<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Black Mountain</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/black-mountain/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 05:22:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>LIGHTNING DUST: Fantasy</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/09/07/lightning-dust-fantasy/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/09/07/lightning-dust-fantasy/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 07:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mountain]]></category>
		<category><![CDATA[Jagjajuwar]]></category>
		<category><![CDATA[Josh Wells]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Dust]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=7518</guid>
		<description><![CDATA[Als Amber Webber und Josh Wells vor rund sechs Jahren erstmals mit ihrem Projekt Lightning Dust aus dem Schatten der Stammband Black Mountain heraustraten, überraschten und erfreuten sie ihre Anhänger mit einem entrückten Werk, das in seiner minimalen, akustischen Klanggewandung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/09/07/lightning-dust-fantasy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/lightningdustfantasy.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7519" title="lightningdustfantasy" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/lightningdustfantasy-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Amber Webber und Josh Wells vor rund sechs Jahren erstmals mit ihrem Projekt Lightning Dust aus dem Schatten der Stammband Black Mountain heraustraten, überraschten und erfreuten sie ihre Anhänger mit einem entrückten Werk, das in seiner minimalen, akustischen Klanggewandung definitiv mehr Dust als Lightning war. Vor allem Amber konnte sich hier als Ausnahmesängerin beweisen, denn ihr fragil anmutendes Vibrato, das bei Black Mountain immer mit treibendem Schlagwerk und kernigen Psych Rock-Riffs um den zentralen Platz auf der Bühne konkurrieren musste, stand hier erstmals<span id="more-7518"></span> im Zentrum. Das Debütalbum fing so etwas wie die Essenz von Stücken wie „Queens Will Play“ ein und dehnte sie auf die Länge eines großartig verhuschten Albums aus.</p>
<p>2007 war indes das Jahr, in dem der Akustikboom der Nullerjahre, der Phänomene wie New Weird America hervorbrachte, vollends Makulatur wurde, und angesichts zahlloser Gruppen, die sich auf eigene Entscheidung (oder auf Empfehlung von Imageberatern) systematisch entfolkten, war man über den Sprung in elektronischere Gefilde, zu dem Lightning Dust mit ihrem Zweitwerk „Infinite Light“ ansetzten auch nicht allzu überrascht. Neben balladesken Stücken, die eine Brücke zu den Anfängen bildeten, fanden sich hier eine Reihe punkig angehauchter Synthiesongs, die Ambers Stimme eine ganz andere Konnotation gaben. Nach fünf weiteren Jahren steht jetzt der dritte Longplayer des Duos in den Regalen, und angesichts der verstrichenen Zeit hätte man eventuell noch größere Sprünge im Stil erwartet. Analoge Retro-Elektronik steht nach wie vor auf dem Programm, der markanteste Unterschied ist diesmal eine deutliche Spur Black Music.</p>
<p>Die ersten Sekunden Schlagwerk lassen fast eine Hinwendung zum Rock erwarten, ein Eindruck, der auch dann bestehen bleibt, wenn das Keyboard in Fleetwood Mac (oder Van Halen-)Manier seinen Teppich ausbreitet. Doch die Musik entpuppt sich schnell als melancholisch eingefärbter elektronischer Pop, bei dem sich wavige und R&#8217;n'B-lastige Geschmacksrichtungen die Waage halten. Viele der Stücke verbinden Downtempo mit Wehmut und wollen vordergründig nicht so recht zu Titeln wie „Reckless and Wild“ passen. Beide Musiker verstehen sich auf berührende Melodien, er mit den Händen auf dem Wurlitzer, sie am Mikro, wobei mir der Gesang oft etwas stark in den Hintergrund gemischt ist. „Fire me up“ und „Loaded Gun“ halten dann auch was ihre Titel versprechen und bieten griffige, kompakte Synthies zusammen mit geradlinigem, fast noisigem Takt.</p>
<p>Zu den Höhepunkten zählen jedoch die Stücke, die aus dem Rahmen fallen, namentlich „Moon“, „In the City tonight“ und „Agatha“. Hier greift die Sängerin zu ihrer stromlosen Gitarre und eröffnet mit Cellobegleitung ein kleines Kontrastprogramm an folkigen Torch Songs, deren Schlichtheit die vielleicht bewundernswerteste Qualität der Sängerin in sich birgt – die Kunst, mit einem tremolierenden Popsopran eine Stimmung heraufzubeschwören, welche die Hörer vordergründig in kontemplativer Ruhe wiegt. Doch diese Stimmung ist von fragiler Gestalt, und erst mit der Zeit realisiert man, dass die Explosion, die man allenthalben erwartet, nicht ausbliebt, sondern Teil dieser doppelbödigen, zittrigen Ruhe ist.</p>
<p><strong>Label: Jagjajuwar</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/09/07/lightning-dust-fantasy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BLACK MOUNTAIN: Wilderness Heart</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/09/01/black-mountain-wilderness-heart/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2011/09/01/black-mountain-wilderness-heart/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 09:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mountain]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Dust]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Mountaintops]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen McBean]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[Erst kürzlich berichtete unser Magazin über die texanische Psychrock-Combo THE BLACK ANGELS. Im gleichen Atemzug werden mittlerweile gerne die kanadischen BLACK MOUNTAIN genannt, die ihre Fans ebenfalls dieser Tage mit einem neuen Album beehren. Dies mag vielleicht den beiden Bandnamen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/black-mountain-wilderness-heart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/blackmountain.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-851" title="blackmountain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/blackmountain-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erst kürzlich berichtete unser Magazin über die texanische Psychrock-Combo THE BLACK ANGELS. Im gleichen Atemzug werden mittlerweile gerne die kanadischen BLACK MOUNTAIN genannt, die ihre Fans ebenfalls dieser Tage mit einem neuen Album beehren. Dies mag vielleicht den beiden Bandnamen geschuldet sein, so wie viele Leute gerne von David Lynch auf Cronenberg kommen, und man sich bisweilen fragt, warum. Die Liebe beider Gruppen zur Rockmusik früherer Dekaden, die im jeweils eigenen Schaffen deutlich herauszuhören ist, trägt sicher noch mehr zu dieser Verknüpfung bei, die bei genauerem Hinhören jedoch etwas vorschnell ist.<span id="more-179"></span></p>
<p>Die kurz nach der Jahrtausendwende gegründeten BLACK MOUNTAIN sind das vielleicht bekannteste Projekt innerhalb eines kollektivartigen Freundeskreises, der vor den Toren Vancouvers um Sänger Stephen McBean entstanden ist, und wohl etwas augenzwinkernd unter dem markanten Namen „Black Mountain Army“ firmiert. In regelmäßigen Abständen entstehen dort weitere Musikformationen, wenn es denn die Hauptbeschäftigungen der Musiker, die fast alle in sozialen Berufen tätig sind, zulassen. Den einleitend genannten Vergleich zu den Texanern sollte man schon deshalb nicht überstrapazieren, weil der Bezug zum ursprünglichen Psychedelic Rock ein jeweils anderer ist. Die Black Angels sind eine lupenreine Genreband, bei der alles auf die musikalischen Idole und deren Ära bezogen ist. Offen und ehrlich museal, und zugleich mit genau dem nötigen Schuss Ironie, der einen Begriff wie Plagiat verbietet. Auch Black Mountain lassen den Hardrock früher BLACK SABBATH oder die Hippieklänge von JEFFERSON AIRPLANEs „Surrealistic Pillow“ nur zu gerne anklingen, allerdings ist dies bei den Kanadiern niemals Selbstzweck oder reine Hommage, sondern dankbar verwendete Bauform für die eigene ästhetische Mission. In einem Wort, die 60er und 70er sind bei Black Mountain unüberhörbar, und doch kaum der Rede wert.</p>
<p>Bereits im Vorfeld monierten einige, Black Mountain seien dieser Tage etwas zahm geworden und würden mit ihrem dritten Longplayer „Wilderness Heart“ wohl ein eher gefälliges Werk unter die Hörer bringen. Zu dem Haifisch hinter Gittern, der das Cover ziert, würde das passen, und der eröffnende „Hair Song“ mag den voreilig Enttäuschten sogar recht geben – erinnert der Song in seinem halb akustischen Shoegazersound doch fast ein wenig an McBeans zweite, diesmal testosteronfreie Band PINK MOUNTAINTOPS, die schon vom Bandnamen her die ironische (oder unironische?) Kehrseite des Hauptprojektes darstellt und sich anschickt, die in MY BLOODY VALENTINE und JESUS AND MARY CHAIN verliebten Indiefans nicht gleich mit zuviel Rock’n&#8217;Roll zu verprellen. Doch „Wilderness Heart“ nun auf diesen Sound zu reduzieren, hieße die Rechnung ohne einen Song wie „Old Fangs“ zu machen, der mit Orgel und schmissigem Chorus ordentlich rockt und nur noch von der Vollgas-Nummer „Let Spirits Ride“ übertroffen wird, bei deren Gitarrensolo alle DEEP PURPLE-Fans kollektiv zu höheren Freuden gelangen.</p>
<p>“Roller Coaster” verknüpft beides – die folkig sensible und die derbe Seite – noch am ehesten, und ist eine Laut und Leise-Hommage an eine rebellische Jugend im Land der diffusen Möglichkeiten. Hier besticht auch das gesangliche Zusammenspiel zwischen McBean und Amber Webber, in der viele nicht ganz zu unrecht eine späte Entschädigung für Grace Slicks musikalische Laufbahn nach dem Ende von Jefferson Airplane sehen. Ihren großen Auftritt hat Webber im Titelsong, der allerdings nicht an ihr ergreifendes Tremolo in „Queens Will Play“ (vom „In the Future“-Album) oder an die Glanzlichter ihres LIGHTNING DUST-Projektes heranreicht.</p>
<p>Vielleicht ist am Ende ein gewisser Hang zur Zweigleisigkeit das hervorstechendste Unterscheidungsmerkmal zu früheren Veröffentlichungen: männlicher und weiblicher Gesang, poppige und rockige Momente in ausgewogener Verteilung, zwei unterschiedliche Studios bzw. Produzenten, die in einem Fall dem Mainstreamrock entstammen, im anderen dem musikalischen Underground um Southern Lord. Dass all dies keinen zwiespältigen Eindruck hinterlässt, ist eine der größten Stärken von „Wilderness Heart“. (U.S.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2011/09/01/black-mountain-wilderness-heart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
