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	<title>African Paper &#187; Chris Hakius</title>
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		<title>Conference of the Birds: Reissue des Klassikers von OM</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 08:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Holy Mountain bringen den 2006 erschienenen OM-Klassiker &#8220;Conference of the Birds&#8221; neu heraus. &#8220;Conference of the Birds&#8221;, das in den regulären Editionen die zwei langen Tracks &#8220;At Gizah&#8221; und &#8220;Flight Of The Eagle&#8221; enthält, schließt die ein Jahr zuvor mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/20/conference-of-the-birds-reissue-des-klassikers-von-om/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Holy Mountain bringen den 2006 erschienenen OM-Klassiker &#8220;Conference of the Birds&#8221; neu heraus. &#8220;Conference of the Birds&#8221;, das in den regulären Editionen die zwei langen Tracks &#8220;At Gizah&#8221; und &#8220;Flight Of The Eagle&#8221; enthält, schließt die ein Jahr zuvor mit &#8220;Variations of a Theme&#8221; begonnene erste Phase in der Diskografie der damals aus Al Cisneros und Chris Hakius bestehenden Doom-Stoner-Band ab, in der <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/conferenceofthebirds.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28785" title="conferenceofthebirds" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/conferenceofthebirds.jpg" alt="" width="303" height="303" /></a><span id="more-28783"></span>Schlagzeug, Bass und mystische Texte in monotonem Gesang den Ton angaben. Später, in den Alben ab &#8220;Pilgrimage&#8221;, wurden zunächst die Songformate, später dann auch Besetzung und Instrumentierung erweitert. Der Titel des Albums nimmt Bezug auf das dichterische Werk &#8220;Die Konferenz der Vögel&#8221; aus der Feder des persischen Sufi-Mystikers Fariduddin Attar (1136–1220). &#8220;Conference of the Birds&#8221; erscheint auf Vinyl und CD.</p>
<p><a href="https://holymountain.com/catalog/conference-of-the-birds-5qfx3"><strong>@ Holy Mountain</strong> </a></p>
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		<title>OM: Advaitic Songs</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 07:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/omadvaicsongs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4904" title="omadvaicsongs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/omadvaicsongs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist nicht einfach, den religiösen oder spirituellen Gehalt von OM zu durchblicken, und ehrlich gesagt habe ich es auch nie ernsthaft versucht. Al Cisneros Lyrik ist, auch wenn sie an manchen Stellen deutlich hinduistische oder frühchristliche Bezugspunkte anklingen lässt, viel zu abstrakt und hermetisch, um eine klare Botschaft zu transportieren, und wahrscheinlich will sie das auch gar nicht. Cisneros predigt nicht. Viel eher scheint er sich, ähnlich seinem Freund und zeitweise Kollaborateur David Tibet, in einem eigenen subjektiven Kosmos eingerichtet zu haben, in dem<span id="more-4902"></span> die spirituelle Suche oberstes Programm ist &#8211; zum Glück unter Einbezug einer interessierten Öffentlichkeit, die sich so inspirieren lassen kann, selbst dann, wenn die eigenen Fragen und Neigungen ganz anderer Art sind. Die Ernsthaftigkeit von Wort und Musik widerlegt dabei jeden Verdacht, es könnte sich bei dem Synkretismus der typischen Om-Themen um beliebige New Age-Kindereien handeln. Ebenso offenkundig ist trotz allem, dass der kraftvolle Stoner Rock des Duos keineswegs „nur Musik“ ist.</p>
<p>Als Cisneros 2003 zusammen mit dem Schlagzeuger Chris Hakius das Erbe der legendären (und ja, hier darf man das Wort schamlos verwenden) Sleep antraten, machten die beiden aus der Not der Minimalbesetzung „Mikro, Bass, Drums“ eine spezielle Tugend: Sie demonstrierten wie kaum eine andere Band, dass ein basslastiger Sound reduziert und breit zugleich sein kann. Ihr hypnotischer Stoner Rock an der Grenze zum Metal lebt von gut durchkomponierten Rhythmen, deren Statik auch in entgrenzten Momenten nie suspendiert wird, vielmehr zeigen regelmäßige Trommelwirbel, wieviel Vitalität in einfachen Formen stecken kann. Der starke Bass, mal groovig, mal wie eine Gitarre gespielt, und der rezitative Gesang ließen schnell einen eigenen Stil entstehen. Schnell kam das Klischee „kennst du ein Lied, kennst du alle“ auf, das natürlich nur dann negativ zu Buche schlägt, wenn man für die Magie der Repetition unempfänglich ist. Dass eine stilistische Erweiterung in etwa zeitgleich mit dem Ausstieg Hakius und dem Einstieg Emil Amos&#8217; (Holy Sons, Grails) erfolgte, sollte man nicht überbetonen, denn Amos demonstriert ein gutes Verständnis für Hakius Errungenschaften und führte den Drumpart mit ähnlicher Markanz fort. Ausdifferenzierte und für Om-Verhältnisse weniger ideosynkratische Themen verlangten einfach ein erweitertes Klangspektrum, Robert E. Lowe (Lichens) zählt mit seiner Handperkussion, seinen Vocals und seinem Bühencharisma mittlerweile fast zur Stammbesetzung.</p>
<p>Auf dem nun fünften Longplayer „Advaitic Songs“, dessen Titel auf eine indische Philosophie der Einheit von Schöpfer und Welt (und somit der Durchdringung von Göttlichem und Natürlichem) anspielt, wird die seit „Pilgrimage“ vorgenommene Durchmischung des Om-Sounds mit orientalischen Elementen weiter vorangetrieben, gleich im einleitenden „Addis“ trifft Liturgisches auf Amos&#8217; energetisches Drumming. „State of Non-Return“ ist der erste Höhepunkt des Albums, hier entfalten Om ein ganzes Panorama ihres derzeitgen Könnens – das wummernde, unterirdische Bassspiel, das erst verhalten beginnende und sich dann steigernde Drumming und das Hinzufügen „Om-fremder“ Aspekte: Das fast folkige Klavierspiel Lowes beispielsweise oder die stimmungsvollen Celli, u.a. von Jacky Perez Gratz (Grayceon, Amber Asylum, Giant Squid), die viel zu der typischen Atmosphäre des Songs beitragen. Der Punkt ohne Wiederkehr ist fatalistisch, und hat doch nichts von paralysierender Unausweichlichkeit.</p>
<p>Dronig mit Anflügen indischer Klassik beginnt „Gethsemane“, über leichten Gitarrensound bewegt sich heller Gesang und kündet vom christlichen Erlöser in Ketten. Die erneut orientalisch anmutenden Celloklänge unterstreichen auch hier die Ernsthaftigkeit, mit der Einflüsse aus drei Weltgegenden zusammenkommen. Keyboardsounds und Lowes Stimmexperimente leiten in das zunächst von einem islamischen Pilgergebet geprägte „Sinai“ über, das im weiteren Verlauf die typischsten Om-Momente hat – so als wollte die Band noch einmal zeigen, wo sie herkommt, bevor sie im großartigen Finale „Haqq-Al-Yaqin“ alle Qualitäten der „Advaitic Songs“ zusammen führt.</p>
<p>Mir scheint, dass man viele der wesentlichen Elemente der „Atvaitic Songs“ eher umschreiben oder, falls der Funke übergesprungen ist, in seiner Begeisterung mit anklingen lassen kann. Vieles durchmischt sich hier, Orient und Okzident in Text und Musik, aber auch alte und neue Om. Dies sollte auch viele versöhnen, denen „Pilgrimage“ und vor allem &#8220;God is Good&#8221; zu unmarkant erschienen ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/pL-QlWslhcw?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>“Upward. From Sun To Cross The Sky.“ Interview mit Al Cisneros von OM</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Alben haben OM, das aus Al Cisneros und Chris Hakius – die beide Anfang der 90er bei SLEEP ausufernden Stoner Rock spielten – bestehende Duo, bisher auf Holy Mountain veröffentlicht. Das dritte wird im Herbst dieses Jahres auf Southern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/%e2%80%9cupward-from-sun-to-cross-the-sky-%e2%80%9c-interview-mit-al-cisneros-von-om/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1669" title="om1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zwei Alben haben OM, das aus Al Cisneros und Chris Hakius – die beide Anfang der 90er bei SLEEP ausufernden Stoner Rock spielten – bestehende Duo, bisher auf Holy Mountain veröffentlicht. Das dritte wird im Herbst dieses Jahres auf Southern Lord folgen. Die drei “variations“ des ersten Albums und die zwei des 2006 veröffentlichten Nachfolgers sind lange, von Bass, Schlagzeug und dem Mantra artigen Gesang Cisneros’ getragene repetetive Stücke, die den Hörenden in einen Sog ziehen.<span id="more-1656"></span> Dazu tragen auch die verschlüsselten, hermetischen Texte bei. Ein paar Minuten nach Chris Hakius’ und Al Cisneros’ Auftritt auf dem Donaufestival sprach ich kurz mit letzterem über OM.</strong></p>
<p><strong>Im Interview ist das ein Ringen um Worte – ein Ringen mit den Worten – um den eigenen Antrieb, den eigenen Schaffensprozess zu verdeutlichen; Al Cisneros spricht mit einer Ernsthaftigkeit über seine Musik, der jedwedes Aufgesetztsein fehlt. Was bei manch einem prätentiös klingen würde, wirkt im persönlichen Gespräch aufrichtig und sympathisch. Er ist sehr freundlich, wirkt aber erschöpft, ganz so, als habe der zurückliegende Auftritt fast seine ganze Energie verbraucht. </strong></p>
<p><strong><em>Warst du mit dem Gig zufrieden? </em></strong></p>
<p>Ja, der war prima.</p>
<p><strong><em>Nachdem ihr lange nach dem Ende von SLEEP OM gegründet habt, habt ihr euch auf zwei Instrumente und den Gesang beschränkt. Kürzlich habe ich ein altes Interview mit NICO gelesen, in dem sie meinte, sie könne Gitarristen nicht ausstehen. Was waren eure Gründe auf einen Gitarristen zu verzichten? </em></strong></p>
<p>Ich wollte so nah wie möglich an den Gefühlen und Ideen dran sein, die uns dazu bringen, diese Songs zu schreiben. Bei den Songs, die wir schreiben, den Ideen, die wir haben, der Thematik, den Konzepten teilen wir das gleiche Ziel und lenken den anderen nicht ab. Wir wollten einfach zusammen arbeiten und keine Helfer dabei haben.</p>
<p><strong><em>In einem Interview hast du gesagt, dass du nach der langen musikalischen Pause einen inneren Zwang verspürt hast, wieder etwas zu machen</em></strong><strong>. </strong></p>
<p>So ist das bei mir bezüglich Musik immer.</p>
<p><strong><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1670" title="om2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ist die Musik wichtiger als die Texte? </em></strong></p>
<p>Die Texte sind Musik, die Synkopen, ihr Rhythmus, ihr Metrum. Sie sind genauso wichtig; da sind die Kadenzen, die Anordnung, die Bewegung. Deshalb ist die Stimme ein Instrument, sie lässt sich nicht davon trennen.</p>
<p><strong><em>Vögel sind immer wiederkehrende Elemente auf euren Alben. Sind sie ein Symbol für Freiheit? </em></strong></p>
<p>Hauptsächlich ein Symbol des Loslassens, ein Symbol der Freiheit. <strong> </strong></p>
<p><strong><em>Soll denn das verwandte Artwork eurer bisher veröffentlichten Alben darauf hinweisen, dass alles zusammengehört? </em></strong></p>
<p>Eigentlich ist unsere ganze Kariere nur ein Album, ein Lied. Wie auch immer man die Alben macht, es ist nur eine Abwandlung dessen, was einen anfangs dazu gebracht hat, es zu machen.</p>
<p><strong><em>Welche Ähnlichkeiten siehst du zu den Leuten, mit denen ihr bisher einen Tonträger geteilt habt (CURRENT 93 und SIX ORGANS OF ADMITTANCE)? </em></strong></p>
<p>Ich denke, dass alle drei Gruppen Musik machen, weil sie es tun müssen, psychisch, psychologisch, geistig. Es ist nicht so, dass man eine Wahl hätte, es ist viel eher eine Notwendigkeit. Das zeigt sich natürlich ganz offensichtlich auf sehr unterschiedliche Weise, aber der Zweck ist bei uns allen der gleiche.</p>
<p><strong><em>Diese Frage mag nach dem bisher Gesagten etwas profan klingen, aber auf eurer Homepage stand etwas von einem Livealbum. Gibt es da Pläne zur Veröffentlichung? </em></strong></p>
<p>Irgendwann. Wir wollen all diese Shows dokumentieren und archivieren. Eines Tages wird da was herauskommen, aber es gibt keine Pläne für die nächste Zeit, aber in unserem persönlichen Archiv haben wir die ganzen Shows, die wir gespielt haben.</p>
<p><strong><em>Gibt es Pläne bezüglich neuen Studiomaterials? </em></strong></p>
<p>Wir werden im Juni ein Album für Southern Lord aufnehmen. Es ist ein komplett neues Album, an dem wir arbeiten und das wir geschrieben haben und das wir permanent zu verbessern suchen.</p>
<p><strong><em>Du hast mal gesagt, dass ihr in der Vergangenheit ziemlich frustrierende Erlebnisse mit Plattenfirmen hattet, bist du mit deinen neuen Labels glücklicher</em></strong><strong>? </strong></p>
<p>Ja. Mein Zynismus resultiert aus meinen Erfahrungen mit SLEEP. Wir waren sehr jung und ziemlich naiv. Insofern gibt es einen enormen Unterschied zwischen den Labels, mit denen wir als OM zusammengearbeitet haben und denen, mit denen wir in SLEEP zu tun hatten.</p>
<p><strong><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1671" title="om3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/om3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Im Wire weist du darauf hin, dass du eine recht kleine Plattensammlung hast. Seid ihr stark von nichtwestlicher Musik beeinflusst? </em></strong></p>
<p>Nicht so sehr was bestimmte Veröffentlichungen oder Künstler anbelangt. Im Moment kommt der Einfluss nicht so sehr von anderen Künstlern, es ist eher so, dass mir mein Herz sagt, wie ich die Songs zu schreiben habe. Normalerweise versuche ich das erst einmal zu ignorieren, aber wenn es mich stört, dann nehme ich mir meinen Bass. Wenn es keine Notwendigkeit ist, sollte man nichts machen.</p>
<p><strong><em>Sag das mal einigen anderen. </em></strong></p>
<p>Nein, ich will zu niemandem predigen, ich rede nur für mich.</p>
<p><strong><em>Du hast einmal behauptet, dass ihr keine Unterhaltung macht. </em></strong></p>
<p>Ja, es ist keine Unterhaltung, es ist überleben, es ist atmen.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Ihr macht ziemlich intensive Musik. </em></strong><strong><em>Vor allem “At </em></strong><strong><em>Giza</em></strong><strong><em>“ [auf “Conference Of The Birds“] ist fantastisch. </em></strong></p>
<p>Auf dem neuen Album wird es eine Weiterführung dieses Themas geben.</p>
<p>M.G., D.L., S.L.</p>
<p><a href="http://omvibratory.com/">omvibratory.com</a></p>
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