<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Beacon Sound</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/beacon-sound/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 05:22:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>SNAKESKIN: We Live In Sand</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/10/11/snakeskin-we-live-in-sand/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/10/11/snakeskin-we-live-in-sand/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 05:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Fadi Tabbal]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Sabra]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal Semerdjian]]></category>
		<category><![CDATA[Ruptured]]></category>
		<category><![CDATA[Ruptured Records]]></category>
		<category><![CDATA[Snakeskin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=47830</guid>
		<description><![CDATA[Wie kann man lieben, wenn ringsum Gewalt herrscht? Die Frage wirkt einfach und vordergründig betrachtet fast etwas trivial, und doch entpuppt sie sich in den Texten von Snakeskins neuem Album wie ein kaum auflösbarer Widerspruch. Auf der einen Seite stehen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/11/snakeskin-we-live-in-sand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/weliveinsand.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47833" title="weliveinsand" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/weliveinsand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie kann man lieben, wenn ringsum Gewalt herrscht? Die Frage wirkt einfach und vordergründig betrachtet fast etwas trivial, und doch entpuppt sie sich in den Texten von Snakeskins neuem Album wie ein kaum auflösbarer Widerspruch. Auf der einen Seite stehen Zerstörung, Niedergang, Flucht und Ohnmacht, auf der anderen eine beharrliche, durchaus Kraftreserven benötigende Zärtlichkeit, die sich weigert, dasjenige verschwinden zu lassen, was die Einzelnen zusammenhält.<span id="more-47830"></span></p>
<p>Das libanesische Duo Snakeskin – Julia Sabra und Fadi Tabbal – widmet sich auf &#8220;We live in sand&#8221;, das größtenteils während einer Residenz in Bern produziert wurde, genau diesem Spannungsfeld. Entstanden im Oktober 2024, als die Eskalation des aktuellen Kriegens in der Region auch Beirut erreichte, markiert das Album den vielleicht radikalsten Punkt in ihrer bisherigen Arbeit. Schon der Auftakt &#8220;Ready&#8221; konfrontiert mit aufgewühltem, elektrifiziertem Rattern, das metallen vibriert und wie im Kontrapunkt zu der Genügsamkeit von Sabras entspannt-melancholischem Gesang steht. Bald mischen sich weitere Schichten darunter, flächige Sounds, die fast wie ein vorbeifliegendes Flugzeug wirken, ehe sich die Musik noch einmal überraschend melodisch öffnet.</p>
<p>&#8220;October sun&#8221; knüpft mit elektrifiziertem Hauchen und Summen daran an, getragen von einer monochromen Kulisse, die warm im Hintergrund liegt. Hier entfaltet sich eine Stimmung des Ausharrens, in der Sabras Stimme von verlorenen Orten und einem Himmel voller Drohnen singt. &#8220;This time there’s no escape&#8221;, heißt es und verweist auf die Unausweichlichkeit der Gegenwart, in der das Private untrennbar mit der politischen Situation verschränkt ist. Rhythmischer und beschwingter setzt &#8220;Blindsided&#8221; ein, doch unter den luftigen Takten liegt eine ambient geerdete Grundierung. Hier wird auch der zentrale Gedanke des Albums zwischen Verzweiflung und Beharren besonders eindringlich formuliert: &#8220;How to love in the face of this death&#8221;.</p>
<p>Mit &#8220;Olive groves&#8221; verändert sich die Stimmung spürbar. Feierliche Orgelklänge begleiten eine andächtige, fast schwebende Stimme, die in wenigen Worten jahrzehntelange Konflikte anruft. Auch &#8220;Black water&#8221; bleibt im Gestus reduziert, getragen von dumpfen Schlägen, folkig eingefärbten Saitenklängen und Bläsern, was der Komposition wie Musik für einen abgedunkelten Kurzfilm anmuten lässt. &#8220;The fear&#8221; dagegen klingt im Ansatz poppiger, mit klopfenden, rauschenden Texturen, hochtönendem Gesang und einem melodischen Brummen im Hintergrund &#8211; eine Eingängigkeit, die den bitteren Text umso deutlicher akzentuiert, in dem persönliche Erinnerungen an Kindheitsängste mit gegenwärtiger Bedrohung verschränkt. Ein wiederholtes Traume ist bekanntlich umso stärker in seiner Wirkung.</p>
<p>Im Titelstück schiebt sich ein metallisches Rasseln, Brummen und Bläserartiges in den Vordergrund, ehe Feedback und Kratzen die Klangfläche zerreißen. Der Gesang ist stark verfremdet, mal kaum verständlich, mal glasklar, und entwirft Bilder von Flammen, Steinen und einer &#8220;bloodied sun&#8221;. Der Abschluss &#8220;In the pines&#8221;, als einziges Stück außerhalb der Residency entstanden, führt schließlich in tiefe Melancholie. Bedächtige Pianolinien und verfremdete Stimmen verweben sich zu einem düsteren Duett. Zwischen Erinnerungsverlust, brennender Stadt und dem Ruf der Grillen entsteht eine Schwere, die keinen Ausweg mehr anbietet.</p>
<p>Von Anfang bis Ende ist &#8220;We live in sand&#8221;, trotz seiner voerdergründigen Zugänglichkeit, ein Album ohne beschönigende Zwischentöne. Während das selbstbetitelte Debüt noch von den Nachwirkungen der Beiruter Hafenexplosion geprägt war und &#8220;They Kept Our Photographs&#8221; im Schatten des beginnenden Kriegs entstand, ist die Gewalt hier endgültig im Alltag angekommen. Karl Matar, als Interbellum selbst Musiker, erfasst dies in den Liner Notes als Zeugnis ohne Fluchtpunkt: Wo frühere Werke Hoffnungsräume offenhielten, bleibt diesmal nur der entschlossene Realismus.</p>
<p>Am Ende bleibt ein Werk, das so bedrückend wie notwendig wirkt, eine fragile, aber klare Stimme aus der Mitte der Zerstörung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ruptured Records / Beacon Sound</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3334254828/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3334254828/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://snakeskinband.bandcamp.com/album/we-live-in-sand-2">We live in sand von Snakeskin</a></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/10/11/snakeskin-we-live-in-sand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MARK TRECKA: The Bloom of Performance</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/05/mark-trecka-the-bloom-of-performance/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/10/05/mark-trecka-the-bloom-of-performance/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2024 05:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Petzold-Eley]]></category>
		<category><![CDATA[Audra Wolowiec]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Claire Deane]]></category>
		<category><![CDATA[Erin Landers]]></category>
		<category><![CDATA[Evan Hydzik]]></category>
		<category><![CDATA[Jacki Calle Hernandez]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Trecka]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Courtney]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Skarstad]]></category>
		<category><![CDATA[Sienna Blaw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=42858</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem bereits vor einigen Monaten erschienenen &#8220;The Bloom of Performance&#8221; hat der heute in Paris lebende amerikanische Komponist, Sänger und Soundartist Mark Trecka vielleicht eines der überraschendsten Alben des Jahren produziert. Dass experimentierfreudige Avantgarde und Reminiszenzen einer pulsierenden postpunkigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/05/mark-trecka-the-bloom-of-performance/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/tbop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42859" title="tbop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/tbop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit dem bereits vor einigen Monaten erschienenen &#8220;The Bloom of Performance&#8221; hat der heute in Paris lebende amerikanische Komponist, Sänger und Soundartist Mark Trecka vielleicht eines der überraschendsten Alben des Jahren produziert. Dass experimentierfreudige Avantgarde und Reminiszenzen einer pulsierenden postpunkigen Subkulturalität in den Aufnahmen eine ganz eigene Synthese und Symbiose eingehen, ist eine Sache &#8211; mehr noch fällt vielleicht ins Gewicht, dass <span id="more-42858"></span>Trecka mehr und überzeugender de je eine Rolle als charismatischer Vokalist einnimmt und damit nicht nur das Songformat stärker betont, sondern den Stücken damit &#8211; weit mehr als noch auf dem all seiner Aufgewühltheit um Trotz doch zaghafteren Vorgänger &#8220;Acknowledgment&#8221; &#8211; ihr extrovertiertes Gepräge gibt.</p>
<p>Trecka hat das Werk im Laufe eines Jahres in Zusammenarbeit mit Sam Skarstad (Yellow Eyes) aufgenommen und ein emotional aufgeladenes Soundgebilde geschaffen, das von Gastbeiträgen von Martin Courtney (Real Estate), Evan Hydzik (Pillars and Tongues) sowie hierzulande noch unbekannteren Leuten wie Andrew Petzold-Eley, Audra Wolowiec, Claire Deane, Sienna Blaw, Erin Landers und Jacki Calle Hernandez zusätzlich bereichert wird. Stilistisch, v.a. als Sänger, könnte man Treckas Signatur irgendwo im Überschneidungsbereich der Welten des David Bowie der Jahre um 1980, von Brendan Perry und dem späten Scott Walker lokalisieren. Aber das sollte nur als grober Wegweiser verstanden werden.</p>
<p>Der Opener &#8220;Utter Fallen Bloom Things&#8221; wirft den Hörer mit perkussivem Poltern und Pochen und rasselnden Klängen direkt in das Geschehen. Treckas entspannter Gesang ist begleitet von einem spannungsgeladenen Wechselspiel aus tribalistischen Drums und eindringlich an den Nerven zerrendem Gitarrenstrumming. Diese scheinbar zufälligen Elemente fügen sich zu einem reichhaltigen, vielschichtigen Sound zusammen, der einen von Anfang in den Bann zu ziehen versteht. &#8220;Staying Desire&#8221; beginnt ruhig, a cappella, bevor sich bedrohliche, brummende Soundlandschaften materialisieren. Hier baut sich eine düstere Atmosphäre auf, die von donnernden Detonationen und Treckas unnachgiebigem Gesang getragen wird. Trotz der dramatischen Soundentwicklung bleibt der Track zugänglich und offenbart gegen Ende fast poppige Strukturen.</p>
<p>&#8220;Clarity Demand&#8221; entfaltet mit pow-wow-artigen Trommeln und nostalgischen Synthies eine cinematische Aura, das Zusammenspiel von Percussion, Wummerbass und hochtönendem Gesang lässt einen hypnotischen Sog entstehen. Ein herausragender Moment des Albums ist „Epiphanic Crush“: Hier treffen tiefe Klaviertöne auf flüsternde Säufzer, die dunkle, filmische Atmosphäre weckte beim Rezensenten &#8211; vielleicht wegen des Säufzens &#8211; Erinnerungen an Argentos Suspiria. Doch trotz der gruseligen Stimmung entfaltet sich der Track im Verlauf eine berührende Melodik. Im Vergleich zur Andersweltlichkeit dieses Stücks wirkt das folgende, no-wavig schleppende &#8220;Wrestled to Regard&#8221; beinahe wie eine Studie in hell durchleuchtetem Realismus.</p>
<p>Mit „Go Through“, dem abschließenden Track, führt Trecka den Hörer in eine düstere Klangwelt aus dröhnenden Bässen, Velvet-Underground-Gitarren und einem gekonnt eingesetzten monoton-funkensprühenden Rhythmus. Die repetitiven Strukturen schaffen eine beklemmende Atmosphäre, die dieses in all seiner dunklen Vielgestaltig strahlende Album eindrucksvoll abschließt.</p>
<p>Trecka war die Sommermonate über kaum untätig, und so entstand neben einigen kleineren Veröffentlichungen bereits ein Album zusammen mit Cindytalk und seinem alten Weggefährten Mkl Anderson, wozu auf diesen Seiten bald mehr zu lesen sein wird.</p>
<p><strong>Label: Beacon Sound</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3860786046/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/10/05/mark-trecka-the-bloom-of-performance/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues von Lau Nau auf Fonal Records und Beacon Sound</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/09/29/neues-von-lau-nau-auf-fonal-records-und-beacon-sound/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/09/29/neues-von-lau-nau-auf-fonal-records-und-beacon-sound/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 05:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Fonal Records]]></category>
		<category><![CDATA[Lau Nau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=37634</guid>
		<description><![CDATA[Über die finnischen Fonal Records und das amerikanische Beacon Sound-Label bringt die Sängerin und Musikerin Laura Naukkarinen a.k.a. Lau Nau im November ein neues Album heraus. &#8220;Aphrilis&#8221;, von dem bereits der Track &#8220;Nukahtamislaulu&#8221; erhältlich ist, markiert eine Rückkehr der Musikerin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/29/neues-von-lau-nau-auf-fonal-records-und-beacon-sound/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die finnischen Fonal Records und das amerikanische Beacon Sound-Label bringt die Sängerin und Musikerin Laura Naukkarinen a.k.a. Lau Nau im November ein neues Album heraus. &#8220;Aphrilis&#8221;, von dem bereits der Track &#8220;Nukahtamislaulu&#8221; erhältlich ist, markiert eine Rückkehr der Musikerin zum lyrischen Songwriting sowie zu einem primär akustisch dominierten, folkig eingefärbten Bandsound, der auf gewisse Weise an die Zeit vor ihrem Fokus auf modularen Synthies anknüpft.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/Aphrilis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37647" title="Aphrilis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/Aphrilis.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-37634"></span></p>
<p>An den Aufnahmen beteiligt waren Matti Bye (Celesta, Synthies), Pekko Käppi (Jouhikko, eine in Finnland verbreitete Leier, die mit Bogen gestrichen wird), Hermanni Yli-Tepsa (Violine, Kontrabass), Topias Tiheäsalo (E-Gitarre) und Samuli Kosminen von Múm an verschiedenen Instrumenten. Inhaltlich dreht sich vieles in &#8220;Aphrilis&#8221; um den titelgebenden Monat April als eine Zeit des öffnens, was schon in der etymologischen Verwandtschaft des lateinischen Verbs &#8220;aperire&#8221; anklingt. &#8220;A fitting verb for the month of the year it is closely associated with — April&#8221;, heißt esi m Begleittext. &#8220;And while the images of plants and blossoms coming back to colorful life after a long, cold winter feels appropriate when listening to the rich and lustrous bloom of music on Aphrilis, another definition of open feels even more apt. For under the abundance lies the memory of times of austerity, the friction of hard choices, the acceptance that nothing is fixed and the future is unknown. This literal and metaphorical exploration of complexity and contradiction makes Aphrilis a multi-dimensional antidote for our troubled times, one that emphasizes the quiet and communal over noise and spectacle&#8221;. Das Album erscheint in verschiedenfarbigen Vinyl-Editionen und digital.</p>
<p><a href="https://fonal.com/"><strong>@ Fonal</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2766223462/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/09/29/neues-von-lau-nau-auf-fonal-records-und-beacon-sound/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lau Nau mit Buchla 200 und neuer LP</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/29/lau-nau-mit-buchla-200-und-neuer-lp/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/04/29/lau-nau-mit-buchla-200-und-neuer-lp/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2023 04:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Fonal Records]]></category>
		<category><![CDATA[Lau Nau]]></category>
		<category><![CDATA[Laura Naukkarinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=35372</guid>
		<description><![CDATA[Von der finnischen Musikerin und Komponistin Laura Naukkarinen alias Lau Nau ist gerade eine neue LP mit acht Kompositionen für Buchla 200 Modular Synth, Reverb und Vocals erschienen, es ist ihr mittlerweile neuntes Solowerk. &#8220;5 × 4&#8243;, dessen Titel ebenfalls &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/29/lau-nau-mit-buchla-200-und-neuer-lp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der finnischen Musikerin und Komponistin Laura Naukkarinen alias Lau Nau ist gerade eine neue LP mit acht Kompositionen für Buchla 200 Modular Synth, Reverb und Vocals erschienen, es ist ihr mittlerweile neuntes Solowerk. &#8220;5 × 4&#8243;, dessen Titel ebenfalls eine Referenz an die Welt des historischen Instruments ist, entstand im Elektronmusikstudion EMS in Stockholm, wo die Musikerin auf vorhandene Instrumente zurückgreifen konnte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1682668566037.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35373" title="fotor_1682668566037" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1682668566037.jpg" alt="" width="719" height="710" /></a><span id="more-35372"></span></p>
<p>Zu den melancholisch-weltentrückten Kompositionen mit ihrem insgesamt warmen Minimalismus heißt es bei Fonal Records und Beacon Sound, die das Album gemeinsam herausbringen: &#8220;The album shows yet another side of her singular musical universe, by turns aquatic and meditative, always pulsing with energy. [...] Composed and recorded at EMS over a period of five years, the title is a reference to the Buchla’s sequencer, which has five steps and four tracks, thus creating the characteristic five-beat tempo behind the compositions. The eight tracks that comprise 5 x 4 fluctuate between different moods: the contemplative hum of Isopoda; the coral-like tones and lush vocal melodies of lead single Sessilia; and the carbonated radiance of Hyperiidea and Amphipoda&#8221;.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/1CbcTytqIFQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Es gibt eine limitierte handnummerierte Edition mit Lau Naus Signatur, welche nur unter UV-Licht zu sehen ist. Auch das fluoreszierende Antwort der Künstlerin Ester Grossi entfaltet unter UV-Strahlen eine besondere Wirkung.</p>
<p><a href="http://fonal.com/shop/lau-nau-5-x-4-lp"><strong>@ Fonal</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3120079590/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/04/29/lau-nau-mit-buchla-200-und-neuer-lp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>STARLIGHT ASSEMBLY: Starlight And Still Air</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 06:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Breathless]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Appleton]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Assembly]]></category>
		<category><![CDATA[This Mortal Coil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=28326</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28329" title="starlightandstillair" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; ein Terrain erobert hat, in dem Begriffe wie Postrock, Ambient oder Neoklassik als diffuse Wegweiser auftauchen und doch zu<span id="more-28326"></span> stereotyp wären, um wirklich etwas auszusagen. Es ist das seit längerem erste Werk, auf dem Appletons charakteristisch-fragiler Gesang zu hören ist.</p>
<p>&#8220;Starlight And Still Air&#8221; ist unverkennbar das Werk erfahrener Musiker, gleichwohl es heißt, dass Appleton nach einer längeren musikalischen Pause zunächst unsicher auf Uggeris Angebot einer gemeinsamen Arbeit reagierte und sich erst nach dem Zuspruch seines ehemaligen Bandkollegen und 4AD-Chefs Ivo Watts-Russell mit dem Gedanken an ein neues Album anfreundete. Auf einem elektronischen Fundament, das eine Bandbreite von ambient über experimentell bis poppig abdeckt, ereignen sich eine Vielzahl stilistischer, instrumenteller und stimmungsmäßiger Details, für die auch das elfköpfige Ensemble mehr als ein Shoutout verdient.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, einzelne Höhepunkte herauszuheben. Da wäre &#8220;Afternoon Update&#8221;, ein spannungsgeladenener Auftakt mit Trommeln und Becken, durch den sich eine wehmütige Melodie zieht und fast schüchtern klingende Worte, denen bald ein Chor Verstärkung gibt; ferner der von einem rauschenden Jazzabend aus der Samplekiste durchzogene Triphop von &#8220;Empty City&#8221;, zu dem Appleton abgeklärte Verse über die Unvorhersehbarkeit alles Zwischenmenschlichen in fast heiterer Leichtigkeit deklamiert; dann der stockende Minimalismus von &#8220;Cold Sun&#8221;, der sich zu einer rührenden Pantomime über die Vergeblichkeit wandelt; oder ein gespenstisches Nachtstück wie „There Is No Crisis To Come“, das einem mit seinen unrbittlichen Loops wie Kälte in die Glieder kriecht und einen am Ende doch mit Trommelwirbeln weckt und alle Verhärtungen durchbricht.</p>
<p>Auch in der zweiten Hälfte des Albums haben die beiden ihre scharfe Munition noch nicht verschossen. Gekonnt verwandeln sich die klassischen Streicher und Klarinetten in &#8220;Looking for Clues&#8221; in den Score eines Hörspiels, in dem einsame Schritte über Kies ins Nirgendwo führen. Auch das epische &#8220;Look What We&#8217;ve Wasted&#8221; ist eine Hymne an die Verwandlung, bei der sakral-besinnliche Chöre in ein stürmisches Allegro führen. &#8220;Bloodlines&#8221;, das zum Abschluss noch in einem Remix von Pan American vorliegt, hält eine seltene Balance zwischen Spannung und meditativer Erdung.</p>
<p>Vielleicht ist es genau diese Klammer, die weite Teile des Albums zusammenhält und ihr ein besonderes atmosphärisches Gepräge gibt. Selbstredend sollte sich Appleton an seinem umtriebigen Partner ein Beispiel nehmen und sich wieder stärker der Musik zuwenden. Beispielsweise in einer festen Band namens Starlight Assembly.</p>
<p><strong>Label: Beacon Sound</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1471661665/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
