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	<title>African Paper &#187; Asle Karstad</title>
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		<title>Sobre las Olas: Soundtrack von Trondheim Voices und Asle Karstad</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:12:19 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Sobre las Olas (Original Motion Picture Soundtrack)&#8221; veröffentlichen Trondheim Voices und der Klangkünstler Asle Karstad eine außergewöhnliche Filmmusik, die vollständig aus improvisierten Stimmen besteht. Die fünf Sängerinnen des norwegischen Ensembles nahmen die Stücke live in Trondheim auf und verfremdeten ihre Stimmen in Echtzeit mithilfe eigens entwickelter Effektgeräte. Der Soundtrack erscheint am 11. August als Download bei MNJ Records.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-28-151946.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-46886" title="Screenshot 2025-06-28 151946" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-28-151946.png" alt="" width="803" height="797" /></a><span id="more-46885"></span></p>
<p>Die Musik entstand im engen Austausch mit dem spanisch-mexikanischen Regisseur Horacio Alcalá, der, wie es im Begleittext heißt, die Stimmen nicht als Untermalung, sondern als erzählerisches Fundament versteht. Sie singen, führen, stören, flüstern, schreien – mal zart, mal bedrohlich. Es entstehen dichte Passagen mit chorartigem Charakter ebenso wie entrückte Einzelstimmen, dunkles Grollen oder geheimnisvolle Klänge, bei denen die menschliche Herkunft kaum mehr erkennbar ist.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Trondheim-Voices-Photo-by-Jarle-Hvidsten.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-46887" title="Trondheim Voices Photo by Jarle Hvidsten" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/Trondheim-Voices-Photo-by-Jarle-Hvidsten.png" alt="" width="340" height="340" /></a><br />
Die Trondheim Voices, namentlich Direktorin Sissel Vera Pettersen, Tone Åse, Torunn Sævik, Anita Kaasbøll sowie Ingrid Lode und bekannt für ihre experimentelle Arbeit mit Stimme und Technik, schaffen hier eine Art emotionales Zentrum des Films. Die Musik ist nicht Beiwerk, sondern unmittelbarer physischer Teil des Geschehens.</p>
<p>Foto: Jarle Hvidsten</p>
<p><a href="https://www.trondheimjazzorchestra.no/taxonomy/term/3"><strong>@ MNJ </strong></a></p>
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		<title>TRONDHEIM VOICES / ASLE KARSTAD: Rooms and Rituals</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 17:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arnvid Lau Karstad]]></category>
		<category><![CDATA[Asle Karstad]]></category>
		<category><![CDATA[Grappa Musikkforlag]]></category>
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		<description><![CDATA[Die norwegischen Trondheim Voices sind ein ungewöhnlicher Chor, und auf den ersten Eindruck tut man sich fast etwas schwer, einen solch traditionellen Ausdruck zu verwenden. Er besteht je nach Auftritt aus sieben bis zehn Sängerinnen, die während der Shows, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/08/23/trondheim-voices-asle-karstad-rooms-and-rituals/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/trondheimvoicesandaslekarstad.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15958" title="trondheimvoicesandaslekarstad" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/trondheimvoicesandaslekarstad-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die norwegischen Trondheim Voices sind ein ungewöhnlicher Chor, und auf den ersten Eindruck tut man sich fast etwas schwer, einen solch traditionellen Ausdruck zu verwenden. Er besteht je nach Auftritt aus sieben bis zehn Sängerinnen, die während der Shows, die meist an Orten mit besonderer Akustik stattfinden, ständig ihre Positionen verändern und damit die Gegebenheiten des jeweiligen Ortes bestmöglich ausnutzen &#8211; ausgestattet mit unverkabelten Boxen, in denen sich<span id="more-15957"></span> Kontaktmikrofone, Loop- und sonstige Effektgeräte befinden. Diese sogennannten Maccatrols wurden von Asle und Arnvid Lau Karstad exklusiv für die Trondheim Voices entwickelt, als Technikerin begleitet Asle die Band auf bislang allen Konzerten.</p>
<p>Die CD mit dem passenden Titel &#8220;Rooms and Rituals&#8221; enthält eine Auswahl an Mitschnitten verschiedener Konzerte, von denen eines im Rahmen des 2017er Jazzfest Berlin in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche stattfand. Wer bei der genannten Gerätschaft nun erwartet, dass es sich um ein klanglich opulentes Werk handelt, bei dem die menschliche Stimme nur partiell als solche zu erkennen ist, liegt ganz richtig: Wie ein von Zwitschern und Pfeifen durchwirkter Auftakt einer Amient- oder Industrial-Platte wirkt das Intro &#8220;Steamsaw&#8221;, erst nach einiger Zeit gibt sich ein spröder Stimmenchor zu erkennen. Viele der Stücke wirken skizzenhaft und manche scheinen auf den ersten Blick aus einem Durcheinander von hochtönenden, gluckernden, summenden und schrill pfeifenden Sounds zu bestehen, doch mit der Zeit machen sich Strukturen bemerkbar, die in ihrer spontanen Wandelbarkeit zwar improvisiert wirken, dabei aber die Durchdachtheit eines oft mehrschichtigen Kanons aufweisen.</p>
<p>Das Wiederholen bestimmter Motive, das Tremolieren und Phrasieren an bestimmten Stellen scheint Methode zu haben und mutet gelegentlich an wie eine subtil beigemischte Zitatenfolge aus Blues, Folk und Alter Musik. Mehr als ein bloses Zitat ist das in &#8220;Hymn&#8221; adaptierte Traditional aus dem norwegischen Folkfundus, dessen melancholische, an ein trostspendendes Kinderlied erinnernde Lieblichkeit hier in eine rauschende, kratzende Hülle gepackt einen ganz eigenen Charakter erhält &#8211; wie Windrauschen muten die spontan erzielten Effekte an, und man meint für Momente die Musik auf der Begspitze über einem rauen Fjord zu hören. Großartige Musik, die bestimmt live ein besonderes Erlebnis beschert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="Grappa Musikkforlag">Grappa Musikkforlag</a></strong></p>
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