<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Andrew Tuttle</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/andrew-tuttle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 03:44:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>ANDREW TUTTLE: Alexandra</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/12/19/andrew-tuttle-alexandra/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2020/12/19/andrew-tuttle-alexandra/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 04:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Tuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Room40]]></category>
		<category><![CDATA[Someone Good]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=21377</guid>
		<description><![CDATA[Auf seinem fünften Studioalbum verwirklicht der Australier Andrew Tuttle sein vielleicht autobiographischstes Projekt: Aus der Perspektive eines neugierigen Flaneurs erkundet er die Alexandra Hills, eine Wohngegend in der unweit von Brisbane, Queensland, gelegenen Kleinstadt Redlands, in der Tuttle aufwuchs und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/19/andrew-tuttle-alexandra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/RMSG022_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21378" title="Print" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/RMSG022_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf seinem fünften Studioalbum verwirklicht der Australier Andrew Tuttle sein vielleicht autobiographischstes Projekt: Aus der Perspektive eines neugierigen Flaneurs erkundet er die Alexandra Hills, eine Wohngegend in der unweit von Brisbane, Queensland, gelegenen Kleinstadt Redlands, in der Tuttle aufwuchs und vor rund zwanzig Jahren seine Liebe zur Musik entdeckte.</p>
<p><span id="more-21377"></span>Seinen Blick richtete er wie zu erwarten vor allem auf die vielfältigen Geräusche der Umgebung, nahm sie auf, ließ Erinnerungen Gestalt annehmen, die er wiederum mit improvisiertem Gitarren- und Banjospiel in Klang übersetzte. Als diverse Effekte und die Beiträge befreundeter Musiker hinzu kamen, konnte daraus gar nichts anderes als ein äußerst vielschichtiges Bild entstehen.</p>
<p>Bei dem sanften, fließenden, manchmal stockenden und oft verträumt und verbummelt anmutenden Saitenspiel, das trotz folkiger und countyesker Elemente an continuous music erinnert, mag man recht früh zu dem Schluss kommen, dass der eher dankbare als schwermütige Blick in die Vergangenheit, die nie verklärende und doch anheimelnde Stimmung beim Aufspüren des Vergangenen im Hier und Heute die Grundstimmung des Album bestimmt. &#8220;Alexandra&#8221; ist ein Werk von beiläufiger Schönheit, und man kann sich bei dem entspannten Saitenpicking gut vorstellen, wie der Musiker in den Straßen und Parks, an Bachufern und in Einkaufszentren eher den kleinen Dingen auf der Spur war, die erst mit der Zeit bemerkenswert erscheinen, wenn die verschüttete Erinnerung zurückkommt, mit der sie behaftet sind. Das ändert sich auch bei den kurzen, aufgeweckten Banjopassagen nicht, die einen für Momente aus dem passtellfarbenen Tagtraum holen und dem Klischee nach so gar nicht nach Australien passen.</p>
<p>Nur gelegentlich, bei lat krakeelenden exotischen Vogelstimmen oder dem raunenden Stimmengewirr in einer Mall lugt so etwas wie Spannung um die Ecke – die Alexandra Hills scheinen in Tuttles Kosmos kein traumatischer und auch kein betont sehnsuchtsbehafteter Ort zu sein, aber er ist auch keineswegs belanglos. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://someonegood.org/">Someone Good</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2020/12/19/andrew-tuttle-alexandra/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ANDREW TUTTLE: s/t</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/06/23/andrew-tuttle-andrew-tuttle/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2018/06/23/andrew-tuttle-andrew-tuttle/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 06:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Tuttle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=15787</guid>
		<description><![CDATA[Schaut man sich Andrew Tuttles Selbstbeschreibung an, so wird schnell deutlich, dass es um das Überschreiten von (vermeintlichen) Schwellen geht, um das Einreißen von (musikalisch-konzeptionellen) Grenzen, nämlich zwischen akustischen und elektronischen Instrumenten, zwischen Komposition und Improvisation, Folk und Elektronik. Der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/06/23/andrew-tuttle-andrew-tuttle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Andrew-Tuttle2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15789" title="Andrew Tuttle" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Andrew-Tuttle2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schaut man sich Andrew Tuttles <a href="https://andrewtuttle.bandcamp.com">Selbstbeschreibung</a> an, so wird schnell deutlich, dass es um das Überschreiten von (vermeintlichen) Schwellen geht, um das Einreißen von (musikalisch-konzeptionellen) Grenzen, nämlich zwischen akustischen und elektronischen Instrumenten, zwischen Komposition und Improvisation, Folk und Elektronik. <span id="more-15787"></span>Der im australischen Brisbane lebende Tuttle verbindet auf seinem neuen, selbstbetitelten Album weitgehend akustische Gitarre mit Synthesizer, und man wird passagenweise an manche Arbeiten James Blackshaws erinnert &#8211; wenn dieser sich dann intensiv mit Bluegrass beschäftigt hätte.</p>
<p>&#8220;Södermalm Syndrome&#8221; kombiniert dezent gezupfte Gitarre mit Synthesizerdröhnen. &#8220;Transmission Interruption&#8221; beginnt mit Synthesizer, bevor eine folkige Gitarre einsetzt. &#8220;Meterological Warning&#8221; ist eine Klanglandschaft ausv Violinendrones und Lapgitarre.  Während das von schnellem Fingerpicking geprägte und an Ben Chasney erinnernde &#8220;A Winding River&#8221; sich dem Folk annähert, ist das das Album beendende &#8220;The Coldest Night&#8221; ein verrauschtes Soundscape, das mit entferntem Trompetenspiel ausklingt.</p>
<p>Was allen diesen Stücken gemeinsam ist, ist die durchweg positive (Grund-)Haltung. Ein Kollege<a href="https://www.triplejunearthed.com/artist/andrew-tuttle"> beschreibt</a> die Musik als ob sie &#8220;soars like birds across a radiant sunset&#8221; und das ist sicher nicht die schlechteste Metapher um sich diesem Album anzunähern. Auf dem Cover mit den vor einem Sonnenunter- oder Aufgang stehenden Kränen wird die Idee, scheinbar Disparates miteinander zu verknüpfen, wieder aufgegriffen. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://someonegood.org/">Someone Good</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2018/06/23/andrew-tuttle-andrew-tuttle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
