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	<title>African Paper &#187; Boduf Songs</title>
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		<title>BODUF SONGS: Abyss Versions</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 03:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Boduf Songs]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Sweet]]></category>
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		<description><![CDATA[Das monotone Rollen einer schnell gezupften Gitarre, leicht heiserer Gesang nah am Flüsterton mit nur kleinen und doch markanten Ansätzen einer molllastigen Melodik. Dazu spannungsgeladenes Rumpeln und Dröhnen aus den Tiefen eines Verlieses. Verse, die von schwarzen Löchern erzählen, von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/26/boduf-songs-abyss-versions/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19143" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das monotone Rollen einer schnell gezupften Gitarre, leicht heiserer Gesang nah am Flüsterton mit nur kleinen und doch markanten Ansätzen einer molllastigen Melodik. Dazu spannungsgeladenes Rumpeln und Dröhnen aus den Tiefen eines Verlieses. Verse, die von schwarzen Löchern erzählen, von reitenden Leichen und von etwas, das zwischen den Tagen, im Dämmerlicht, umgeht. Songtitel, die wie Zeilen eines hermetischen Gedichtes anmuten. Auch nach Jahren erkennt man Boduf Songs schon<span id="more-19142"></span> nach den ersten Minuten, und all die wiederkehrenden Stilelemente stören nicht, weil der aus dem Doom Metal stammende Matt Sweet sich rar zu machen versteht. Ebenso muss man ihm seinen Hang zu spukhaften Effekten nicht übelnehmen, man kann sie sogar begrüßen, denn auch hier beherrscht er die paradoxe Kunst der Zurückhaltung und des verhuschten Andeutens.</p>
<p>Frei nach Sarah June kann man Boduf Songs&#8217; fragile Lofi-Musik, die dunklen Folk und dezente Elektronik verbindet, als Atticcore bezeichnen – die Musik zur im Halbdunkel erforschten Rumpelkammer des eigenen Unbewussten, in der alte Helloween-Masken, gemalt von Tor Lundvall, hinter jeder Ecke lauern, tote Gegenstände, aber wer weiß das schon so genau. Das hat sich auch auf seinem aktuellen Longplayer „Abyss Versions“ nicht wesentlich geändert: „Black Nails“ hätte auf einer der <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/boduf-songs-how-shadows-chase-the-balance/">frühen Veröffentlichungen auf Kranky</a> seinen Platz gefunden mit seinen Mustern aus simplen Apreggios und den schleppenden Vocals – einem Muster, das sich nur minimal im Tempo und in der Fülle steigert, auf Brüche und Episoden aber ganz verzichtet. Ganz ähnlich gestrickt ist der Opener „Gimme Vortex“, der mit dezent eingesetzten Field Recordings die typische Mixtur aus Beklemmung und unverkitschter Heimeligkeit zustande bringt.</p>
<p>Mit einer überschaubaren Zahl an Kunstgriffen starke Effekte zu erzielen, ist die zentrale Stärke solcher Songs, doch Sweet versteht es auch, durch kleine Zusätze Variation ins Spiel zu bringen, wodurch der <a href="http://africanpaper.com/2015/07/11/boduf-songs-stench-of-exist/">Vorgänger „Stench of Exist“</a> zu seinem bisher üppigsten Album wurde. Einige Momente auf „Abyss Versions“ docken daran an: In „Unseen  Forces and How to Use them“, dessen geflüsterter Text über eine mystische Reise nur partiell verständlich ist, singt er im Duett mit sich selbst, was die Stimmung noch diffuser werden lässt. Der wie aufgeklebt wirkende Downtempotakt einer wavigen Drummachine verknüpft den Track mit fast reinen Soundscapes wie „Behold, I Have Graven Thee Upon the Palms of My Hands; Thy Walls are Continually Before Me“, in der ultraverzerrte Stimmfetzen („We&#8217;ll come!“), heulender Wind und springende Metallfedern das Narrativ übernehmen – aber auch mit einem für Sweets Verhältnisse fast poppigen (oder postpunkigen) Arrangement wie „In the Glittering Vault, in the Flowery Hiatus“.</p>
<p>Trotz einer letztlich soliden Zahl an Details, an oft undefinierbaren Samples und subtilen Brechungen, die man oft erst mit der Zeit registriert, überwiegt doch der faszinierende Eindruck des Skeletthaften, Repetitiven und Konzentrierten, auf das der Musiker sich bewusst reduziert, weil er es vermag und nicht, weil ihm sonst nichts einfiele. Dass Boduf Songs mit seiner verhuschten Feier des Kleinen, Zaghaften, Myteriösen vermutlich einige der Apocalytic Folk und Dark Ambient liebenden Schwarzkittel, die sich aus irgendwelchen Gründen auch für In Gowan Ring und Current 93 begeistern, in seinen Bann ziehen würde, wenn er einmal etwas auf einem einschlägigen Szenelabel herausgebracht hätte oder auf dem WGT aufgetreten wäre, ist zu all dem nur eine triviale Fußnote. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://orindal.limitedrun.com">Orindal</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2231423272/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>BODUF SONGS: Stench of Exist</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2015 07:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn sich die instrumentelle Gewandung immer mal ein bisschen verändert, man braucht nicht lange, um eine Boduf Songs-Platte zu erkennen. Ein knapp bemessenes Repertoire an simplen Gesangsmelodien an der Grenze zur Monotonie, ein paar wiederkehrende Gitarrenmotive, hier und da &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/07/11/boduf-songs-stench-of-exist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/bodufsongsstenchofexist.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9887" title="bodufsongsstenchofexist" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/bodufsongsstenchofexist-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn sich die instrumentelle Gewandung immer mal ein bisschen verändert, man braucht nicht lange, um eine Boduf Songs-Platte zu erkennen. Ein knapp bemessenes Repertoire an simplen Gesangsmelodien an der Grenze zur Monotonie, ein paar wiederkehrende Gitarrenmotive, hier und da ein paar ambiente Spannungsmacher, Texte von trockener, spukhafter Abgeklärtheit – dass Mat Sweet damit nicht nervt, liegt nicht nur daran, dass seine späteren Alben etwas elektronischer ausfallen, oder dass ihn hierzulande kaum jemand kennt. Was immer er macht, macht er auf eine unnachahmlich<span id="more-9886"></span> unprätentiöse und introvertierte Art, der jegliche „Hier komme ich, jetzt wird’s interessant“-Haltung fremd ist. Gerade das macht ihn aber interessant und gibt seinen mysteriösen Folkgebilden einen zusätzlichen Reiz.</p>
<p>Ein schönes, etwas künstlich arrangiert wirkendes Setting vor dunklem Hintergrund, in das sich schon bald das Unvorhergesehene, Gefährliche einschleicht – das florale Stillleben mit Schlange auf dem Cover passt gut zur Musik auf Sweets neuem Album. Einmal mehr eine Feier geheimnisvoller Minimalismen, nimmt „Stench of Exist“ einen Teil der (relativen) Opulenz von &#8220;Burnt Up On Re-Entry&#8221; zurück und entpuppt sich zudem als merklich heterogener. Dem bleepigen Harschnoise, der einen zu Beginn empfängt, sind insgesamt nur wenige Momente beschert, doch die ambienten oder angefolkten Stücke lasten trotz kontinuierlicher Übergänge alle eine kleine Welt für sich entstehen.</p>
<p>Da wäre „Thwart by Thwart“, das folkige mit soundscapigen Elementen mischt und mit seinem Downtempo-Rockbeat fast so etwas wie Groove entstehen lässt, wobei Sweet gesanglich einfach nicht aus seiner Haut kann und wie gewohnt monoton im Flüsterton grummelt. Das noch langsamere „My Continuing Battle With Material Reality“ mit seinem trunkenen Pulsieren bringt das noch ein bisschen mehr zur Geltung, bei „Great Anthem of my Youth“ versteckt sich der trockene Vortrtag über einen typische Nineties-Jungend hinter Straßenlärm und Polizeisirenen: „We were good for nothing, we were always lost, visions keep us distant, disctance kept us locked.“ Mit dem Instrumentalstück „Grows in the Small World of Nerve“ jedoch liefert Sweet sein bisheriges Meisterstück in Sachen subtiler Stimmungen ab. Ganz leise zeichnet sich hinter einer Wand aus Regenprasseln ein melodisches Glühen ab, das wie aus einer märchenhaften Parallelwelt zu denen herüberweht, die es registrieren.</p>
<p>Boduf Songs ist heute nicht mehr so düster-akustisch-minimal wie zu Zeiten der Homerecordings, die Kranky quasi ungemastert herausbrachte. Doch Sweets Musik reift in Würde, ersetzt alte Subtilität durch keine Verquastheiten. Das Wort „Boduf“ ist im übrigen noch so mysteriös wie eh und je, und vielleicht ist das auch ganz gut so, denn sagte er nicht einmal, dass er jemanden umbringen müsse, bevor er das Geheimnis lüften könne?</p>
<p><strong>Label: <a href="http://theflenser.com/">The Flenser</a></strong></p>
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		<title>BODUF SONGS: Burnt Up On Re-Entry</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 23:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Musiker, der sich während eines Konzertes den Applaus verbittet, kann kein uninteressanter Mensch sein. Wenn der gleiche Musiker es schafft, mit trashigen Horrormotiven immer noch eine geheimnisvolle Aura zu entfalten, dann ist er ein Könner obendrein. Mat Sweet alias &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/02/15/boduf-songs-burnt-up-on-re-entry/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/02/bodufsongsburntuponreentry.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6204" title="bodufsongsburntuponreentry" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/02/bodufsongsburntuponreentry-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Musiker, der sich während eines Konzertes den Applaus verbittet, kann kein uninteressanter Mensch sein. Wenn der gleiche Musiker es schafft, mit trashigen Horrormotiven immer noch eine geheimnisvolle Aura zu entfalten, dann ist er ein Könner obendrein. Mat Sweet alias Boduf Songs, der kauzige Eigenbrötler von der englischen Riviera, ist mit seinem idiosynkratischen Lofi-Folk, der von Platte zu Platte opulenter wird, ein außergewöhnliches Original. Seine dunklen Akustiksongs verströmen den Charme einer vergessener Helloween-Folklore, manche versetzen den Hörer regelrecht in einen düsteren Animationsfilm, der auf <span id="more-6203"></span>Kings „Children of the Corn“ basieren könnte – ein schier endloses, labyrinthisches Maisfeld und gespenstische Sonnenblumen im Dämmerlicht, visuell ausgestaltet von jemandem wie Tor Lundval. Auf ihre trockene, spielerische und zugleich ernste Art verweisen seine Stücke das verblichene Witch House-Spektakel, dessen unhippe Vorläufer sie sind, auf einen der hinteren Plätze. Zugleich ist seine Musik das, was Dark Folk sein könnte, wenn dieses Genre nicht Tiefe und Haltung längst gegen Schmalz und Verkniffenheit eingetauscht hätte. Dass er ohne weiteren Feinschliff auf dem Label von Tim Hecker und Stars of the Lid veröffentlichen konnte, machte ihn etwas bekannter und bestätigte sein musikalisches Format.</p>
<p>Wer mit dem Stil des Briten vertraut ist, erkennt ein Boduf Songs-Stück sofort. Abgesehen von wenigen abstrakten Zwischenspielen fehlt bei keinem der Songs das filigrane Gitarrenpicking, dessen hypnotische Einfachheit stets ähnliche Tonfolgen exerziert. Daran ändert sich auch nichts, wenn er die akustische Gitarre ab und an gegen eine elektrische vertauscht. Ebenso Teil seiner Handschrift ist der immer leicht ins Hauchen und Murmeln abgleitenden Gesang, dessen leicht unbeholfene Melodie bei den meisten Songs die gleiche ist. Dass dieses einfache Grundgerüst als Basis für weiträumige Entwicklungen funktioniert, wird einmal mehr auf dem just erschienenen Album „Burnt Up On Re-Entry“ deutlich. Trockenheit, dick aufgetragen – so könnte man das zentrale Paradoxon dieser Musik bezeichnen, eine Eigenschaft, die schon in den ersten Minuten zur Geltung kommt. „Fiery the Angels Fell“ zitiert im Titel „Blade Runner“ und indirekt ein Gedicht William Blakes, und auch bei der textlichen Anspielung auf The Weather Girls gibt sich Boduf Songs nicht mit Kleinigkeiten ab: Die Männer, die hier – Hallelujah! &#8211; von den Dächern regnen, sind wohl nichts weniger als die Opfer eines Terroraktes und erfahren ihre Apotheose in gewohnt beiläufigem Ton. Was ebenfalls schon im Opener deutlich wird, ist Sweets derzeitiges Interesse an Uptempo und rauen Gitarrenriffs, denn bevor man sich versieht, hat sich das Stück in etwas verwandelt, das der kindlichen Vorstellung eines Punksongs nahekommt.</p>
<p>Keiner der folgenden Songs ist so skelettiert und unplugged wie die rauen, dilettantischen Aufnahmen der frühen Jahre, doch einige bewahren deren introvertierten Charme. „A Brilliant Shaft Of Light From Out Of The Night Sky“ verbindet diesen mit nerdigen Scifi-Motiven. Wer die beschwörende Kindermelodie und den naiv wirkenden Text als Klamauk abtut, hat wenig verstanden. Das gleiche gilt für alle, die darin Pathos zu erkennen glauben. In all ihrer Exzentrik haben die Stücke immer wieder eingängige Momente, allem voran das getragene, fast sakrale „Everyone Will Let You Down in the End“ oder das trotz psychedelischer Fuzzgitarren melodische „Between The Palisades And The Firmament“. Der fast poppige „Song To Keep Me Still“ ist, falls es das gibt, eine halbe Grungeballade, und wurde anderswo bereits mit Nine Inch Nails und Radiohead in Verbindung gebracht. Vielleicht bringen ihm solche Tags noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, aber letztlich vermute ich, dass der typische gymnasiale Alternativie der 90er weiten Teilen des Albums nicht viel Verständnis entgegen gebracht hätte.</p>
<p>Sweets Mittelweg zwischen Wiedererkennbarkeit und Erneuerung erscheint mir weniger kalkuliert als bei vielen Akustikbarden des letzten Jahrzehnts, die sich von Legitimitätsfragen getrieben zu teilweise absurden Stilsprüngen verleiten ließen. Das spricht für ihn. Als Fan des Frühwerks frage ich mich dennoch, ob die neuen Songs nicht ebenso gut in der bekannten minimalistischen Lofi-Gestalt funktioniert hätten, und ob die Erweiterungen des Klangrepertoires nicht doch teilweise Eselsbrücken sind, damit auch ein paar Indiekids auf den Geschmack kommen. „Burnt Up On Re-Entry“ gibt es neben der regulären Fassung noch in einer limitierten Artist&#8217;s Edition, die eine soundtrackartige Bonus-CD enthält. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.southern.com/">Southern Records</a></strong></p>
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		<title>BODUF SONGS &#8211; How Shadows Chase the Balance</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Matthew Sweet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem zweiten Album (rechnet man die Zusammenstellung früher Aufnahmen nicht mit) führt Matthew Sweet den bisher eingeschlagenen Kurs fort. Wenn jemand anderes auf die Idee käme, sich auf Pressefotos als eine Art lichtscheuer Ghoul zu inszenieren, Splatterszenarien zu entwerfen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/boduf-songs-how-shadows-chase-the-balance/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/boduf_songs_chase_rv.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1080" title="boduf_songs_chase_rv" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/boduf_songs_chase_rv-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf dem zweiten Album (rechnet man die Zusammenstellung früher Aufnahmen nicht mit) führt Matthew Sweet den bisher eingeschlagenen Kurs fort. Wenn jemand anderes auf die Idee käme, sich auf Pressefotos als eine Art lichtscheuer Ghoul zu inszenieren, Splatterszenarien zu entwerfen, Stücke “Pitiful Shadow Engulfed In Darkness“ zu titulieren, das ohnehin schon düstere Gräberfeld mit Monolith des polnischen Meisters fürs Surreal-Makabre Beksinski durch die monochrome Darstellung noch düsterer aussehen zu lassen, würde man wahrscheinlich abwinken bzw. zehn Punkte auf der nach oben offenen Richterskala des Klischees vergeben<span id="more-1079"></span> – warum man das bei BODUF SONGS nicht tut, lässt sich dennoch leicht beantworten: Ein Mann mit Gitarre und dezenter Instrumentierung, der aber nicht wirklich Folk spielt, das Ganze auf herrlich unprätentiöse Weise, teilweise etwas “detached“ von den Tableaus, die er da entfaltet, ein zurückgenommener Gesang, der auf jedwedes Pathos verzichtet. Egal ob man zwischendurch etwas Glockenspiel (bei “I Can’t See A Thing In Here“) oder Perkussion (“A Spirit Harness) vernimmt, immer wirkt Matthew Sweet wie jemand, der irgendwo mit seiner Gitarre in der Nacht sitzt, vor sich hin singt, und lapidar bemerkt: “There is blood on the breeze“.</p>
<p>(M.G.)</p>
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