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	<title>African Paper &#187; Cindytalk</title>
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		<title>Sunset and Forever: Neuer Longplayer von Cindytalk</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 05:07:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei Helen Scarsdale erscheint ab sofort &#8220;Sunset and Forever&#8221;, das neue Album von Cindytalk. Das schottische Projekt um Cinder steht seit den frühen Achtzigern für kontinuierliche Veränderung und eine konsequente Verschiebung musikalischer Formen, von post-punkiger Dissonanz und industrieller Schwere hin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/12/sunset-and-forever-neuer-longplayer-von-cindytalk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Helen Scarsdale erscheint ab sofort &#8220;Sunset and Forever&#8221;, das neue Album von Cindytalk. Das schottische Projekt um Cinder steht seit den frühen Achtzigern für kontinuierliche Veränderung und eine konsequente Verschiebung musikalischer Formen, von post-punkiger Dissonanz und industrieller Schwere hin zu elektroakustischen und digitalen Abstraktionen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/sunsetandforever.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49841" title="sunsetandforever" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/sunsetandforever.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49840"></span></p>
<p>&#8220;Sunset and Forever&#8221; knüpft direkt an diese Entwicklung an und verbindet lange, ausgedehnte Strukturen mit frei gestalteten, dunklen und detailreichen Sounds. Elektronisch verfremdete Texturen, teils von dub-artiger Elektrifiziertheit, treffen auf zurückhaltende, nie eindimensionale ambienthafte Ansätze. Stimme, Elektronik und Raum greifen ineinander und verhandeln, wie es im Begleittext heißt, erneut die für Cindytalk zentralen Spannungen zwischen Sakralem und Profanem. Das Album erscheint als Doppel-LP und digital mit Artwork von Chris Bigg.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2136407765/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: The Oneirocritical Society Vol. 2</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 21:56:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die im Großraum Athen ansässige Oneirocritical Society ist in eigenen Worten eine Plattform für Träume in loopbarer Form. Verschiedene Künstler, primär aus den Medien Musik und Dichtung präsentieren Sequenzen, die sich mit Darstellungen ihrer eigenen nächtlichen Bildern überlagern sollen. Der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/19/v-a-the-oneirocritical-society-vol-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/os2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49393" title="os2" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/os2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die im Großraum Athen ansässige Oneirocritical Society ist in eigenen Worten eine Plattform für Träume in loopbarer Form. Verschiedene Künstler, primär aus den Medien Musik und Dichtung präsentieren Sequenzen, die sich mit Darstellungen ihrer eigenen nächtlichen Bildern überlagern sollen. Der vor einigen Wochen erschienene erste Teil der Reihe versammelte elf Beiträge aus dem Umfeld experimenteller und <span id="more-49392"></span>folkig-dunkler Projekte wie The Gray Field Recordings, Temple Music, Nikos Fokas und weiteren Acts aus dem Kreis der Black Lesbian Fishermen. Der neue Teil knüpft daran an und erweitert die Palette erneut in unterschiedliche Richtungen.</p>
<p>Das eröffnende Stück &#8220;Drowning&#8221; des Belgiers Ashtoreth setzt sofort auf Irritation: Donner, Knarren, Wassergeräusche, zwei Stimmen – eine weiblich und vermutlich gesamplet, eine männlich – und metallische Akzente erzeugen eine Atmosphäre, die, nicht nur im rezitierten Text, sondern auch im Charakter der Soundschichten, zwischen Bewegung und Paralyse steht. Im darauf folgenden &#8220;Call Of The Fuathan&#8221; von Cindytalk wird Wasser so verfremdet, dass es perkussive Eigenschaften annimmt. Das Material verdichtet sich stetig, bis noisige Spitzen und verzerrte Vocals den Bezug zu jenen mythischen Wasserwesen aus dem Titel unterstreichen.</p>
<p>Bei Darklily, deren Stück &#8220;Follow The White Rose&#8221; auf einer verhallten Rezitation basiert, steht die Spannung zwischen Stimme und tiefem Dröhnen im Mittelpunkt. Die Andeutung einer bedrohlichen Situation bleibt die primäre inhaltliche Setzung und verleiht dem Beitrag eine deutlich morbide Schwere. Eine kleinteilige Geräuschwelt bestimmt &#8220;Recurrent&#8221; des belgischen Soundartist K. Aasgier, der u.a. auch unter dem Namen UrZon aktiv ist. Krächzende Vogelstimmen, einmal mehr Wasser und ein Stimmenmonolog über einen mysteriösen Schauplatz verbinden sich zu einer Bildfolge, die beim Aufstieg auf einen verwunschenen Turm den Wunsch betont, nichts erinnern zu müssen. Die Kombination aus Geräuschkunst und Rezitation erinnert, auch in den lärmigeren Momenten, leicht an späte Coil.</p>
<p>In seiner relativen Kürze intensiv wirkt &#8220;Mozart, With A Black Dog&#8221;, ein Beitrag des Athener Musikers und Klangkünstlers Petros Lamprides mit dem obskuren Projekt GutterDarkBaroque. Eine Frauenstimme beschreibt einen schwarzen Hund, der in Asche wühlt, und lässt mit prasselndem Regen auch das Aquatische wieder zu Wort kommen, und ein streicherbasiertes Ensemble sorgt für Kohärenz in diesem märchenhaften Szenario. Ein Wechsel in Richtung einer unbestimmten Traumlogik zeigt sich in &#8220;Baltic Spirit&#8221; von Rendeece. Die griechische Rezitation kippt punktuell in Zeitraffer, brodelnde Schichten schieben sich darunter, und eine Sopranfigur, vermutlich aus einer älteren Aufnahme, taucht wie ein fremder Einschub auf. Erst gegen Ende gewinnt die bedrohliche Färbung eindeutig die Oberhand.</p>
<p>Elektronisch und minimal gehalten ist &#8220;Tangled Reverie&#8221; von SAD, wo eine Stimme Tagesreste und Eindrücke kurz vor dem Einschlafen beschreibt. Das rhythmische Pulsieren wirkt kohärenzstiftend und dennoch angespannt, an manchen Stellen scheint die Stimme in Gesang übergehen zu wollen, was jedoch nicht geschieht. Regen- und Wasserbilder tauchen erneut auf. Mit &#8220;The Lesnes Dragon&#8221; von Temple Music entsteht zunächst ein fast krautiger, akustisch geprägter Gegensatz. Gitarrenfiguren und rasselnde Perkussion bringen eine dunkle, psychedelische Note ein, bevor Alan Trench eine Traumsequenz schildert: Londoner Straßenzüge, eine Unterführung, ein violettes Auto, ein kurzer Halt bei einem schwarz arbeitenden Metzger im Obergeschoss, und schließlich ein verlassenes, nur durch eine lose Holzplatte zugängliches Haus. Pupi Avati hätte die Sequenz zu einem weiteren Giallo ausbauen können.</p>
<p>In &#8220;A Dream Within A Dream Within A Dream&#8221; greift Adam Geoffrey Cole alias Trappist Afterland auf ein Stück seines &#8220;Insect in Amber&#8221;-Albums zurück und dreht dessen fragile Folk-Schönheit durch den surrealen Fleischwolf. Die Anbindung an Poes Gedicht bleibt erkennbar, doch Feedback und zusätzliche Geräusche verschieben das Material in eine seltsam imaginative Variation, die wie ein eigener Traum wirkt und somit dem Text gleichsam noch stärker entspricht. Fragen nach Vergänglichkeit und Realität bleiben bestehen und rücken zugleich in eine verschwommene Ferne.</p>
<p>Den Abschluss bildet &#8220;Houses Of The Moon&#8221; von The Winter Residence, einem Projekt on Grey Field Recordings und Mike Seed, geprägt von minimalem Pulsieren und einer sehr nah aufgenommenen Stimme. Eine nächtliche Wüste, hin- und hergleitende weiße Gebäude, unsichtbare bellende Hunde, ein Mann in Schwarz und schließlich ein Feldbett bilden eine Sequenzenfolge, die recht unvermittelt endet, als würde die Erinnerung an der Stelle abreißen.</p>
<p>Eine besondere Stärke der Compilation besteht m.E. in der Ausrichtung der beeigesteuerten Musik, die trotz unterschiedlicher Stile immer im für weniger damit vertraute wahrscheinlich sehr heterogen wirkenden Grenzland zwischen hypnotischer Dröhnung, angefolkter Psychedelik und kollagenhafter Hörspieltendenz zuhause sind und diesen Ort v.a. ohne jedes plakative Brimborium ausgestalten, was zur Logik realer Träume wunderbar passt. Die stark persönliche Note in den wiedergegebenen Geschichten unterfüttert dies einmal mehr. Ob der aquatische Motivkomplex zufällig zu einem der roten Fäden wurde, ist eine interessante Frage und nur ein Grund, auf etwaige weitere Folgen gespannt zu ein.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1113092167/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Trincee</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 05:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind die Personen, die einer Künstlerkarriere oder einer Institution wie z.B. einem Label durch ihre Inspiration erst den initialen Kick geben, unbekannt, und doch ist ihre Wirkung in allem, was folgt, irgendwie zu spüren. So auch im Fall vom &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/01/v-a-trincee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/trincee.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45189" title="trincee" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/trincee-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal sind die Personen, die einer Künstlerkarriere oder einer Institution wie z.B. einem Label durch ihre Inspiration erst den initialen Kick geben, unbekannt, und doch ist ihre Wirkung in allem, was folgt, irgendwie zu spüren. So auch im Fall vom Stirpe 999 Antilabel, das anlässlich seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens mit der Compilation &#8220;Trincee&#8221; nicht nur seine musikalische Bandbreite feiert, sondern auch <span id="more-45186"></span>dem verstorbenen Dichter und engen Weggefährten Phil Sick eine Hommage widmet. Sein italienisches Gedicht, das der Sammlung ihren Namen gibt, zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch die Zusammenstellung: eine Reflexion über Zerrissenheit, Widerstand und das Nebeneinander von Fragilität und Intensität – ein thematischer Rahmen, der sich in den fünfundzwanzig Beiträgen auf unterschiedliche Weise widerspiegelt.</p>
<p>Die ersten Stücke des Albums sind oft von einer filmischen Atmosphäre geprägt. Aserets &#8220;Crepuscolo&#8221; entfaltet dunkle, hallende Ambientflächen, die sich langsam aufbauen und an Lautstärke gewinnen, während im Untergrund subtile flatternde und ratternde Geräusche eine fast unmerkliche Spannung erzeugen. Das Stück wirkt wie eine immense, leere Halle, durch die ein Echo gleitet – ein langsamer, faszinierender Spannungsbogen, der an einen Soundtrack für eine stille, ausgedehnte Szene erinnert. &#8220;0.0&#8243; von God is a perfect sine feat. Stratagem geht noch zurückhaltender vor: Ein melancholischer, fast zerbrechlicher Klangraum entsteht, getragen von sanftem Gitarrenspiel, das sich vorsichtig vorantastet. Zwischen den Tönen liegt ein entspannt-ekstatisches Flüstern verborgen, das sich fast mit den Störgeräuschen vermischt, doch die ruhige Grundstimmung bleibt unerschütterlich.</p>
<p>Menions &#8220;How the wind caresses the leaves&#8221; beginnt mit minimalistisch-repetitiven Gitarrenmustern, die sich mit einem sanften Regenschauer vermengen. Nach und nach verdichten sich die Elemente, bis sich das Stück in eine beinahe technoide Minimal-Music-Struktur steigert, hypnotisch, treibend und doch mit der Intimität einer akustischen Aufnahme. Munsha kombiniert in &#8220;Recalling an imaginary friend&#8221; hochtönendes Dröhnen mit dunklem Grollen und tiefen, aufwallenden Klangflächen, in die sich bald Cello-Saiten mischen. Ihr Gesang schwebt zunächst echolalisch in der Luft, um dann immer tiefer und eindringlicher zu werden und eine fast opernhafte Intensität erreichen, die von knackenden und knarrenden Geräuschen durchsetzt ist. Das Stück entwickelt eine düstere, apokalyptische Wucht, die zu einem svankmaieresken Animationsfilm passen würde und bei der man sich unweigerlich fragt, was für ein imaginärer Freund hier beschworen wird. Cate Hops&#8217; &#8220;Rim&#8221; setzt im Anschluss auf eine kühlere, fast metallische Klangästhetik, die von Hall durchzogen ist und an eine elektronisch aufgeladene Tropfsteinhöhle erinnert. Ihre verhallte Stimme trägt wiederholte Sätze vor, die sich mit Themen rund um die Grenzen Europas befassen, während schabende und perkussive Elemente eine raue, unruhige Textur hinzufügen. Cindytalk zeigen mit &#8220;Eye took thee asypath&#8221; eine sanfte, aber kraftvolle Seite ihres Klangkosmos. Sanfte, schimmernde Wellen branden an, begleitet von kostbarem, filigranem Gebimmel. Doch dann schleichen sich knackende und prasselnde Geräusche ein, die die Komposition in eine perkussive Richtung lenken – jedoch nie so stark, dass sie die fragile Grundstruktur zerstören.</p>
<p>Daneben gibt es rhythmischere und perkussivere Stücke wie das kantige &#8220;ARLMCX&#8221; von Reeks, das mit flinken, metallisch-fisselnden Rhythmen und verzerrtem Rauschen eine kantige Energie entwickelt. YiNs &#8220;Isole Fantastiche&#8221; arbeitet mit stampfend-repetitiven Takten, die eine hypnotische Wirkung entfalten, während geloopte Sprachsamples für eine zusätzliche Schichtung sorgen. Acrartep liefert mit &#8220;Subtle Discordia&#8221; eine dichte, vielschichtige Komposition, die sich in Wellen aus warmen, rauen Synthiedrones aufbaut, mit rauschenden und wischenden Texturen durchsetzt ist und immer wieder scheinbarte Richtungswechsel andeutet, ohne jemals seine innere Konsequenz zu verlieren. Bei &#8220;My sick bastard&#8221; von Fire at Work, deren Mastermind Fabrizio Rossi auch im Cindytalk-Lineup auftaucht, entsteht aus fragmentarisch eingefügtem, räudigem Knarren und düsteren Filmsamples eine fast skulpturale elektronische Struktur, in der plötzlich Orgelklänge, tiefes Brummen oder verstümmelte Kettensägenriffs aufblitzen. Ein Stück, das immer wieder den Eindruck erweckt, dass sich hier unsagbares zusammenbraut.</p>
<p>Auf der zweiten Hälfte der Sammlung dominieren z.T. komplexe Rhythmen und ansätze von Rhythm&#8217;Noise und ambient eingebettetem Drum&#8217;n'Bass, gleichwohl dies keineswegs in Reinkultur zu verstehen ist. Auch hier bietet die Compilation eine große stilistische Bandbreite, von den vertrackten Rhythmen von Nrgle und Daena über die krachige Direktheit von Rugitus Aeternum bis hin zu entrücktem, melodischem Ambient wie in Retilezekts &#8220;Nony&#8217;s Temple&#8221;. Besonders sticht das düstere, elektrifiziert-dubbige &#8220;Mictlan&#8221; von Réptil Desértico hervor, das sich von einer schummrigen Klanglandschaft zu einem verzerrten Lärmgewitter steigert. Seppuku liefern mit &#8220;Fuck Trusk&#8221; einen höllischen Ambient-Track mit zahlreichen verborgenen Details, der schließlich in hypnotische Weite kippt und sich gegen Ende in rohen Lärm auflöst.</p>
<p>Den Abschluss bildet Peppe Bottiglieris &#8220;Electric Fish&#8221; – ein warmer, brummender Track, der sich organisch entfaltet, dabei aber immer wieder von metallischen und quiekenden Sounds gebrochen wird, die dabei sogar eine gute Portion Melodik entfalten. So bleibt &#8220;Trincee&#8221; bis zum Schluss eine Compilation, die ständig neue Facetten zeigt und sich keiner klaren Einordnung unterwirft und ist ganz nebenbei ein perfektes Release, um das hierzlande icht anz so bekannte Stirpe 999 Antilabel kennenzulernen.</p>
<p><strong>Label: Stirpe 999</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2968724283/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TREMBLE WITH JOY: Born Trembling</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Stimme, unprätentiös und gerade deshalb so eindringlich, eröffnet eine mysteriöse Szenerie. Es ist die schottische Dichterin Margaret Tait, deren Worte von einem Licht künden, das längst unerkannt leuchtet und nur darauf wartet gesehen zu werden. Begleitet von einem subtilen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/tremble-with-joy-born-trembling/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/borntrambling.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44247" title="borntrambling" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/borntrambling-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Stimme, unprätentiös und gerade deshalb so eindringlich, eröffnet eine mysteriöse Szenerie. Es ist die schottische Dichterin Margaret Tait, deren Worte von einem Licht künden, das längst unerkannt leuchtet und nur darauf wartet gesehen zu werden. Begleitet von einem subtilen Hintergrund aus zirpenden Grillen und einem sanften Dröhnen, entfaltet sich &#8220;Where We Are Is Here&#8221;, das die erste Seite von Tremble With Joys &#8220;Born Trembling&#8221; füllende Stück, langsam. Während Taits Stimme nach <span id="more-44246"></span>einigen Sätzen verstummt, gewinnt die Musik an Fülle und entfaltet eine orchestrale Schwere, getragen von rauschenden, dröhnenden Klängen, sanften Schlägen und knarrenden Texturen. Der Track ist ein Geduldsspiel, in dem Veränderungen oft so allmählich geschehen, dass sie oft nur über die volle Dauer von zwanzig Minuten wahrnehmbar werden. Gegen Ende steigert sich die Intensität, die Klänge werden alarmierender, fast infernalisch, bis sie in kreischenden hohen Tönen kulminieren – ein eindrucksvolles und nachhallendes Finale.</p>
<p>Tremble With Joy ist eine experimentelle Supergroup, bestehend aus Cinder (Cindytalk), Michael Anderson (Drekka), Mark Trecka und Michael Carlson. Das vorliegende Debütalbum umfasst zwei umfangreiche, komplementäre Stücke und ist die erste Veröffentlichung einer limitierten CD-Serie des hauseigenen Labels False Walls. Entstanden ist das Projekt durch eine intuitive, schrittweise Zusammenarbeit, die laut Begleittext oft an das Prinzip eines Exquisite Corpse erinnert: Klänge und Ideen wurden zwischen den Mitgliedern ausgetauscht, verfremdet und neu zusammengefügt. Ursprünglich basierten die Stücke auf Treckas Experimenten mit präparierten Klavieren und Tapeloops, die von Anderson und Carlson bearbeitet und schließlich von Cinder weiterentwickelt wurden. Das Ergebnis ist ein Album, das nicht nur atmosphärisch, sondern auch durch seine Spontaneität und über weite Strecken mikrotonal ausgerichtete klangliche Tiefgründigkeit besticht.</p>
<p>Das zweite Stück, &#8220;Our Birds Live Fraught With Danger&#8221;, beginnt mit hektischem Klappern, das bald von einem pulsierenden, tremolierenden Synthesizer abgelöst wird. Die Grillen des ersten Tracks weichen hier dem Gesang von Vögeln, die eine lichte, fast frühlingshafte Atmosphäre schaffen. Diese Helligkeit steht in reizvollem Kontrast zur sonst eher düsteren und fatalistisch anmutenden Klangwelt. Das Stück zeigt sich dynamischer und wechselhafter als sein Vorgänger: Repetitive Synthesizer-Motive werden ergänzt durch kleine perkussive Detonationen, kreisende Klänge und warme, verhallte Dröhnungen, die bisweilen fast choral anmuten. Immer wieder steigert sich die Intensität, doch der Eindruck bleibt, dass jedes Element wohlüberlegt und präzise arrangiert ist. Trotz aller Wucht und gelegentlicher chaotischer Momente wirken die Strukturen organisch und nicht überkonstruiert. Am Ende löst sich der Klangraum in verrauschte Desolation auf, wobei die Vögel beständig im Hintergrund bleiben. Schließlich verebben die Klänge fast vollständig, und was bleibt, sind Fragmente von Stimmen, Glockentönen und die letzten Spuren des Vogelgesangs.</p>
<p>&#8220;Born Trembling&#8221; ist ein Album, das tiefe Aufmerksamkeit verlangt und diese letztlich reich belohnt. Es bewegt sich an der Schnittstelle von kontrollierter Komposition und freier Klangforschung und beeindruckt durch seine präzise Balance zwischen Intensität und Zurückhaltung, zweier Komponenten also, die sich imemr wieder herausfordern. Tremble With Joy ist damit ein aufwühlendes Debüt gelungen, von dem man durchaus eine Fortsetzung wünschen darf. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: False Walls</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3708462149/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cindytalk und Hastings of Malawi im Theater im Pumpenhaus Münster</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/04/cindytalk-und-hastings-of-malawi-im-theater-im-pumpenhaus-munster/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 03:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[AufAbwegen laden am Samstag zu einem Konzert der beiden legendären britischen Acts Cindytalk und Hastings of Malawi ins Münsteraner Theater im Pumpenhaus. Beide Combos gründeten sich &#8211; in Edinburgh und London &#8211; in den frühen 80ern und haben seitdem weite &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/04/cindytalk-und-hastings-of-malawi-im-theater-im-pumpenhaus-munster/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AufAbwegen laden am Samstag zu einem Konzert der beiden legendären britischen Acts Cindytalk und Hastings of Malawi ins Münsteraner Theater im Pumpenhaus. Beide Combos gründeten sich &#8211; in Edinburgh und London &#8211; in den frühen 80ern und haben seitdem weite Wegstrecken mit Umbesetzungen und Unterbrechungen hinter sich gebracht und überstanden, während Hastings of Malawi über Jahrzehnte inaktiv waren und sich vor acht Jahren neu zusammenschlossen, transformierte ich die im Kontext der <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Hastings-of-Malawi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42907" title="Hastings-of-Malawi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Hastings-of-Malawi.jpg" alt="" width="1659" height="2048" /></a><span id="more-42906"></span></p>
<p>schottischen und später Londoner Postpunk-, Wave- und Industrrialszene großgewordene Band Cindytalk zu einem persönlichen Projekt von Mastermind Cinder Sharp a.k.a, Cinder Flame mutierte. Gerade erscheint übrigens das Debüt ihrer neue Kollaboration Tremble With Joy. Bei den Auftritten Cindytalks wirken imer wieder musikalische und multimediale Gäste mit, beim Konzert in Münster wird die Künstlerin Florence To dabei sein, die elektronische Effekte und Live-Visuals beisteuert. Zu Hasting of Malawi heißt es im Programmtext: &#8220;Das Duo hat den dadaistischen Experimentalsound der Anfangszeit verfeinert und alle erdenklichen und unmöglichen Klangerzeuger in seine Musik integriert&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Cind_Flo_Artist_Photo-c-Cindytalk-2048x1458.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42908" title="Cind_Flo_Artist_Photo-c-Cindytalk-2048x1458" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Cind_Flo_Artist_Photo-c-Cindytalk-2048x1458.jpg" alt="" width="2048" height="1458" /></a></p>
<p>Samstag, 05.10.2024<br />
Beginn 22 Uhr<br />
Theater im Pumpenhaus Münster<br />
Gartenstraße 123<br />
48147 Münster</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/902349275055667/"><strong>@ Facebook</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2734605229/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/YkTkKil4cY4?si=-Q4sdSO7uaduwLrJ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Munsha und Cindytalk im Berliner PANDA Platforma</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/05/27/munsha-und-cindytalk-im-berliner-panda-platforma/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/05/27/munsha-und-cindytalk-im-berliner-panda-platforma/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 05:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Icanseesound]]></category>
		<category><![CDATA[Munsha]]></category>
		<category><![CDATA[PANDA platforma]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 2. Juni, findet im Berliner PANDA Platforma Theater ein Doppelkonzert statt &#8211; nach einem gebührenden Auftakt von Munsha mit einem Set für Stimme und Cello geben die schotten Cindytalk ein in unseren Breiten rares Konzert als volle &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/27/munsha-und-cindytalk-im-berliner-panda-platforma/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 2. Juni, findet im Berliner PANDA Platforma Theater ein Doppelkonzert statt &#8211; nach einem gebührenden Auftakt von Munsha mit einem Set für Stimme und Cello geben die schotten Cindytalk ein in unseren Breiten rares Konzert als volle Band. Kuratiert wird der Abend vom <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/munshacindytalk.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41207" title="munshacindytalk" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/munshacindytalk.jpg" alt="" width="1920" height="1080" /></a><span id="more-41206"></span></p>
<p>Stirpe999 Antilabel, bei dem auch Cindytalk mittlerweile veröffentlicht. Ein synästhetisches DJ-Set von Icanseesound rundet den Abend ab. Der Event knüpft an <a href="https://www.facebook.com/events/487634643597750/">den am 30. Mai im der Ohm Sound Gallery stattfindenden Konzertabend</a> an, an dem weitere Acts des Labels zu sehen sind.</p>
<p>Sonntag, 02.06.2024<br />
Beginn 20 Uhr<br />
PANDA Platforma<br />
Schönhauser Allee 41<br />
10435 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/3841647079303810"><strong>@ Facebook</strong></a></p>
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		<title>Cindytalk, Kyoot, Man in Motion, Fire at Work: Konzertabend in Berlin</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/05/17/cynditalk-kyoot-man-in-motion-fire-at-work-konzertabend-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 May 2023 05:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Fire at Work]]></category>
		<category><![CDATA[Kyoot]]></category>
		<category><![CDATA[Man in Motion]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 26. Mai findet zum dreizehnten Mal &#8211; und zum letzten Mal vor der Sommerpause &#8211; ein Konzertabend der Reihe Gﾚﾑ丂丂 statt. Diesmal zu sehen ist u.a. ein Soloset des 1982 in Edinburgh formierten und heute in Japan &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/17/cynditalk-kyoot-man-in-motion-fire-at-work-konzertabend-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 26. Mai findet zum dreizehnten Mal &#8211; und zum letzten Mal vor der Sommerpause &#8211; ein Konzertabend der Reihe Gﾚﾑ丂丂 statt. Diesmal zu sehen ist u.a. ein Soloset des 1982 in Edinburgh formierten und heute in Japan beheimateten Projektes Cindytalk, über das <a href="http://africanpaper.com/tag/cindytalk/">auf unseren Seiten</a> wiederholt berichtet wurde. Ebenfalls tritt das noch junge Berliner Duo Kyoot mit seiner Mixtur aus Noise, Hiphop und funky Rhythmen auf. Ferner das mexikanische Downtempo-Duo Man in Motion und das in Berlin und Rom ansässige Elektronikprojekt Fire ar Work.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/glassnightcindytalkandothers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35673" title="glassnightcindytalkandothers" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/glassnightcindytalkandothers.jpg" alt="" width="1398" height="1052" /></a><span id="more-35672"></span></p>
<p>Freitag, 26.05.2023<br />
Beginn 21 Uhr</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/243860998322122"><strong>@ Facebook mit Kontaktadresse, Links und weiteren Infos</strong></a></p>
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		<title>Reissue eines Soundtracks von Cindytalk</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/05/22/reissue-eines-soundtracks-von-cindytalk/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2021 05:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cinder Sharp]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben dem Klassiker &#8220;Wappinschaw&#8221; bringen Dais Records einen weiteren, diesmal vergleichsweise obskuren Titel aus dem Backcatalogue von Cindytalk neu heraus, namentlich &#8220;The Wind is Strong&#8230;&#8221; oder mit vollem Titel &#8220;The Wind Is Strong &#8211; A Sparrow Dances, Piercing Holes in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/22/reissue-eines-soundtracks-von-cindytalk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Klassiker &#8220;Wappinschaw&#8221; bringen Dais Records einen weiteren, diesmal vergleichsweise obskuren Titel aus dem Backcatalogue von Cindytalk neu heraus, namentlich &#8220;The Wind is Strong&#8230;&#8221; oder mit vollem Titel &#8220;The Wind Is Strong &#8211; A Sparrow Dances, Piercing Holes in Our Sky&#8221;. Das eher ambient ausgerichtete dritte Album der Band erschien 1990 bei Nick Ralphs Midnight Music und war als Fimmusik zu Eclipse (The Amateur Enthusiast&#8217;s Guide To Virus Deployment), einer experimentellen Arbeit von Ivan Unnwin gedacht, die allerdings aus finanziellen Gründen nie veröffentlicht wurde. Dezente Field Recordings, verwaschene Gesänge und ein Wind, der all dies in alle Himmelrichtungen verweht, bilden das Fundament der diesmal in nur dreiköpfiger Besetung eingespielten Musik. Entrückte, kammermusikalisch-angefolkte Pianoparts, die immer mal an Dramatik gewinnen, bilden in einigen der 15 Tracks das Fixativ. Diese oft nur schwer greifbare Struktur der Musik wurde von mastermind Cinder Sharp ganz treffend als Ambi-Dustrial bezeichnet. Das Album erscheint Ende Juni und ist als CD sowie in drei verschiedenen Vinyl-Editionen zu haben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/cindytalkthewindisstrong.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25538" title="cindytalkthewindisstrong" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/cindytalkthewindisstrong.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25537"></span></p>
<p>Long out of print, the album remains one of the most elusive and adventurous in the Cindytalk discography, a mix of musique concréte, haunted reverie, and desolate beauty. Even unaccompanied by their intended visuals, this is overtly cinematic music, conjuring forests at dusk and shadowed corridors, equal parts remote and reflective. Cinder cites a belief that “all sound is music,” which fully manifests here, utilizing tape hiss, ticking clocks, flicking flames, and distant whispers as evocative accents in tapestries of luminous negative space. Although Cinder included the subtitle “A Cindytalk diversion” in the sleeve notes, The Wind Is Strong&#8230; is crucial to the project&#8217;s canon, demonstrating the depth and versatility of her unique ear and intuition. She describes each album as a direct response to the previous one, and in that sense The Wind marks a bold break from the coiled song-oriented post-punk of 1988&#8242;s In This World, venturing into unknown, unnamed terrain, and finding foreboding new futures to call her own.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/_yKnMOnEy7g" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Wappinschaw: Neuauflage des Klassikers von Cindytalk</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/05/21/wappinschaw-neuauflage-des-klassikers-von-cindytalk/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2021 06:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cinder Sharp]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
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		<description><![CDATA[Dais Records bringen diesen Sommer zwei seit längerem vergriffene Alben von Cindytalk neu heraus, so u.a. das bekannte &#8220;Wappinschaw&#8221;, das 1994 beim bandeigenen Label Touched Records erschien und über World Serpent vertrieben wurde. Für viele war die CD damals die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/21/wappinschaw-neuauflage-des-klassikers-von-cindytalk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dais Records bringen diesen Sommer zwei seit längerem vergriffene Alben von Cindytalk neu heraus, so u.a. das bekannte &#8220;Wappinschaw&#8221;, das 1994 beim bandeigenen Label Touched Records erschien und über World Serpent vertrieben wurde. Für viele war die CD damals die erste Begegnung mit der schottischen Sängerin Cinder Sharp und ihrer von zahlreichen Gastmusikern geprägten Band. Obwohl nicht im engeren Sinne ein politisches Album, war es stark von der<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/cindytalkwappinschaw.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25533" title="cindytalkwappinschaw" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/cindytalkwappinschaw.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25532"></span></p>
<p>Tradition Schottlands und der Frange nach dessen Unabhängigkeit beeinflusst, der mysteriös anmutende Titel bedeutet im Dialekt so viel wie &#8220;Ruf zu den Waffen&#8221;. Vom neuen Label als &#8220;ethereal post-punk masterpiece&#8221; bezeichnet, enthält &#8220;Wappinshaw&#8221; eine ganze Reihe an Songs, die für viele Fans zu den apischen und klassischen Songs der Band zählen. Neben dem bekannten &#8220;Song of Changes&#8221; zählt dazu das anrührende A capella-Stück &#8220;The First Time Ever (I Saw Your Face)&#8221;, das auf einem Folksong von Ewan MacColl und Peggy Seeger basiert.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/fTP0CP5knAo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Ferner introvertierte Soundscapes wie das heimliche Kunstlied &#8220;Snowkiss&#8221; und natürlich einen hypnotisch-grummeligen Postpunk-Klassiker wie das trockene und gar nicht so sonnige &#8220;And Now in Sunshine&#8221;, das nur noch von dem aufgewühlten &#8220;Dissapear&#8221; überragt wird. Zuletzt natürlich der elegische Abspann von &#8220;Hush&#8221;, der auf einem schottischen Traditional basiert. Erstmals nach über 25 Jahren wird das Album neu zugänglich gemacht. Es erscheint Ende Juli auf CD und vier verschiedenen Vinyl-Editionen.</p>
<p><a href="https://www.daisrecords.com/products/cindytalk-wappinschaw"><strong>@ Dais Records</strong> </a></p>
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		<title>V.A.: Where Words Fail, Music Speaks. For Ania</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele von uns älteren Semestern blicken bisweilen nostalgisch auf die Zeit zurück, als viele Spielarten dunkler Musik noch eine gut vor der Öffentlichkeit gehütete Einheit bildeten. Dunkle, industrielle Lärmorgien, ambient dröhnende Soundscapes, Rituelles und mystische Folksongs – es gab eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wherewordsfail.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13058" title="wherewordsfail" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wherewordsfail-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Viele von uns älteren Semestern blicken bisweilen nostalgisch auf die Zeit zurück, als viele Spielarten dunkler Musik noch eine gut vor der Öffentlichkeit gehütete Einheit bildeten. Dunkle, industrielle Lärmorgien, ambient dröhnende Soundscapes, Rituelles und mystische Folksongs – es gab eine Zeit, in der das alles irgendwie zusammengehörte, eine eingeschworene Gemeinschaft mit all ihren Vor- und Nachteilen bildete und von der Außenwelt doch meistens ignoriert wurde. Mittlerweile hat beinahe alles seine eigene Subkultur, zugleich herrscht ein unübersehbares Angebot an oft nur noch<span id="more-13057"></span> vermeintlicher Undergroundmusik, deren Stilgrenzen immer mehr verschwimmen. Viele der alten Protagonisten sind längst zu neuen Ufern aufgebrochen. Ich gebe zu, dass ich die letzten beiden Punkte meist begrüße, und dennoch ist es eine Freude, so viele überwiegend kreative Vertreter aus der ganze Spannweite solcher Musik auf einer Compilation versammelt zu sehen.</p>
<p>Ich beginne ganz bewusst mit der Musik, um neben denen, die ohnehin am guten Zweck dieser Veröffentlichung – Ania Mehring, die Frau des Zoharum-Chefs und eine enge Freundin der Kuratoren und vieler der vertretenen Musiker, in der Behandlung ihrer Krebserkrankung finanziell zu unterstützen – interessiert sind, auch die anzusprechen, die auf der Suche nach guter postindustrieller Musik sind. Die vom polnischen Santa Sangre-Magazin zusammengestellte Anthologie „When Words Fail, Music Speaks“ enthält knapp sieben Stunden davon, und ich bekenne gleich, das keiner von uns sie bisher komplett hören konnte. Insofern soll die Compilation hier auch mehr vorgestellt als bewertet werden.</p>
<p>Hier also ein kurzer Abriss unserer Favoriten, angefangen bei den eher ambienten Beiträgen: Troum, die selten so entrückt klangen wie hier; Tor Lundvall mit einem exklusiven Track, entschleunigt, kristallin und wie so oft eine perfekte musikalische Entsprechung seiner beeindruckenden Bilder; Celer, der gleich ein ganzes One Track-Album beisteuert; etwas derangierter S.E.T.I. mit mysteriösem Glockenspiel. Den Ritualbereich decken in erster Linie Phurpa ab mit einem urig klingenden Ritual der alttibetischen Bön-Religion; ebenfalls auf diesen Kulturkreis referiert die deutsche Ritual-Ambient-Band Nam-khar; weniger Rituelles aus dieser Region steuert Rapoon in Form eines Raga bei. Rauer und atonaler gibt sich diesmal Niedowierzanie, ferner der vertrackte rhythmische Vortex von Micromelancolié, die bedrohliche Samplekollage von Monopium und die kalten Soundwellen von Cindytalk. Völlig im Industrial verortet das düster grollende Stück von Nordvargr und der Horror Rhythm Noise von Darkrad. 7JK alias Matt Howden und Maciek Frett leiten über in den songorientierten Teil mit einer zerfledderteren Version ihres „Starseed“, ein interessanter Folk/Industrial-Mix kommt von der Kollaboration zwischen Deutsch Nepal und Varunna. While Angels Watch, Mars, Albireon, Andrew King mit einem urigen Live-Mitschnitt, Naevus mit einem akustischen Joy Division-Cover, Urgeistein Tony Wakeford mit einem anrührenden Duett &#8211; sie alles haben einen unterschiedlichen Dark Folk-Einschlag und zeigen, wie vielschichtig dieses vermeintliche Genre doch ist. Zwei besondere Perlen stammen von Sieben und Ô Paradis: Howden hat mit seinem Hauptprojekt vor einiger Zeit das rockige Geigen und Loop-Stück „Hillfort Mindset“ aufgenommen, das hier in leichter Modifikation als „Brexit Requiem“ erscheint, und in der Tat hatte der Text über einen zwiespältige Verrammelungfanatismus (Thomas Bernhard) etwas prophetisches. Der Katalane Demian Recio klingt mit „La Belleza Esclava“ um einiges sperriger und elektronischer als man es nach dem letzten Album erwartet hätte.</p>
<p>Allein diese kleine Auswahl bezeugt die musikalische Bandbreite der <a href="https://wherewordsfail.bandcamp.com/album/where-words-fail-music-speaks-a-compilation-for-ania-mehring"><span style="text-decoration: underline;">Compilation, die man hier erwerben kann</span></a>, die genannten Namen sprechen für einen Qualitätsanspruch über dem gängingen Standard. Eine weitere Möglichkeit, Ania Mehrings Behandlung zu unterstützen, findet sich auf dieser <a href="https://www.facebook.com/events/1740948189513336/"><span style="text-decoration: underline;">Facebook-Seite</span></a>. (J.G./U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://santasangremagazine.wordpress.com/">Santa Sangre</a></strong></p>
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