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	<title>African Paper &#187; Clay Ruby</title>
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		<title>BURIAL HEX: In Psychic Defense</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/11/artwork-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3246" title="artwork front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/11/artwork-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Clay Ruby und seine Begräbnishexe sind sowohl als Einzelerscheinung als auch im Rahmen eines größeren kreativen Biotops interessant. Zuallererst muss man hervorheben, dass sein Verständnis von Noise kaum in bekannte Kategorien passt, ganz egal, wie man nun selbst zu seiner speziellen Art von „Horror Electronics“ steht, die doomig-ambiente Schwere mit der schmutzigen Abgründigkeit des Powernoise kombiniert und doch mehr ist als die Summe seiner Teile. Das kreative Substrat, das vor einem knappen Jahrzehnt zwischen Madison und Chicago entstand<span id="more-3245"></span> und neben ihm Acts wie Kinit Her, Wooden Wand und, was viele nicht mehr wissen, auch Zola Jesus hervorbrachte, bildet ebenso sehr einen offenen Mikrokosmos für sich, in dem nicht nur Genrezugehörigkeiten bedeutungslos sind, sondern auch die Grenze zwischen regressiver Nischenmentalität und quasi-avantgardistischer Neugier bis zur Unkenntlichkeit verwischt ist.</p>
<p>Rubys Musik ist spontan und unmittelbar, auch in produktionsästhetischer Hinsicht. Dank seiner obsessiven Umtriebigkeit resultierte das in einem mittlerweile recht beachtlichen Output, und es ist erfreulich, dass er einer langfristigen Stagnation keinen Raum gibt und stets an seiner eigenen Häutung arbeitet. Und auch wenn weder Glättung noch Trivialisierung in Aussicht stehen, scheint ihm die Eindämmung des teilweise unübersichtlichen Soundchaos früherer Veröffentlichungen ein Anliegen zu sein, denn Burial Hex ist dieser Tage melodischer und rhythmischer denn je. „In Psychic Defense“, seine neue EP, ist seine bisher eingängigste und auch konzeptuell greifbarste Veröffentlichung, und zu den Neuerungen zählt ein basslastiger Postpunksound, der fast in jedem der vier Songs zu spüren ist. Nicht unwesentlich in dem Zusammenhang ist die Beteiligung des Gitarristen und Bassisten Troy Schafer, der neben seinem eigenwilligen Stammprojekt Kinit Her bereits mehrfach mit Ruby zusammenspielte, vornehmlich beim Lofi Black Metal-Projekt Wormsblood, bei dem man nie so richtig weiß, wo die ernsthafte Hinwendung zum dunklen Nihilismus endet und die nerdige Karnevaleske beginnt.</p>
<p>Beim Opener, dessen rauer Sound sich zunächst recht behäbig nach vorn schleicht, sind die Noiseelemente nur unterschwellig spürbar, und verschwinden mit der Zeit fast völlig unter den geheimisvollen Melodik der Gitarre und den kernig-monotonen Basslinien, die dem Song einen finsteren Groove verpassen. Das dunkle Treiben ist jedoch mehr als bloße psychedelisch mitreißende Geisterschau, und schon das Gralsmotiv auf dem Cover scheint Fundamentaleres anzudeuten. Die Lyrics sind einer alten Hymne an den Erzengel Michael entnommen und künden, wenn auch referenziell sehr offen, von einer kämpferischen Suche in einer dunklen „world without end“.</p>
<p>Ein doomiger Untergrund aus heterogenem Klangschutt leitet über in den nächsten Abschnitt, bei dem ein Barpiano eine geradezu liebliche Melodie intoniert, die ohne größere Entwicklung sogar auf Albumlänge funktionieren würde – so sehr man keine Vergleiche ziehen will, kommen einem an der Stelle doch gewisse Mühlheimer in den Sinn. Irgendwann ist ein unheimliches Klopfen zu hören, und schwere Orgeln leiten über in eine infernalische Soundschlacht. Mit dem Klang von Kreissägen und verzerrtem Growling werden sämtliche Register gezogen, und erneut wird klar, dass Burial Hex nicht einfach eine weitere Noisekapelle ist. „Love is intoxication“ ertönt es, und die Stelle klingt wie ein Fazit, bevor das Stück nach einer kurzen Tanzeinlage in einer coolen Bassline sein Ende findet.</p>
<p>Mit seinem durchgehend veränderlichen Klangbild und seinem assoziationsreichen Text ist „In Psychic Defense“ eine der interessantesten Veröffentlichungen von Burial Hex und hoffentlich zukunftsweisend. Die einseitig bespielte 12&#8221;-EP erscheint in 300er Auflage, und es steht zu befürchten, dass sie nicht lange in den Regalen stehen wird.</p>
<p>Label: <a href="http://www.soundofcobra.tk/">Sound of Cobra</a></p>
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		<title>JEX THOTH: Whitness</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Frauen-Doom derzeit eine kleine Blüte erlebt, hat sich mittlerweile sicher bis in die letzten Ecken der Subkultur herumgesprochen. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei die kalifornische Band JEX THOTH mit ihrer gleichnamigen Sängerin, die seit ihrem selbstbetitelten Einstand 2008 locker neben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/jex-thoth-whitness/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/jexthothwitness.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-651" title="jexthothwitness" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/jexthothwitness-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass Frauen-Doom derzeit eine kleine Blüte erlebt, hat sich mittlerweile sicher bis in die letzten Ecken der Subkultur herumgesprochen. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei die kalifornische Band JEX THOTH mit ihrer gleichnamigen Sängerin, die seit ihrem selbstbetitelten Einstand 2008 locker neben den auch highbrowmäßig rezipierten BLACK MOUNTAIN und den herrlich sleazigen ELECTRIC WIZARD bestehen kann. Mit schleppenden Gitarrenwänden, psychedelischen Orgeln und ausdrucksstarkem Gesang lässt man die Zeit früher BLACK SABBATH oder der legendären COVEN wiedererstehen.<span id="more-141"></span></p>
<p>„Retromucke“ hör ich da die Unken rumoren? Ja, sei’s drum, bei so einem großen Spaß ist das erlaubt, also bitte her mit den Klischees. Gleich zu Beginn beim zur Hälfte auf Clay Ruby (BURIAL HEX) zurückgehenden „Raven Nor The Spirit“ geht es mit voller Kraft in medias res, was nicht heißt, dass man sich keine Zeit lassen würde mit den mal eindringlichen, mal psychedelisch entspannten Hammondorgeln und dem Schlagzeugspiel von Nick Johnson, der neuerdings auch dem Wavewunder ZOLA JESUS zu einem interessanten Crossover verhilft. Das Drumming schwankt von infernalischem Gewitter hin zu Passagen, die zum an der Stelle verweilen animieren. Irgendwann pendelt es sich in getragener Gangart ein, feierlicher Gesang voller Inbrunst erklingt dazu, und formt eine herrliche Melodie zwischen Oper und Rockröhrenästhetik. Das Pathos ist betörend und ansteckend, der Klang erdig. Mit der Zeit wird die Melodie beschwörender und beinahe heroisch, und schon ist man vollends eingetaucht in Jex Thoth’ Welt aus Geistertreiben, verwegener Rockattitüde und dramatischen Tempuswechseln. Eine Referenz für solche fatalistisch-heroischen Songs mit Sleaze-Faktor, die leider selten genannt wird, ist Bruno Nicolais Soundtrack zu Sergio Martinos Okkult-Grusel-Klassiker „All The Colours Of The Dark“ von 1972. Nach viereinhalb Minuten denkt man vielleicht, dass der Song ruhig noch etwas epischer hätte ausfallen können. „Slow Rewind“ ist pausierender, ein sensibler Song voller archaischer Symbolik, der den Eindruck erweckt, dass es um so etwas wie die viel beschworene Ruhe vor dem Sturm geht. Nach einem Gitarrensolo kommt dann auch ein kleines Crescendo, das den Song aber nicht wirklich von seiner Schwere erlösen will. Temporeicher wird es erst kurz bevor „Mr Rainbow“, das im Original von der 70s-Band SLAPP HAPPY stammt, beginnt. „Mr. Rainbow“ ist das vielleicht doomigste Stück: Im tiefen Verlies hört man Schritte, metallische Gegenstände rumoren, Türen knarzen, etwas, das wie eine entfernte Glocke klingt, ist zu hören, und immer wollen konventionell „musikalische“ Elemente den Spuk aufbrechen. Es will ihnen aber erst mit der Zeit gelingen, doch spätestens dann schließt sich der Kreis, und die kleine Sammlung endet in ebenso kraftvollem wie schleppendem Rock.</p>
<p>Nach drei Songs und ca. 15 Minuten ist das Vergnügen leider schon vorbei, eine EP eben – aber eine, die auf einen nächsten Longplayer hoffen und bangen lässt. Jex Thoth spielen sicher keine Musik, die den Rock revolutionieren wird, was der EP allerdings keinen Abbruch tut. Ich jedenfalls freue mich schon darauf, wenn die Sängerin mit dem grimmigen Antlitz ihre Mannschaft zum nächsten großen Wurf zusammentrommelt. (U.S.)</p>
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