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	<title>African Paper &#187; Chris Corsano</title>
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		<title>SIX ORGANS OF ADMITTANCE: Burning the Threshold</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 05:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/6organsthreshold.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13509" title="6organsthreshold" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/6organsthreshold-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den Jahren kurz nach der Jahrtausendwende, als viele junge Musiker die Klampfe und traditionelle Songstrukturen für sich entdeckt hatten, stecke man auch Ben Chasny und sein Projekt Six Organs of Admittance vorschnell in die Folkecke. Auf eine manchmal provisorisch klingende Art ist Chasny ein Meister an der akustischen Gitarre, und die mystische Ausrichtung seiner Alben passte ebenso in den neohippiesken Geist dieser Zeit, doch abgesehen davon, dass Chasnys Musik nicht viel echt Folkloristisches enthält, lässt sie sich auch kaum auf stromlose Sanfheit reduzieren. Vieles von seinen obskureren<span id="more-13508"></span> Projekten (allem voran die noiserockigen Comets on Fire oder der psychedelische Freakout von Rangda) findet sich auch auf einigen Six Organs-Platten – mehr denn je auf den beiden „Hexadic“-Alben, über deren Kompositionsprinzip nach Spielkarten viel geschrieben wurde.</p>
<p>Mit „Burning the Threshold“ findet er nach Jahren zu dem Songwriting zurück, mit dem er einst bekannt wurde und präsentiert mit einer Phalanx an Gästen ein akustisch dominiertes Album, das zu seinen reichhaltigsten und zugleich schönsten zählt. Im Unterschied zur mittlerweile sechs Jahre alten „Asleepon a Floodplain“ sind die Songs meist kompakt, im Vergleich zu „Shelter From the Ash“ ist Fülle und Produktion – gleichwohl es neben anrührenden akustischen Wohlklang auch Elektrisches und Rockansätze gibt – eher schlicht gestaltet.</p>
<p>Entstanden ist das Album während der (wohl noch nicht abgeschlossenen) Arbeit an einem Musical über den Dichter Wallace Stevens, dessen Person und Werk zwangsläufig in „Burning the Threshold“ einfließen musste – der Song „Things as they are“ behandelt den Stoff direkt und reflektiert unter schlaksigen Slide-Gitarren über Steven&#8217;s Theorie, dass Engel würden unser Leben beeinflussen. Erst im folgenden „Adoration Song“ fühlt man sich voll und ganz in der vertrauten Six Organs-Welt angekommen, von der surrende Saiten, psychedelisches Tremolieren und sanfte Jazzbesen ebenso Teil sind wie Chasnys oft leiser, aber stets intensiver Gesang, der sich immer mal an die Grenze zum Falsett emporschwingt. Der Song ist ein eindringliches Plädoyer für Empathie und Anteilnahme, und bei der Dringlichkeit, mit der der Song dies vorbringt, meint man gar das Adrenalin in den Akkorden zu hören.</p>
<p>Es gibt eine ganze Reihe solcher Höhepunkte auf „Burning the Threshold“. Das textlich sehr persönlich ausgefallene „Under Fixed Stars“ klingt in seiner Verschwommenheit warm und enthält – u.a. durch den hintergründigen Gesang von Damon and Naomi – einige der harmonischsten Momente der LP. „Taken by Ascent“ ist das markanteste Stück und enthält in seiner etwas ausladenderen Gestalt alles, was zu einem Six Organs-Stück gehört, und mit seinen kräftigen Riffs, den betörenden Soli, der wabernden Schweineorgel und den Drums von keinem geringeren als Chris Corsano hätte es auch auf den etwas deftigeren Alben seinen Platz gefunden. Mit „Reservoir“, „Around the Axis“ und „St. Eustace“ sollen aber auch die instrumental gehaltenen Interludien genannt werden, deren von lebhaften Pirouetten durchzogenem fingerstyle partiell John Renbourn oder John Fahey anklingen lassen.</p>
<p>Es ist nicht leicht zu entscheiden, was die besondere Stärke von „Burning the Threshold“ ausmacht, denn da gibt es einiges. Vielleicht ist es wirklich die über weite Strecken sanfte Zugänglichkeit der Songs, die das Album von vielen Arbeiten der letzten Jahre unterscheidet. Vielleicht auch, dass Chasny so viele Ideen musikalischer und inhaltlicher Art in einen relativ homogenen Rahmen zu packen wusste. Vielleicht noch an ehesten und letztlich damit zusammenhängend die improvisiert wirkende Leichtigkeit, die alle Songs ausstrahlen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>RANGDA: The Heretic&#8217;s Bargain</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 05:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Chasny]]></category>
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		<description><![CDATA[Rangda sind eine sogenannte Supergroup, d.h. sie bestehen aus altgedienten Musikern, die z.T. in bekannten Bands spielen, bzw. zahlreiche Soloarbeiten und Kollaborationen zu verzeichnen haben. Da wären an den beiden Gitarren Sir Richard Bishop, der seit dem Ende der Sun &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/03/19/rangda-the-heretics-bargain/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/rangdathehereticsbargain.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11774" title="rangdathehereticsbargain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/rangdathehereticsbargain-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rangda sind eine sogenannte Supergroup, d.h. sie bestehen aus altgedienten Musikern, die z.T. in bekannten Bands spielen, bzw. zahlreiche Soloarbeiten und Kollaborationen zu verzeichnen haben. Da wären an den beiden Gitarren Sir Richard Bishop, der seit dem Ende der Sun City Girls primär solo unterwegs ist und zuletzt ein fantastisches Akustikalbum im Stil arabischer und nordafrikanischer Musik herausbrachte, und Ben Chasny, dessen Hauptprojekt Six Organs of Admittance<span id="more-11773"></span> die Grenzbereiche zwischen akustischer Lofi-Musik und Noiserock auslotet. An den Drums zuguterletzt Chris Corsano, der ursprünglich von Punk kommend mittlerweile eine feste Größe der amerikanischen Improv-Szene darstellt und mit so unterschiedlichen Leuten wie Björk und der No-Neck Blues Band kollaboriert hat. Auf ihrem mittlerweile dritten Album &#8211; es gab zwischendrin noch eine Split mit The Dead C &#8211; beweisen sie mehr denn je, dass ihr gemeinsames Projekt das Potential für etwas Langfristiges hat.</p>
<p>Ob &#8220;The Heretic&#8217;s Bargain&#8221; ein inhaltliches Konzept zugrunde liegt, ist mir unbekannt, doch geht man nach der Musik und dem strukturellen Aufbau des Albums, so drängt sich die Vorstellung eines radikalen Auflösungsrituals geradezu auf &#8211; Bishop, Chasny und Corsano inszenieren zu Beginn einen nahezu perfekten, energiegeladenen und mitreißenden Psychedelic Rock, den sie dann Track für Track immer mehr im furiosen Rauschen, im zerfledderten Gepolter und zum Teil auch in niederdrückender Schwere auflösen.</p>
<p>&#8220;To Melt The Moon&#8221; beginnt mit donnernden Snares, die sich bald in einen straigten Stakkaorhythmus einfinden, dem sich ein fulminantes Gitarrensolo beimischt. Corsano steht mehr denn je im Zentrum des Geschehens, während die druckvolle Musik nicht weiter entfernt sein könnte vom schöngeistigen arabesken Fingerstyle von Bishops jüngeren Alben. Bekannte Motive, die auch mal funky daher kommen können, leiten über in das ebenso starke &#8220;The Sin Eaters&#8221;, dessen leicht bluesrockiger Rhythmus schon etwas weniger auf nachvollziehbare Takte gibt, und weil der Touch von Derangiertheit so viel Spaß macht, setzen die Gitarristen dann auch gleich noch mit ätzende Riffs eins drauf.</p>
<p>Fast könnte man meinen, dass in &#8220;Spine Agnew&#8221; die Struktur noch mal gerettet wurde, so gut funktioniert hier das einander Zuspielen von Bishop und Chasny, so gut überzeugen v.a. auch die monumentalen Melodien, die sie ihren dröhnnden und jaulenden Saiten entlocken, doch man freue sich nicht zu früh über dieses retardierende Moment, denn spätestens auf der zweiten Seite geht jede Kohärenz flöten: In &#8220;Hard Times Befall The Door to Door Glass Shard Salesman&#8221; präsentieren sich Rangda als lupenreine Feedbacknoiser, deren Ekstase nach unkoordinieretem Rumpeln und irren Hochfrequenzen in ein verkatertes Dröhnen kippt. Verausgabung pur, und dazu ein großes zwinkerndes Auge, wie um zu demonstrieren, dass es für all dies keine großen, pathetischen Gesten und bierernsten Konzepte braucht.</p>
<p>Völlig dekonstruiert und zugleich das ganze Album resümierend dann das finale &#8220;Mondays Are Free At The Hermetic Museum&#8221;: Sitar, schöne Melodien und an Blackshaw erinnernde Figuren treffen auf Ausbrüche, die sich nur aufgrund der Schwere halbwegs im Zaum halten und am Ende in der erschöpften Auflösung ein Fazit ziehen, das keines weiteren mehr bedarf.</p>
<p><strong>Label: Drag City</strong></p>
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