<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Blood Axis</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/blood-axis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>ELIN PALMER: s/t</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/07/20/elin-palmer-st/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2018/07/20/elin-palmer-st/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 14:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth Studios]]></category>
		<category><![CDATA[Blood Axis]]></category>
		<category><![CDATA[Elin Palmer]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Munly]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Munly and the Lee Lewis Harlots]]></category>
		<category><![CDATA[Kal Cahoone]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Ferbrache]]></category>
		<category><![CDATA[Slim Cessna]]></category>
		<category><![CDATA[Woven Hand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=10573</guid>
		<description><![CDATA[Von Elin Palmer erschien bereits vor acht Jahren ein Album, dass allerdings hierzulande kaum beachtet wurde, und so kennt man die zwischen Schweden und den USA pendelnde Folksängerin v.a. als Teil der berüchtigten Denver-Szene mit ihrer eigenwilligen Musik irgendwo zwischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/07/20/elin-palmer-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/palmerep.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10578" title="palmerep" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/palmerep-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von Elin Palmer erschien bereits vor acht Jahren ein Album, dass allerdings hierzulande kaum beachtet wurde, und so kennt man die zwischen Schweden und den USA pendelnde Folksängerin v.a. als Teil der berüchtigten <a href="https://www.cpr.org/openair/blog/yes-there-denver-sound-and-heres-brief-history">Denver-Szene</a> mit ihrer eigenwilligen Musik irgendwo zwischen Gothic, Polka und Alternative Country. Palmer war Teil von Jay Munly and the Lee Lewis Harlots und DeVotschKa, stand mit Kal Cahoone und Woven Hand auf der Bühne und ist ein häufiger Gast in Bob Ferbraches Absinth Studios. Mit ihm und Slim Cessna wirkte sie sogar auf einem<span id="more-10573"></span> Stück von Blood Axis mit.</p>
<p>Ich erwähne das Studio nicht grundlos, denn auf ihrer selbstbetitelten EP spürt man jede Sekunde, dass hier keine gefällige Musik zusammengemischt wurde, sondern ein eigenwilliger Produzent mit Sinn für kollagierte Klangwelten und die Schönheit dissonanter Momente am Werk war. Dafür bietet sich das Ausgangsmaterial allerdings auch an, denn was Palmer mit ihrer Begleitband hier abliefert, bewegt sich durchgehend auf dem schmalen Grad zwischen sanftem Wohlklang und einer eher urigen Schrägheit. Die Aufbruchstimmung in „Sled Dog“ dankt sich v.a. den vielen Kontrasten – stimmungsvolles Gitarrenpicking, das von einem dominanten Jazzbesen nicht vollends aus dem Raum gedrängt wird, poppiger Gesang, der sich selbst vom noisigen Gitarrenfeedback nicht aus der Ruhe bringen lässt und nicht einmal dann ironisch wirkt, wenn dazu in Schuhplattlermanier geklatscht wird. Man könnte in dieser Dynamik, in dem stetigen Wandel kurzer Episoden den eigentlichen leitmotivischen Zusammenhang der EP sehen, denn auch in den anderen vier Songs wechseln sich kontrastreiche Momente wie in einem Film mit schnellen Schnitten ab – feierliches, fast ein bisschen pathetisches Strumming, atonal quietschende Violinensaiten und ein schwedisches Instrument namens Nyckelharpa, rumpelnde Walzertakte und Klangräume, die ein vollgestopftes Interieur binnen Sekunden in Luft auflösen.</p>
<p>Doch der eigentliche rote Faden, der das anheimelnd winterliche „Stilla Natten“ und das tief melancholische „Woodshed“ mit dem an die 60er erinnernden „Stöve Stovlar“ und dem versöhnlichen Ausklang „Morning Light“ verbindet, ist zweifellos Palmers schlichter Sopran, der nicht nur in Englisch und in Schwedisch funktioniert, sondern so gut zwischen altbackenem Folkgesang, laszivem Hauchen und glasklarem Popappeal zu changieren versteht, dass er in jedem Fall wieder einmal für ein Album taugen würde.</p>
<p><strong>Label: Eigenvertrieb</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2018/07/20/elin-palmer-st/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SCOUT PARÉ-PHILLIPS: Heed The Call</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/08/01/scout-pare-phillips-heed-the-call/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2015/08/01/scout-pare-phillips-heed-the-call/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2015 05:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blood Axis]]></category>
		<category><![CDATA[Cult of Youth]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jack White]]></category>
		<category><![CDATA[King Dude]]></category>
		<category><![CDATA[Scout Paré-Phillips]]></category>
		<category><![CDATA[Slim Cessna]]></category>
		<category><![CDATA[Sterling Sisters]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=10592</guid>
		<description><![CDATA[Wer heute behauptet, Singer Songwriter-Musik sei brav, bieder und out, hat Scout Paré-Phillips noch nicht gehört. Die junge New Yorkerin sieht aus wie der feuchte Traum aller Gucci-Gothics und tanzt auf allen Hochzeiten. Bei den Sterling Sisters, der Band von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/01/scout-pare-phillips-heed-the-call/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/scoutparephillipsheedthecall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10593" title="scoutparephillipsheedthecall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/scoutparephillipsheedthecall-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer heute behauptet, Singer Songwriter-Musik sei brav, bieder und out, hat Scout Paré-Phillips noch nicht gehört. Die junge New Yorkerin sieht aus wie der feuchte Traum aller Gucci-Gothics und tanzt auf allen Hochzeiten. Bei den <a href="http://natcaprock.blogspot.de/2013/08/like-father-like-son.html">Sterling Sisters, der Band von Slim Cessnas Sohn</a>, ließ sie ihren Bass brummen, auf einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wytD1bEcS5Q">Jack White-Abum</a> ist ihre Stimme zu hören, nebenbei modelt sie für den kanadischen Designer Ovate. Ihre eigenen Songs wurden im hauseigenen Studio von Cult of Youth aufgenommen und über die dubiosen Dais Records veröffentlicht, und in der übrigens Zeit tourt die Dame ordentlich und spielt natürlich &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; im Doppelpack mit King Dude. Aber auch mit<span id="more-10592"></span> Musikern wie Drew McDowall und Blood Axis stand sie schon auf der Bühne. Die Kollegen vom Vice sind seit Monaten außer Rand und Band und Berliner Blogger reihenweise verliebt. Ich bin also gewarnt und habe mich entsprechend gewappnet und mein fragiles Herz gepanzert.</p>
<p>Scouts Markenzeichen neben den buschigen Brauen und dem akuraten Pony ist ihr leierndes Stimmorgan, das zwar auf wundersame Weise jeden Ton trifft, dabei aber bei weitem nicht den Geschmack aller Hörer. Wenn die Sängerin, die man ausnahmsweise wirklich Sirene nennen darf, richtig loslegt, klingt das, als wäre Kate Bush oder vielleicht auch Joan Baez für eine forsche Rolle in der Dreigroschenoper gecastet worden, und in der Manier tremoliert sie sich gleich in ihrem Opener &#8220;Coldest Blue&#8221; schrill und zugleich kraftvoll in ungeahnte Höhen empor. Die Dramatik, mit der sie klagt und schmachtet, findet sich auch in der begleitenden Musik, und der holprige Walzertakt, der diesem Stück mit ebenso wackligem Neofolkgeschrammel eine altbackene Zirkusathmosphäre verleiht, trägt ein bisschen mehr zum Eindruck des Wahnhaften bei, der hier &#8211; natürlich nur spielerisch &#8211; inszeniert wird.</p>
<p>Spielerisch, das soll nicht heißen, dass &#8220;Heed the Call&#8221; ein ironisches Machwerk nach bekanntem Schema wäre, die schrille Exaltiertheit und der neurotische Charme der Inszenierung geben den durchaus ernsten Texten lediglich den wohltuenden Touch des Ungewöhnlichen. Meist handeln sie von unerfüllten und vielleicht unerfüllbaren Begierden, vom Warten und Schmachten und dem Gefühl, im sterilen weißen Würfel des eigenen Mikrokosmos gefangen zu sein, vom Versuch, Einsamkeit und Kälte zu trotzen. Ob Rollenspiel oder personality show &#8211; stets sind es solche Ängste, die im valiumgedämpften Punk des Titelsongs, im verknoteten 60s-Folk von &#8220;It won&#8217;t be long&#8221; und im rabiaten Cult of Youth-Style von &#8220;All I wanted&#8221; vor den verschiedensten Kulissen ausagiert werden.</p>
<p>Fraglos werden einige den Stil der Sängerin als Katzengejammer abtun oder zumindest auf Albumlänge anstrengend finden. Mit einer gewissen Vorliebe für puppenhaften Retro-Charme jedoch könnte man diese zwielichtige femme fragile samt ihrer Musik ins Herz schließen. Sarah June nannte ihren verhuschten Folk einmal Attic Core, um das spukhaft Verstaubte ihrer Musik hervorzuheben. Auch zu Scout Paré-Phillips&#8217; musikalischer Rumpelkammer passt der Begriff ganz gut.</p>
<p><strong>Label: Dais Records</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2015/08/01/scout-pare-phillips-heed-the-call/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
