprosen, die mir ihrem Projekt Alpha &amp; Omega zu den führenden britischen Roots Dub-Exponenten gehören, haben immer wieder Rastafari-Themen verarbeitet. Gewiss haben sie sich nicht grundlos für den ersten der meisterhaften „Advaitic Songs“ entschieden, um ihm eine komplett neue Gestalt zu geben.</p>
<p>Das Original ist ein erdiges und zugleich hynotisches Stück, und fungiert auf dem letztjährigen Album als Intro, auch wenn dieses Wort die fesselnde Anziehungskraft der mantraartig gesungenen Sanskrit-Worte und die Erdverbundenheit der Streicherklänge beinahe trivialisiert. Erst gegen Ende, von Kate Ramseys Gesang längst in die angemessene Konzentration versetzt, bekommt man Al Cisneros&#8217; Bass zu hören, der auf OM-typischere Strukturen vorausweist. Das mit einfachen Mitteln erzeugte Charisma und die Verknüpfung spiritueller Aspekte aus ganz unterschiedlichen Religionen lassen aber auch hier einen vollständigen OM-Song entstehen. Die vielleicht offensichtlichste Veränderung, die Alpha &amp; Omega auf beiden Seiten der 12&#8221;-Dubplate einbringen, ist ein Moment der Zerstreuung, eine Gelöstheit, die dem schwebenden und doch in sich ruhenden Charakter des Originals fern liegt, mag dieses auch noch so weit vom oft unterstellten Doom Metal und seiner fatalistischen Schwere entfernt sein. Dies ist garantiert beabsichtigt, bedenkt man das auffällige Foregrounding der elektronischen Rhythmen, welche die zeitweise verfremdete Stimme vorübergehend aus dem Zentrum holen und zu einem Element unter mehreren machen.</p>
<p>Mit „Ababa Dub“ findet ich auf der ersten Seite der etwas experimentierfreudigere Mix, wobei die Briten ein gutes Gespür demonstrieren für die mysthische Ausstrahlung der Rezitation und sich in puncto Verspieltheit respektvoll zurückhalten. Die Raumklangeffekte bleiben somit ebenso dezent wie das bewusst etwas aus dem Takt geratene Zusammenspiel von Stimme und Perkussion. Neben dem Mantra sind es v.a. die Celloparts und ihre orientalischen Melodien, die an die ursprüngliche Version anknüpfen. „Addis Ababa“ auf der zweiten Seite unterscheidet sich von dieser Version nicht gravierend, ist aber etwas opulenter und melodischer ausgestaltet. Punktuell meint man neben diversen Dub-Spielereien fast Augustus Pablos Melodika zu hören, und gegen Ende werden auch noch einmal Cisneros&#8217; Bassläufe aufgegriffen.</p>
<p>Ich bin etwas zwiegespalten: Auf der einen Seite haben Alpha &amp; Omega aus dem Stück all das Tanzbare, aber auch Verspielte und Relaxte herausgeholt, das als Potential unter der Oberfläche des Songs verborgen ist, und für sich betrachtet funktionieren die Versionen einwandfrei. Auf der anderen Seite bewirkt Kate Ramseys Rezitation und die schon im Original nur minimale Präsenz von Drums und Bassgitarre, dass man aus den Remixes nur noch wenig OM direkt heraushört. Wem es ähnlich geht, wer durchaus noch mehr OM und insgesamt auch etwas klassischeren Dub gemocht hätte, der darf sich aber schon auf das nächsten Dubplate zu „Gethsemane“ freuen. Mehr dazu und zu Cisneros&#8217; kommender Solo-EP in Kürze.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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