<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Aspen Edities</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/aspen-edities/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Aerial: Oker mit ihrem dritten Album</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/02/23/aerial-oker-mit-ihrem-dritten-album/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/02/23/aerial-oker-mit-ihrem-dritten-album/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 05:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Fiskum Myhr]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Fredrik Rasten]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Martin Gismervik]]></category>
		<category><![CDATA[Oker]]></category>
		<category><![CDATA[Torstein Lavik Larsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=49923</guid>
		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen erscheint mit &#8220;Aerial&#8221; das dritte Album des norwegischen Quartetts Oker als LP und digital bei Aspen Edities. Die Veröffentlichung folgt auf zwei stärker strukturierte Vorgänger und besteht aus zwei längeren, vollständig improvisierten Tracks. Die aus Torstein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/23/aerial-oker-mit-ihrem-dritten-album/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen erscheint mit &#8220;Aerial&#8221; das dritte Album des norwegischen Quartetts Oker als LP und digital bei Aspen Edities. Die Veröffentlichung folgt auf zwei stärker strukturierte Vorgänger und besteht aus zwei längeren, vollständig improvisierten Tracks.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/aedrial.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49925" title="aedrial" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/aedrial.jpg" alt="" width="1162" height="1200" /></a><span id="more-49923"></span></p>
<p>Die aus Torstein Lavik Larsen, Adrian Fiskum Myhr, Fredrik Rasten und Jan Martin Gismervik  bestehenden Oker arbeiten hier mit dem akustischen Instrumentarium, das die Band über Jahre gemeinsamer Konzerte entwickelt hat: Trompete, Kontrabass, akustische Gitarren sowie Schlagwerk bilden die klangliche Basis. Die Musik, so heißt es im Begleittext, entsteht aus kollektiver Interaktion, aus Verdichtung und Auflösung, aus ruhigen Passagen und Reibungen im Detail. Die Titel der Stücke verweisen auf meteorologische und planetarische Phänomene. Die Musik wurde von Oker improvisiert und im Februar in Bergen aufgenommen. Die LP erscheint in einer handnummerierten Auflage von 250 Exemplaren.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3580744710/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/02/23/aerial-oker-mit-ihrem-dritten-album/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Poor Isa in Kollaboration mit Evan Parker und Ingar Zach</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/09/08/poor-isa-in-kollaboration-mit-evan-parker-und-ingar-zach/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/09/08/poor-isa-in-kollaboration-mit-evan-parker-und-ingar-zach/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 04:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Evan Parker]]></category>
		<category><![CDATA[Frederik Leroux]]></category>
		<category><![CDATA[Ingar Zach]]></category>
		<category><![CDATA[Poor Isa]]></category>
		<category><![CDATA[Ruben Machtelinckx]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=47634</guid>
		<description><![CDATA[Am 12. September erscheint bei Aspen Edities das gemeinsame Album von Poor Isa, Evan Parker und Ingar Zach. Für ihre dritte Veröffentlichung öffnen Ruben Machtelinckx und Frederik Leroux ihr Duo-Projekt erstmals für Gäste: Mit dem britischen Saxophonisten Evan Parker und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/08/poor-isa-in-kollaboration-mit-evan-parker-und-ingar-zach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. September erscheint bei Aspen Edities das gemeinsame Album von Poor Isa, Evan Parker und Ingar Zach. Für ihre dritte Veröffentlichung öffnen Ruben Machtelinckx und Frederik Leroux ihr Duo-Projekt erstmals für Gäste: Mit dem britischen Saxophonisten Evan Parker und dem norwegischen Schlagzeuger Ingar Zach treten zwei profilierte Stimmen der europäischen Improvisationsszene hinzu.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-19-123722.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-47635" title="Screenshot 2025-08-19 123722" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-19-123722.png" alt="" width="700" height="704" /></a><span id="more-47634"></span></p>
<p>Poor Isa bleiben ihrem reduzierten Ansatz mit präparierten Banjos und Holzblöcken treu, doch das erweiterte Ensemble führt diesen Minimalismus in neue Richtungen. Parkers charakteristische Sopran- und Tenor-Saxophone setzen, wie es vom Label heißt, energetische Akzente, während Zachs Spiel auf der Gran Cassa und mit Resonanzkörpern eine zusätzliche klangliche Tiefe eröffnet. Das Album balanciert präzise zwischen der introvertierten Strenge des Duos und der Lebendigkeit der beiden Mitwirkenden. Die Veröffentlichung erscheint in einer auf 150 Exemplare limitierten LP-Edition und zum Download.</p>
<p><a href="https://aspenedities.bandcamp.com/"><strong>@ Aspen </strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/09/08/poor-isa-in-kollaboration-mit-evan-parker-und-ingar-zach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dans Les Arbres veröffentlichen ihr grünes Album</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/12/02/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-grunes-album/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/12/02/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-grunes-album/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 02:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Dans Les Arbres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=43619</guid>
		<description><![CDATA[Zum Nikolaustag erscheint das neue Album von Dans Les Arbres, betitelt &#8220;L&#8217;album vert&#8221;, bei Aspen Edities. Das Werk versteht sich laut Label als Sammlung asynchroner Schritte für eine imaginäre Tanzfläche – ein Ort, an dem die Ohren schauen und die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/02/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-grunes-album/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Nikolaustag erscheint das neue Album von Dans Les Arbres, betitelt &#8220;L&#8217;album vert&#8221;, bei Aspen Edities. Das Werk versteht sich laut Label als Sammlung asynchroner Schritte für eine imaginäre Tanzfläche – ein Ort, an dem die Ohren schauen und die Augen lauschen. Zerbrechendes Glas, ein Stolpern, metallisches Rasseln, Klänge wie hechelnder Atem, Triller, die an Vogelstimmen und Froschquaken erinnern, und immer wieder überraschende Momente der Spannung, die von &#8220;Tänzern“ musikalisch verarbeitet und überwunden werden, sind Stoff der drei französisch betitelten Stücke. Seit 2006 entwickeln Xavier Charles (Klarinette), Christian Wallumrød (präpariertes Klavier, Elektronik), Ivar Grydeland (Pedal-Steel-Gitarre) und Ingar Zach (Gran Cassa, Perkussion, Elektronik) ihren ganz eigenen Kosmos, der bisher in Alben wie dem selbstbetitelten Debüt (ECM 2008), &#8220;Canopée&#8221; (ECM 2012) und zuletzt &#8220;Mausoleum&#8221; (2020) dokumentiert wurde. Mit ihrer spontanen, kollektiven Kompositionsweise und dem Einsatz ungewohnter Techniken haben sie internationale Anerkennung erhalten und wurden unter anderem für den Nordic Music Prize nominiert.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-12-094345.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-43620" title="Screenshot 2024-11-12 094345" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-12-094345.png" alt="" width="829" height="825" /></a><span id="more-43619"></span></p>
<p>In &#8220;L&#8217;album vert&#8221; entfaltet das Quartett eine Welt voller zum Teil abgehackter, rumpeliger Rhythmen und einer überraschenden Vielfalt an Sounddetails, die von Stück zu Stück variieren. Das Album ist geprägt von einem unermüdlichen, fast mechanischen Takt, der, wie es bei Aspen heißt, eher den Puls einer seltsamen Fabrik oder einer exzentrischen Dampflokomotive imitiert als eine tanzbare Melodie. Die Geräuschkulisse wirkt wie ein Förderband aus stampfenden, klopfenden und pfeifenden Klängen, was perfekt an den hörspielartigen Charakter früherer Veröffentlichungen anknüpft. Dieser Klangteppich ist jedoch, wie es weiter heißt, kein dichtes Geflecht, sondern ein durchlässiges Netz – die Töne berühren sich nicht direkt, sondern kommunizieren subtil über den Raum dazwischen. Auf &#8220;L&#8217;album vert&#8221; bleiben Dans Les Arbres ihrem Stil treu, erweitern aber ihr Klangspektrum durch den verstärkten Einsatz elektronischer Instrumente und neuer Aufnahmetechniken. Das Album erscheint als LP und digital mit stimmungsvollem Cover-Artwork der Künstlerin Marina Rheingantz.</p>
<p><a href="https://aspenedities.bandcamp.com/"><strong>@ Aspen Edities</strong> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/12/02/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-grunes-album/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Porous Structures II: Gemeinsames Album von Ruben Machtelinckx, Fredrik Rasten, Frederik Leroux und Toma Gouband</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/08/porous-structures-ii-gemeinsames-album-von-ruben-machtelinckx-fredrik-rasten-frederik-leroux-und-toma-gouband/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/10/08/porous-structures-ii-gemeinsames-album-von-ruben-machtelinckx-fredrik-rasten-frederik-leroux-und-toma-gouband/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 05:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Frederik Leroux]]></category>
		<category><![CDATA[Fredrik Rasten]]></category>
		<category><![CDATA[Ruben Machtelinckx]]></category>
		<category><![CDATA[Toma Gouband]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=42563</guid>
		<description><![CDATA[Ende des Monats veröffentlichen Aspen Edities unter dem Titel &#8220;Porous Structures II&#8221; ein gemeinsames Album der drei Gitarristen Ruben Machtelinckx, Fredrik Rasten und Frederik Leroux und dem Drummer Toma Gouband. Das Resultat ist ein verspieltes, in steter Dynamik begriffenes Jazzalbum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/08/porous-structures-ii-gemeinsames-album-von-ruben-machtelinckx-fredrik-rasten-frederik-leroux-und-toma-gouband/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Monats veröffentlichen Aspen Edities unter dem Titel &#8220;Porous Structures II&#8221; ein gemeinsames Album der drei Gitarristen Ruben Machtelinckx, Fredrik Rasten und Frederik Leroux und dem Drummer Toma Gouband. Das Resultat ist ein verspieltes, in steter Dynamik begriffenes Jazzalbum von sanft-organischer klanglicher Qualität, das immer Raum für überraschende Spieltechniken lässt. Im Vergleich zu dem 2019 erschienenen ersten Teil, den Machtelinckx und Gouband damals mit dem Bläser und Vokalisten Joachim Badenhorst und dem Gitarristen Bert Cools einspielten und das kurz darauf einen Preis für das beste belgische Jazzalbum erhielt, betonen<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-12-175516.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-42565" title="Screenshot 2024-09-12 175516" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-12-175516.png" alt="" width="826" height="831" /></a><span id="more-42563"></span></p>
<p>Aspen hier besonders das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten: &#8220;What remains is the choice for acoustic and fragile sounds, comprehensible to the listener but with an underlying tension and complexity. New is the intertwining of acoustic guitars. While the  rst album played with silence, ‘porous structures II’ plays with textures. The melodic voice is exchanged for a group sound in which individuals are barely distinguishable. The classic roles in an ensemble are abandoned: the three guitars weave a web and the percussion moves freely through it. The quartet plays a stubborn game of endless, subtle variations&#8221;. Das Album erscheint in den gängigen Formaten mit Artwork von Jockum Nordström.</p>
<p><a href="https://aspenedities.bandcamp.com/"><strong>@ Aspen Edities</strong></a><br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/X3Bki8gfK0A?si=BGMBe6VSzV4iWs4O" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/10/08/porous-structures-ii-gemeinsames-album-von-ruben-machtelinckx-fredrik-rasten-frederik-leroux-und-toma-gouband/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>POOR ISA: Dissolution of the Other</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/14/poor-isa-dissolution-of-the-other/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/10/14/poor-isa-dissolution-of-the-other/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 04:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Frederik Leroux]]></category>
		<category><![CDATA[Poor Isa]]></category>
		<category><![CDATA[Ruben Machtelincks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=37322</guid>
		<description><![CDATA[In einem weiten Raum erklingen kleine tönende Tupfer, es sind die sanft gezupften Saiten eines Banjo, dessen leicht metallischer Klang nichts an der Andächtigkeit der Tonfolge ändert. Sie bilden Gruppen, scheinen sich zu vermehren, subtile Muster zeichnen sich ab, doch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/14/poor-isa-dissolution-of-the-other/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/Aspen017_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37325" title="Aspen 017-LP-Printready" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/Aspen017_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einem weiten Raum erklingen kleine tönende Tupfer, es sind die sanft gezupften Saiten eines Banjo, dessen leicht metallischer Klang nichts an der Andächtigkeit der Tonfolge ändert. Sie bilden Gruppen, scheinen sich zu vermehren, subtile Muster zeichnen sich ab, doch alles bleibt vage und unbestimmt. Auch die leichte Verfremdung, die dem aufmerksamen Ohr nicht entgeht, ändert nichts an der Schönheit dieses Solospiels einer Hand, die auf der Suche ist, die sich selbst überraschen lässt in stoischem Gespanntsein.<span id="more-37322"></span></p>
<p>Irgendwann ändert sich das Tempo, und eine fusselige Entrücktheit deutet in die offene Weite. Erst im letzten Teil des Stücks, nach einem Bruch und einer leisen Passage, macht sich subtiles Hantieren bemerkbar, das auch der mysteriöse Klang unregelmäßiger Tropfen sein könnte. Kennt man das Duo Poor Isa, dann ahnt man, dass dies der Klang von Holzblöcken ist, die das Duo zusammen mit dem Banjo einsetzt.</p>
<p>Poor Isa bestehen aus den Belgiern Ruben Machtelincks und Frederik Leroux, die vor einigen Jahren ihr Stamminstrument, die Gitarre, an den Nagel hängten, um nach einigen improvisierten Auftritten in verschiedenen Konstellationen ihrem Interesse an dem Zusammenspiel von Banjo und hölzernen Objekten nachzugehen. Vor vier Jahren brachten die beiden ihr <a href="https://aspenedities.bandcamp.com/album/lets-drink-the-sea-and-dance-2">erstes gemeinsames Album &#8220;Let&#8217;s drink the sea and dance&#8221; </a>heraus dass neun verspielte Kompositionen und Improvisationen enthielt. Das vorliegende &#8220;Desolution of the other&#8221; bringt dieses Konzept weiter und eröffnet zugleich ein neues Kapitel: Hier finden sich längere, intrigat komponierte Stücke, die auf den ersten Eindruck nur ihre minimalistische Struktur gemeinsam haben.</p>
<p>Im oben beschriebenen Opener &#8220;Figures &#8220;, in dem das Saiteninstrument deutlich im Vordergrund steht, entsteht eine seltsam barocke Atmosphäre, und es ist gar nicht leicht zu sagen, welchen Subtext die Holzobjekte dem genügsam suchenden Fingerpicking unterschieben, doch irgendwie harmoniert alles auf eine keineswegs selbstverständliche Weise. Vielleicht hindert einen dieser Subtext auch an einem frei nach Brecht allzu romantischen Glotzen, aber letztlich harmoniert alles soweit, passen sich die freien Geschwindigkeiten immer wieder einander an und werden zu einem einzigen homogenen Fluss, erst recht wenn Leroux irgendwann noch eine repetitive Flöte auf die Bühne bringt. Die Koda gehört dem klingelnden Banjo allein, und so schließt sich der erste Kreis.</p>
<p>Das die zweite Seite ausfüllende &#8220;Drifter&#8221; könnte kaum unterschiedlicher sein. Diesmal beginnt alles mit den zu Anfang noch richtungslos wirkenden blubbernden Holzblöcken, und wieder ahnt man, auch angesichts des hintergründigen Rauschens, einen gewissen Grad an Verfremdung. Nachdem sich auch hier der Banjo für Momente zu Wort meldet, geht das Stück über in eine luftig dröhnende Passage von abstrahierter Natur. Hättestens bei dem rassellig groovigen Abschnitt im zweiten Teil kann man realisieren dass es bei dem Stück primär um eine rhythmische Entwicklung geht, und auch nicht zuletzt um eine Brechung des auf der ersten Seite noch umgesetzten zirkulären Modells: auch hier kehren einzelne Motive wieder– das seltsame gluckern der Holzblöcke, die Dröhnung mit hohen Obertönen und bestimmte Tonfolgen – um aber ihre Gestalt mal subtil, mal weniger subtil zu verändern. In diesen subtilen Veränderungen findet sich wohl auch, vielleicht mehr als im Rhythmus, das ritualistische Element, das vom Label im Begleittext angesprochen wird.</p>
<p><strong>Label: Aspen Edities</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3371054679/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/10/14/poor-isa-dissolution-of-the-other/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bassklänge aus dem Opernhaus in Ghent: Erstes Soloalbum von Nils Vermeulen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/25/bassklange-aus-dem-opernhaus-in-ghent-erstes-soloalbum-von-nils-vermeulen/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/04/25/bassklange-aus-dem-opernhaus-in-ghent-erstes-soloalbum-von-nils-vermeulen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 04:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
		<category><![CDATA[Ghent Opera]]></category>
		<category><![CDATA[Nils Vermeulen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=35060</guid>
		<description><![CDATA[Aspen Edities bringen am 28. April das Debüt &#8220;variations&#8221; des Kontrabassisten Nils Vermeulen heraus. Im Zentrum steht das Stamminstrument des Musikers im Rahmen von teils komponierten, teils improvisierten Stücken, bei denen verschiedenen Spieltechniken zum Zug kommen. Ein weiterer Protagonist ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/25/bassklange-aus-dem-opernhaus-in-ghent-erstes-soloalbum-von-nils-vermeulen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aspen Edities bringen am 28. April das Debüt &#8220;variations&#8221; des Kontrabassisten Nils Vermeulen heraus. Im Zentrum steht das Stamminstrument des Musikers im Rahmen von teils komponierten, teils improvisierten Stücken, bei denen verschiedenen Spieltechniken zum Zug kommen. Ein weiterer Protagonist ist der Aufnahmort, nämlich das Ghenter Opernhaus. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/variations.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35068" title="variations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/variations.jpg" alt="" width="595" height="594" /></a><span id="more-35060"></span>Von Seiten des Labels heißt es: &#8220;Recorded at the empty Ghent Opera, where every note, attack and vibration comes through, including the creaking of the wooden oor. There is no hiding in reverb, nor in easy playing. The strings Vermeulen uses on this recording (‘Tempera’ strings by Gerold Genssler), are inspired by traditional gut strings, and have lower tension to let the instrument resonate freely&#8221;. Betont wird dabei die Aktivität des Musikers, aus einem bereits vorhandenen Ideenfundus an Tönen zu <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Nils-Vermeulen-c-Geert-Vandepoele.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35069" title="Nils Vermeulen (c) Geert Vandepoele" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Nils-Vermeulen-c-Geert-Vandepoele.jpg" alt="" width="468" height="312" /></a>wählen: &#8220;Every tone has its acoustic universe, comprised of a multitude of other tones. All possible combinations already exist. The composer merely chooses one variation and organizes the sounds in a particular way&#8221;. Das Album erscheint als LP und zum Download.</p>
<p>Foto: Geert Vandepoele</p>
<p><a href="https://aspenedities.bandcamp.com/"><strong>@ Aspen Edities</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/04/25/bassklange-aus-dem-opernhaus-in-ghent-erstes-soloalbum-von-nils-vermeulen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
