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	<title>African Paper &#187; Aurora Borealis</title>
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		<title>THE HAXAN CLOAK: s/t</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 10:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aurora Borealis]]></category>
		<category><![CDATA[The Haxan Cloak]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/haxan_cloak_debut.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1850" title="haxan_cloak_debut" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/haxan_cloak_debut-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist erfreulich, wenn in einer Zeit der zunehmenden Irrelevanz von Musik noch Labels existieren, die eine konsequente Labelpolitik betreiben. Dabei haben es Aurora Borealis in den letzten Jahren geschafft, im Spannungsfeld zwischen Akustik und Elektronik, zwischen Song und Experiment Bands zu veröffentlichen, die alle eine eigene, oftmals sehr originelle Handschrift tragen. Ich habe schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass eine Reihe der Künstler dieses Labels versuchen, einen locus horribilis zu erschaffen, Musik machen, die den Hörer in Regionen versetzen soll, in denen nichts (mehr) sicher zu sein scheint, <span id="more-1849"></span>oftmals ein Interesse an dem besteht, was gemeinhin als dunkel oder abseitig wahrgenommen wird. Dabei ist die Krux sehr häufig, eine adäquate Sprache zu finden, um so etwas jenseits des Klischees und allzu ausgetretener Pfade (aus) zu gestalten (was die Seiten der gothischen Hochglanzpostillen bevölkert, gibt dem Begriff des Fremdschämens eine ganz neue Qualität). Dieses Problem spricht der Erzähler in Thomas Ligottis „Nethescurial“ bezogen auf einen anderen Bereich an (und man kann das auch durchaus als Problematisierung der Möglichkeiten und Schwierigkeiten unheimlicher Literatur im allgemeinen lesen), wenn er sagt: „Imagine the universe as a dream, the feverish nightmare of a demonic demiurge. […] The problem is that such supernatural inventions are indeed quite difficult to imagine. So often they fail to materialize in the mind, to take on a mental texture, and thus remain unfelt as anything but an abstract monster of metaphysics – an elegant or awkward schematic that cannot rise from the paper to touch us.” Man wird unweigerlich an T.S. Eliots (nicht unumstrittenes) Konzept des „objective correlative” erinnert. Um aber (endlich) auf das auf Aurora Borealis erschienene Debütalbum von The Haxan Cloak, das Einmannprojekts von Bobby Krlic zu kommen: Titel(gebungen) wie „Raven’s Lament“, „The Fall“ oder „Burning Torches of Despair“ machen zwar deutlich, wohin die Reise was die Stimmung anbelangt, gehen soll, allerdings sind die Wortkombinationen eher „awkward“ als „elegant“, gerade weil sie klingen, als stammten sie aus einem Generator, der möglichst düstere Tracknamen konzipieren soll (gibt es tatsächlich für das Erzeugen von Witchhouseprojekten). Lässt einen das erst einmal etwas zögern, so verhält es sich mit der Musik völlig anders: Die Klage des Rabens, die das Eröffnungsstück illustrieren will, wird durch an der Grenze zum Atonalen schrammende Streicher (Cello und Geige) und verhallte Perkussion verdeutlicht; da scheint alles ohne die Krücke des Digitalen auszukommen. Man hat den Eindruck, unfassbare Entitäten spielten auf selbstgebauten Instrumenten in entlegenen Wäldern. Sucht man Referenzpunkte, könnte man sagen, dass das so in etwa klingt, als hätten sich (die auch auf Aurora Borealis veröffentlichenden) Wolfmangler entschlossen ein Album mit Richard Skelton aufzunehmen. Bei „Burning Torches of Despair“ glaubt man gar, man habe Stücke des Black Light District-Albums von Coil neu interpretieren wollen. Auf „The Fall“ oder „Parting Chant“ kommt Gesang hinzu, der ein weiteres Klangelement in diesen teils desolaten Landschaften ist und der ähnlich unkategorisierbar ist wie der Rest des Albums: zwischen hexenhaft und sakral changierend. Auf diesem Debüt entfernt sich die Musik völlig von irgendwelcher Düsternis aus der Retorte, hier hat ein Künstler (s)eine ganz eigene Sprache gefunden und erfindet eine völlig originelle Art von unheilschwangerer Kammermusik.</p>
<p>M.G.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.aurora-b.com/intro.php">Aurora Borealis</a></strong></p>
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		<title>WRAITHS: Dust in Our Mouths</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ain Soph]]></category>
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		<description><![CDATA[„I will show you fear in a handful of dust“ T.S. Eliot „The nethermost caverns […] are not for the fathoming of eyes that see; for their marvels are strange and terrific. […] Great holes secretly are digged where earth’s &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/wraiths-dust-in-our-mouths/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Wraiths-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1736" title="Wraiths-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Wraiths-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„I will show you fear in a handful of dust“ T.S. Eliot</p>
<p>„The nethermost caverns […] are not for the fathoming of eyes that see; for their marvels are strange and terrific. […] Great holes secretly are digged where earth’s pores ought to suffice, and things have learnt to walk that ought to crawl.” H.P. Lovecraft</p>
<p>Labels wie Aurora Borealis sind die Heimstatt von Grenzgängern, die enge Genrekorsetts zu Recht sprengen: MENACE RUINE, WOLFMANGLER, BURIAL HEX, KTL oder SYLVESTER ANFANG II sind nur ein paar der Bands und Projekte, die in den letzten Jahren dort Alben veröffentlicht haben.<span id="more-1697"></span> Das schottische Duo WRAITHS passt gut in diese Gesellschaft, denn fast alle der genannten Künstler haben neben ihrem (bewussten oder unbewussten) Widerstand gegen einfach(st)e Kategorisierungen auch immer ein Interesse an dem, was gemeinhin abseitig, düster oder transgressiv genannt wird – das kann oftmals durchaus eher von B-Movies inspiriert sein als von ehemals (ver-)störender und inzwischen in den warmen Schoß der Hochkultur aufgenommenen Kunst.</p>
<p>WRAITHS verzichten auf Computer bei der Klangerzeugung und –bearbeitung und das sollte nicht nur als Reaktion auf Myriaden von Musikern zu verstehen sein, denen Myspace et al. für ihre am Rechner mit Hilfe von Cubase zusammengefrickelten leidlich spannenden Klanglandschaften eine –zumindest theoretisch – riesige Zuhörerschaft offeriert, sondern das ist auch ein den Klang des Albums bestimmendes Mittel. Stimmungsmäßig und was musikalische Ausrichtung anbelangt, knüpft „Dust in Our Mouths“ an die jüngst hier besprochenen BLACK MOUNTAIN TRANSMITTER an: ein langer Track, der einzig und allein den Zweck zu haben scheint, einen locus horribilis zu erzeugen, einen Ort, an dem Unaussprechliches geschieht. Glöckchen laden zur Messe, zu unterirdischen Ritualen, ein Verstärker wird eingeschaltet, in tiefen Höhlen klopft jemand oder etwas, verzerrte Stimmen tauchen kurz auf, Melodien winden sich durch die subterranen Gänge, etwas scheint kurz vor der Eruption zu stehen. Dann ab der Hälfte rabiat einbrechende Noisespuren, die Steigerung der Intensität ins Atonale (früher hätte man vielleicht die Genrebezeichnung Death Industrial verwednet), bevor gegen Ende das Chaos verebbt. Die ruhigeren Passagen könnten auch denen gefallen, die die frühen Arbeiten von AIN SOPH schätzen und diese im weitesten Sinne rituelle Fokussierung  der Musik  spricht sicher eher archaische Regionen unseres Hirns an. Was bei WRAITHS auffällt, ist, wie der ganze Überbau des Finsteren völlig ironiefrei präsentiert wird – ein Stück auf einem früheren Album heißt doch tatsächlich „Ghoulsong“ und auch wenn das natürlich vom Namen auch ein Stück der CRAMPS sein könnte, so fehlt WRAITHS das Bunte und Trashige, das sofort ein ganzes Referenzsystem aus „Tales from the crypt“ und Hammer Horror hervortreten ließe. Aber vielleicht ist das Mittel zur Relativierung die Übersteigerung – schließlich erfährt man über den Aufnahmeort des Albums: „Recorded under a layer of gravedirt“.</p>
<p>(M.G.)</p>
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		<title>BLACK MOUNTAIN TRANSMITTER: Black Goat of the Woods</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aurora Borealis]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mountain Transmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn H.P. Lovecraft noch leben würde und sähe, wie irgendwelche Okkultisten magische Systeme auf seinem nur bedingt kohärenten Götterpantheon aufbauen, würde „der Einsiedler von Providence”, der ein radikaler Materialist war, wahrscheinlich gequält lächeln – extremere Reaktionen hätten sich für einen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/black-mountain-transmitter-black-goat-of-the-woods/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/BlackMT.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="BlackMT" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/BlackMT.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn H.P. Lovecraft noch leben würde und sähe, wie irgendwelche Okkultisten magische Systeme auf seinem nur bedingt kohärenten Götterpantheon aufbauen, würde „der Einsiedler von Providence”, der ein radikaler Materialist war, wahrscheinlich gequält lächeln – extremere Reaktionen hätten sich für einen Gentleman, als den er sich sah, wahrscheinlich nicht geziemt.<span id="more-449"></span></p>
<p>Anders dürfte es sich bei literarischen/musikalischen Verweisen verhalten haben, schließlich ermutigte Lovecraft den sich lose um ihn gruppierten (Brief-) Zirkel sich seiner Geschöpfe zu bedienen – ebenso wie er manch einen Namen von anderen Autoren übernahm (z.B. von Clark Ashton Smith). Für ihn war das einfach ein literarisches Spiel und wenn J.R. Moore, der Mann hinter Black Mountain Transmitter, der nicht wie so viele andere Musiker auf den Oktopoden Cthulhu, sondern auf Shub Niggurath, die Ziege mit den tausend Jungen –  die von allen Kreaturen aus Lovecrafts Kosmos noch am ehesten auf traditionelle Fertilitätsgottheiten hinweist – verweist und schreibt, dass es ihm um eine Art Soundtrack für einen Low-Budget-Horrorfilm gehe, dann weiß man, dass auch er das alles mit einem gewissen Augenzwinkern sagt und bestimmt nicht nachts in einsamen Wäldern, gekleidet in Roben wie Stephen O’ Malley und Greg Anderson „Iä! Shub Niggurath“ intoniert und glaubt, dass das sein Sexualleben beleben werde. Der 45-minütige aus mehreren Teilen bestehende Track ist eine intensive Hörerfahrung, die durchweg Spaß macht: Man hört Orgeldrones, in weiter Ferne repetetive Perkussion, die klingt, als sei sie im Wald aufgenommen, knirschende, mysteriöse, kaum zu lokalisierende  Geräusche, Vogelzwitschern, Drones, Brummen, entfernte Melodien, gegen Ende gar sakrale Chöre. Trotz einer ziemlichen Variation und fortwährenden Progression ist das durchgängig stimmig, atmosphärisch unglaublich dicht ist es sowieso und gleichzeitig ist es bar der Klischees, die Musik, die versucht, eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, sonst oft innewohnt.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.aurora-b.com/intro.php">Aurora Borealis</a></strong></p>
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