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	<title>African Paper &#187; Artetetra</title>
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		<title>GRYKE PYJE: Crepuscular Elixirs</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2025 05:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Yayoba]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon die ersten Töne lassen keinen Zweifel daran, dass hier etwas eigentümlich Magisches angerührt wurde. Die Stücke auf Grykë Pyjes aktuellem Longplayer &#8220;Crepuscular Elixirs&#8221; wirken wie seltsame Gebräue, die zwischen Alchemie und verspielter Geräuschkunst changieren – rätselhaft, manchmal schroff und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/13/gryke-pyje-crepuscular-elixirs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/crepusculareslexirs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47869" title="crepusculareslexirs" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/crepusculareslexirs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon die ersten Töne lassen keinen Zweifel daran, dass hier etwas eigentümlich Magisches angerührt wurde. Die Stücke auf Grykë Pyjes aktuellem Longplayer &#8220;Crepuscular Elixirs&#8221; wirken wie seltsame Gebräue, die zwischen Alchemie und verspielter Geräuschkunst changieren – rätselhaft, manchmal schroff und konsequent von einer schalkhaften Schrägheit durchzogen. Schon der Albumtitel deutet an, dass es um Elixiere geht, die von den beiden Klangkünstlern Jani Hirvonen und Johannes Schebler nicht im <span id="more-47868"></span>gleißenden Licht, sondern in der Dämmerung gebraut werden, im Grenzland zwischen Wirklichkeit und Illusion.</p>
<p>Das kurze Eröffnungsstück setzt gleich in voller Lautstärke ein: chorartige Spuren, orchestrale und verspielte Motive, schrille Akzente und ein leises, vielleicht vom Hörer nur eingebildetes Gemurmel im Hintergrund. Trotz der Dichte zeichnet sich eine Melodie ab, begleitet von vielfältigem Ornament. Der englische Begriff &#8220;Cauldron&#8221; im Titel bedeutet Hexenkessel, und genau so wirkt diese erste Miniatur: Als ob alles auf einmal brodelt, zischt und sich miteinander verbindet, nur ein wenig kratziger, ungeschliffener als bei Yayoba, mit denen Hirvonen und Schebler ja parallel arbeiten, und von denen ungefähr zeitgleich eine Art Schwesteralbum erschienen ist.</p>
<p>Im zweiten Stück schlägt sich dieses Prinzip in pochenden Rhythmen nieder, dazu blubbernde Sounds, geheimnisvolles Brummen, Klingen und Rasseln. Menschliche Stimmen scheinen auf, manchmal gar eine hochjauchzende Sopranistin, um gleich wieder als Einbildung zu verpuffen. Die Vielzahl der Details erzeugt akustische Täuschungen, bevor das Ganze in einem motorischen Dröhnen mündet. Im Folgenden entfaltet sich ein Kaleidoskop aus knisternden, flammengleichen Klängen, metallischen Sounds, Blubbern, Pfeifen und halbverborgenen folkloristischen Anklängen. Spuren der klassischen elektronischen Avantgarde treten hervor, gelegentlich mit retrofuturistischem Einschlag, der eine entrückte, bisweilen sci-fi-hafte Atmosphäre entstehen lässt. Verspielte Synthie-Passagen wirken launig, dabei bleibt die Musik nie widersprüchlich, sondern entwickelt sich trotz plötzlicher Wendungen organisch weiter.</p>
<p>Dunkles Brummen, Knarren und dröhnende Texturen machen deutlich, dass dieses Album rauer und düsterer ausfällt als das Werk von Yayoba – weniger eingängig, dafür bissiger und überdrehter. Immer wieder entstehen komplexe rhythmische Strukturen, die durch illusionäre Stimmen, hörspielartige Elemente und subtile Instrumentalfarben – etwa eine querflötenähnliche Linie – ergänzt werden. An anderer Stelle tauchen allgemein gerne als &#8220;ethno&#8221; bezeichnete Trommelmuster auf, die aber rasch von elektronischen Schichten verschluckt werden. Rückwärtspassagen, beschleunigte Spuren und eine Fülle an kleinen Details lassen die Stücke wie eine akustische Wunderkammer wirken, die an Reizüberflutung leidende Zeitgenossen nur mit einer veritablen Dosis Ritalin betreten sollten. Auch aquatisch-elektrisierte Klänge sowie launige Zirkusmelodien und taumelnde, tanzende Rhythmen mit plötzlichen Taktwechseln gehören zu diesem Spektrum.</p>
<p>Was sich durchzieht, ist ein Spiel mit Illusionen: Geräusche wirken vertraut und entgleiten doch wieder, Stimmen blitzen auf, ohne fassbar zu sein. Die Inspiration aus Tierlauten – das Hämmern eines Spechts, das Quaken von Fröschen, das Schaben von Ameisen – wurde hier nicht naturalistisch umgesetzt, sondern zu rhythmischen Grundmustern verfremdet, die als Ausgangspunkte für ganze Miniaturwelten dienen. Daraus entsteht etwas, das von einem Bandcampnutzer als &#8220;alien symphonies to the ones that left us here&#8221; beschrieben wurde: eine fremdartige, manchmal bissig-launige Musik, die an fiktive Rituale ebenso erinnert wie an akustische Experimente im Labor.</p>
<p>Grykë Pyje – das deutsch-finnische Duo aus Jani Hirvonen (Uton) und Johannes Schebler (Baldruin) – hat in den vergangenen Jahren bereits einiges veröffentlicht und sich mit Alben wie &#8220;Collision and Coalescence&#8221; oder &#8220;Squirlich Stroll&#8221; einen respektablen Ruf erarbeitet. Mit &#8220;Crepuscular Elixirs&#8221; haben sie eine detailreiche, überbordende Arbeit entstehen lassen, die das Spielerische gekonnt mit dem Dunklen verbindet und die Linie ihrer bisherigen Veröffentlichungen konsequent weiterführt, dabei aber noch verschlungener, dichter und eigenwilliger wirkt.</p>
<p>Ein Hexenkessel also voller Blubbern, Brodeln und eigentümlicher Elixiere, die man nicht so schnell wieder aus dem Ohr bekommt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Artetetra</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2714306679/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neue EP von Nicolas Gaunin auf Artetetra</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Gaunin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer jüngsten Veröffentlichung bei Moon Glyph kehrt Nicolas Gaunin mit der digitalen EP &#8220;Huti ゲーム (Game)&#8221; zu Artetetra zurück, laut Label handelt es sich dabei um &#8220;zarte digitale Folklore-Hymnen für persönliche Mini-Welten&#8221;. Bekannt für seinen Stil, der auf ineinander &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/23/neue-ep-von-nicolas-gaunin-auf-artetetra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer jüngsten Veröffentlichung bei Moon Glyph kehrt Nicolas Gaunin mit der digitalen EP &#8220;Huti ゲーム (Game)&#8221; zu Artetetra zurück, laut Label handelt es sich dabei um &#8220;zarte digitale Folklore-Hymnen für persönliche Mini-Welten&#8221;. Bekannt für seinen Stil, der auf ineinander greifenden Polyrhythmen und zweidimensionalen Klangtexturen basiert, wagt sich Gaunin mit dieser EP in neue Gefilde: Hier experimentiert er mit einem untypischen Ensemble-Ansatz, bei dem Percussion, Streichersamples und synthetische Chöre miteinander verwoben werden. Dieses stilistische Neuland verleiht den Tracks eine überraschend lyrische Dimension, die Klangtexturen sind luftig und zart, während dicht geschichtete Arrangements durch ein enges Zusammenspiel aufgelockert werden. Die Stücke sind nicht selten heiter und verspielt, das Perkussive bleibt jedoch meist im Vordergrund.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/huti.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43719" title="huti" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/huti.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43718"></span></p>
<p>Die EP versteht sich als Soundtrack für ein imaginäres Videospiel, in dem der Held Rokoreke Taribaku – laut Label ein Alter Ego von Nicolas Gaunin – in der Welt von Huti gegen ein gigantisches Schlangenmonster kämpft, das die Seelen seltsam hybrider Wesen verschlingt. Jedes Stück fungiert als szenischer Soundtrack und spiegelt die Herausforderungen des Helden, die gefangenen Kreaturen zu befreien, wider. Die zentrale Figur der Schlange, ein Symbol für ewige Wiederkehr und Wiedergeburt in vielen Kulturen, verleiht der EP eine weitere symbolische Ebene. Die Kombination synthetischer Klänge mit Streicher-Arrangements unterstreicht die spannende Geschichte eines inneren und zugleich kosmischen Konflikts. &#8220;Huti ゲーム&#8221; überschreitet dabei die Grenzen eines klassischen Soundtracks und wird zu einer Suite, die Gaunins Potenzial für klangliche Weltenschöpfung einmal mehr unter Beweis stellt. Das Werk erscheint am 9. Dezember mit Artwork von Nadia Pillon, zusätzlich kündigt Gaugin eine weitere Veröffentlichung an, die 2025 auf Vinyl erscheinen wird.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=79568410/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Merchants veröffentlichen neues Album Marrow bei Artetetra</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/28/merchants-veroffentlichen-neues-album-marrow-bei-artetetra/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 06:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Merchants]]></category>
		<category><![CDATA[Riccardo Redeghieri]]></category>

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		<description><![CDATA[Das italienische Duo Merchants, bestehend aus Alberto Ricca alias Bienoise und Davide Amici, kehrt am 25. November mit seinem neuen Album &#8220;Marrow&#8221; auf dem Label Artetetra zurück. Nach ihrem Debüt bei Yerevan Tapes setzen Merchants nun ihre musikalische Reise durch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/28/merchants-veroffentlichen-neues-album-marrow-bei-artetetra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das italienische Duo Merchants, bestehend aus Alberto Ricca alias Bienoise und Davide Amici, kehrt am 25. November mit seinem neuen Album &#8220;Marrow&#8221; auf dem Label Artetetra zurück. Nach ihrem Debüt bei Yerevan Tapes setzen Merchants nun ihre musikalische Reise durch fiktive Geografien fort und eröffnen dabei neue klangliche Szenarien voller experimenteller &#8220;Pseudoakustik&#8221;.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/merchantsmarrow.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43360" title="merchantsmarrow" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/merchantsmarrow.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43358"></span></p>
<p>&#8220;Merchants ist ein italienisches Elektronik-Duo, das mit seinem einzigartigen samplebasierten Ansatz die musikalischen Sensibilitäten und Fantasien nichtexistierender Länder evoziert, und dem Lebensgefühl des postglobalen Trümmerhaufens widme&#8221;, heißt es auf Bandcamp. Auf &#8220;Marrow&#8221; verwenden sie eine Vielzahl an Synthesizern – analog, digital und modular – und experimentieren dabei mit erfundenen Instrumentenklängen, von FM-Synthese bis hin zur physikalischen Modellierung. Diese imaginären Klänge verweben sich mit perkussiven Mustern, sumerischen Hörnern, Gitarren-Arpeggios und Feldaufnahmen sowie Zitaten alter Folkloremusik und YouTube-Ausschnitten zu einer hypnotischen Mischung aus fragmentierten Rhythmen und entspanntem Gitarrensound. Das Album Marrow bietet nicht nur musikalische, sondern auch visuelle und erzählerische Inspiration: &#8220;Auf dieser audiovisuellen Karte voller textlicher Schlupflöcher sind Höhlen und Portale Synonyme, Wüsten umschlossene Orte&#8221;. Das Album erscheint als offenes Brettspiel, konzipiert von Merchants, Artetetra und dem Künstler Riccardo Redeghieri, der das Artwork beigesteuert hat.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Screenshot-2024-10-27-094324.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-43359" title="Screenshot 2024-10-27 094324" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Screenshot-2024-10-27-094324.png" alt="" width="891" height="601" /></a><br />
Jedes Stück auf dem Album ist dabei in die Struktur des Spiels eingebunden und ermöglicht den Hörer, die musikalische Welt durch Interaktionen auf dem Spielbrett zu entdecken. Das Album erscheint als Tape mit Rollenspiel-Tabletop-Poster und digital. Bilder davon kann man auf Bandcamp und Instagram sehen.</p>
<p><a href="https://www.instagram.com/p/DBlNnzesfkn/"><strong>@ Instagram</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3390610167/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Hell Chamber: Ensemble Tikoro mit Zusammenstellung ihrer Vokalkünste</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/08/30/hell-chamber-ensemble-tikoro-mit-zusammenstellung-ihrer-vokalkunste/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 05:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Ensemble Tikoro]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon keine wirkliche News mehr, aber immer noch eine Ankündigung wert ist die Compilation &#8220;Hell Chamber&#8221; des indonesischen Ensemble Tikoro, die vor einigen Wochen als Tape bei Artetetra erschienen ist. Bei der Gruppe, deren sudanesischer Name auf deutsch Kehlenensemble bedeutet, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/30/hell-chamber-ensemble-tikoro-mit-zusammenstellung-ihrer-vokalkunste/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon keine wirkliche News mehr, aber immer noch eine Ankündigung wert ist die Compilation &#8220;Hell Chamber&#8221; des indonesischen Ensemble Tikoro, die vor einigen Wochen als Tape bei Artetetra erschienen ist. Bei der Gruppe, deren sudanesischer Name auf deutsch Kehlenensemble bedeutet, handelt es sich um ein vor zwölf Jahren von dem in Bandung, Java, lebenden Komponisten und Musiklehrer ins Leben gerufenes Ensemble von Vokalisten, die alle in verschiedenen extremen Metalgenres aktiv sind, unter anderem in den regional populären Bands Beside, Hunus, Impish, Sethos and Warkvlt. Die hier vorliegenden Tracks aus unterschiedlichen Phasen der Band basieren primär &#8211; aber nicht ausschließlich &#8211; auf dem Einsatz von Stimmen, die sowohl solo als auch im Chor in unterschiedlichsten Stimmlagen zu hören sind, und die ein weites Register ziehen, das von Keifen und Growlen über gespenstisches Flüstern, rituelle Lautäußerungen bis zu im herkömmlichen Sinne schönem Gesang reichen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/hellchamber.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42365" title="hellchamber" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/hellchamber.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42363"></span></p>
<p>Vom Label heißt es u.a.: &#8220;While started as a project wanting to prove and test the boundaries of extreme metal music’s sound-as-physical-assault through the sheer brutality of the human distorted voice, through the years Ensemble Tikoro has evolved into a more complex entity incorporating and exploring a plethora of extended techniques, both vocal and performative. While each of the compositions work around a precise concept and development, making Rusdiana both the author and the conductor, Ensemble Tikoro draws its strength from the experimental and the grotesque, the improvised and the sudden, the unheard and the affectively overdriving. Hell Chamber, is a compilation of different archival short-duration works by the project alongside excerpts from long-duration commissions composed between 2013 and 2020 and recorded in the present form in 2021. The tracklist for Hell Chamber was deliberately chosen to only include and showcase vocal compositions without the employment of any effect nor other electronic instruments. The techniques used in this album consist of various forms of extended vocals, extreme metal vocals (screech, growl, grotesque, scream, gurgling, inhale, pig squeal), traditional throat singing, as well as experimental interpretations of several traditional Indonesian, indigenous vocal techniques which are explored in onomatopoeic and other vocal forms&#8221;. Weitere Informationen gibt es in den Liner Notes von Rully Shabara, die auch bei Bandcamp zu lesen sind. Dort kann man das Album &#8211; auch in einer digitalen Version &#8211; bestellen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1774673764/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Summoning: Comeback von Pavel Eremeev a.k.a. Holypalms</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 07:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artem Galkin]]></category>
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		<category><![CDATA[Laurent Jeanneau]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem brachten Artetetra das neue Album des russischen Gitarristen, Producers und Feldrekorders Pavel Eremeev a.k.a. Holypalms heraus, es ist das erste musikalische Lebenszeichen des Künstlers seit seinem vor siebeneinhalb Jahren erschienenen Longplayer &#8220;Jungle Judge&#8221; und ist laut Label das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/22/summoning-comeback-von-pavel-eremeev-a-k-a-holypalms/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem brachten Artetetra das neue Album des russischen Gitarristen, Producers und Feldrekorders Pavel Eremeev a.k.a. Holypalms heraus, es ist das erste musikalische Lebenszeichen des Künstlers seit seinem <a title="HOLY PALMS: Jungle Judge" href="http://africanpaper.com/2016/09/17/holy-palms-jungle-judge/">vor siebeneinhalb Jahren erschienenen Longplayer &#8220;Jungle Judge&#8221;</a> und ist laut Label das Resultat eines &#8220;post-geographic, organic neuroticism&#8221;. Wie auf diesem erweist sich Eremeev als Meister der Kollage, der es versteht, unterschiedliches Material zu wagemutigen und doch in sich stimmigen Szenarien zusammenzuführen. Zur Basis des musikalischen Materials zählen Feldaufnahmen, die er und sein Kollege Laurent Jeanneau (Sublime Frequencies, Discrepant, Akuphone) in verschiedenen Ländern Südostasiens gesammelt haben &#8211; dieses wurde verschiedenen Bearbeitungsprozessen unterzogen und mit dem Klang verschiedener Instrumente ergänzt, so besipielsweise mit einer <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/summoning.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38771" title="summoning" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/summoning.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-38770"></span></p>
<p>kurdischen Tanbur (in dem Fall einer von Artem Galkin, Eremeevs Bandkollege im Duo Usssy eigens gebauten), ferner Bendir und Eremeevs Vierteltongitarre. &#8220;It was not entirely clear what it was&#8221;, so Eremeev zu dem offenen Charakter der Musik und ihres Entstehungsprozesses. &#8220;What kind of wings it had. Where was it headed to. Why was its shadow not where it should have been? What kind of yet-to-be-written mythologies was that creature part of? We were stuck in this image for a long time and felt bliss. It was emanating an intense, strange fossil energy. We never saw the animal again, moving like a pictogram in the sand. Since then we play our instruments and sing our songs, hoping that the mirage may reappear amidst the dunes&#8221;. Das Moment des bewusst einkalkulierten Unvorhersehbaren betonen auch Artetetra: &#8220;Once again, Holypalms&#8217; mythology expands into unforeseen worlds, avoiding the facility of ethnotechno tropes and dodgy strategies to conjure or, better, summon musical stories chanting opaque, mirage-like tales of legendary spears, techniques to separate oneself from its own shadow, reptile instruments and ecliptic collapses&#8221;. Das Album erscheint digital mit Artwork von Fajar Widianto.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3106285517/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Flatland Explorations Vol​.​2: Neues Tape von Babau</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/05/08/flatland-explorations-vol%e2%80%8b-%e2%80%8b2-neues-tape-von-babau/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2023 05:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
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		<category><![CDATA[Matteo Pennesi]]></category>

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		<description><![CDATA[Relativ kurze Zeit nach ihrem fulminanten Live-Album &#8220;Ex Abrupto!&#8221; bringen die beiden Artetetra-Betreiber Matteo Pennesi und Luigi Monteanni ein neues Tape ihres Exotica, Digitales, Post-World Music, Improviation und Sampling verarbeitenden Projektes Babau heraus. &#8220;Flatland Explorations Vol​.​2&#8243; ist Teil einer offenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/08/flatland-explorations-vol%e2%80%8b-%e2%80%8b2-neues-tape-von-babau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Relativ kurze Zeit nach ihrem fulminanten Live-Album &#8220;Ex Abrupto!&#8221; bringen die beiden Artetetra-Betreiber Matteo Pennesi und Luigi Monteanni ein neues Tape ihres Exotica, Digitales, Post-World Music, Improviation und Sampling verarbeitenden Projektes Babau heraus. &#8220;Flatland Explorations Vol​.​2&#8243; ist Teil einer offenen Reihe improvisierter Aufnahmen, im Begleittext heißt es: &#8220;Flatland Explorations is an ever-growing collection of completely improvised attempts at mapping the surface and irregular <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/flatlandexplorationsvo2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35554" title="flatlandexplorationsvo2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/flatlandexplorationsvo2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35553"></span></p>
<p>shapes of BABAU&#8217;s sonic flatland by means of audio manipulations and digital sorceries. Joining live recordings with studio material and field recordings, the duo crafts its unique sound made of granular illusions, midi extravaganza, wind instruments&#8217; acrobacies, and vocal calembours. The results have been remarkably described as &#8216;the sound of a continent moving, ethnicities, animals, plants and mineral included.&#8221; Das Album erscheint wie bereits ihr im vorigen Jahr erschienener Longplayer &#8220;Stock Fantasy Zone&#8221; bei Discrepant.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1658256581/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Babau_Promo_Foto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35555" title="Babau_Promo_Foto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Babau_Promo_Foto.jpg" alt="" width="1536" height="2048" /></a></p>
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		<title>Ex Abrupto: Live-Album von Babau</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 05:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Babau]]></category>
		<category><![CDATA[Ex Abrupto! Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Luigi Monteanni]]></category>
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		<description><![CDATA[Matteo Pennesi und Luigi Monteanni, die beiden Gründer des Artetetra-Labels, bringen einen knapp zwei Jahre alten Konzertmitschnitt ihres eigenen Electronica-Exotica-Projektes Babau heraus. Das Material wurde in einer spontanen Improvisation mit zum Großteil digitalen Gerätschaften auf dem Ex Abrupto! Festival 2021 &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/10/ex-abrupto-live-album-von-babau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Matteo Pennesi und Luigi Monteanni, die beiden Gründer des <a href="https://artetetra.bandcamp.com/">Artetetra</a>-Labels, bringen einen knapp zwei Jahre alten Konzertmitschnitt ihres eigenen Electronica-Exotica-Projektes Babau heraus. Das Material wurde in einer spontanen Improvisation mit zum Großteil digitalen Gerätschaften auf dem Ex Abrupto! Festival 2021 in Moià nahe Barcelona aufgeführt. Das Resultat ist ein intensives Set voll skurriler Komik und Kurzweil, bei dem zahlreiche exotische Sounds und verfremdete Vocals durch den  surrealen Fleischwolf gedreht werden. Der einen gut 50 Minuten langen Track umfassende Mitschnitt erscheint digital über Bandcamp.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1678044582244.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34279" title="fotor_1678044582244" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1678044582244.jpg" alt="" width="719" height="722" /></a><span id="more-34277"></span></p>
<p>&#8220;A live recording from a concert at Ex Abrupto festival during Babau’s 2021 Summer tour, this namesake publication photographs the labyrinthine and ever-moving sound the duo has been crafting haphazardly but dedicatedly in the last four years. Completely improvised using several of the project’s sonic midi repertoires, audio textures and digital techniques, Ex Abrupto! exposes Babau’s fascination for liquid, vibrant computer compositions and vertiginous vocals/winds extravaganzas, bouncing relentlessly from one sound to another. Sometimes it just feels like being inside a track. It&#8217;s a special kind of magic!&#8221;<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230305_202704_482.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=60941174/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Scompaio: Neue Audiokollage von Delmore FX</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 03:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elia Buletti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Berlin lebende Tessiner Künstler Elia Buletti alias Delmore FX bringt im Juli eine neue LP heraus. Unter dem Titel &#8220;Scompaio&#8221; &#8211; dt. Ich verschwinde &#8211; präsentiert er zehn elektroakustische Kollagen, bei denen die von den Labels angeführte &#8220;folkloric &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/27/scompaio-neue-audiokollage-von-delmore-fx/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in Berlin lebende Tessiner Künstler Elia Buletti alias Delmore FX bringt im Juli eine neue LP heraus. Unter dem Titel &#8220;Scompaio&#8221; &#8211; dt. Ich verschwinde &#8211; präsentiert er zehn elektroakustische Kollagen, bei denen die von den Labels angeführte &#8220;folkloric ancientness&#8221; nichts an der rumpelnden Abenteuerlichkeit ändert. Klangquellen wie Balafol, Rumba Boxess, die bei Delamore FX und verwandten Projekten immer wieder auftauchenden Kalimbas, weitere Perkussions-Geräte und letztlich Synthies werden mittels Sampling, Loops und diverse Effekte in die vorliegende Form gebracht. &#8220;Scampaio&#8221; erscheint mit Unterstützung des Swiss Art Council Pro-Helvetia bei den Labels Communion, Artetetra und Das Andere Selbst. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/scompaio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30305" title="scompaio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/scompaio.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-30304"></span></p>
<p>&#8220;Delmore FX (moniker of poet and artist Elia Buletti) is a purveyor and craftsman of avant-world and post-world sounds. His sophisticated but straightforward electroacoustic language made of experimental novelty and folkloric ancientness has the oblique capacity of making one listen, dance and think astray at once. [...] Built around the mundane but magic disappearance of shapes, things and beings alike in the somber tiredness of nocturne shadows and vaporous ashen fumes, the album’s ten tracks are graftings of new investigations where the focus is Delmore’s renewed interest for the organic resonance and corpus of acoustic instruments. [...] Perhaps interestingly, &#8220;Scompaio&#8221; is but a simple suggestive choice for the album title. After getting lost researching the album tracks’ quasi-visible shape by squinting his eyes and ears on the acoustic instruments in long sessions, without recording or fixing the flowing appearances, Delmore FX then tried to remember and replicate said shapes in several takes, subsequently blurring the aural and physical contours of his acoustic souvenirs with randomized audio-to-midi sequencing. The result is an enticing, beguiling sound adventure into the unstable and ill-defined outline of objects where shapes get lost and shift vertiginously at the expense of the listener by means of demented sample superimpositions and crackbrained audio collage. For who knows the man, Scompaio is further proof of Delmore FX’s successful tentative process &amp; progress in the untimely aural quest against stable configurations of things. An aim obtained with the usual stuttering confidence of a somewhat gitty form of musical rhabdomancy&#8221;. (Communion / Artetetra / Das Andere Selbst)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3575392669/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neues Tape plus Remixes von Senyawa auf Communion und Artetetra</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 04:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Communion]]></category>
		<category><![CDATA[Senyawa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Mailänder Schatzsucherlabels Communion und Artetetra bringen zusammen das neue Tape des seit etwas zehn Jahren bestehenden indonesischen Avantgarde-Duos Senyawa heraus. Auf &#8220;Alkisa&#8221;, das so etwas wie &#8220;Es war einmal vor langer Zeit&#8221; bedeutet und klanglich zum Großteil auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/08/neues-tape-plus-remixes-von-senyawa-auf-communion-und-artetetra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Mailänder Schatzsucherlabels Communion und Artetetra bringen zusammen das neue Tape des seit etwas zehn Jahren bestehenden indonesischen Avantgarde-Duos Senyawa heraus. Auf &#8220;Alkisa&#8221;, das so etwas wie &#8220;Es war einmal vor langer Zeit&#8221; bedeutet und klanglich zum Großteil auf selbstgebauten oder umgebauten Instrumenten basiert, vermischen Sänger Rully Shabara und Instrumentalist Wukir Suryadi besinnlich-folkiges Saitenspiel und ambiente Dröhnung mit aufwühlender martialischer Perkussion und kraftvollen rituellen Gesängen auf Bahasa-Indonesisch und<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/senyawaalkisa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24539" title="senyawaalkisa" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/senyawaalkisa.jpg" alt="" width="1199" height="1200" /></a><span id="more-24538"></span> lassen immer wieder Reminiszenzen an verzerrten Noiserock, schweren Doom und psychedelischen Neofolk als Fata Morgana am Horizont aufblitzen und verschwinden, sobald man danach zu greifen versucht. Auch scheint textlich und von den musikalischen Motiven her einiges aus regionalen Dichtungs- und Musik-Traditionen entlehnt, und viele der Songs nehmen Stellung zu gesellschaftlichen und ökologischen Problemen (nicht nur) der Region: &#8220;Alkisah is the tale of a city that acknowledges the guilty impoverishment and harmful abandonnement of its own surroundings and resources. Accepting to be at a point of no return, the dwellers start to prepare for what comes after seeking a new refuge far from the forsaken lands.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/maka.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24540" title="maka" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/maka.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>But what comes after? Each of the songs is intended to depict a specific moment of the story, highlighting the struggles and perils that the strife for an entirely new civilization brings with it. Kiamat sudah dekat. Alkisah is thus also a radical musical reflection on power, civilization, will and its unpredictable consequences.&#8221; (Communion / Artetetra) &#8220;Alkisah&#8221; soll weltweit auf verschiedenen kleineren Labels veröffentlicht werden, für den europäischen Markt haben Communion und Artetetra noch einen dicken Bonus auf die Beine gebracht: Für jeden Erwerb eines der 60 Tapes erhält man das Remix-Album &#8220;Maka&#8221; als DL dazu. Dort gibt es bearbeitete Versionen der Tracks u.a. von Laura Agnusdei, Nicola Ratti, Mai Mai Mai, Tetuan sowie den Father Murphy-Gründern Freddie Murphy &amp; Chiara Lee. Ende Mai ist das Bonus-Album dann auch separat erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=999301364/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4261647234/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=171947010/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1467558635/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GERMAN ARMY: Animal Remember Human</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 05:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
		<category><![CDATA[Crash Symbols]]></category>
		<category><![CDATA[German Army]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kalifornischen Exoten German Army machen ein weiteres mal, was sie am besten können: Sie nehmen einen dicken Stapel alter LPs und Tapes, teils mit Weltmusik aller Herren Länder, teils mit Archivmusik, teils mit obskuren Feldaufnahmen, samplen daraus unzählige Details &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/06/german-army-animal-remember-human/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/GeAr-ARH_Front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20437" title="GeAr - ARH_Front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/GeAr-ARH_Front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die kalifornischen Exoten German Army machen ein weiteres mal, was sie am besten können: Sie nehmen einen dicken Stapel alter LPs und Tapes, teils mit Weltmusik aller Herren Länder, teils mit Archivmusik, teils mit obskuren Feldaufnahmen, samplen daraus unzählige Details und zaubern aus diesen ein hämmerndes, dröhnendes, aufgekratzt grooviges Mosaik dystopischer Lärmfolklore und so ihr neuestes Tape-Album.<span id="more-20436"></span></p>
<p>Die Sounds auf den insgesamt achtzehn Tracks auf &#8220;Animal Remember Human&#8221; sind v.a. rasant und dynamisch, und oft fragt man sich, ob das Hämmern und Rauschen und Dröhnen, die sperrigen und aus dem Takt geratenen Rhythmen, die hohen Frequenzen, der aufgewirbelte Staub allenthalben, das metallene, hölzerne, steinerne Rattern und vieles mehr nun der Score zum Untergang oder zu einem furios donnernden Neubeginn sind. &#8220;Animal Remember Human&#8221; ist ohnehin an vielen Seiten enigmatisch, so gibt es weder in den Tracktiteln, noch im Soundmaterial oder den gesampleten Stimmbeiträgen erkennbare Hinweise auf bedrohte Vogelarten und deren Lebensräume, die laut Label wohl den Anstoß zum Album gegeben haben.</p>
<p>Einige Stücke ragen besonders weit aus dem brodelnden See exotischen Lärms heraus. &#8220;Text Hidden in Hand&#8221; schmerzt mit seinem sperrigen Rhythm Noise. &#8220;Artifact Site&#8221;, &#8220;Before the Smelter&#8221; und &#8220;Bears Ears Disappears&#8221; entpuppen sich als nostalgische Rock&#8217;n'Roll-Zombies zwischen No Wave und Red Krayola. &#8220;Healthy Dose Of&#8221; wagt die Gleichzeitigkeit einer 80s-Drummachine und einem gemütlichen Akkordeon. &#8220;Fluted Hills&#8221;, &#8220;Opal Glow&#8221; und &#8220;Mass Extinction&#8221; lassen aus den Doubles von Mandolinen, Singenden Sägen und anderen Geräten künstliche Idylle entstehen, was angesichts mancher Titel makaber wirkt.</p>
<p>Makaberes war auch schon in früheren German Army-Aufnahmen wie <a href="http://africanpaper.com/2014/02/22/german-army-millerite-masai/">&#8220;Millerite Masai&#8221; </a>(Yerevan Tapes 2014), <a href="http://africanpaper.com/2015/11/30/german-army-kalash-tirich-mir-2/">&#8220;Kalash Tirich Mir&#8221;</a> (ebd. 2015), der <a href="http://africanpaper.com/2016/02/06/novy-svet-german-army-split-7/">Split mit Novy Svet</a> (Tourette Records 2016) oder <a href="http://africanpaper.com/2017/07/01/german-army-pyura-chilensis/">&#8220;Pyura Chilensis&#8221;</a> (Luce Sia 2017) zu finden, eine Liga, in der das Tape problemlos mitspielen kann. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Artetetra / Crash Symbols</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2997050790/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://artetetra.bandcamp.com/album/animals-remember-human">Animals Remember Human by German Army</a></iframe></p>
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