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	<title>African Paper &#187; C.C.C.C.</title>
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		<title>V.A.: Noise Forest</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 06:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wiederveröffentlichung der 1992 erschienenen Compilation &#8220;Noise Forest&#8221; bietet nicht nur eine akustische Rückschau auf eine prägende Ära des Japanoise, sondern auch eine sorgfältig remasterte Neuauflage, die dieses bahnbrechende Werk endlich einem neuen Publikum zugänglich macht. Ursprünglich auf dem legendären &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/15/v-a-noise-forest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/noiseforrest.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44282" title="noiseforrest" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/noiseforrest-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Wiederveröffentlichung der 1992 erschienenen Compilation &#8220;Noise Forest&#8221; bietet nicht nur eine akustische Rückschau auf eine prägende Ära des Japanoise, sondern auch eine sorgfältig remasterte Neuauflage, die dieses bahnbrechende Werk endlich einem neuen Publikum zugänglich macht. Ursprünglich auf dem legendären Les Disques Du Soleil-Label veröffentlicht und seit langem vergriffen, erscheint die <span id="more-44281"></span>Sammlung nun erstmals auch auf Vinyl und bietet neben dem Originalmaterial auch eine optisch ansprechende Neuaufmachung.</p>
<p>Die Compilation versammelt einige der wichtigsten Vertreter des Japanoise der frühen 90er-Jahre, als die kleine aber bahnbrechende Subkultur gerade dabei war, ihrem Epizentrum in der Kansai-Region um v.a. Osaka, Kobe und Kyoto ein weiteres in der Kanto-Ebene, also im Großraum Tokio, zur Seite zu stellen: von Ikonen wie Merzbow, Violent Onsen Geisha, Masonna und Incapacitants bis hin zu weniger bekannten, aber ebenso relevanten Projekten wie Solmania und Dislocation. Dabei besticht die Sammlung durch eine stilistische Vielfalt, die konventionell geprägte Musikhörer vermutlich nicht wahrnehmen würden, die den von den Harsh Noise Wall-Diskursen der vergangenen Dekaden geprägten Millennials allerdings die Schamesröte ins hipsterbärtige Gesicht treiben sollte.</p>
<p>Den Auftakt macht der bis heute bekannteste japanische Noiser Akita Masami alias Merzbow mit &#8220;Travelling&#8221;, einem Stück, das oberflächlich an die Strukturen harshnoisiger Raufasertapeten erinnern mag, sich dann aber als überraschend melodisch und rhythmisch, gleichsam nicht beatlastig, strukturierte Klanglandschaft entpuppt. Mit satten, substanzreichen Geräuschen, die in steten Intervallen herausgestoßen werden und immer wieder durchbrochen von abrupten Wendungen, entfaltet sich eine schrille Kakophonie, die ebenso fordernd wie detailreich ist.</p>
<p>Das Kontrollzentrum für kosmische Zufälle a.k.a. C.C.C.C. schlägt mit &#8220;IMR-32&#8243; eine düstere, schwergewichtigere Richtung ein. Die raue, breiige Klangästhetik vermittelt eine niederdrückende Atmosphäre, die sich klar von der aufgekratzten Energie des Merzbow-Tracks abhebt. Überraschende Sirenenklänge und motorisches Brummen durchziehen das Stück und machen es zu einer reizvoll desolaten Erfahrung, die sich noch stark von den psychedelischen Noisetrips untrerschiedet, die es später von Hiroshi Hasegawas Astro, einem der Nachfolgeprojekte, zu hören gab. Solmania, ein Soloprojekt des Vermillion Sands-Musikers Masahiko Ohno, steuert mit &#8220;Derrick Master Switchback&#8221; eine brutale, destruktive Klangcollage bei, die von krächzenden Verzerrungen, metallener Beschaffenheit und hochfrequenten Tönen durchzogen ist. Dieses Stück bleibt im Rahmen des typischen Noise-Kosmos, wirkt jedoch in seiner rauen Direktheit besonders intensiv.</p>
<p>Mit &#8220;Empty~On The Move&#8221; des Quintetts Dislocation schlägt die Compilation eine experimentellere, elektroakustischere Richtung ein. Hier dominieren zunächst Klarinettensounds, die wie das Erforschen des Instruments anmuten, sich jedoch in ein infernalisches Feedback und gluckernde, atmosphärische Geräusche steigern. Dieses Stück erinnert eher an die Avantgarde-Ansätze von Borbetomagus oder früheren Nurse With Wound als an die typischen Exzesse des Japanoise. Monde Bruits&#8217; &#8220;Continuum&#8221; kehrt zu einer typischen Harsh-Noise-Struktur zurück, unterbrochen von schmerzhaften Schreien und abrupten Pausen. Ironischerweise stellt der Titel eine klare Antithese zum Inhalt dar, der durch Diskontinuität und abrupte Brüche geprägt ist. Wenn man vom Schrei spricht, kann Masonna nicht weit sein, und der liefert mit &#8220;Testicles Candy Pt. 1~13&#8243; eine wahre Lärmexplosion ab. Die eskalierenden Feedback-Stürme und hysterischen Schreie sind exemplarisch für Maso Yamazakis kompromisslose Ästhetik (deren eher fatalistische Seite heute ebenso kompromisslos von Controlled Death repräsentiert wird). Zwischenzeitlich eingefügte Stauungen verstärken die Wirkung der eruptiven Klanggewalt, die ungebremst alles mitreißt.</p>
<p>Violent Onsen Geisha sorgt für einen unerwarteten Bruch mit einem Stück, das mit mädchenhaftem Gesang und Schrammelgitarren der Marke Girlie Pop beginnt und durch Nakahara Masayas ironisches Falsett begleitet wird. Die Erwartung einer baldigen Noise-Entladung wird immer wieder unterlaufen, bis schließlich doch kantiger Lärm einsetzt. Dieser ironisch-absurde Zugang ist typisch für Bernhard- und Houellebecq-Fan Nakahara, der als Jess Franco des Japanoise unter seinem heutigen Künstlernamen Hair Stylistics und als in Japan längst renommierter Schriftsteller immer wieder das Abgründige in der Welt quietschbunter Barbiepuppen sucht. Den Abschluss bildet Incapacitants mit &#8220;Automatic Loss Cut&#8221;, einem hysterischen, prasselnden Stück, das die Sammlung mit einem Höhepunkt an kathartischer Intensität beendet.</p>
<p>Die &#8220;Noise Forest&#8221;-Compilation bleibt auch nach über dreißig Jahren ein Meilenstein dieses Genres, das noch nie eines sein wollte. Auch wenn man weitere Größen wie Hijokaidan, Govt. Alpha oder Grim, der wie in einem Zufallstreffer die Brücke nach Europa schlug, wo sich lärmaffine Musik ein Terrain mit Ritual und Neofolk teilte, vermissen mag, vereint sie die vielgestaltige Radikalität, die diese Musik seinerzeit ausstrahlte, und angesichts derer man der Apotheose durch das Magazin Louder Than War durchaus anschließen mag: &#8220;An unruly powerhouse of Japanoise arbiters. [...] Noise is sacred&#8221;. In diesem Sinne ist Cold Spring hier eine würdige Neuauflage gelungen, und sollten jemals die <em>Coin Locker Babies</em> verfilmt werden, wünsche ich mir die komplette Sammlung als Soundtrack. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cold Spring</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3324102236/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cosmic Coincidence Control Center: Debüt von C.C.C.C. auf Vinyl</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2021 03:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in den frühen 90ern beim hauseigenen Endorphine Factory-Label auf CD veröffentlichte Erstling von C.C.C.C. &#8211; &#8220;Cosmic Coincidence Control Center&#8221; &#8211; kommt in einer auf knapp 300 Exemplare limitierten Vinyl-Edition in Form eines LP- und 7&#8243;-Bündels neu heraus. Das üppig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/18/cosmic-coincidence-control-center-debut-von-c-c-c-c-auf-vinyl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in den frühen 90ern beim hauseigenen Endorphine Factory-Label auf CD veröffentlichte Erstling von C.C.C.C. &#8211; &#8220;Cosmic Coincidence Control Center&#8221; &#8211; kommt in einer auf knapp 300 Exemplare limitierten Vinyl-Edition in Form eines LP- und 7&#8243;-Bündels neu heraus. Das üppig instrumentierte Werk wurde seinerzeit von Hiroshi Hasegawa und Fumio Kosakai an Synthies und diverser Elektronik, Ryuichi Nagakubo am Bass und Filmstar Mayuko Hino am Mikro und mit metallener Perkussion eingespielt. &#8220;Cosmic Coincidence Control Center&#8221; ist einer der Klassiker des &#8220;Golden Age of Noise&#8221;. Die Reissue erscheint bei Urashima Records.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/ccccdebutreissue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27005" title="ccccdebutreissue" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/ccccdebutreissue.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-27003"></span></p>
<p>Das Label spricht von einem &#8220;startlingly visionary body of sound that stretches across this vinyl reissue, gathering intricate, noise ambiances and captured sonic fragments, deftly manipulated and infiltrated by electronic pulses and various other interventions, toward an immersive and cohesive sonic environment, that drowns the ear in sheets of detail. Bordering on an ecstatic sonic assault of the highest order, the work’s movements range from incredible arrangements of electronic noise and tonality to a stunning effort of synth, all constructed with an incredible sense of immediacy and physicality, making the album easily one of the most noteworthy and incredible recordings from C.C.C.C.&#8221; (Urashima)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3694853974/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Split mit Controlled Death und Mayuko Hino</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 06:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als limitierte Picture Disc erscheint Ende März eine Split LP der beiden japanischen Noiselegenden Maso Yamazaki und Mayuko Hino auf Cold Spring, ersterer ist mit seinem derzeit ohnehin sehr aktiven dunkleren Industrial-Projekt Controlled Death vertreten. Dessen in sechs Abschnitte aufgeteiltes &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/01/split-mit-controlled-death-und-mayuko-hino/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als limitierte Picture Disc erscheint Ende März eine Split LP der beiden japanischen Noiselegenden Maso Yamazaki und Mayuko Hino auf Cold Spring, ersterer ist mit seinem derzeit ohnehin sehr aktiven dunkleren Industrial-Projekt Controlled Death vertreten. Dessen in sechs Abschnitte aufgeteiltes Stück &#8220;Devil&#8217;s Sacrifice&#8221; basiert soundtechnisch primär auf schweren, brummenden Korg MS-20-Synthies, Samples und abgründigen Vocals in unterschiedlichen Graden der Verzerrtheit &#8211; &#8220;Deranged vocals choked under impenetrable, blood-soaked atmospheres of doom, death and decay, saturated with washes of anxiety, paranoia and alienation&#8221;, wie es beim Label heißt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/split.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24427" title="split" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/split.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-24424"></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=786659323/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3622076558/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Über C.C.C.C.-Gründerin Mayuko Hino, die zwei jeweils knapp zehnminütige, thereminbasierte Tracks beisteuert, heißt es: &#8220;While the first track is filled with feverish, dense noise and swathes of savage electronics, the second, mind-melting electronic piece (reminiscent of her debut album &#8216;Lunisolar&#8217; for Cold Spring) descends into a diseased, suffocating maelstrom, finishing on the verge of psychosis. In addition to self-made instruments&#8221;. Mayuko Hino, die in den 70er und 80er Jahren auch als Schauspielerin aktiv war, gilt zusammen mit Junko Hiroshige und Reiko Azuma als eine der prominentesten Frauen im &#8220;klassischen&#8221; Japanoise.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=786659323/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4137475547/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Sy1acBk5HRs" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>DAVE PHILLIPS / HIROSHI HASEGAWA: Insect Apocalypse</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2015 07:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Astro]]></category>
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		<category><![CDATA[Dave Phillips]]></category>
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		<category><![CDATA[Luff Festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Schimpfluch]]></category>

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		<description><![CDATA[Man müsste schon vollkommen unvertraut sein mit dem Werk von Dave Phillips und Hiroshi Hasegawa (Astro, C.C.C.C. u.a.), um bei einem knapp achtzigminütigen Dröhnen auf der Basis des Klangs tropischer Insekten etwas anderes zu erwarten als Irritation, Dramatik und zugleich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/07/11/dave-phillips-hiroshi-hasegawa-insect-apocalypse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/davephilipshiroshihasegawa.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10504" title="davephilipshiroshihasegawa" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/davephilipshiroshihasegawa.jpg" alt="" width="150" height="152" /></a>Man müsste schon vollkommen unvertraut sein mit dem Werk von Dave Phillips und Hiroshi Hasegawa (Astro, C.C.C.C. u.a.), um bei einem knapp achtzigminütigen Dröhnen auf der Basis des Klangs tropischer Insekten etwas anderes zu erwarten als Irritation, Dramatik und zugleich so etwas wie „psychedelischen“ Wohlklang. „Insect Apocalypse“, das über ein längers Prozedere hinweg herangewachsen ist, kann außerdem als gelungenes Beispiel kreativer Arbeitsteilung gelten. Den unbeabsichtigten Grundstein zu dieser Kollaboration legte Phillips in mehreren Aufenthalten in Südostasien und<span id="more-10503"></span> Ecuador, wo er in zahlreichen Naturaufnahmen vor allem das immerwährende Summen und Zirpen von Insekten aufzeichnete.</p>
<p>Phillips und Hasegawa, die sich schon seit den 90ern kennen, begannen irgendwann gemeinsam an dem Material zu arbeiten und improvisierten in einem Studio in Koenji erstmals live an den Aufnahmen, die mehrfach durch Filter und Effekte gejagt wurden. Es dauerte jedoch bis 2012, als das Schweizer Luff Festival eine Kollaboration der beiden für einen japanisch-schweizerischen Themenabend vorschlug. So erfolgte der nächste Durchgang dann auf der Bühne. Erst danach entstand die Idee zu einem Album, und nach mehrfachem Hin- und Herschicken von Dateien brachte Phillips die Stücke in ihre endgültige Struktur.</p>
<p>Es gibt einige Tracks auf „Insect Apocalypse“, die mit dem oberflächlichen Eindruck von Eindimensionalität spielen, der sich allerdings schnell verflüchtigen sollte, wenn man Stücke wie „scrap breeding“ oder das statischere „antophilia apocalypse“ nur in entsprechender Konzentration und Lautstärke hört. Nicht nur wird das kontinuierliche Surren mit der Zeit dichter und opulenter, immer mehr zeichnen sich unter der Oberfläche weitere Geräusche ab, die man teilweise für Obertöne halten könnte, die aber – ob geheimnisvolles Pfeifen oder an Froschquaken erinnernde Sounds – allesamt subtil eingebaute Ergänzungen sind.</p>
<p>Andere Tracks sind weit offenkundiger bearbeitet, so treffen in „hexapod retaliation“ ein Mückenkonzert und weitere Urwaldbewohner auf industrielle Geräusche, in „radioactive darkness“ mutiert ein Waldszenario mit Affengelächter in puren Noise und in „anura mutant“ übernehmen endgültig Synthies das Ruder und lassen das Stück in dunklem Grollen ausklingen. Diese Sounds verraten natürlich besonders Hasegawas Handschrift, die sich jedoch ebenso in der fließenden, sich stetig intensivierenden Gestalt wiederfindet, die unweigerlich an die Klangwelten von Astro erinnert.</p>
<p>Dass man letztlich bei vielen Passagen kaum sagen kann, ob sie aussschließlich auf field recordings basieren oder doch eher elektronischen Ursprungs sind, macht einen zusätzlichen Reiz der Platte aus, die allerdings primär aufgrund ihrer atmosphärischen Sogwirkung überzeugt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.monotyperecords.com">Monotype</a></strong></p>
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