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	<title>African Paper &#187; C.G. Jung</title>
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		<title>NAM-KHAR: Antimon</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 02:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit seiner Gründung vor gut anderthalb Jahrzehnten bewegt sich das hessische Kollektiv Nam-Khar, dessen tibetischer Name gerne mit Himmel übersetzt wird, in den Überlappungsbereichen von ambienter Ritualmusik und psychoakustischer Soundarbeit. Nach einer stark tantrisch buddhistisch geprägten Trilogie und einigen Kollaborationen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/06/nam-khar-antimon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/antimon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51324" title="antimon" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/antimon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit seiner Gründung vor gut anderthalb Jahrzehnten bewegt sich das hessische Kollektiv Nam-Khar, dessen tibetischer Name gerne mit Himmel übersetzt wird, in den Überlappungsbereichen von ambienter Ritualmusik und psychoakustischer Soundarbeit. Nach einer stark tantrisch buddhistisch geprägten Trilogie und einigen Kollaborationen widmet sich das Projekt auf dem neuen Album &#8220;Antimon&#8221; der Alchemie als innerer Arbeit, wie <span id="more-51323"></span>sie auch in den Schriften C.G. Jungs erforscht wird.</p>
<p>Bereits die Tracktitel verweisen unübersehbar auf einen alchemistischen Themenkomplex. Die Abfolge von Melanosis, Leukosis, Xanthosis, Iosis, Coniunctio, Lapis Philosophorum und Elixir lässt sich als Reise durch die verschiedenen Stadien innerer Läuterung und Integration lesen — von Auflösung und Konfrontation über Reinigung und Vereinigung bis hin zu einer niemals vollständig abgeschlossenen Form von Ganzwerdung. Die klassische Umwandlung unedler Metalle in Gold erscheint hier als Metapher für die Transformation fragmentierter Persönlichkeitsanteile und die bewusste Auseinandersetzung mit verdrängten psychischen Inhalten, die in Jungs Terminologie als Schatten benannt werden.</p>
<p>Klanglich setzt Nam-Khar diesen Prozess mit bemerkenswerter Konsequenz um. Analoge Drones, ritualhafte Strukturen und weit ausgreifende Ambientflächen verschmelzen mit pulsierenden Sequenzen und raueren elektronischen Texturen zu einem semiorganisch anmutenden Gefüge. Auffällig ist dabei, wie beweglich und dynamisch die Stücke angelegt sind. Kaum ein Klangzustand bleibt stabil; selbst ruhige Passagen wirken immer latent in Veränderung begriffen. Das eröffnende &#8220;Melanosis&#8221; beginnt mit einer vergleichsweise hellen, offenen Fläche, unter die sich nach und nach unterschiedlichste Geräuschebenen schieben: Knackern, Rattern, perkussive Impulse und kraftvolle Synthies erzeugen eine unterschwellige Spannung, die zum Thema der Nigredo-Phase passt. Die Musik bleibt griffig, aber zugleich fordernd, verweigert einfache Auflösungen und hält die Frage offen, wohin sich dieser Prozess entwickeln wird.</p>
<p>&#8220;Leukosis&#8221; öffnet anschließend einen deutlich lichtvolleren Raum. Die Elektronik entfaltet sich beinahe wie das langsame Aufgehen einer Blüte und breitet sich facettenreich im gesamten Klangbild aus. Doch auch hier bleibt eine gewisse Ambivalenz bestehen. Vereinzelte perkussive Einschläge und unterschwellige Reibungen machen deutlich, dass Reinigung hier nicht mit Harmonie oder einem idyllischen Zustand verwechselt wird. Mit &#8220;Xanthosis&#8221; tritt eine Phase relativer Ruhe ein, die Musik wirkt entspannt und kontemplativ. Organisch wirkende rhythmische Akzente verleihen dem Stück eine körperliche Qualität innerhalb des ansonsten stark elektronischen Klangbildes.</p>
<p>&#8220;Iosis&#8221; trägt Spuren unterschiedlicher elektronischer Avantgarden in sich und markiert einen ersten deutlichen Höhepunkt des Albums. Rauere, tiefere elektronische Wellenbewegungen treffen hier auf die lichten Synthies, wobei interessant ist, dass Nam-Khar die hellen Klangfarben nicht nur den &#8220;erlösenden&#8221; Passagen zuordnet, sondern sie immer wieder mit Dissonanz, Schwere und Reibung verknüpft. In &#8220;Coniunctio&#8221; verdichten sich die zuvor etablierten Elemente zu einer eindringlichen Form gegenseitiger Durchdringung, was dem Titel entspricht. Melancholisch wirkende Synthies erweitern das Bild dabei um eine entrückte, beinahe traumartige Qualität.</p>
<p>Das folgende &#8220;Lapis Philosophorum&#8221; wirkt dann wieder sperriger und unbequemer. Helle Glut, Hochfrequentes und Details an der Grenze zum Lärm überschreiten bewusst die Grenzen des Angenehmen, und auch darin liegt eine der Stärken des Albums: &#8220;Antimon&#8221; präsentiert Transformation nicht als linearen Aufstieg, sondern als widersprüchlichen, manchmal irritierenden Prozess. Das abschließende &#8220;Elixir&#8221; beginnt fast wie ein künstlicher Regen aus elektronischen Streicherflächen, entwickelt jedoch zunehmend eine schwere, beinahe infernalische Wucht. Auch hier bleibt die Musik in permanenter Bewegung und vermeidet jede endgültige Auflösung.</p>
<p>Gerade die Verbindung aus ritualhafter Atmosphäre, psychoanalytischem Unterbau und klanglicher Beweglichkeit macht das Album zu einer der bislang überzeugendsten Arbeiten von Nam-Khar und zu einer interessanten musikalischen Auseinandersetzung mit Alchemie, die sich neben der &#8220;Magnum Opus Collectio&#8221;-Serie des Undogmatisch-Labels sehen und hören lassen kann. durch seine Verfasstheit funktioniert &#8220;Antimon&#8221; aber nicht bloß als Konzeptalbum über Transformation, sondern vollzieht Transformation im Medium des Klangs selbst nach.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2472632262/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Albedo: Zweiter Teil der Magnum Opus Collectio-Reihe auf Undogmatisch</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 03:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die &#8220;Magnum Opus Collectio&#8221;-Reihe des Berliner Labels Undogmatisch um den Klangkünstler Mirco Magnani wird Ende April mit einem zweiten Teil erweitert, der einmal mehr dem Untertitel &#8220;The Three Phases of Alchemic Process as Spiritual Transmutation&#8221; verpflichtet ist. Gemäß dem Thema &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/05/albedo-zweiter-teil-der-magnum-opus-collectio-reihe-auf-undogmatisch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Magnum Opus Collectio&#8221;-Reihe des Berliner Labels Undogmatisch um den Klangkünstler Mirco Magnani wird Ende April mit einem zweiten Teil erweitert, der einmal mehr dem Untertitel &#8220;The Three Phases of Alchemic Process as Spiritual Transmutation&#8221; verpflichtet ist. Gemäß dem Thema der alchemistischen Transformation von der Materia Prima zum Stein der Weisen folgt auf die <a title="Nigredo: Erster Teil der Magnum Opus Collectio-Serie auf Undogmatisch" href="http://africanpaper.com/2021/08/03/nigredo-erster-teil-der-magnum-opus-collectio-serie-auf-undogmatisch/">initiale Auseinanersetzung mit dem dunklen Element Erde im Teil &#8220;Nigredo&#8221;</a> nun &#8220;Albedo&#8221;, das sich mit der Begegnung des Menschen mit seinem Animus bzw. seiner Anima und mit der Integration seiner Kehrseite oder seines Schattens in sein Selbstbild befasst. Erneut ist das Album als Gemeinschaftsarbeit ähnlich gesinnter Musikerinnen und Musiker konzipiert, das Line-up &#8211; Bleedingblackwood, Mirco Magnani, Andrea de Witt, Seiji Morimoto, Gh⊕s††, Dinner Situation, Zen Lu, Ken Harter, High Fall, Mnnn, Contaminated Lifeforms, Robert Farrugia &#8211; überschneidet sich in Teilen mit dem Vorgänger-Album. &#8220;Albedo&#8221; erscheint digital mit Artwork von Valentina Bardazzi. Ein dritter Teil ist bereits geplant.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/UNDOGMA8_art.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29332" title="UNDOGMA8_art" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/UNDOGMA8_art.jpg" alt="" width="2626" height="2624" /></a><span id="more-29331"></span></p>
<p>&#8220;MAGNUM OPUS COLLECTIO SERIES is a set of three volumes, each inspired by the different phases of the alchemical process, which works with the prima materia to create the philosopher‘s stone. The three phases of alchemic process have been used in the Hermetic tradition to describe personal and spiritual transmutation, as well as a medium in art and literature. These three phases also have been meant by Carl Gustav Jung as a model for the individuation process, an unrepeatable psychic process, which leads each individual to approach his ego with the self. In other words the individuation process is a progressive integration and unification of all shadows and complexes forming the personality within oneself. In the Jungian archetypal scheme, NIGREDO is the Shadow; ALBEDO refers to anima and animus; and RUBEDO is the archetype of the Self that has reached completeness.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/UNDOGMA8_artists.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29333" title="UNDOGMA8_artists" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/UNDOGMA8_artists.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a></p>
<p>In the field of analytical psychology, Jung equates “Albedo“ with the revelation of the archetype of the anima in men, and of the animus in women. According to Jung, the subject, after having become aware of the negative aspects of his own Shadow, has learned not to project them outwards, but to constructively confront them, leaving the unconscious identification with the undifferentiated collective psyche, and withdrawing consciously, through reflection, in the process of self-identification. The albedo ultimately consists in the distillation of the ego from the unconscious. This project involved the painter Valentina Bardazzi as the creator of three artwork concepts. The work will be on sale in digital form on Bandcamp, under the merchandise section of Undogmatisch. Every exemplar is printed on special matt paper and is hand stamped and signed by the artist.&#8221; (Undogmatisch)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3674475966/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Persona: Marie Davidson &amp; l&#8217;Œil Nu mit neuer Single</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 05:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[C.G. Jung]]></category>
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		<description><![CDATA[Rechtzeitig zum Online-Auftritt auf dem Berliner Popkultur-Festival veröffentlichen Marie Davidson &#38; l&#8217;Œil Nu eine neue dreiteilige Single inklusive Video. &#8220;Persona&#8221; wandelt auf den Spuren der u.a. von C.G. Jung untersuchten Vorstellung eines Rollenspiels als Triebfeder der menschlichen Individuation. Das nackte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/30/persona-marie-davidson-loeil-nu-mit-neuer-single/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig zum Online-Auftritt auf dem Berliner Popkultur-Festival veröffentlichen Marie Davidson &amp; l&#8217;Œil Nu eine neue dreiteilige Single inklusive Video. &#8220;Persona&#8221; wandelt auf den Spuren der u.a. von C.G. Jung untersuchten Vorstellung eines Rollenspiels als Triebfeder der menschlichen Individuation. Das nackte Augen besteht nun neben Marie Davidson, Pierre Guerineau und Asaël R. Robitaille nun auch aus Jesse Osborne-Lanthier, der bereits beim Album &#8220;Renegade Breakdown&#8221; an der Produktion mitwirkte. &#8220;Persona&#8221; erscheint digital bei Ninja Tunes. Am 7. November wird es einen weiteren Auftritt in der Berliner Volksbühne geben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/persona.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26698" title="persona" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/persona.jpeg" alt="" width="1000" height="1000" /></a><span id="more-26697"></span></p>
<p>&#8220;Marie Davidson &amp; l&#8217;Œil Nus „Persona“ ist eine Anspielung auf die Konzepte, die ursprünglich dem Schweizer Psychologen Carl Jung zugeschrieben werden und die die Rollen beschreiben, die wir ‚spielen‘, um uns an die Umgebung oder die Gesellschaft um uns herum anzupassen und uns einzufügen, oft auf Kosten unseres authentischen Selbst. Neben dem Text &#8211; der komplett auf Französisch gesungen wird &#8211; präsentiert die Band drei verschiedene ‚Gesichter‘ der Platte, &#8216;ein elektronisches, ein gitarrenorientiertes und eines, das im Loop abgespielt werden kann, um wegzudriften“, erklären sie. „Wir hatten eine Menge Spaß bei den Aufnahmen und hoffen, dass sie euch gefallen werden.&#8217;</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/O8-FvrUH0D4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Dazu gibt es ein offizielles Video, das aus eigenem Material der Band besteht und sie im Verlauf eines imaginären Tages beim Reisen, Entspannen und bei Auftritten begleitet. Die Band erklärt: &#8216;Wir wollten mit der Idee eines Gegenentwurfs zum Jungschen Persönlichkeitsarchetyp spielen („die Maske, die wir tragen, um einen bestimmten Eindruck bei anderen zu hinterlassen und die eigentliche Natur des Individuums zu verbergen“), auf den im Text Bezug genommen wird. Wir wollten kein ausgeklügeltes und teures HD-Musikvideo, das uns als glamouröse Künstler zeigt, die sich mit Nonchalance in einer hochkontrollierten Umgebung entwickeln. Vielmehr wollten wir ein einfaches und ehrliches Dokument anbieten, das wir selbst mit unseren Handys gedreht haben und das uns als Individuen, Freunde und Musiker in unserem täglichen Leben zeigt, à l&#8217;envers du décor“ (hinter den Kulissen)&#8217;.&#8221; (Ninja Tunes)</p>
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