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	<title>African Paper &#187; Bardoseneticcube</title>
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		<title>PACIFIC 231 &amp; BARDOSENETICCUBE: The Traditions Of Changes</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2015 05:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/pacific231bardoseneticcube1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10029" title="pacific231bardoseneticcube" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/pacific231bardoseneticcube1.jpg" alt="" width="150" height="210" /></a>Wenn zwei Musiker einen völlig konträren Ansatz verfolgen, kann eine Kollaboration zu ungewöhnlichen Ergebnissen führen oder grandios scheitern. Nur eines ist sie niemals: vorhersehbar. Igor Potsukaylo alias Bardoseneticcube ist nach eigener Einschätzung der geborene Surrealist, der sich von seinen Ideen und Assoziationen eher treiben lässt, vergleichbar einem Schreiber der ecriture automatique, der seiner Feder und den Worten freien Lauf lässt. Pierre Jolivet alias Pacific 231 ist Komponist, der dem Soundmaterial begegnet wie ein Bildhauer seinem Steinblock, wenn er schon längst die Idee des künftigen Werks vor Augen hat. Einer fürs kreative Chaos also und ein anderer, um ebendies in eine verdauliche Form zu bringen.<span id="more-10027"></span></p>
<p>„The Traditions of Changes“ beginnt mit diesem reizvollen Knack- und Frickelsound, die auch der versierteste Noisefan zunächst an einen Defekt denken lässt, zumal das erste der vier Stücke auch noch sehr leise anklingt und Hochfrequentes enthält. Interessant, wie ein dünner Hochtöner diesem minimalistichen Szenario Struktur gibt. Bis zum Ende des ausgiebigen Auftaktes und zum Übergang in etwas heterogeneres Material, wäre der unkonzentrierte Gelegenheitshörer längst in Tiefschlaf verfallen, denn es braucht einen gewissen Grad an Involviertheit, um in den chaotisch vor sich hin mäandernden Soundfetzen aller Coleur, die sich in alle Richtungen im Raum verteilen und gelegentlich in menschliches Geschnatter münden, die durchaus vorhandenen Kompositionsmuster zu erkennen. Im Verlauf erweist sich das auf zahlreichen Feldaufnahmen basierende Soundpanorama allerdings als ausgesprochen vielschichtig und reich an Überraschungen und Variationen.</p>
<p>Laut Eigenangabe ist „The Traditions of Changes“ von einem Klassiker der utopischen Literatur, nämlich Francis Bacons „New Atlantis“ inspiriert und von der Idee, eine neue Sprache zu erfinden. Nun ist die Idee, die verbale Sprache durch Sound zu ersetzen, nicht neu und hat die Menschen immer wieder beflügelt. Was die beiden Musiker hier absolvieren ist jedoch weniger eine solche Sprache selbst, als der Versuch eine solche zu entwickeln – ein work in progress mit einem noch offenen Ende, dass durch surreale Komik und originelle Soundideen überzeugt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Silken Tofu</strong></p>
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		<title>BARDOSENETICCUBE, D.B.P.I.T., XXENA &amp; PUSIO: Split</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bardoseneticcube]]></category>
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		<description><![CDATA[Musik zum Downloaden ist längst kein großes Ding mehr, sondern eher selbstverständlich. Während längst andere Säue durch die Dörfer getrieben werden, hat sich das Veröffentlichen im Netz seinen Platz an der Seite altbewährter Vertriebskanäle gesichert. Freilich trauert man gelegentlich den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/bardoseneticcube-d-b-p-i-t-xeena-pusio-split/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/bardoflavio.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-205" title="bardoflavio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/bardoflavio.jpg" alt="" width="104" height="148" /></a>Musik zum Downloaden ist längst kein großes Ding mehr, sondern eher selbstverständlich. Während längst andere Säue durch die Dörfer getrieben werden, hat sich das Veröffentlichen im Netz seinen Platz an der Seite altbewährter Vertriebskanäle gesichert. Freilich trauert man gelegentlich den Zeiten hinterher, als es das alles noch nicht gab, und ist doch ohne Argwohn und spart sich den Ärger über den vermeintlichen Werteverfall postmaterieller Art. Stattdessen ist die Wertschätzung für prä-digitale Tonträger seit Jahren wieder im Wachsen, auch außerhalb der klassischen Nerdkultur wird wieder verstärkt Vinyl gekauft. Zeit, auch dem Medium Kassette mal wieder eine Referenz zu erweisen.<span id="more-203"></span></p>
<p>In einigen Genres hat die gute alte MC ihr Revival ja weniger nötig, aber auch im Postindustrial scheint es in Sachen Tapereleases wieder reger zuzugehen. Vor kurzem erschien auf dem japanischen Deserted Factory-Label ein Split-Tape, das unabhängig vom Medium aus der Masse dessen herausragt, was derzeit den Standard des Ambient und Noise ausmacht. Auf der ersten Seite, der sogenannten „bardoside“, tobt sich der russische Klangbastler Igor Potsukaylo alias BARDOSENETICCUBE aus. Das Austoben passiert vor allem anhand einer Vielzahl an diversen Klangaspekten, die Igors raue und von allerlei Störeffekten durchzogene Version des Ambient einmal mehr ausmacht, wobei sich in puncto Genrereferenzen ein gewisser Drang back to the roots bemerkbar macht. Songfragmente, rhythmische und zum Teil rockige Versatzstücke, die sich in den letzten Jahren vermehrt auf den Erzeugnissen des Petersburgers fanden, sind auf den drei Stücken stark reduziert oder völlig außen vor gelassen, zugunsten einer eher flächigen, dronigen Gestalt, wie man sie etwas entrückter von seiner „Rain in June“-7” (Drone Records) her kennt. Flächig meint hier keineswegs statisch, vielmehr ein unrhythmisches Durcheinanderfließen rauschender und grollender Klangschichten, die meist in Wellenform auf den Hörer zubrausen, einige Höhepunkte intensiver klanglicher Zusammenballung zulassen und in ihren gelungensten Momenten energisch nach vorn preschen. Aufwühlendes Geprassel einer Eislawine gleich, jede Menge Fieldrecordings und helle Soundgeflimmer machen die bardoside zu einem beeindruckenden klanglichen Panorama. Letztlich ist das ja doch nur Dark Ambient, könnte man sagen – meinetwegen, aber dann einer der intensiveren Art.</p>
<p>Die zweite Seite entstammt einer römischen Werkstatt und trägt den Titel „alienside“, was schon auf das Markenzeichen ihrer Erzeuger, eine „gatto alieno“ genannten Weltraumkatze verweist: Die drei Tracks sind quasi Familienerzeugnisse aus dem inner circle von Flavio Rivabella alias DER BEKANNTE POST-INDUSTRIELLE TROMPETER, an denen mit unterschiedlichen Zuständigkeitsschwerpunkten seine Partnerin XEENA und sein Sohn PUSIO beteiligt sind. Das erste “sin-phony 0? betitelte Stück bestreitet der seiner Trompete derzeit doch etwas untreue Flavio zusammen mit Rivabella jr, der eine klassische Musikausbildung genossen hat und sich erst nach und nach in die Bereiche einarbeitet, in denen sich sein Vater seit Jahrzehnten bewegt – erste gemeinsame Unternehmung war letztes Jahr die Neuinterpretation eines bekannten JOY DIVISION-Songs. Wellenförmige Synthieschichten bieten hier die gelungenen Hauptanknüpfungspunkte zu dem russischen Kollegen, wobei die Gestaltung noch ein gutes Stück heterogener ausfällt. Jede Menge Sounds, bei denen man wie schon bei Flavios „s.u.t.u.b.“ lange über ihre Ursprünge rätseln könnte, sind in Cutup-Manier montiert und prägen zusammen mit einer spacigen Orgel und eben so spacigen Retro-Keyboards das Bild: Schreie, das Geräusch von gegen eine Metallwand fliegenden Spänen, eventuell doch eine gesamplete Trompete? Das zweite Stück “sin-phony 00?, eingespielt mit Flavios Partnerin, die erst seit kurzem ihr ursprünglichen Gebiet, die angewandte Kunst, durch das Medium Sound erweitert, geht in Sachen Dröhnung über den Vorgänger hinaus und zeigt sich zugleich schwebender in der Struktur. “Sin-phony 000?, an dem alle drei beteiligt sind, kombiniert die Stärken der beiden Vorgänger und hält die intensivsten Momente bereit.</p>
<p>Beim ersten Hördurchgang könnte man die insgesamt sechs Aufnahmen fast für die Musik einer einzigen Band halten. Mit der Zeit kristallisieren sich aber trotz markanter Parallelen auffällige Schwerpunkte der einzelnen Musiker heraus, so dass man schlicht von Passgenauigkeit sprechen muss. Gerade auch im Fall von xXeNa und Pusio darf man auf weiteres gespannt sein. (U.S.)</p>
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