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	<title>African Paper &#187; Anita Goß</title>
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		<title>ANIQO: The Turn</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 04:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche Songs erzählen von einem Wendepunkt, andere wiederum verkörpern ihn bereits während man sie hört. Zu dieser zweiten Kategorie gehört &#8220;The Turn&#8221;, die dritte Vorabsingle aus dem kommenden Album &#8220;Earth, Love and Variations&#8221; der Berliner Sängerin und Musikerin Anita Goß &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/08/aniqo-the-turn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/tt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51875" title="tt" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/tt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manche Songs erzählen von einem Wendepunkt, andere wiederum verkörpern ihn bereits während man sie hört. Zu dieser zweiten Kategorie gehört &#8220;The Turn&#8221;, die dritte Vorabsingle aus dem kommenden Album &#8220;Earth, Love and Variations&#8221; der Berliner Sängerin und Musikerin Anita Goß alias Aniqo. Neben ihr tragen Torsten Füchsel (Gitarren, Bass), Phil Murphy (Drums) sowie Bill Ryder-Jones an <span id="more-51874"></span>Keyboards, Synthies und den gemeinsam mit der Frontfrau entwickelten Streicher- und Bläsearrangements entscheidend zu dem Stück bei.</p>
<p>Ein Streichersetting eröffnet das Stück und lässt zunächst eine düstere Szenerie erwarten. Doch schon nach wenigen Augenblicken beginnt diese sich aufzufächern, schillert in immer neuen Farben und bewahrt sich dabei eine melancholische Wehmut, die den Song bis zuletzt durchzieht. Spätestens wenn Aniqos Stimme einsetzt, erweist sich &#8220;The Turn&#8221; tief als ungemein berührend und vermag einen in einen verletztlichen und zugleich entschlossenen Kosmos zu ziehen. Rumpelnde Drums treiben das Geschehen voran und immer wieder setzt Goß markante Akzente, etwa wenn sie die Zeile „Nothing to lose“ für einen kurzen Moment beinahe aggressiv hervorstößt und damit das bis dahin eher schwebende Klangbild aufrüttelt. Etwas Szenisches prägt den von Negaive White-Magazin so genannten Cinematic Art Pop deutlich mit.</p>
<p>Auch textlich kreist der Song um Bewegung und Veränderung. Würfel, Segel, Tetris-Steine und Feuer werden zu Symbolen einer Welt, in der Kontrolle zugunsten von Vertrauen zurücktritt. Der Song erzählt von der Bereitschaft, sich dem Ungewissen auszusetzen und den eigenen Weg doch entschlossen weiterzugehen. Dabei wirkt seine Zuversicht nie naiv, vielmehr entsteht sie aus der Überzeugung, dass sich manches erst im Gehen fügt und dass Aufbruch nicht bedeutet, Gewissheiten zu besitzen, sondern den Mut, sie loszulassen.</p>
<p>Hört man &#8220;The Turn&#8221; zusammen mit der vor einem Jahr erschienenen Single &#8220;The Call&#8221; und dem im Frühjahr veröffentlichten &#8220;I Know&#8221; hat man bereits ein kleines Miniablum, das einen volelr Vorfreude auf den Longplayer einstimmt. (U.S.)</p>
<p>Label: La Double Vie</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=2226930346/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ANIQO: The Call</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 04:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal kündigt sich Veränderung nicht laut an, sondern flüsternd, als leiser Impuls, dem man nur folgen kann, wenn man bereit ist, alles Vertraute hinter sich zu lassen. &#8220;The Call&#8221;, der neue Song der Sängerin und Mehrfachinstrumentalistin Aniqo handelt von genau &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/30/aniqo-the-call/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/thecall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47359" title="thecall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/thecall-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal kündigt sich Veränderung nicht laut an, sondern flüsternd, als leiser Impuls, dem man nur folgen kann, wenn man bereit ist, alles Vertraute hinter sich zu lassen. &#8220;The Call&#8221;, der neue Song der Sängerin und Mehrfachinstrumentalistin Aniqo handelt von genau so einem Moment, einem inneren Aufbruch, der keiner klaren Richtung folgt, aber doch <span id="more-47358"></span>zwingend ist. Mit dieser neuen Single öffnet Anita Goß, die Frau hinter dem Projekt, die zuletzt vor drei Jahren das Album &#8220;Birth&#8221; veröffentlichte, ein Tor in eine neue Phase, die ihren Fans im kommenden Jahr wohl eine neue LP bescheren wird.</p>
<p>Der Song beginnt ohne Umschweife: Stimme, Piano, Synthie und Drums setzen unmittelbar ein und schaffen eine dichte Atmosphäre zwischen innerer Sammlung und aufbrechender Kraft. Ihre Gesangslinie, teils brüchig und chansonhaft, teils getragen von großer Geste, evoziert Assoziationen zu Namen wie David Bowie, Little Annie oder Marc Almond – melancholisch entrückt, und doch nicht ohne eine leise, unterschwellige Zuversicht.</p>
<p>Inhaltlich thematisiert &#8220;The Call&#8221; eine unwiderrufliche Entscheidung: Ein geheimnisvoller Ruf führt weg aus dem Vertrauten, hinein in etwas Unbekanntes, sei es spirituell, sei es existenziell oder gleichsam beides. In poetischer Sprache wird dabei eine innere Bewegung beschrieben, ein Hineingleiten in das, was erst später verstehbar wird. Aniqo selbst versteht den Song als Brücke zum Licht und als Symbol für einen Prozess der Selbstkonfrontation und Klärung. Musikalisch wird sie von einer sorgfältig arrangierten Band begleitet: Nicolai Ziel und Alexander Lode (Drums), Torsten Füchsel (Gitarre), Astrid Schöning (Bass), Illia Vovk (Piano/Synthesizer), Gloria de Oliveira (Backing Vocals), Alexander Müll (Streicher) und Dirk Feistel (akustische Gitarre). Das Arrangement vereint auf so elegante wie entschlossene Art orchestral anmutende Elemente mit feiner elektronischer Textur.</p>
<p>Außer dem Album, das den Titel &#8220;Earth, Love and Variations&#8221; tragen soll, ist bereits ein Remix von &#8220;The Call&#8221; von Howie B. geplant. In der vorliegenden Version steht der Song aber zunächst ganz bewusst für sich &#8211; als Zäsur, als Öffnung, als leise entschiedener Übergang. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: La Double Vie</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=2952888658/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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