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	<title>African Paper &#187; Andreas Brandal</title>
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		<title>DREVNE BOLESTI: Licking the Snails</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 08:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Harsh Noise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob das Lecken an Schnecken hier eine tiefere Bewandtnis hat, in den ersten Minuten des einzigen langen Tracks dieser EP jedenfalls beschreiben zwei Sprecher, eventuell gesamplet, eventuell auch die beiden Musiker selbst, das Schneckenlecken als klebrigen Alptraum. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/04/01/drevne-bolesti-licking-the-snails/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/drevnebolestilickingthesnails.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14167" title="drevnebolestilickingthesnails" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/drevnebolestilickingthesnails-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich weiß nicht, ob das Lecken an Schnecken hier eine tiefere Bewandtnis hat, in den ersten Minuten des einzigen langen Tracks dieser EP jedenfalls beschreiben zwei Sprecher, eventuell gesamplet, eventuell auch die beiden Musiker selbst, das Schneckenlecken als klebrigen Alptraum. Die eigentliche Story, die daraufhin folgt, entpuppt sich für Leute, die Harsh Noise gewohnt sind, als weit weniger alptraumhaft, vorausgesetzt, man hat keine allzu starke Abneigung gegen das Ausbleiben markanter Variation.<span id="more-14166"></span></p>
<p>Das Hauptmaterial dieser „Story“ ist ein langanhaltendes, äußerst monotones Rauschen, das der Langsamkeit von Schnecken so sehr entspricht, dass man sich irgendwann fragen muss, ob da noch mehr passieren wird. In zweifacher Hinsicht ist der Hörer selbst gefragt, denn wenn man die Ohren auf Zoom schaltet, kann man eine Differenzierung der Klangbeschaffenheit registrieren: Das Rauschen ist ein kleinteiliges Muster aus filigranem Knacken und Prasseln, umgeben von obertönigem Blasen, das sich immer mal wieder von Zufall gelenkt verändert. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Lautstärke zu verändern, denn was sich bei geringem Volumen als sanftes, fast zärtliches Rauschen gibt, gerät laut aufgedreht zu einem prasselnden Inferno. Doch in wenigen Momenten kommt es zu kleinen Brüchen, die die Musik selbst präsentiert, minimale Tempoveränderungen, die allerdings so kurz ausfallen, dass man wieder selbst gefragt ist – war das vielleicht doch nur eine Fata Morgana, induziert bei der psychedelischen Wirkung des Schneckenschleims?</p>
<p>Andreas Brandal und Drevne Smrznik, die das Material in Mail-Art-Manier zwischen Bergen und Sarajevo fertiggestellt haben, hatten sicher ihren Spaß mit der netten kleinen Krachorgie, die mittlerweile heillos vergriffen ist, die es aber zu suchen lohnt.</p>
<p><strong>Label: Debila Records</strong></p>
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		<title>GOVERNMENT ALPHA: Afterlife Is Warped</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 07:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/governmentalphaafterlifeiswarped.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14143" title="governmentalphaafterlifeiswarped" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/governmentalphaafterlifeiswarped-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn das Nachleben wirklich so verzerrt sein sollte, wie Yasutoshi Yoshida alias Government Alpha sie auf der vorliegenden 1 Track-MCD zeichnet, dann sollten wir uns warm anziehen. Im Grunde macht er hier, was er ohnehin am besten kann: Heftige und zugleich fließende, „psychedelisch“ anmutende Feedback-Rauschexzesse auf seine Hörerinnen und Hörer loszulassen, als gäbe es kein morgen.<span id="more-14142"></span></p>
<p>„Afterlife is Warped“ ist von den Frequenzen her eher hoch ausgefallen und damit gewollt unangenehm, der Rückkopplungssound erinnert entfernt an verzerrte Gitarrensoli, aber das muss nichts heißen. Erst nach und nach stellt sich das typische Government Alpha-Rauschen ein, dass wie ein enormes Luftgebläse alles mit sich reißt. Durch leichte Unebenheiten zeichnet sich eine nur angedeutete Rhythmik ab, kleinste Unterbrechungen des Flusses stören die Harmonie, immer mal staut sich der Verlauf der Musik, läuft dann aber, ungewohnt im Zusammenhang des sonstigen Primitivismus und Yoshidas Vorliebe für Plötzliches, eher subtil in neue Bahnen, statt mit Getöse neu loszupoltern.</p>
<p>Interessant, wie gut man sich in rund zwanzig Minuten an solche Musik gewöhnt und die an Spielautomaten erinnernden Späße, die zwischendurch gemacht werden, als störend empfinden kann. Toll dennoch, auch was das mal wieder gelungen Kollagen-Artwork des auch visuell tätigen Musikers angeht (<a href="http://africanpaper.com/2012/01/28/like-hunting-in-the-wild-interview-mit-yasutoshi-yoshida-alias-government-alpha/"><span style="text-decoration: underline;">mehr dazu übrigens in dem ausfühlichen Interview mit dem Künstler, das wir vor einigen Jahren führten</span></a>). Dies wäre natürlich bei einem großformatigeren Release besser zur Geltung gekommen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Debila Records</strong></p>
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