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	<title>African Paper &#187; Audiobulb</title>
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		<title>Familiarity Unfolded: Dritter Teil der Kollaborationsserie von Autistici</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 04:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Autistici veröffentlichen am 7. März mit &#8220;Familiarity Unfolded&#8221; ihr neues Album als LP und Download bei Audiobulb. Die Veröffentlichung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die der Online-Zusammenarbeit mit internationalen Acts aus verschiedenen Bereichen meist elektronisch fokussierter Klangkunst gewidmet ist. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/23/familiarity-unfolded-dritter-teil-der-kollaborationsserie-von-autistici/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autistici veröffentlichen am 7. März mit &#8220;Familiarity Unfolded&#8221; ihr neues Album als LP und Download bei Audiobulb. Die Veröffentlichung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die der Online-Zusammenarbeit mit internationalen Acts aus verschiedenen Bereichen meist elektronisch fokussierter Klangkunst gewidmet ist. Nach &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; führt der nun erscheinende dritte Teil das Konzept des gemeinsamen Schreibens und Re-Kontextualisierens konsequent weiter. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/afu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50064" title="afu" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/afu.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50062"></span></p>
<p>Bestehende Sounds und kompositorische Muster werden aufgegriffen, oftmals in Bestandteile zerlegt und in neuer Form zusammengesetzt. Aus diesem Prozess entstehen Stücke, in denen, wie es beim Label treffend heißt, individuelle Handschriften und kollektive Dynamik eng verwoben sind. Das Album versteht sich, wie es ferner heißt, als Dialog zwischen Ursprung und Transformation, als klangliche Bewegung zwischen persönlichem Ausdruck und gemeinsamer Gestaltung. Beteiligt sind Datewithdeath, Jacek Doroszenko, Ümlaut, Distant Fires Burning und Neuro… No Neuro, die jeweils eigene Perspektiven in die Stücke einbringen und das Spektrum der Aufnahmen erweitern. Autistici stehen seit Jahren für vielschichtige, detailreiche Soundarbeiten zwischen Ambient, elektronischer Klangforschung und modern-klassischen Einflüssen. Das Album erscheint mit Artwork von Jeff Düngfelder, dem auch als visueller Künstler arbeitenden kreativen Kopf hinter dem Ümlaut-Projekt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=170808761/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Tube V: XII Sound erkundet die Londoner U-Bahn</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 06:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alice DeVille]]></category>
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		<category><![CDATA[Driftworks]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Tube V&#8221; erscheint in den kommenden Tagen eine neue Veröffentlichung von XII Sound, dem Projekt der Londoner Komponistin und Klangkünstlerin Alice DeVille. Das stark samplingbasierte Werk ist Teil der neuen Reihe SITE, einer konzeptuellen Kollaboration von Driftworks &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/12/tube-v-xii-sound-erkundet-die-londoner-u-bahn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Tube V&#8221; erscheint in den kommenden Tagen eine neue Veröffentlichung von XII Sound, dem Projekt der Londoner Komponistin und Klangkünstlerin Alice DeVille. Das stark samplingbasierte Werk ist Teil der neuen Reihe SITE, einer konzeptuellen Kollaboration von Driftworks und Audiobulb Records, die sich mit der Beziehung von Klang und Ort auseinandersetzt. Die Veröffentlichung erscheint digital bei Audiobulb.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-08-151419.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-49542" title="Screenshot 2026-01-08 151419" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-08-151419.png" alt="" width="800" height="799" /></a></p>
<p>Tube V nimmt die London U-Bahn nicht nur als Aufnahmeort, sondern als klanglichen und psychischen Erfahrungsraum ernst. Ausgangspunkt ist, wie DeVille selbst beschreibt, ihre ambivalente Beziehung zu dem Verkehrsmittel, die von zunehmender Angst, zugleich aber auch von tiefer Vertrautheit geprägt ist. Field Recordings aus Zügen, Tunneln, Durchsagen und Gesprächen verbinden sich mit Gesang, elektronischer Bearbeitung und subtilen Klangschichtungen. Industrielle Geräusche werden mit Naturklängen wie Vogelstimmen, Regen oder Meeresrauschen verwoben, sodass die Grenzen zwischen mechanischen, menschlichen und organischen Klängen bewusst verschwimmen.</p>
<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/XII-Sound-_-Alice-DeVille.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49543" title="XII Sound _ Alice DeVille" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/XII-Sound-_-Alice-DeVille.jpg" alt="" width="369" height="521" /></a>Alice DeVille ist ausgebildete Opernsängerin und Flötistin und war unter anderem an Häusern wie dem Royal Albert Hall, der Wigmore Hall und Glyndebourne zu hören. Neben ihrer kompositorischen Arbeit ist sie als Stimm- und Kommunikationstrainerin tätig. Ihr aktuelles künstlerisches Interesse gilt der Verbindung von urbanen und natürlichen Klangräumen sowie Fragen von Heilung, Wahrnehmung und ökologischer Entfremdung.</p>
<p><a href="https://audiobulb.bandcamp.com/"><strong>@ Audiobulb </strong></a></p>
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		<title>Cairn: Zusammenarbeit von Paul Beaudoin und Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 03:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Zeit, Erinnerung und der Frage, wie sich Bedeutung im Hören formt und wieder auflöst. Düngfelder legt seinen Schwerpunkt auf anhaltende Texturen aus Feldaufnahmen und elektronischen Elementen, die weniger auf Entwicklung als auf Wahrnehmung und Verweilen zielen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49525" title="cairn" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49524"></span></p>
<p>In der Zusammenarbeit entsteht eine Vielzahl von detailreichen Szenarien und Stimmungen, sie sich immer wieder neu erfinden und so jedem der Stücke ein ganz eigenes Gepräge verleihen. In der elektronisches und organisches zusammenführenden Kollaboration verbinden sich diese Ansätze zu einer Abfolge zurückhaltender, aufmerksamkeitsorientierter Stücke, in denen jeder Klang als Spur verstanden wird, die auf etwas Vorangegangenes verweist. &#8220;Cairn&#8221; ist als Dialog angelegt, in dem Atmosphäre, Zeitlichkeit und Erinnerung nicht erklärt, sondern hörbar gemacht werden. Das Album erscheint mit Düngfelders Artwork als Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3342148477/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Autistici: Zwei kollaborative Alben auf Audiobulb</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit mit anderen experimentellen Acts widmet. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, eigene Kontrolle zugunsten kollektiver Prozesse aufzugeben, also eine dialogische Arbeitsweise, die sich sowohl in Remixprojekten als auch in gemeinsam komponierten Stücken niederschlägt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47174" title="familiarityfolded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47173"></span></p>
<p>Dabei wird vorhandenes Material nicht nur verändert, sondern in eine neue Form überführt. Klänge werden geloopt, gestreckt, fragmentiert oder erneut eingebunden, was als Verfahren an Denk- und Erinnerungsprozesse erinnert, bei denen sich frühere Wahrnehmungen und aktuelle Erfahrungen überlagern. Klanglich bewegen sich die beiden Alben zwischen elektronisch aufgeladenen, beinahe aquatischen Texturen mit flimmernden und prasselnden Details, akustischen Instrumenten und Field Recordings sowie offen konturierten Arrangements, in denen sich entrückte Stimmungen entfalten. Dabei bleibt die Handschrift von Autistici deutlich hörbar: eine sorgfältige, narrative Klangarchitektur, die immer wieder Momente der Introspektion ermöglicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47175" title="familiarityenflded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>&#8220;Familiarity Folded&#8221; entstand mit Jacek Doroszenko, Russ Young und Corey Gordon. &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; enthält Arbeiten mit Tomo-Nakaguchi, A Dancing Beggar, OdNu und erneut Russ Young. Das Artwork beider Veröffentlichungen stammt von Jeff Dungfelder, der neben seinem grafischen Werk v.a. unter dem Namen Ümlaut mit eigenen musikalischen Arbeiten bekannt ist. Beide Alben sind als Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1997638870/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3063036350/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Out Of The Blue: Neuer Longplayer von Tomo-Nakaguchi</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 04:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Audiobulb]]></category>
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		<description><![CDATA[In Kürze erscheint mit &#8220;Out Of The Blue&#8221; das neue digitale Album des japanischen Musikers und Klangkünstlers Tomo-Nakaguchi bei Audiobulb. In seiner dritten Veröffentlichung bei dem Label vertieft Nakaguchi seinen vielschichtigen Ansatz zwischen songhaft eingefärbten Experimenten, akustischer Texturarbeit und elektroakustischer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/28/out-of-the-blue-neuer-longplayer-von-tomo-nakaguchi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze erscheint mit &#8220;Out Of The Blue&#8221; das neue digitale Album des japanischen Musikers und Klangkünstlers Tomo-Nakaguchi bei Audiobulb. In seiner dritten Veröffentlichung bei dem Label vertieft Nakaguchi seinen vielschichtigen Ansatz zwischen songhaft eingefärbten Experimenten, akustischer Texturarbeit und elektroakustischer Klangkomposition. Der in Yokohama lebende Künstler, verbindet auf dem neuen Album gezielt bearbeitete Gitarrenschichten mit Sampler, Field Recordings, manipulierten <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/outoftheblue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45879" title="outoftheblue" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/outoftheblue.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45877"></span></p>
<p>Tonbandgeräten und einer Vielzahl akustischer Instrumente. Entstanden sind Stücke, die oft zurückgenommen und introspektiv wirken, sich langsam entfalten und in Teilen durch eine dröhnende Schichtung eine subtile Dichte gewinnen. Sanfte, manchmal loungeartige Pianopassagen treffen auf heitere Vogelstimmen, hinter denen es bereits leise rauscht und kratzt. Diese atmosphärischen Elemente werden von akustischen Sounds durchzogen, was dem Ganzen einen organisch-verspielten Charakter gibt.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tomonakaguchi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45878" title="tomonakaguchi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tomonakaguchi.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a><br />
Audiobulb beschreibt das Album als einen neuen Höhepunkt in Nakaguchis klanglicher Entwicklung: &#8220;Out of the Blue&#8221; is Tomo-Nakaguchi’s third album on Audiobulb and marks a significant evolution in his sonic exploration. Meticulously crafting intricate soundscapes from a vast array of audio elements, this album showcases a new level of complexity and beauty. Die Spannweite reicht dabei von ruhiger Ambient-Ästhetik bis zu geräuschhaften Verdichtungen – stets geprägt von fein geschichteten Ebenen und überraschenden Wechseln.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2937436524/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Un Être Humain Ordinaire</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/umlaut-un-etre-humain-ordinaire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44208" title="Un Être Humain Ordinaire" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare Alltäglichkeit des Lebens beschwört, entfaltet sich als ein meisterhaftes, elektroakustisches Klangmosaik, das <span id="more-44206"></span>gleichermaßen introspektiv wie grenzenlos ist.</p>
<p>Von Beginn an zieht das Album in vielfältige und trotz der meist abgedunkelten Stimmungslagen vielfarbige Szenarien, die an filmische Traumwelten erinnern. Bereits der Opener verführt mit entrückten Synthietupfern, dem Zirpen imaginärer Grillen, einer milden Brise und einem sanften Zwitschern. Es ist eine hypnotische Komposition, in der jede Klangkomponente ihre Aufgabe erfüllt – beruhigend oder anregend, dem Anschein nach aber immer auf ein Transzendentes verweisend. Diese Detailverliebtheit und Vielgestaltigkeit prägen die gesamte Platte und machen sie zu einem akustischen Kaleidoskop, das bei jedem Hören neue Facetten enthüllt.</p>
<p>Ümlaut versteht es, Klanglandschaften zu erschaffen, die mit ihrer poetischen Präzision beeindrucken. Die Kompositionen wirken oft wie Erkundungen unbekannter Regionen: In einem Stück gleitet man durch eine aquatisch geprägte, fast gelierte Klangwelt, wo tropfende Sounds, glockenartige Klänge und digitale Geräusche wie Treibgut an die Oberfläche kommen. Das Labyrinthische und Verspielte, typisch für Düngfelders Werk, wird hier erneut zum Prinzip erhoben. An einer anderen Stelle taucht die Musik den Hörer in eine tropische Nacht, in der metronomartige Anschläge und luftiges Rauschen mit geheimnisvollen nächtlichen Tierlauten verschmelzen (diese und der luftige Wind zählen zu den offensichtlicheren Leitmotiven, die dei Kompositionen durchziehen). Pianoparts und perkussive Akzente fügen eine Dramatik hinzu, die an den buddhistisch inspirierten Kreislauf von Werden und Vergehen erinnert, an dessen Verlöschen der Titel &#8220;Until We Became Nothing&#8221; vielleicht anspielt. Dabei bleibt die Musik stets subtil und nuanciert.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist die dynamische Vielschichtigkeit der Kompositionen. Einige Stücke wirken filmisch, mit scharfen Rhythmen und dunkel dröhnenden Grundtönen, die sich zu orchestralen Miniaturen entwickeln. Andere wiederum sind meditative Tableaus, durchzogen von Glockenklängen, vibrierenden Texturen und subtilem elektronischem Zisseln. Es ist v.a. diese Balance zwischen Strukturiertheit und Offenheit, die &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; sein eigenes Gepräge gibt. Auch thematisch überzeugt das Album: Die Titel der Tracks fungieren als poetische Hinweise auf die klanglichen und konzeptuellen Welten, die Düngfelder erschafft. Mal beschreibt er mit präzisen Klängen den Moment, mal den Punkt im Raum, mal das, was zufällig an die Oberfläche tritt. Besonders die finale Komposition fasst das Werk harmonisch zusammen – ein leiser Abschied, der sich noch einmal sanft erhebt, um schließlich sanft auszuklingen.</p>
<p>Auf all diese Arten und Weisen entsteht in &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; mit seiner charakteristischen Poesie eine intime, gleichzeitig aber auch universelle Welt. Ist es wirklich ein Tribut an das Alltägliche des menschlichen Daseins, dann wird dieses durch Ümlauts präzise durchdachte und doch niemals unspontan wirkende Ästhetik zu etwas Außergewöhnlichem. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=299699796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ronroco Rococo Memories: Neues Album von Michel Mazza alias OdNu</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/05/13/ronroco-rococo-memories-neues-album-von-michel-mazza-alias-odnu/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2024 07:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Audiobulb bringen in den kommenden Tagen ein neues digitales Album des argentinisch-amerikanischen Musikers Michel Mazza alias OdNu heraus, den Leser unserer Seiten u.a. von seiner Kollaboration mit Ümlaut kennen sollten. Auf &#8220;Ronroco Rococo Memories&#8221; trägt der Künstler seinem großen Interesse &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/13/ronroco-rococo-memories-neues-album-von-michel-mazza-alias-odnu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Audiobulb bringen in den kommenden Tagen ein neues digitales Album des argentinisch-amerikanischen Musikers Michel Mazza alias OdNu heraus, den Leser unserer Seiten u.a. von seiner Kollaboration mit Ümlaut kennen sollten. Auf &#8220;Ronroco Rococo Memories&#8221; trägt der Künstler seinem großen Interesse an unterschiedlichen Instrumenten, seiner Lust am Erkunden ihrer Möglichkeiten und seinem Händchen für ungewohnten Kombinatoriken Rechnung und arbeitet mit einem in der Andenregion bekannten Saiteninstrument namens Ronroco. Das zehnsaitige Instrument, dessen Resonanzkörper in früheren Epochen aus einem Schildkrötenpanzer bestand, heute aber meist aus Holz gefertigt wird, ähnelt dem Charango und ist dessen Bariton-Pendant. Mazza, der an der Gitarre geschult ist, spielt auf der Ronroco unterschiedliche, meist melancholisch-weltentrückt anmutende Melodien, deren Ornamentik von der Musik und generellen Ästhetik des Rokkoko inspiriert sind, die keineswegs nur aus wortspielerischen Gründen im Titel vorkommt. All dies verknüpft er mit der Verwendung von Fieldrecordings und weiteren, auch elektronischen Instrumenten, die das Klangbild dezent ergänzen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/ronrocoroccomemories.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40963" title="ronrocoroccomemories" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/ronrocoroccomemories.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40961"></span></p>
<p>&#8220;The Ronroco is a stringed instrument of the Andean regions and it is the baritone relative of the charango. Its sound box was traditionally made from the shell of an armadillo or tortoise but is now commonly made of wood. It typically has 10 strings in five courses of 2 strings each. Rococo is an exceptionally ornamental and dramatic style of architecture, art and decoration. It combines asymmetry, undulating curves and elaborate ornamentation to create surprise and the illusion of motion and drama. It is often described as the final expression of the Baroque movement. Inspired by the ronroco album of Gustavo Santaolalla, OdNu uses the ronroco as a source of sound and takes it to new territories by exploring sound deconstructions and decomposing it through effects chains that include a modular system, Zoia patches and a Blooper to create a lush palette of sounds that even though they have originated from the Ronroco it&#8217;s at times hard to imagine its source. The album is also full of bubbling rococo ronroco arpeggios that exude melancholic melodies supported by the addition of synth sounds and field recordings. All of these elements takes the album outside of the world music realm and into an experimental micro sound and textural dreamscape full of subconscious memories from OdNu&#8217;s Argentinian past&#8221;. (Audiobulb)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1676695061/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert: Interview mit Jeff Düngfelder alias Ümlaut</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 06:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren erschien der einprägsame Name Ümlaut immer deutlicher auf der weit verzweigten Landkarte experimenteller und ambienter elektronischer Musik. Hinter dem Namen verbirgt sich der in Chicago geborene und heute, nach einigen Jahren in Kalifornien, in Nordosten der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/16/ich-mochte-das-unerwartete-auf-eine-weise-horen-die-mich-begeistert-interview-mit-jeff-dungfelder-alias-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39981" title="Jeff in the studio 1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den vergangenen Jahren erschien der einprägsame Name Ümlaut immer deutlicher auf der weit verzweigten Landkarte experimenteller und ambienter elektronischer Musik. Hinter dem Namen verbirgt sich der in Chicago geborene und heute, nach einigen Jahren in Kalifornien, in Nordosten der USA heimische Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder, dessen Wurzeln in der bildenden Kunst, dem Design und <span id="more-39974"></span>Sounddesign liegen und der sich nach einigen Jahren in Bereichen angewandter Kreativität nun auf seine eigenen künstlerischen Visionen konzentrieren kann, denn Beharrlichkeit zahlt sich gelegentlich aus. Aus diesen Ideen und Visionen gehen – neben bewegten und unbewegten Bildern, die eine ganz eigene, aber keineswegs isolierte Säule in seinem Schaffen darstellen – Alben von verspielter, überwiegend digital erzeugter Feinsinnigkeit, bei denen man stets das Gefühl hat, einen Entdecker bei seinen Erkundungsfahrten zu begleiten. Die ergebnisoffene Neugier, das Gespanntsein auf das Resultat einer musikalischen Suche, ist eine der wesentlichen Programmatiken in Düngfelders Arbeit, bei der die Stille stets den Rahmen bildet, die Potentialität, aus der ganz unterschiedliches entstehen kann. Über all dies, über die Rolle der Erinnerung in seiner Musik, über seine Kollaborationen und vieles mehr sprachen wir mit dem Künstler im folgenden Interview.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240313_170430_982.sdocx--></strong></p>
<p><strong><a title="I desire to hear the unexpected in ways that excite me: An Interview with Jeff Düngfelder a.k.a. Ümlaut" href="http://africanpaper.com/2024/03/16/i-desire-to-hear-the-unexpected-in-ways-that-excite-me-an-interview-with-jeff-dungfelder-a-k-a-umlaut/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Du hast im letzten Jahrzehnt vor allem unter deinem Künstlernamen Ümlaut viel Musik produziert, daneben außerdem Bilder und Filme. Kannst du uns etwas über deine Anfänge erzählen? Bist du durch eine formale Ausbildung zu deiner künstlerischen Arbeit gekommen oder gab es (auch) andere Inspirationsquellen?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe vor Jahren mein Kunststudium mit einem Abschluss in Fotografie und Illustration abgeschlossen. </span><span>Aber die Realität der Arbeitswelt machte mir klar, wie schwierig es war, einen bezahlten Job in den kreativen Bereichen zu bekommen, die mich interessierten. Dann entdeckte ich Grafikdesign. </span><span>Das war ein Bereich, in dem ich tatsächlich meinen Lebensunterhalt verdienen und zugleich die Arbeit größtenteils genießen konnte. </span><span>Es hat die Rechnungen bezahlt. </span><span>Als Hintergrund hinter all dem ist meine wahre Inspiration immer die Musik und das Cover-Design von Alben gewesen. </span><span>Wie die meisten Künstler wollte ich Kunst schaffen, die für mich selbst eine Bedeutung hat, nicht nur für den kommerziellen Zusammenhang. </span><span>Deshalb habe ich nach meinem Job und an den Wochenenden an meinen persönlichen Aktivitäten gearbeitet. </span><span>Glücklicherweise bin ich jetzt in der Lage, mich ganz auf meine musikalischen und visuellen Projekte zu konzentrieren.</span></span></p>
<p><em><strong>Gab es bestimmte Einflüsse oder eine Gemeinschaft, die besonders prägend für dich waren?</strong></em></p>
<p><span><span>Elektronische und experimentelle Musik hatten im Laufe der Jahre den größten Einfluss auf mich. </span><span>Zu den Künstlern, deren Arbeit ich verfolge und die mir sofort in den Sinn kommen, gehören: Brian Eno, Hans-Joachim Roedelius, Carsten Nicolai, Geir Jenssen, Bill Nelson, Ryuichi Sakamoto. </span><span>Zu den spezifischen Plattenlabels gehören: 12K, Audiobulb, City Center Offices, EMIT, Expanding Records, LINE, Morr, Raster-Noton, Touch. </span><span>Aber in Wirklichkeit gibt es zu viele Künstler, um diesen Bereich umfassend zu benennen. </span><span>Weitere Einflüsse sind für mich die Natur und das, was die Japaner „Waldbaden“ nennen, abstrakte Malerei, innere Reflexion und Meditation sowie ein gesteigertes Bewusstsein und eine Offenheit für die Welt um mich herum.</span></span></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/742296214?h=7be4cf9818" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/742296214">01 Field of vision</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Betrachtest du deine visuellen und musikalischen Arbeiten als eine Einheit oder stehen sie jeweils für unterschiedliche Dinge, die du zum Ausdruck bringen willst?</strong></em></p>
<p><span><span>Für mich sind Ton und Bild eins geworden. </span><span>Sie greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig sehr stark. </span><span>Konkrete Beispiele wären meine beiden Alben MUSIQUE DE FILM und MUSIQUE DE FILM II. </span><span>Für beide Alben habe ich zunächst Kurzfilme ohne Ton erstellt. </span><span>Danach habe ich die Musik komponiert. </span><span>In den letzten Jahren habe ich viel mit Stille gearbeitet und Stummfilme gedreht. </span><span>Diese stillen Bilder helfen mir, die Beziehung zwischen Stille und Musik aufzudecken bzw. zu entdecken. </span><span>Deshalb betrachte ich meine Musik oft als Erinnerungsaufnahme. </span><span>Ich ließ zu, dass die Stille mir durch die Erinnerung die Musik offenbarte. </span><span>Wenn ich ein visuelles oder musikalisches Projekt beginne, betrete ich den Raum aufgeschlossen. </span><span>Es gibt keine vorgefasste Idee oder Struktur. </span><span>Stattdessen bin ich ein Entdecker, der sieht, was ich finden kann. </span><span>Dieser Prozess steht im Einklang mit meinem Interesse an abstrakter Malerei. </span><span>Ich versuche zu offenbaren, was in uns selbst und nicht außerhalb von uns selbst ist.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3476068210/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Erst kürzlich hast du mit deinem Klangkünstlerkollegen Michel Mazza alias OdNu ein Album oder, um es mit den Worten von Audiobulb zu sagen, eine Tondichtung namens „Abandoned Spaces“ aufgenommen. Das Ergebnis erinnerte eher an die Arbeit einer eingespielten Band, was verwunderlich ist, da ihr euch offenbar noch nicht so lange kennt. Wie entstand die Idee zu dem Album und wie war eure Arbeitsweise?</strong></em></p>
<p><span><span>Es war sehr informell. </span><span>Wir schrieben uns seit etwa einem Jahr hin und her über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit. </span><span>Ich glaube, wir haben beide die Musik und den Geschmack des anderen bewundert und respektiert und uns gefragt, was aus einer Zusammenarbeit heraus entstehen könnte. </span><span>Also beschlossen wir, einige Aufnahmen miteinander zu tauschen, um zu sehen, was passiert. </span><span>Es war ein sehr organischer Prozess, bei dem längst noch nicht davon die Rede war, irgendetwas zu erreichen. </span><span>Es kam dann irgendwie ganz natürlich zusammen, e</span><span>igentlich ziemlich magisch. </span><span>In gewisser Weise entwickelte die Musik ein Eigenleben. </span><span>Ich denke, wir waren aufeinander eingestimmt, weshalb die Kompositionen einfach so flossen. </span><span>Bevor wir es wussten, hatten wir genug Titel für ein Album.</span></span></p>
<p><em><strong>Das Album handelt von verlassenen Räumen, Orten und Szenen. Was hat euch an dem Thema fasziniert und gibt es bestimmte Formen von Verlassenheit, die euch zu der Arbeit inspiriert haben?</strong></em></p>
<p><span><span>Der Titel &#8220;Abandoned Spaces&#8221; stammt tatsächlich aus einigen Aufnahmen von Michael. </span><span>Wir waren beide von dem Konzept fasziniert. </span><span>Ich denke, es war eine gute Definition dessen, was in der Musik geschah, als sie erst einmal begann, sich zu offenbaren und Formen anzunehmen. </span><span>Wie gesagt, fühlte es sich sehr natürlich an, die </span><span>Ideen und die Beziehungen zu den Klängen entstehen zu lassen, die einfach magisch zusammenpassen: A</span><span>lles hat alles andere ergänzt und e</span><span>s geschah etwas ganz Einzigartiges. </span><span>Erst nachdem die Musik fertig war, diskutierten wir tatsächlich über die Anziehungskraft, die verlassene Orte auf uns haben.</span></span></p>
<p><em><strong>Glauben Sie, dass es eine Vorstellung von Verlassenheit gibt oder geben könnte, die sich von der trostlosen Konnotation des Begriffs in unserer Kultur unterscheidet? Ich frage auch, weil ich die Musik auf dem Album sehr warm und lebendig finde, als würde sie die verlassenen Räume wieder mit der Präsenz von etwas füllen …</strong></em></p>
<p><span><span>Nun, aus meiner Sicht sind diese verlassenen Räume, Orte und Landschaften voller Leben, voller Energie. </span><span>Energie, die darauf wartet, entdeckt zu werden. </span><span>Nichts ist wirklich leer. </span><span>Bei der Erforschung von Stille und Bewegungslosigkeit ist es möglich, tiefer zu gehen, über das Visuelle hinauszugehen (die trostlose Konnotation des Begriffs, wie ihr erwähnt habt) und die Kreativität offenbaren zu lassen. </span><span>Ich persönlich entleere mich so weit wie möglich von meinen Gedanken und Vorurteilen und lasse die Dinge geschehen. </span><span>All dies ist ein Akt der Entdeckung. </span><span>In meiner bildenden Kunst fühlte ich mich schon immer zu leeren Szenen hingezogen. </span><span>Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in Kalifornien gelebt und mich in die weitläufigen Wüstenräume verliebt. </span><span>Verlassene Gebäude und Räume waren für mich wie ein Magnet. </span><span>Dinge, die sehr warm und lebendig sind, wie ihr die Musik beschrieben habt<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39982" title="Jeff in the studio 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-2.jpg" alt="" width="3165" height="2374" /></a></span></span></p>
<p><em><strong>Einige Passagen des Albums haben eine leicht jazzige Färbung. Ist das spontan aus der Atmosphäre heraus erwachsen, die entstanden ist, oder hattet ihr bereits einen solchen Stil im Kopf?</strong></em></p>
<p><span><span>Die Arbeit mit der Einstellung „Mal sehen, was passiert“ überrascht mich selbst immer wieder. </span><span>Es gab überhaupt keinen Stil, dem wir im Sinn gehabt hätten. </span><span>Einfach eine Offenheit für Erkundungen. </span><span>Erst in den letzten Jahren habe ich den Punkt erreicht, an dem ich vollkommen meinem Instinkt vertraue. </span><span>Bild- und Klangkunst zu machen ist für mich ein intuitives Experiment. </span><span>Da ich nie weiß, wohin es geht, bin ich angenehm überrascht, was sich entwickelt. </span><span>Davon abgesehen mag ich Jazz. </span><span>In meiner Gruppe Intelligent Life erforschen wir elektronische Klänge mit Jazz- und Downtempo-Elementen. </span><span>Die von euch erwähnte jazzige Farbgebung habe ich also irgendwo im Hinterkopf.</span></span></p>
<p><em><strong>Inwieweit ist deiner Meinung nach die instrumentale Ausstattung Miturheber der Strukturen und Klänge? Erlebst du die Arbeit mit Klangquellen als eine Art Dialog?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe mich schon immer für das Nebeneinander von Klängen interessiert und für die Erforschung, was passiert, wenn man das Unerwartete kombiniert. </span><span>Vor meinem Umzug von Kalifornien nach New York verkaufte ich alle meine Keyboards und Rhythmusmaschinen und konzentrierte mich darauf, eine rein digitale Methode im Computer anhand von Klangbeispielen zu erkunden. </span><span>Ich denke, die Kombination aus Software, Audiobeispielen und Feldaufnahmen schafft in dieser digitalen Atmosphäre einen eigenen Dialog. </span><span>Aber dann erweitere ich das noch weiter, indem ich diese Strukturen und Klänge manipuliere. </span><span>Ich manipuliere alles: Dehnen, Biegen, Zerhacken, Verzerren, Verarbeiten, nur um zu sehen, was passiert. </span><span>Dann stelle ich diese Elemente in dieser Ausschneide- und Einfügeumgebung nebeneinander und verwebe sie miteinander. </span><span>Also ja, ich führe in meiner Arbeit eine Konversation mit diesen Klängen.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1657515207/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Dein neues Soloalbum „Half the Speed ​​of Light“ ist im Großen und Ganzen ein Album über Erinnerung und Erinnerungsprozesse mit all ihren seltsamen Logiken, Zeitstrukturen und Unvorhersehbarkeiten. Meiner Meinung nach hast du Erinnerungen als eine Art Archiv dargestellt, mit dem man zwar schwer umgehen kann, dessen Nutzung sich aber dennoch lohnt. Was fasziniert dich an diesen Prozessen?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist. </span><span>Es ist fast so, als hätte die Musik die Möglichkeit, viele verschiedene Elemente aus einer Art kollektivem Gedächtnis zu holen. </span><span>Und ja, bei meiner Musik und meiner visuellen Arbeit kann ich auf ein riesiges Archiv zurückgreifen. </span><span>Und oft ist dieses Ziehen oder Auswählen völlig zufällig, aber ich habe Vertrauen in den Prozess. </span><span>Beispielsweise habe ich in meinem aktuellen Album „Everything in its own place“ ein System des Zufalls bei der Auswahl der Sounds für das gesamte Album eingerichtet. </span></span><span><span>Das Album hat zwölf Titel. </span><span>Zunächst habe ich zwölf Ordner erstellt und in jeden Ordner fünfzig bis hundert Samples eingefügt. </span><span>Wie in einem Spiel habe ich bestimmte Regeln aufgestellt – zum Beispiel habe ich nur die Sounds in diesem einzelnen Ordner für diesen einzelnen Titel verwendet. </span><span>Dann importierte ich diese Sounds in Logic Pro und erstaunlicherweise erwachte nach vielen Experimenten ein Song zum Leben. </span><span>Ich habe keine Vorstellung davon, was ich will oder mag, bis ich es tatsächlich höre. </span><span>Es gibt also wieder kein vorgefasstes Konzept, sondern nur Erkundung.</span></span></p>
<p><em><strong>In gewisser Weise könnten Erinnerungsprozesse auch als sehr tragische und schmerzhafte Ereignisse verstanden werden, bei denen viel Kostbares verloren geht und ein Kampf gegen das Vergessen stattfindet, den man letztlich irgendwann verlieren muss. In deiner Musik wirken die Labyrinthe des Erinnerns und Vergessens jedoch oft sehr spielerisch. Siehst du das ähnlich und wenn ja, ist die Gelassenheit und Akzeptanz im Umgang mit Erinnerungen auch das Ergebnis einer persönlichen Entwicklung?</strong></em></p>
<p><span><span>Ja, meine Musik ist sehr verspielt, ic</span><span>h habe Spaß. </span><span>Wir alle kämpfen mit unseren eigenen persönlichen Problemen und dennoch geht die persönliche Entwicklung weiter. </span><span>Ich glaube nicht, dass es unbedingt ums Vergessen geht. </span><span>Vielleicht geht es eher um Akzeptanz. </span><span>Ich denke, wenn man erst einmal akzeptiert, wie die Dinge sind, die Realität der Dinge, wird das Leben viel einfacher und sogar freudvoller. </span><span>Und ich empfinde große Freude an Musik und Kunst. </span><span>Dieses Zitat von Chien-chih Seng-ts&#8217;an, dem dritten Zen-Patriarchen [gest. </span><span>606 n. Chr.] gefällt mir: &#8220;Der Weg ist perfekt wie ein riesiger Raum, in dem nichts fehlt und nichts im Übermaß ist&#8221;. </span><span>Tatsächlich liegt es daran, dass wir uns entscheiden, etwas anzunehmen oder abzulehnen, dass wir die wahre Natur der Dinge nicht erkennen. </span><span>Sei gelassen in der Einheit der Dinge und solche falschen Ansichten werden von selbst verschwinden.</span></span></p>
<p><em><strong>Was mir an vielen deiner Werke sehr gefällt, ist, dass man fast nie erraten kann, wie das Narrativ einer Komposition weitergehen wird und in welche Richtung es führen wird, aber gleichzeitig ist es niemals harsch und irritierend. Suchst du ein solches Ziel bewusst oder entsteht es eher durch die Art und Weise, wie du die Welt wahrnimmst?</strong></em></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/345466613?h=237240f655" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/345466613">Breathing</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><span><span>Es gibt viele harsch klingende Musikwerke, die ich respektiere, aber sie sind nichts, worauf ich zum Vergnügen zurückgreifen würde. </span><span>Letztendlich mache ich die Art von Musik, die ich hören möchte. </span><span>Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert. </span><span>Ich habe Hans-Joachim Roedelius bereits erwähnt, weil er ein Vorbild ist, nach dem ich strebe, um unerwartete Schönheit zu schaffen. </span><span>Im Laufe der Jahre habe ich zum Glück herausgefunden, dass es darauf ankommt, das zu tun, was man wirklich liebt, nur für sich selbst. </span><span>Den Zuhörern könnte es gefallen und es könnte sich darauf beziehen, weil es echtes Teilen beinhaltet, das Teilen von sich selbst.</span></span></p>
<p><em><strong>„Half the Speed ​​of Light“ handelt von Erinnerungsprozessen und erzählt zugleich auch von den Reisen rund um den Globus, die du im Laufe der Jahre unternommen hast. Das erinnert auch daran, dass du ein Album über „Vasco da Gama“ produziert hast, den portugiesischen Seefahrer und Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts. Ist das Reisen und das Entdecken neuer Orte eine deiner Leidenschaften, auch unabhängig von Kunst und Musik?</strong></em></p>
<p><span><span>Das ist es auf jeden Fall. </span><span>Ich liebe es zu reisen und neue Orte abseits der ausgetretenen Pfade zu entdecken. </span><span>Ich denke, alle meine Erfahrungen, insbesondere die Erkundung der Weiten des Südwestens der Vereinigten Staaten, haben mein kreatives Leben sehr bereichert und stehen im Einklang mit der hier zuvor erwähnten Offenheit und Leere. </span><span>Mein erstes Album „Vasco da Gama“ war mein erster Schritt in der Vision einer vielschichtigen Erfahrung der Reflexion und Entdeckung.</span></span></p>
<p><em><strong>Wie praktizierst du das Entdecken neuer Dinge (das nicht unbedingt auf Orte beschränkt sein muss, sondern auch alle möglichen Ideen umfassen kann)? Neigst du dazu, dich von Dingen treiben zu lassen, oder gibt es auch Bewegungen, die sehr zielgerichtet sind?</strong></em></p>
<p><span><span>Meistens durch Lesen und durch das Hören vieler neuer Musik. </span><span>Meine Radiosendung Listening Pearls auf <a href="https://www.mixcloud.com/camp_fr/">CAMP Radio</a> gibt mir die Möglichkeit, zuzuhören und zu hören, was es Neues gibt, und dies durch den einzigartigen 2-Stunden-Mix, den ich erstelle, um ihn an meine Zuhörer weiterzugeben. </span><span>Das ist ein Projekt, das mir wirklich Spaß macht. </span><span>Seit Jahren erforsche ich ununterbrochen neue Sounds. </span><span>Plattformen wie FaceBook und Instagram bieten eine unglaubliche Verbindung zu großartigen Künstlern und ihrer Musik, eine nie versiegende Quelle der Inspiration. </span><span>Ich besuche so oft wie möglich Kunstmuseen und Galerien. </span><span>Konzeptuelle moderne Kunst öffnet den Geist für neue Sichtweisen auf die Welt. </span><span>Die jüngsten Besuche bei MASS MoCA, Dia Beacon und der Magazzino Italian Art Foundation waren sehr erfüllend.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-2024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39983" title="Field recording in California 2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-2024.jpg" alt="" width="3165" height="2373" /></a></span></span></p>
<p><em><strong>Du bist vor einigen Jahren von New York City in das ländliche Connecticut gezogen. Die neue Umgebung hat sicher deine Kreativität auf ganz unterschiedliche Weise beeinflusst. Interessierst du dich sehr für die Reize deiner Umgebung und gibt es an dem neue Ort viele neue Dinge, die dich inspirieren?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe es geliebt, in den 13 Jahren, die ich dort war, in New York City zu leben, aber während der Pandemie ist etwas passiert. </span><span>Ich begann mich danach zu sehnen, näher an der Natur zu sein. </span><span>Während dieser ungewöhnlichen Zeit konnte man nichts tun oder spontan oder auf andere Weise irgendwohin gehen. </span><span>Auf der Suche nach der Ruhe der Natur unternahmen wir viele Fahrten aus der Stadt. </span><span>Nach dem Lockdown wussten wir, dass es Zeit war umzuziehen. </span><span>Ich lebe jetzt seit zweieinhalb Jahren in Connecticut. </span><span>Manchmal vermisse ich die Energie von NYC. </span><span>Aber der regelmäßige Austausch mit der Natur hat ein ganz neues Reich der Inspiration eröffnet. </span><span>Es bietet auch Atelierraum zum Arbeiten. In NYC habe ich in einem Foyer gearbeitet.</span></span></p>
<p><em><strong>Schafft der Ortswechsel auch eine Distanz – in welcher Form auch immer – zu Musik-Communities? Oder spielt das aufgrund der digitalen Kommunikation eine untergeordnete Rolle?</strong></em></p>
<p><span><span>Es hat sich herausgestellt, dass ein großer, ruhiger Studioraum und mehr Zeit zum Arbeiten stärker ins Gewicht fällt als das Bedürfnis nach physischer Nähe zu einer Musikgemeinschaft. </span><span>Eine Stunde nördlich oder eine Stunde südlich von uns, also nicht so weit entfernt, findet jede Menge Live-Musik statt. </span><span>Und NYC ist drei Autostunden entfernt. </span><span>Ich liebe auch die Online-Musik-Community auf Instagram. </span><span>Es sind dort so viele tolle Freundschaften entstanden.</span></span></p>
<p><em><strong>In einigen deiner Veröffentlichungen, insbesondere in „Same But Different“, stößt man auf Anspielungen auf buddhistische Lehren, insbesondere aus der Mahayana-Tradition. Spielen diese Lehren (und darauf basierende Praktiken) eine wichtige Rolle in deinem Leben und deiner Arbeit?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich halte mich für eine spirituelle, philosophische, aber nicht unbedingt religiöse Person. </span><span>Ich habe mich lange Zeit mit den Lehren des Yoga, des Buddhismus und des Zen beschäftigt, aber ich folge keiner bestimmten Lehre. </span><span>Ich versuche, sinnvolle Elemente aus all diesen Disziplinen umzusetzen und strebe danach, ein besserer Mensch zu sein. </span><span>Man könnte also sagen, dass sie eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen und mir bei meiner Kreativität und der Erforschung der Leere helfen. </span><span>Meditation ist eine große Hilfe. </span><span>Ich finde, dass ein ruhiger, leerer Zustand der beste Weg ist, seine Kreativität aus der Stille heraus zum Vorschein zu bringen.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1492534673/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong><span><span>Gibt es neue Projekte, die du bereits begonnen oder geplant hast?</span></span></strong></em></p>
<p>Ja. Ich werde bald ein neues Intelligent Life-Album namens „Analogies“ herausbringen. Die Musik ist fertig und ich bin gerade dabei, einige Promomaterialien fertigzustellen. Ich bin sehr gespannt auf dieses Album, es hat eine neue raffinierte Energie. Wie immer spiele ich die Elektronik, Mike Brown den Kontrabass und Joshua Trinidad die Trompete. Im Spätsommer erscheint bei Audiobulb Records eine neue Ümlaut-Veröffentlichung, die ich auch gerne mit allen teilen möchte. Mehr dazu später. Diesen Sommer werde ich mit Michel Mazza beginnen, ein neues OdNu + Ümlaut-Album aufzunehmen. Das haben wir erst vor ein paar Tagen beschlossen. Unser im Februar veröffentlichtes Album „Abandoned Spaces“ war ein großer Erfolg und wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit. Wie immer wird es auch im Jahr 2024 einige Überraschungen geben, also bleibt dran.</p>
<p>Interview und Übersetzung: U.S. &amp; A. Kaudaht</p>
<p><strong>@ Ümlaut @ <a href="https://umlaut.work/">Work</a> | <a href="https://umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp I</a> | <a href="https://ab-umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp II</a> | <a href="https://soundcloud.com/jeffdungfelder">Soundcloud</a> | <a href="https://vimeo.com/user12275986">Vimeo</a> | <a href="https://www.instagram.com/jeffdungfelder/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>I desire to hear the unexpected in ways that excite me: An Interview with Jeff Düngfelder a.k.a. Ümlaut</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 06:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In recent years, the name Ümlaut has become increasingly prominent on the widely ramified map of experimental and ambient electronic music. Behind the name is the Chicago-born composer and sound artist Jeff Düngfelder, now, after some years in California, based &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/16/i-desire-to-hear-the-unexpected-in-ways-that-excite-me-an-interview-with-jeff-dungfelder-a-k-a-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-11.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40029" title="Jeff in the studio 1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-11-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In recent years, the name Ümlaut has become increasingly prominent on the widely ramified map of experimental and ambient electronic music. Behind the name is the Chicago-born composer and sound artist Jeff Düngfelder, now, after some years in California, based in the north-east of the USA, whose roots lie in visual arts, design and sound design and who, after several years in areas of applied creativity, can now <span id="more-39977"></span>concentrate on his own artistic visions, because perseverance sometimes pays off. These ideas and visions give rise to albums of playful, predominantly digitally produced subtlety &#8211; in addition to moving and still images, which represent a completely unique but by no means isolated pillar in his work &#8211; where you always have the feeling of accompanying an explorer on his voyages of discovery. The open-ended curiosity, the excitement about the result of a musical search, is one of the essential programmatic principles in Düngfelder&#8217;s work, in which silence always forms the framework, the potentiality from which very different things can emerge. We talked with the artist about all this, about the role of memory in his music, about his collaborations and much more in the following interview.</strong></p>
<p><strong><a title="Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert: Interview mit Jeff Düngfelder alias Ümlaut" href="http://africanpaper.com/2024/03/16/ich-mochte-das-unerwartete-auf-eine-weise-horen-die-mich-begeistert-interview-mit-jeff-dungfelder-alias-umlaut/">German Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Over the past decade you have produced a lot of music mainly under the artist name Ümlaut, then you also create images and films. Can you tell us something about your beginnings? Did you come to your artistic work through formal training or were there other types of inspiration?</strong></em></p>
<p>I graduated art school years ago, with a degree in photography and illustration. But the reality of the working world made me realize how difficult it was to get a paying job within the creative areas I was interested in. Then I discovered graphic design. That was a field where I could actually make a living and, for the most part, enjoy the work. It paid the bills. As a backdrop to all that, my real inspiration was always music and album cover art. Like most artists, I wanted make art that had meaning for myself, not just for the commercial world. So I worked on my personal endeavors after my day job and on weekends. Fortunately, I’m now in a position to focus on my musical and visual projects full time.</p>
<p><em><strong>Were there some specific influences or a community that were particularly formative for you?</strong></em></p>
<p>Electronic and experimental music has had the biggest impact on me over the years. Some of the artists I follow, and which immediately come to mind, include: Brian Eno, Hans-Joachim Roedelius, Carsten Nicolai, Geir Jenssen, Bill Nelson, Ryuichi Sakamoto. Specific record labels include: 12K, Audiobulb, City Centre Offices, EMIT, Expanding Records, LINE, Morr, Raster-Noton, Touch. But, in reality, there are too many artists to name this space. Other influences for me are Nature, and what the Japanese call Forest Bathing, abstract painting, inner reflection and meditation, and a heightened awareness and openness to the world around me.</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/742296214?h=7be4cf9818" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/742296214">01 Field of vision</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Do you regard your visual and your sound works as a unity, or do they each stand for different things you like to express?</strong></em></p>
<p>For me, sound and vision have become one. They intertwine and highly influence each other. Specific examples would be my two albums, MUSIQUE DE FILM and MUSIQUE DE FILM II. For both these albums, I first created short films without sound. After that I composed the music. During the past several years I worked a lot with silence and created silent films. These silent visuals help me to reveal/discover the relationship between the silence and music. Which is why I often regard my music as memory recordings. I let the silence reveal the music to me through memory. When I start a visual or musical project, I enter the space open-mindedly. There is no preconceived idea or structure. Instead, I am an explorer seeing what I can find. This process is in communion with my interest in abstract painting. Seeking to reveal what is inside and not outside oneself.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3476068210/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Just recently you produced an album, or in the words of Audiobulb, a tone poem named &#8220;Abandoned Spaces&#8221; with your fellow sound artist Michel Mazza aka OdNu. The result was more reminiscent of the work of a wellrehearsed band, which is surprising since you don&#8217;t seem to have known each other for that long. How was the idea of the album born and how was your way of working?</strong></em></p>
<p>It was very informal. We had been chatting back and forth for about a year regarding the possibility of working together. I believe we both admired and respected one another’s music and tastes, and wondered what might come of a collaboration. So we decided to exchange some recordings back and forth to see what happened. It was a very organic process, with no talk about achieving anything. It sort of came together naturally. Pretty magical actually. In a way the music took on a life on its own. I think we were tuned into each other, which was why the compositions just flowed. Before we knew it, we had enough tracks for an album.</p>
<p><em><strong>The album is about abandoned spaces, places and scenes. What fascinated you about the subject, and are there certain forms of abandonment that inspired you to create the work?</strong></em></p>
<p>The title Abandoned Spaces actually came from some of Michel’s recordings. We were both drawn to the concept. I think it was a good definition of what was happening in the music as it began to reveal itself. As I said above, it felt so natural. Ideas and relationships with sounds that just magically fit together. Everything complimented everything else. A very unique thing was happening. Nor until after the music was completed did we actually discuss our mutual attraction for abandoned places.</p>
<p><em><strong>Do you think that there is or could be an idea of abandonment that differs from the desolate connotation of the term in our culture? I also ask because I find the music on the album very warm and alive, as if it fills the abandoned spaces with the presence of something again&#8230;</strong></em></p>
<p>Well, from my point of view, these abandoned spaces, places and sceneries are full of life, full of energy. Energy waiting to be discovered. Nothing is really empty. When exploring silence and stillness it’s possible to go deeper, to go beyond the visual (the desolate connotation of the term as you mentioned) and let the creativity reveal itself. Personally, I empty myself as much as possible of my thoughts and preconceptions and let things happen. All of this is an act of discovery. In my visual art I’ve always been drawn to empty scenes. I lived in California for most of my life and fell in love with wide open dessert spaces. Abandoned buildings and spaces were like a magnet to me. Things that are very warm and alive, as you described the music.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40030" title="Jeff in the studio 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-21.jpg" alt="" width="3165" height="2374" /></a></p>
<p><em><strong>Some of the passages on the album have a slightly jazzy colouring. Did that emerge from the atmosphere that was created, or did you already have such a style in mind?</strong></em></p>
<p>Working with the attitude of “let’s see what happens,” always amazes me. There was no style in mind at all. Just an openness to exploration. Only during these past few years have I gotten to the point where I totally trust my instincts. To me, making visual and sound art is a intuitive experiment. Because I never know where it is going, I’m pleasantly surprised at what develops. That being said, I do like jazz. In my group Intelligent Life, we explore electronic sounds with jazz and downtempo elements. So the jazzy colouring you’ve mention is in the back of my mind somewhere.</p>
<p><em><strong>To what extent would you say the instrumental equipment is a co-originator of the structures and sounds? Do you experience the work with sound sources as kind of a dialogue?</strong></em></p>
<p>All along I’ve been interested in the juxtaposition of sounds, of exploring what happens when you combine the unexpected. Before my move from California to New York, I sold all of my keyboards and rhythm machines and focused on exploring a purely digital method in the computer using sound samples. I think the combination of software, audio samples and field recordings does create its own dialogue in this digital atmosphere. But then I expand upon that further by manipulating these structures and sounds. I manipulate everything: stretching, bending, chopping, distorting, processing, just to see what happens. Then I juxtapose and weave these elements together in this cut and paste environment. So yes, I am having a conversation with these sounds in my work.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1657515207/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Your new solo album &#8220;Half the Speed of Light&#8221; is at a large scale an album about memory and the processes of remembering with all their strange logics, time structures and unpredictabilities. In my impression you depicted memories as sort of an archive which is hard to deal with and yet very worthwhile to use. What is it that fascinates you in these processes?</strong></em></p>
<p>I feel everything is connected. It’s almost as if the music has a way of pulling many various elements from a sort of collective memory. And, yes, in my music and visual work, I have a huge archive to pull from. And often this pulling or selecting is totally random, but I have trust in the process. For instance in my recent album “Everything in its own place,” I set up a random system of chance in the selection of sounds for the entire album. The album has twelve tracks. To begin with I created twelve folders and into each I added fifty to one hundred samples. Like in a game, I created certain rules &#8211; such as, I only used the sounds in that individual folder for that individual track. Then I imported those sounds into Logic Pro and, amazingly, after a lot of experimentation, a song came to life. I have no conception of what I want or like until I actually hear it. So, again, there is no preconceived concept, just exploration.</p>
<p><em><strong>In a way, memory processes could also be understood as very tragic and painful events in which a lot of precious things are lost and a battle against forgetting takes place, which you ultimately have to lose at some point. In your music, however, the labyrinths of remembering and forgetting sometimes come across as very playful. Do you see it similarly, and if so, is the serenity and acceptance in dealing with memories also the result of a personal development?</strong></em></p>
<p>Yes, my music is very playful. I am having fun. We allstruggle with our own personal issues and yet personal development is ongoing. I don’t think it is necessarily about forgetting. Perhaps, it’s more about acceptance. I think that once you accept the way things are, the reality of things, life becomes so much easier and even joyful. And I find extreme joy in music and art. This quote by Chien-chih Seng-ts&#8217;an, Third Zen Patriarch [d. 606 AD] is one I like: The Way is perfect like vast space where nothing is lacking and nothing is in excess. Indeed, it is due to our choosing to accept or reject that we do not see the true nature of things. Be serene in the oneness of things and such erroneous views will disappear by themselves.</p>
<p><em><strong>One thing that I really enjoy in many of your works is that one almost never can guess how the narrative of a composition will go on and which directions it will take, but at the same time it&#8217;s never harsh and irritating. Do you deliberately search for such a goal, or does it rather happen due to the way you perceive the world?</strong></em></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/345466613?h=237240f655" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/345466613">Breathing</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>There are many harsh sounding music works out there that I respect, but they’re not something I would go back to for pleasure. Ultimately I make the kind of music that I want to hear. I desire to hear the unexpected in ways that excite me. I mentioned Hans-Joachim Roedelius before, because he is an example that I strive towards in creating unexpected beauty. Over the years I have been lucky to discover that doing what you really love, just for yourself, is what matters. Listeners might enjoy and relate to it because it involves real sharing, the sharing of oneself.</p>
<p><em><strong>Yet &#8220;Half the Speed of Light&#8221; is about the processes of remembering, it also tells about the journeys across the globe you have taken over the years. This reminds us that you also have an album about “Vasco da Gama”, the Portuguese sailor and explorer of the 15th and 16th centuries. Is traveling and discovering new places a passion of yours, independent from your art and music?</strong></em></p>
<p>It is, for sure. I love traveling and discovering new places off the beaten path. I think all my experiences, particularly exploring the vastness of the southwestern United States, have greatly enriched my creative life and is in sympathy with the openness and emptiness mentioned here earlier. My first album “Vasco da Gama” was my first step in envisioning a richly layered experience of reflection and discovery.</p>
<p><em><strong>How do you practice the discovering new things (which doesn&#8217;t necessarily have to be limited to places, but can also include all kinds of ideas)? Do you tend to let things push you, or are there also movements that are very purposeful?</strong></em></p>
<p>Mostly through reading and listening to lots of new music. My radio show Listening Pearls on <a href="https://www.mixcloud.com/camp_fr/">CAMP Radio</a> gives me the opportunity to listen and hear what’s new and pass that along to my listeners through the unique 2 hour mix I create. This is a project I really enjoy. For years I’ve been exploring new sounds non-stop. Platforms like FaceBook and Instagram provide an incredible connection to great artists and their music, a never-ending source of inspiration. I visit art museums and galleries as often as possible. Conceptual modern art has a way of opening up your mind to new ways of perceiving the world. Recent visits to MASS MoCA, Dia Beacon and Magazzino Italian Art Foundation have been very fulfilling.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-20241.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40031" title="Field recording in California 2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-20241.jpg" alt="" width="3165" height="2373" /></a></p>
<p><em><strong>You probably moved from New York City to rural Connecticut several years ago. We can well imagine that the new environment affects your creativity in very different ways. Are you very interested in the stimuli of your environment and are there many other things that inspire you now?</strong></em></p>
<p>I loved living in New York City for the 13 years I was there, but something happened during the pandemic. I began longing to be closer to nature. During that abnormal time you couldn’t do anything or go anywhere on impulse or otherwise. We took many drives out of the city seeking the peacefulness of nature. After lockdown we knew it was time to move. I’ve been in Connecticut now for 2 1/2 years. At times, I do miss the energy of NYC. But communing with nature on a regular basis has provided a whole new realm of inspiration. It has also provided studio space to work in. In NYC I worked in a foyer.</p>
<p><em><strong>Does the change of location also create a distance &#8211; in whatever way &#8211; from music communities? Or does it play a subordinate role due to digital communication?</strong></em></p>
<p>I am finding out that having a large, quiet studio space and more time to work outweighs the need for physical proximity to a music community. Lots of live music is happening one hour north or one hour south of us, so not that far away. And NYC is a three hour drive away. I also love the online music community on Instagram. So many great friendships have developed there.</p>
<p><em><strong>In various of your releases, especially in &#8220;Same But Different&#8221;, one encounters allusions to Buddhist teachings, especially from the Mahayana tradition. Do these teachings (and practices based on them) play an important role in your life and work?</strong></em></p>
<p>I consider myself to be a spiritual, philosophical, but not necessarily, religious person. I have studied Yogic, Buddhist and Zen teachings for a long time, but I don’t follow any one, specifically. I try to implement meaningful elements from all of these disciplines and strive to be a better person. So you could say they play an important role in my life and aid me in my creativity and exploration of emptiness. Meditation is a big help. I find a calm empty state is the best way to let one’s creativity surface out of the silence.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1492534673/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Are there any new projects that you have already started or planned that you would like to tell us about?</strong></em></p>
<p>Yes. I have a new Intelligent Life album coming out soon called “Analogies”. The music is completed and I’m just finishing up some marketing materials. I am very excited about this album. It has a new refined energy about it. As usual, I’m on electronics, Mike Brown is on contrabass and Joshua Trinidad is on trumpet. In late summer I have a new Ümlaut release coming out on Audiobulb Records, which I am also excited to share with everybody. More on that later. This summer I will start recording a new OdNu + Ümlaut album with Michel Mazza. We decided this only a few days ago. Our Abandoned Spaces album that was released in February has been a great success and we’re excited to be working together again. As always there will be some surprises coming up in 2024, so stay tuned.</p>
<p>Interview: U.S. &amp; A. Kaudaht</p>
<p><strong>Ümlaut @ <a href="https://umlaut.work/">Work</a> | <a href="https://umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp I</a> | <a href="https://ab-umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp II</a> | Soundcloud | <a href="https://vimeo.com/user12275986">Vimeo</a> | <a href="https://www.instagram.com/jeffdungfelder/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>Abandoned Spaces: Gemeinsames Album von OdNu und Ümlaut</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 06:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Audiobulb bringen am 10. Februar eine umfangreiche gemeinsame Arbeit der beiden amerikanischen Producer und Komponisten Michel Mazza (OdNu) und Jeff Düngfelder (Ümlaut) heraus, bei dem Mazza Gitarre, Elektronik und Effekte beigesteuert hat und sein Kollege ebenfalls für Elektronik und Soundeffekte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/23/abandoned-spaces-gemeinsames-album-von-odnu-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Audiobulb bringen am 10. Februar eine umfangreiche gemeinsame Arbeit der beiden amerikanischen Producer und Komponisten Michel Mazza (OdNu) und Jeff Düngfelder (Ümlaut) heraus, bei dem Mazza Gitarre, Elektronik und Effekte beigesteuert hat und sein Kollege ebenfalls für Elektronik und Soundeffekte sowie für das Artwork verantwortlich zeichnete. In den acht atmosphärisch ausdrucksvollen Stücken auf  &#8220;Abandoned Spaces&#8221; lassen die beiden von New York City ins weitere Umland gezogenen Musiker ihre jeweiligen kreativen Ideen und Neigungen zu einer unentwirrbar anmutenden Einheit verschmelzen, bei der ambiente Panoramen mit Reminiszenzen tief in die Geschichte elektronischer Avantgardemusik, traumwandlerische Jazzgitarren &#8211; bisweilen an der Grenze zur Unerkennbarkeit &#8211; und entsprechende Takte und verschiedene unerhörte Begebenheiten einen ganz neuen Stil entstehen lassen, den das Label zurecht als mehr als die blose Summe seiner Teile beschreibt. In ihren jeweils ganz eigenen Charakteristika offenbaren die einzelnen Tracks ganz unterschiedliche Variationen dessen, wie Verlassenheit von Räumen und Orten klingen kann. &#8220;Abandoned Scenes&#8221;, eines der schon streambaren Stücke wäre unser Anspieltipp.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/abandonedspaces.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39215" title="abandonedspaces" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/abandonedspaces.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-39214"></span></p>
<p>&#8220;It was the philosopher Aristotle that first coined the phrase “the whole is greater than the sum of its parts.” In the case of the new album Abandoned Spaces by OdNu + Ümlaut (Michel Mazza &amp; Jeff Düngfelder), this rings true. Both artists have lived many years in New York City, and both now reside in the countryside a few hours north of the city. And even though they only recently became acquaintances (through Audiobulb Records) their shared life experience made them perfect for this partnership. The result are compositions that reveal unexpected sounds and new ways of listening. Abandoned Spaces merges both artists&#8217; distinctive sounds, talents and approaches to music making into an album that is full of otherworldly textures and melodies. Using a reductive approach to the compositions but with meticulous attention to detail Mazza and Düngfelder create jazzy vignettes that flow through heavily processed electric guitars, bass lines and drums that weave themselves into an ambient landscape of chiming micro sounds and ephemeral melodies. Songs flow into one another like water, which lends a devotional feel to the listening experience. In its truest sense, Abandoned Spaces is a tone poem. A merging of seemingly distinctive musical genres, it is an album of pristine sound design and unclassifiable style.&#8221; (Audiobulb)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3476068210/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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