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	<title>African Paper &#187; Chris &amp; Cosey</title>
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		<title>Reissue von Chris Carters Electronic Ambient Remixes One and Three</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2021 04:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Juli erscheinen die ursprünglich 2000 und 2002 auf CD veröffentlichten und lange vergriffenen Alben &#8220;Electronic Ambient Remixes One (EAR ONE)&#8221; und &#8220;Electronic Ambient Remixes Three (EAR THREE)&#8221; von Chris Carter (TG, Chris &#38; Cosey u.a.) erstmals auf farbigem Doppel-Vinyl. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/03/reissue-von-chris-carters-electronic-ambient-remixes-one-and-three/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juli erscheinen die ursprünglich 2000 und 2002 auf CD veröffentlichten und lange vergriffenen Alben &#8220;Electronic Ambient Remixes One (EAR ONE)&#8221; und &#8220;Electronic Ambient Remixes Three (EAR THREE)&#8221; von Chris Carter (TG, Chris &amp; Cosey u.a.) erstmals auf farbigem Doppel-Vinyl. Das erste der beiden Remix-Alben enthielt stark manipulierte, ambiente Neubearbeitungen der Tracks von Carters Album &#8220;The Space Between&#8221; (Industrial Records 1980). Das zweite (das &#8220;EAR THREE&#8221; betitelt war, weil inzwischen ein Remix-Album von Cosey Fanni Tutti als &#8220;EAR TWO&#8221; herauskam) enthält polythythmische Überarbeitungen von zwölf Throbbing Gristle-Tracks, deren Originale hinter den kalauernden neuen Titeln leicht erkennbar sein sollten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/ccearmuterecords.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25201" title="ccearmuterecords" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/ccearmuterecords.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25199"></span></p>
<p>&#8220;Als Gründungsmitglied von Throbbing Gristle – gemeinsam mit Cosey Fanni Tutti, Peter ‘Sleazy’ Christopherson und Genesis Breyer P-Orridge –, spielte Chris Carter eine signifikante Rolle in der Entstehung elektronischer Musik; eine Reise, die Carter als Teil von Chris &amp; Cosey und Carter Tutti respektive Carter Tutti Void und in seinen Soloarbeiten bis heute fortsetzt. Sei es als Produzent, sei es als Erfinder der Gristleizer-Effekte oder des TG-One Eurorack Moduls. Sein jüngstes Soloalbum – das erste nach 17 Jahren – “Chris Carter’s Chemistry Lessons Vol 1”, erschien 2018 via Mute. Die nun vorliegenden Alben setzen die Reihe an Reissues fort, die mit dem Chris Carter Solo-Boxset “Miscellany” (2018) begann.&#8221; (Mute Records)</p>
<p><a href="https://mutebank.co.uk/collections/chris-carter"><strong>@ Mute</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/vqnbC8WAACA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>CHRIS CARTER: Chemistry Lessons Volume One</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2018 05:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von allen (ehemaligen) Throbbing Gristle-Mitgliedern ist Chris Carter vielleicht derjenige, dessen Nimbus (fast) einzig und allein aus seinen musikalischen Leistungen resultiert und weniger aus außermusikalischen Transgressionen. Sein Einfluss auf die Entwicklung elektronischer Musik ist wohl kaum zu überschätzen. Sein erstes &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/04/21/chris-carter-chemistry-lesssons-volume-one/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/04/chris-carters-chemistry-lessons-vol-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15415" title="chris-carters-chemistry-lessons-vol-1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/04/chris-carters-chemistry-lessons-vol-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von allen (ehemaligen) Throbbing Gristle-Mitgliedern ist Chris Carter vielleicht derjenige, dessen Nimbus (fast) einzig und allein aus seinen musikalischen Leistungen resultiert und weniger aus außermusikalischen Transgressionen. Sein Einfluss auf die Entwicklung elektronischer Musik ist wohl kaum zu überschätzen.<span id="more-15413"></span></p>
<p>Sein erstes Soloalbum seit 17 Jahren ist im Zeitraum zwischen 2010 und 2017 entstanden und enthält 25 elektronische Miniaturen – viele der Stücke sind um die zwei Minuten lang &#8211; , die trotz all ihrer Heterogenität ein erstaunlich kohärentes Album ergeben. In einem <a href=" https://www.bbc.co.uk/programmes/p063f98p">Interview</a> meinte Carter, dass insbesondere bei Synthesizern im Studio die Gefahr des „Mäanderns“ da sei, insofern erklärt das vielleicht die Kürze der Stücke &#8211; die sich allerdings nie unfertig anhören. Carter spricht auch von dem Einfluss des BBC Radiophonic Workshop und britischen Folks auf das Album. Was auf den ersten Blick bezogen auf dieses rein elektronische Album überraschen mag, ist durchaus stimmig, denn auf &#8220;Chemistry Lessons Volume One&#8221; gibt es sowowohl pastorale als auch irritierende Momente, die darauf hinweisen, dass (guter) Folk oftmals auch immer eine dunkle Seite hat, die Unterdrücktes und Verdrängtes freilegen kann.</p>
<p>Eröffnet wird das Album von dem wunderschönen Elektropopsong „Blissters“, der anfangs an frühe Chris &amp; Cosey denken lässt, auch wenn die Stimme dem Stück einen fast schon sakralen Charakter gibt. Dabei lassen die bearbeiten Vocals, die hier und auf einer Reihe weiterer Tracks eingesetzt werden, an das denken, was Peter Christopherson vor einigen Jahren mit The Threshold Houseboys Choir gemacht hat. Chris Carter, der nach dem Tod des Bandkollegens die Arbeit an &#8220;Chemistry Lessons&#8221;  erst einmal ruhen ließ, <a href="http://mute.com/chris-carter/cccl-volume-one-listen-to-blissters">weist</a> auch direkt darauf hin: “Sleazy and I had worked together on ways of developing a sort of artificial singing using software and hardware. This was me trying to take it a step further. I’ve taken lyrics, my own voice or people’s voices from a collection that I’d put together with Sleazy, and I’ve chopped them up and done all sorts of weird things with them.” Ist “Blissters” von einer ergreifenden Melancholie durchzogen, erzeugen “Cernubicua” oder „Rehndim“ dagegen eine fast schon positive Stimmung, während „Ghosting“ (dem Titel entsprechend) von schemenhaften, kaum einzuordnenden Stimmen durchzogen ist – und gerade den Stücken, auf denen Vocals eingesetzt werden, haftet etwas Anders- und Außerweltliches an, Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwinden vielleicht nicht, aber verschwimmen auf jeden Fall: Träumen die „Sänger“ dieser Stücke von elektrischen Schafen? Sind sie „ghosts in the shell“?</p>
<p>Dunkle Soundflächen finden sich auf „Corvus“. „Time Curious Glows“ hat fast Soundtrackcharakter. Dann gibt es technoidere Stücke wie “Durlin“, „Lab Test“ und „Modularity“ oder auch Tracks, die programmatische und selbstreflexive Titel haben, etwa das treibende „Noise Floor“ oder „Post Industrial“ – letzteres erinnert mit seinen dunklen, surrenden Soundschleifen etwas an die X-TG-Aufnahmen.</p>
<p>Vielleicht ist das fragmentierte Cover eine gute Illustration dieser Ansammlung in sich abgeschlossener Miniaturen, die der Komplexität elektronischer Musik in all ihren Facetten mehr als gerecht werden. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="www.mute.com">Mute </a></strong></p>
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		<title>Art Sex Music: Cosey Fanni Tuttis Autobiografie erscheint im April 2017</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 17:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im kommenden Frühjahr erscheint bei Faber Social die Autobiografie von Cosey Fanni Tutti. Das Buch trägt den Titel Art Sex Music und deckt alle Phasen im Werk der Musikerin und Künstlerin vom Kollektiv COUM Transmissions bis zu heutigen Aktivitäten mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/11/art-sex-music-cosey-fanni-tuttis-autobiografie-erscheint-im-april-2017/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kommenden Frühjahr erscheint bei Faber Social die Autobiografie von Cosey Fanni Tutti. Das Buch trägt den Titel <em>Art Sex Music</em> und deckt alle Phasen im Werk der Musikerin und Künstlerin vom Kollektiv COUM Transmissions bis zu heutigen Aktivitäten mit Carter Tutti und Carter Tutti Void ab.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/Cosey-2015-arms-folded-colour-Copy-600x350.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-12574" title="Cosey-2015-arms-folded-colour-Copy-600x350" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/Cosey-2015-arms-folded-colour-Copy-600x350.jpeg" alt="" width="600" height="350" /></a><span id="more-12573"></span></p>
<p>&#8220;Art Sex Music is the autobiography of a musician who, as a founding member of the avant-garde group Throbbing Gristle and electronic pioneers Chris &amp; Cosey, has consistently challenged the boundaries of music over the past four decades.</p>
<p>It is the account of an artist who, as part of COUM Transmissions, represented Britain at the IXth Biennale de Paris, whose Prostitution show at the ICA in 1976 caused the Conservative MP Nicholas Fairbairn to declare her, COUM and Throbbing Gristle ‘Wreckers of Civilisation’ . . . shortly before he was arrested for indecent exposure, and whose work continues to be held at the vanguard of contemporary art, some of which resides as part of the Tate permanent collection.</p>
<p>And it is the story of her work as a pornographic model and striptease artiste which challenged assumptions about morality, pornography and art.&#8221;</p>
<p><a href="http://fabersocial.co.uk/2016/08/art-sex-music-by-cosey-fanni-tutti/"><strong>Faber</strong> </a></p>
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		<title>V.A.: Schlagstrom Vol. 8</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/10/04/v-a-schlagstrom-vol-8/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 05:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter den Konzertveranstaltungen für Electronica der etwas raueren Art hat sich das Berliner Schlagstrom-Festival längst einen festen Platz erobert. Eines der Markenzeichen ist die Bandbreite der auftretenden Künstler, deren Musik primär einen elektronischen Schwerpunkt haben sollte und klanglich nicht allzu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/10/04/v-a-schlagstrom-vol-8/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/schlagstromvol8.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9385" title="schlagstromvol8" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/schlagstromvol8-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter den Konzertveranstaltungen für Electronica der etwas raueren Art hat sich das Berliner Schlagstrom-Festival längst einen festen Platz erobert. Eines der Markenzeichen ist die Bandbreite der auftretenden Künstler, deren Musik primär einen elektronischen Schwerpunkt haben sollte und klanglich nicht allzu glatt und fragil getaltet sein darf. Wo sonst kann man schon Stephen Stapleton zusammen mit Breakcore, Ambient, EBM und Harsh Noise an einem Abend erleben? Erwartungsgemäß wird das von den einen begrüßt, von anderen als fehlende Stringenz moniert, doch die ausgewogene Mischung aus bekannten und obskuren Acts findet<span id="more-9384"></span> durch die Bank Zustimmung.</p>
<p>Auch dieses Jahr spiegelte sich die Bandbreite im Line-up und findet sich dann auch auf der dazu erschienenen Doppel-CD wieder. Den Schwerpunkt bilden Acts auf dem gar nicht so schmalen Grat zwischen Breakbeats und rhythmisch orientiertem Noise, wobei interessant zu beobachten ist, wie sehr Stilrichtungen aus ganz unterschiedlichen Nischen über die Jahre zusammengewachsen sind. Dies gibt es in derb (u.a. Xoks, Greyhound), in betont hektisch (Winterkälte, Atrox, Autor &amp; Punisher etc.) und in einer subtilen und somit wenig berechenbaren Variante (Living Totem, Verstärker &amp; A/Head sowie P.A.L. mit einem auf Filmsamples basierenden Livetrack).</p>
<p>Peripher dazu tauchen vereinzelt Vertreter des Post-Arafna-Sound (Tanz ohne Musik) und Elektro-Veteranen der alten Schule auf, die die späten 80er (Portion Control) oder die alten Minimal Synth-Tage (Absolute Body Control) channeln. Will man den Begriff Pop an einer gewissen Songorientiertheit messen, dann könnte man ihn diesen Acts noch am ehesten zugestehen, auf der anderen Seite ebenso den noch jungen Lolita Terrorist Sounds, die mit bewusst holprigen Takten und einer verqueren Melodie, deren Klang an ein Saloon-Piano erinnert, eines der eigenwilligsten Stücke abliefern.</p>
<p>Platz für weniger tanzbare Musik ist ebenso vorhanden, und so finden sich auch Beiträge zwischen Ambient und etwas diffizileren Soundscapes, von denen das Stück von Maria Jiku 888 mit seinem unheimlichen Flüstern und das verzerrte Giallo-Setpiece der Slow Loris Hervorhebung verdienen. Zuguterletzt fallen einige Stücke vollends aus dem Rahmen und verdienen die größte Beachtung: Sardh mit ihrem dumpf-verhallten Sounds und den etwas überbetonten Spoken Words, Mandelbrot mit ihrem kleinteiligen Soundstrudel, der auch ohne Rhythmen dynamisch wirkt, Eisentanz mit seiner ungewöhnlichen Holzerkussion und natürlich Carter Tutti Play Chris &amp; Cosey mit ihrem rituellen Disco-Sound.</p>
<p>In der Aufzählung klingt das zwangsläufig ein bisschen nach „für jeden etwas“, aber mit einer gewissen Szenekenntnis stellt man schnell fest, dass die Kuratorin ein Händchen dafür hat, Plattheiten zu umgehen – so gibt es gerade im Elektro und Rhythm Noise eine Menge an allzu stoffeligem Gestampfe und zudem noch ganze Scharen an Kindergrufties. Dies zu vermeiden und stattdessen auch die experimentelle Seite nicht außer Acht zu lassen, verdient Lob und wird hoffentlich auch weiterhin Teil des Festivals sein.</p>
<p><strong>Label: Sleepless</strong></p>
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