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	<title>African Paper &#187; Caroline Tabet</title>
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		<title>MUNMA: Transient Organ</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2024 06:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/transientorgan.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39564" title="transientorgan" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/transientorgan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Herz, das auf dem Cover von Munmas neuem Album so deutlich in der Farbe hervorsticht, ein vergängliches Organ zu nennen, als Feststellung freilich eine Selbstverständlichkeit, mag von sehr traurigen, vielleicht aber auch sehr abgeklärten Gedanken motiviert sein. Doch auch wenn die Musik, die sich hinter diesen Worten und Bildern verbirgt, auf ihrer Reise durch anfangs abgedunkeltes, im Laufe der Zeit aber sehr vielfarbiges Terrrain diese Fragen berühren mag, steht sie doch <span id="more-39558"></span>weit über solch eindeutigen Entscheidungen.</p>
<p>Beinahe acht Jahre nach &#8220;Three Voices&#8221; und nach einer ganzen Reihe an zum Teil kollaborativen Veröffentlichungen auf seinem eigenen Netlabel VVVA ist &#8220;Transiend Organ&#8221; auch so etwas wie eine Rückkehr des libanesischen Musikers und Komponisten Jawad Nawfal zu seinem seit fast zwei Jahrzehnten existierenden Soloprojekt, auf die zu warten es sich gelohnt hat.</p>
<p>Mit kernigem, propellerndem Syntieknarren in sanfter und leichter Umhüllung beginnt das Album auf durchaus konfrontative Art und lässt Erwartungen aufkommen, was da wohl auf einem zukommen mag. Fast meint man, den Opener &#8220;Quicksilver&#8221; schon nach kurzer Zeit im Dunkel versinken zu sehen, doch dies scheint nur einer von zahlreichen kurz angepeilten Seitenpfaden zu sein, in die sich die Musik im Laufe ihrer Tastbewegungen begibt, um dann doch einen anderen Weg einzuschlagen. Hier führt dieser zurück zur beinahe repetitiven Hypnotik der dunklen Loops, die durch kleine Details wie bedrohliche Detonationen flankiert sind. Im folgenden &#8220;Towards the Bounding Line&#8221;, das sich ähnlich somnambul gestaltet, öffnet sich in von handdrumartigen Rhythmen durchzogenen Ambientlandschaften einiges zum Staunen hin und etwas versöhnliches, aber keineswegs zu behagliches klingt an.</p>
<p>Dass die Musik hier keineswegs statisch, sondern in steter Bewegung ist, ist bei entsprechender Aufmerksamkeit kaum zu überhören. Trotz tänzelndem Takt gibt sich das Soundmaterial in &#8220;Le Cou La Force&#8221; dann konzentrierter, scheint kühler zu sein hinter dem Gerüst handclapartiger Beats, auch wenn sich im Knarren auch hier etwas Wärme behauptet. In dieser Szenerie, die keine bloße Kulisse ist, übernimmt die Stimme von Caroline Tabet den vorderen Bühnenraum, scheint sich in ein Duett aufzugabeln und, wenn es denn keine Illusion ist, mit Teilen des Umfeldes zu verschmelzen.</p>
<p>Auf &#8220;Transient Organ&#8221; hat jedes Stück seinen unverkennbaren Charakter, doch viele der Motive kehren über kurz oder lang zurück, so wie das Warme, Umhüllende in &#8220;Exhale Breath Condensate&#8221;, in dessen ambienter Textur es tatsächlich stark um den Atem und um die menschliche Stimme zwischen Flüstern und Murmeln zu gehen scheint, während im Hintergrund ein imaginärer Regen fällt. Eher trocken, als wäre etwas gestrandet, endet der Track und gibt dem fast sakral anmutenden Glühen des Titelstücks Raum, in dem die krachenden Detonationen des Auftakts sich am Horizont abzeichnen und diesmal bedrohlich näher kommen. Eine berührende Melodie zeichnet sich ab, und mit dem erneuten Einsatz der diesmal nüchtern klingenden französischen Rezitation entsteht entgültig ein veritables Wechselbad an Emotionen.</p>
<p>Unregelmäßige Takte, verfremdetes Gemurmel, eine Sendersuche am Radio, treibendes Pulsieren, aber auch ein warmer, an eine Harmonika erinnernder Sound übergeben diese auch in den folgenden Stücken immer wieder neuen Verwandlungen &#8211; bis sich im finalen &#8220;Lights Out&#8221; alles unter Glühen und Lärm wie in Gezeiten der Melancholie auflöst und ein ungemein berührendes Album zum Abschluss bringt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ruptured</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240211_080221_437.sdocx--></p>
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		<title>MUNMA: No Apologies</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2014 00:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/munmanoapologies.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8000" title="munmanoapologies" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/munmanoapologies-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Da die Neigung, Unterschiede als Gegensätze wahrzunehmen, recht verbreitet ist, klafft auch zwischen den Welten der „elektronischen“ und der „experimentellen“ Musik ein Abgrund, der weniger über die Musik aussagt, als über einen Großteil ihre Hörer. „No Apologies“ von dem hierzulande noch mysteriösen Geheimtipp Munma ist eine Platte, die in Gazetten wie De:Bug passt und in Locations gespielt wird, in die sich der Staalplaat-Hörer und A-Musik-Kunde in der Regel nicht verläuft. Was schade ist, denn die dunklen Kollagen des Bastlers aus Beirut dürften genreübergreifend Gefallen finden, vorausgesetzt, man braucht es nicht allzu eingängig und hat grundsätzlich eine Schwäche für Frickeleien.<span id="more-7999"></span></p>
<p>Es braucht anfangs eine ganze Weile, bis man peilt, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Nicht, dass Jawad Nawfal, die Person hinter Munma, einen bei der Suche nach dem roten Faden völlig im Regen stehen ließe, doch er lässt sich zunächst Zeit und tastet sich ausgiebig durch eine Vielzahl musikalischer Gefilde. In „Early Early Moring“, das tatsächlich etwas von einer frühmorgendlichen Orientierungsphase hat, lässt er frickelige Sounds und verhallte Keyboardflächen noch recht unvermittelt aufeinander treffen, konsequentes Fiepen und Pochen sorgt dafür, dass die divergierenden Rhythmen, die miteinander um die Vorherrschaft ringen, nichts von ihrem herausfordernden Charakter verlieren und der unheilvolle Beiklang, der das Album von ersten bis zum letzten Ton an prägt, beibehalten wird. Im weiteren Verlauf gewinnen die Stücke mehr und mehr an Form, doch nie geraten Rhythmen und Sounds derart kohärent, dass Tanzbares dabei herauskäme. Ambient, wie beim befreundeten Projekt Litter, mit dem ein steter Austausch stattfindet, wird allenfalls angedeutet, wie beim ethnolastigen „Land of Debris“, das auch ohne den Titel weit entfert ist von jeder beschaulichen Weltmusik. Die meisten Stücke haben von Klang her einen düsteren Grundton, wobei die vielen kleinteiligen Sounds allerdings jeder Schwere entgegenwirken. Die können dann auch mal auffallend akustisch ausfallen wie bei „Eastern Promises“ (eine Referenz an David Cronenberg?), oder mit allerlei levantinischem Metropolenflair aufwarten wie im hörspielartigen „The Funeral“, das zu den Höhepunkten des Albums zählt.</p>
<p>Aus dem Rahmen fallen das vokallastige „Yoga Revisited“, bei dem Rapper Mazen El Sayed seine Künste in einem französisch durchdrungenen Arabisch beisteuert, sowie eine Reihe an Remixen, von denen vor allem Kirdecs harte Synthiebearbetung von „The Funeral“ heraussticht. Beiruts Ruf, in den unterschiedlichsten (Sub-)Kulturen mit westlichen Standards mithalten zu können, ohne die oft beklagte Saturiertheit aufzuweisen, ist nicht neu, doch wenn man die hier beteiligten Musiker recherchiert, erhärtet sich der Verdacht, dass er nicht zu Unrecht existiert. „No Apologies“ würde sich zum Einstieg eignen, gleichwohl es auch ohne diesen Hintergrund überzeugt.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.syrphe.com/">Syrphe</a></strong></p>
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