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	<title>African Paper &#187; Baskaru</title>
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		<title>CELER: Sky Limits</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2015 07:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu den bekanntesten optischen Täuschungen zählt das durchsichtige, oft nur schwach erkennbare Spiegelbild in einer einfachen Glasscheibe, das sich mit den Objekten hinter dieser Scheibe überblendet. Die Illusion einer solchen Überblendung erfolgt bei vielen Menschen immer dann, wenn Erinnertes oder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/02/14/celer-sky-limits/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/01/celerskylimits.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9801" title="celerskylimits" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/01/celerskylimits-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zu den bekanntesten optischen Täuschungen zählt das durchsichtige, oft nur schwach erkennbare Spiegelbild in einer einfachen Glasscheibe, das sich mit den Objekten hinter dieser Scheibe überblendet. Die Illusion einer solchen Überblendung erfolgt bei vielen Menschen immer dann, wenn Erinnertes oder Imaginiertes die Bilder der äußeren Realität überlagert, wenn das, was man gerne das geistige Auge nennt, die tatsächliche Sinneswahrnehmung in den Hintergrund drängt.<span id="more-9800"></span></p>
<p>Der in Japan lebende Musiker Will Long, der vor rund zehn Jahren die Band Celer gründete, die er heute als Soloprojekt betreibt, hat sich selbst wiederholt bei dieser erfahrung beobachtet, als er per Bahn in der Peripherie Tokyos oder in der japanischen Provinz unterwegs war. Der Blick aus dem Fenster, wenn man die vorbeirauschenden Ort- und Landschaften in der Regel mit nur mäßiger Konzentration wahrnimmt, ist wie geschaffen dafür, fiktive Bilder entstehen und mit der verhuschten Wirklichkeit verschmelzen zu lassen. Sein neuestes Album &#8220;Sky Limits&#8221; ist dieser Erfahrung gewidmet.</p>
<p>Erinnerungen, Überblendungen haben auf &#8220;Sky Limits&#8221; durchaus auch in unmittelbarer Form ihren Raum, füllen als mitgeschnittene Konversationen und fragmentierte Geräusche menschlicher Geschäftigkeit jedes zweite Stück des Albums, das in diesen Abschnitten an ein Hörspiel oder eine Radiodoku mit zurückhaltender Moderation erinnert. Doch das Gros der Musik ist atmosphärisch ungemein verdichteter Ambient von verschwommener, zerfließender Beschaffenheit. Meist in Molltönen, stoßen die Soundscapes trotz ihrer klanglichen Klarheit bewusst an die Grenze zum regressiven Abdriften.</p>
<p>Gerade diese Momente, wenn sie ein paar Minuten lang von keinen unverhofften Kontrasten gestört werden, vergegenwärtigen den tagträumerischen Zug des &#8211; keineswegs kitschigen &#8211; Schwelgens in Erinnerungen und Vorstellungen besonders, denn in ihrer bedächtigen Wellenform entspricht die Bewegung der elektronischen Flächen einer losgelösten inneren Dynamik viel eher als dem Vorbeisaußen der Außenwelt.</p>
<p>Schon deshalb ist &#8220;Sky Limits&#8221; mehr als nur der Soundtrack zu einer Idee. Ungeachtet dessen sollte die Musik allen Freunden von Tim Hecker oder Stars of the Lid gefallen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.baskaru.com/">Baskaru</a></strong></p>
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		<title>SAWAKO: Nu.it</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 07:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Eigenschaften muss eine Musik haben, um „nächtlich“ zu klingen? Lässt man seinen Assoziationen freien Lauf, wird schnell klar, welch Fass ohne Boden die Nacht ist und wie reichhaltig die Musikgeschichte ist an Nokturnen, kleinen Nachtmusiken und weiteren Versuchen, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/01/17/sawako-nu-it/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/sawakonuit.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9415" title="sawakonuit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/sawakonuit-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Welche Eigenschaften muss eine Musik haben, um „nächtlich“ zu klingen? Lässt man seinen Assoziationen freien Lauf, wird schnell klar, welch Fass ohne Boden die Nacht ist und wie reichhaltig die Musikgeschichte ist an Nokturnen, kleinen Nachtmusiken und weiteren Versuchen, die dunkle Seite des Tages zu erfassen. Ein Medium par excellence ist sicher Ambient. Gleitend, oft dunkel und geheimnisvoll, meist frei von lauter Geschäftigkeit scheint diese Musik wie geschaffen für die Ausfüllung dunkler Orte. Dass das nicht immer auf Düsterklischees hinauslaufen muss, belegt jüngst die profilierte Multimediakünstlerin Sawako.<span id="more-9414"></span></p>
<p>Der Kontinent, den man auf dem Album als Nacht entdecken kann, ist vor allem ein unbekanntes Terrain voller Überraschungen, das man beim Hören in Echtzeit erkundet. Das Wortspiel des Titels, der eben (als fiktive URL) auch auf „new“ anspielt, mag dem beipflichten. Die Stimmung ist den Unbestimmtheiten und Fremdheiten ensprechend spannungsgeladen, und doch ist all dies in einen sanften, molligen Rahmen gepackt. Der offenbart sich gleich zu Beginn als ultralangsamer Smoth Jazz, der den Hörer in wenigen Minuten in einen angenehmen Einschlafmodus wiegt. Doch die warmweichen Klangwolken erweisen sich mit der Zeit als durchlässig und lassen kleinteiliges Knistern und Rumoren einsickern. Schon dabei wird klar, dass es in diesem Nachtreich nicht so berechenbar zugeht, wie einem die unprätentiöse Gestaltung der Klangfolgen zunächst suggerieren mag.</p>
<p>In diesem Sinne oszilliert das Album von Abschnitt zu Abschnitt zwischen einlullenden und leicht erregten Stimmungssequenzen, wobei die Parts, in denen sich beides überlappt, die interessantesten sind. Stimmfetzen, halb geflüstert und zunächst anheimelnd, kippen nur leicht in eine panische Erregtheit, sanfte Pianoparts entpuppen sich von der angedeuteten Melodie her als Spannungsmacher und geleiten die Hörer durch gefahrvolles Terrain. Wirklich erträumt wäre es vielleicht ein noch intensiveres Erlebnis, aus dem man nach dem finalen Abdrift, begleitet von dumpfmolligem Pulsieren, beruhigt aufwachen könnte.</p>
<p>Eine Wirklichkeit ist das hier inszenierte natürlich trotzdem, aber eine, die ihre ganz eigene Logik nur schemenhaft offenbart. Das nachzuzeichnen, ist Sawako durchweg gelungen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.baskaru.com/">Baskaru</a></strong></p>
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		<title>RUTGER ZUYDERVELT: Stay Tuned</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 05:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aidan Baker]]></category>
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		<category><![CDATA[Rutger Zuydervelt]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/zuyderveltstaytuned.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9066" title="zuyderveltstaytuned" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/zuyderveltstaytuned-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Besuch eines Orchesterkonzertes ist im Schnitt eine eher frontale Angelegenheit und findet im Sitzen statt. Auf der einen Seite die konzentriert arbeitenden Musiker, auf der anderen die Zuhörer im Modus passiver Kontemplation. Rutger Zuydervelt, der normalerweise in der Elektroakustik zuhause ist und bei seinen Solokonzerten unter dem Namen Machinefabriek recht flexibel mit seinen Settings umgehen kann, verwirklichte im letzten Jahr die schon länger entwickelte Idee eines begehbaren Orchesters. Was er unter dem Namen „Stay Tuned“ in Kanada un den Niederlanden aufführte, gehört allerdings eher in die Bereiche Installation und Environment als in den<span id="more-9065"></span> der Livemusik: Insgesamt 153 Intrumentalisten und Sänger intonieren mit ihrem jeweiligen Medium den Ton „a“, woraufhin Zuydervelt eine bestimmte Zahl an Beiträgen einer Gruppe zuordnete, die über jeweis einen Lautsprecher in einem Raum oder einem Abschnitt eines Geländes zu hören war.</p>
<p>In jeder der Gruppen waren diverse Saiten-, Tasten- und Blasinstrumente sowie Stimmen vereint, die als Endlosloop zu einer Einheit verschmolzen sind, dabei aber jedesmal ein eigenes charakteristisches Gepräge aufwiesen. Die Besucher konnten sich nun relativ frei an den Aufführungsorten bewegen, beliebig von Lautsprecher zu Lautsprecher weiterziehen und beliebig lange bei bestimmten Klängen verweilen. Das Fehlen von Melodie und der starke Fokus auf Klangfarben sowie die gleichzeitige Unabhängigkeit von vorgegebenen musikalischen Abläufen bewirkte für das Publikum v.a. eines – ein völlig anderes Zeiterleben als bei Orchestermusik üblich.</p>
<p>Die jüngst erschienene CD dazu bietet ein 50minütiges Dronestück, das vielschichtig und bei aller Monotonie auch wandlungsfähig ist. Als enormen Panoramaschwenk durch die bunte Welt des Kammertones „a“ lässt die Aufnahme die sublime Erfarhrung vor Ort an einigen Stellen deutlich erahnen. Natürlich könnte man monieren, dass die Hörer dabei wieder in die gewohnt passive Rezeptionsrolle zurückgeworfen werden, doch als Dokument erfüllt die vorgegebene Folge unterschiedlicher instrumenteller Einfärbungen ihren Zweck, wobei die Übergänge teilweise zu kunstvoll gestaltet sind, dass einem unweigerlich das geschliffene Sounddesign von Machinefabriek in den Sinn kommt. Angefangen mit einem sinuswellenartigen Pfeifen bewegt sich das Klangkontinuum immer mehr in die dunkel dröhnenden Bereiche tiefer Saiten, später dominieren helle Bläser oder sanftes Klingeln das Bild, um von grummeligem Stimmengemurmel abgelöst zu werden u.s.w.</p>
<p>Die Übergänge verlaufen niemals abrupt, doch gibt es zwischendrin immer wieder kleine Brüche, die das passive Gemüt irritieren und aus der Lathargie zu reißen verstehen. Überhaupt empfielt sich aufmerksames Zuhören, denn sonst könnte einem manches entgehen, was sich so an kleinen Ungereimtheiten unter der Oberfläche abspielt.</p>
<p>Unter den Beitragenden finden sich einige internationale Größen experimenteller Musik und avantgardistischer Popgenres. Oren Ambarchi zupft einen Ton auf der Gitarre, Aidan Baker tut es ihm gleich, Julia Kent streicht über ihre Cellosaiten, Nils Frahm und Magda Mayas lassen die entsprechende Klaviertaste ertönen, Richard Youngs seine Stimme, Nate Wooley steuert den gesampleten Klang einer Trompete bei – um nur einige Namen zu nennen, die bereits auf diesen Saiten gefallen sind. Statt werbewirksames namedropping – was es freilich auch ist – sollte man in der Auswahl primär ein Anknüpfen an die unterschiedlichsten Formen bekannter origineller Musik verstehen, denn weit davon entfernt ein abgehobenes Konzept für Spezialisten zu sein legt „Stay Tuned“ wichtigeTeile deren basaler Grundstruktur blos. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.baskaru.com/">Baskaru</a></strong></p>
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