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	<title>African Paper &#187; Benedikt Maria Kramer</title>
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		<title>Kramer/Mießner/Pohl/Schittko et al.: my degeneration. the very best of WHO IS WHO (Texte 2004–2013)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2015 15:35:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gleichstellung heißt jetzt Gender Mainstreaming, Mundpropaganda heißt jetzt Viral Marketing, Rendezvous heißt jetzt Open-Talk, Reisebegleiter heißt jetzt Care&amp;Wellness Manager&#8230;&#8221; Dass die Art, wie wir Dinge benennen, die Wirklichkeit dieser Dinge (mit)bestimmt, ist ein Gemeinplatz und dennoch zutreffend. Dennoch sind Umbenennungen und Überschreibungen nichts Schicksalhaftes, dass ohne das Zutun von Menschen, Institutionen und aktiv kultivierten Moden über uns kommt. Zudem sind den kreativen Handhabungen dieser Phänomene kaum Grenzen gesetzt, laden sie doch zur perspektivischen Überblendung und Verfremdung ein und fordern Spiel, Spott und Kritik geradezu heraus. Neben der Lust an schönen und ekligen, originellen und sinnbefreiten Kuriositäten geht es den Autoren des vorliegenden Lyrikbandes um das Quartett Benedikt Maria Kramer, Robert Mießner, Kai Pohl und Clemens Schittko auch um solches.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/mydegenerationwhoiswho1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11150" title="mydegenerationwhoiswho" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/mydegenerationwhoiswho1.jpg" alt="" width="477" height="677" /></a><span id="more-11148"></span></p>
<p>„Die Umbenennung der <em>GEZ</em> in <em>ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice</em> machte eine Umstellung einiger wissenschaftlicher Namen erforderlich. So heißt Rose Ausländer jetzt Rosa mit Migrationshintergrund. Pippis Papa heißt jetzt in Deutschland nicht mehr <em>Negerkönig</em>, sondern <em>Südseekönig</em> und spricht nicht mehr die <em>Negersprache</em>, sondern die <em>Taka-Tuka-Sprache</em>. Das ist keine Satire, das ist bitterer Ernst. Willkommen an der Schwelle zur Verzweiflung.</p>
<p>Dieses Buch sorgt für die Notration Namedropping, damit die No-Name-Konkursmasse Bescheid weiß über die Prominenz im Koma. Es bedient (hoffentlich nicht) das uns allen gemeinsame Bedürfnis, übereinstimmender Meinung zu sein. Die angedeuteten semantischen Verwerfungen werden schon bald ein linguistisches Erdbeben auslösen. Dann wird DAS WORT, mit dem alles anfing, sein gerechtes Ende finden.</p>
<p>Die ersten Texte des Bandes verfasste Kai Pohl bereits 2004 in der Auseinandersetzung mit literarischen Cut-up- und Montagetechniken, die teilweise auf www-Suchmaschinenergebnissen beruhten. Einige Jahre später erhielt Clemens Schittko für sein Langgedicht <em>Who is who/is who or what</em> einen Lyrikpreis. Andere befreundete Autoren schickten ihre Variationen zum Thema. Sogar der <em>Bund katholischer Dichter</em> beteiligte sich – freilich ohne sein Wissen – an diesem Konvolut. Die Zusammenstellung gibt ein Beispiel für Sampling und kollektive Textproduktion im deutschsprachigen Raum.“</p>
<p>134 Seiten; Softcover; 14,8 x 21,0 cm<br />
ISBN: 978-3-943672-47-3<br />
14,95 EUR (D)</p>
<p><strong>Verlag: <a href="http://freiraum-verlag.com/die-buecher/anthologien/kramer-mießner-pohl-schittko-et-al-my-degeneration-the-very-best-of-who-is-who.html">Freiraum</a></strong></p>
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