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	<title>African Paper &#187; Comets on Fire</title>
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		<title>RANGDA: The Heretic&#8217;s Bargain</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 05:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/rangdathehereticsbargain.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11774" title="rangdathehereticsbargain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/rangdathehereticsbargain-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rangda sind eine sogenannte Supergroup, d.h. sie bestehen aus altgedienten Musikern, die z.T. in bekannten Bands spielen, bzw. zahlreiche Soloarbeiten und Kollaborationen zu verzeichnen haben. Da wären an den beiden Gitarren Sir Richard Bishop, der seit dem Ende der Sun City Girls primär solo unterwegs ist und zuletzt ein fantastisches Akustikalbum im Stil arabischer und nordafrikanischer Musik herausbrachte, und Ben Chasny, dessen Hauptprojekt Six Organs of Admittance<span id="more-11773"></span> die Grenzbereiche zwischen akustischer Lofi-Musik und Noiserock auslotet. An den Drums zuguterletzt Chris Corsano, der ursprünglich von Punk kommend mittlerweile eine feste Größe der amerikanischen Improv-Szene darstellt und mit so unterschiedlichen Leuten wie Björk und der No-Neck Blues Band kollaboriert hat. Auf ihrem mittlerweile dritten Album &#8211; es gab zwischendrin noch eine Split mit The Dead C &#8211; beweisen sie mehr denn je, dass ihr gemeinsames Projekt das Potential für etwas Langfristiges hat.</p>
<p>Ob &#8220;The Heretic&#8217;s Bargain&#8221; ein inhaltliches Konzept zugrunde liegt, ist mir unbekannt, doch geht man nach der Musik und dem strukturellen Aufbau des Albums, so drängt sich die Vorstellung eines radikalen Auflösungsrituals geradezu auf &#8211; Bishop, Chasny und Corsano inszenieren zu Beginn einen nahezu perfekten, energiegeladenen und mitreißenden Psychedelic Rock, den sie dann Track für Track immer mehr im furiosen Rauschen, im zerfledderten Gepolter und zum Teil auch in niederdrückender Schwere auflösen.</p>
<p>&#8220;To Melt The Moon&#8221; beginnt mit donnernden Snares, die sich bald in einen straigten Stakkaorhythmus einfinden, dem sich ein fulminantes Gitarrensolo beimischt. Corsano steht mehr denn je im Zentrum des Geschehens, während die druckvolle Musik nicht weiter entfernt sein könnte vom schöngeistigen arabesken Fingerstyle von Bishops jüngeren Alben. Bekannte Motive, die auch mal funky daher kommen können, leiten über in das ebenso starke &#8220;The Sin Eaters&#8221;, dessen leicht bluesrockiger Rhythmus schon etwas weniger auf nachvollziehbare Takte gibt, und weil der Touch von Derangiertheit so viel Spaß macht, setzen die Gitarristen dann auch gleich noch mit ätzende Riffs eins drauf.</p>
<p>Fast könnte man meinen, dass in &#8220;Spine Agnew&#8221; die Struktur noch mal gerettet wurde, so gut funktioniert hier das einander Zuspielen von Bishop und Chasny, so gut überzeugen v.a. auch die monumentalen Melodien, die sie ihren dröhnnden und jaulenden Saiten entlocken, doch man freue sich nicht zu früh über dieses retardierende Moment, denn spätestens auf der zweiten Seite geht jede Kohärenz flöten: In &#8220;Hard Times Befall The Door to Door Glass Shard Salesman&#8221; präsentieren sich Rangda als lupenreine Feedbacknoiser, deren Ekstase nach unkoordinieretem Rumpeln und irren Hochfrequenzen in ein verkatertes Dröhnen kippt. Verausgabung pur, und dazu ein großes zwinkerndes Auge, wie um zu demonstrieren, dass es für all dies keine großen, pathetischen Gesten und bierernsten Konzepte braucht.</p>
<p>Völlig dekonstruiert und zugleich das ganze Album resümierend dann das finale &#8220;Mondays Are Free At The Hermetic Museum&#8221;: Sitar, schöne Melodien und an Blackshaw erinnernde Figuren treffen auf Ausbrüche, die sich nur aufgrund der Schwere halbwegs im Zaum halten und am Ende in der erschöpften Auflösung ein Fazit ziehen, das keines weiteren mehr bedarf.</p>
<p><strong>Label: Drag City</strong></p>
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		<title>SIX ORGANS OF ADMITTANCE: Hexadic</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2015 06:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/sixorganshexadic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9900" title="sixorganshexadic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/sixorganshexadic-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Diskographie von Six Organs of Admittance war schon immer von Veränderungen bestimmt und oszillierte zum einen zwischen folkigen Akustiksongs und lärmigem Feedback, zum anderen zwischen Lofi und Aufnahmen von fast indietauglicher Qualität. Was dann so unterschiedliche Platten wie „Dust &amp; Chimes“, „The Sun Awakens“ oder „Shelter from the Ash“ verband, war der Hang zur Improvisation und der damit verbundene Verzicht auf allzu gute Arrangements, die locker gespannten Gitarrensaiten und einige Eigenschaften mehr, die dutzende von Schreibern dazu bewogen, auch hier den Begriff „Psychedelic“ zu verwenden.<span id="more-9899"></span></p>
<p>All dem zum Trotz sticht das aktuelle „Hexadic“ aufgrund seiner rauen, ätzenden Unverblümtheit heraus, und der Vergleich zu Ben Chasnys anderer Band, den Noiserockern Comets on Fire, würde sich auch dann aufdrängen, hätte Chasny nicht ohnehin zwei Comets-Kollegen mit ins Studio genommen. Eine verkappte Comets on Fire-Platte also? Das wäre sicher übers Ziel hinaus geschossen, aber es sind schon falschere Sachen über Six Organs geschrieben worden.</p>
<p>Wollte man das Album anhand seiner Alleinstellungsmerkmale fassen, dann würden einem wohl als erstes die schweren, grobkörnigen Noisebretter einfallen, die sich – einmal von Chasny aus den dickeren Saiten der elektrischen Gitarre gezaubert – über erratisch herumtastende oder in Speedmetalmanier losgalloppierende Drums ins Gehör fräsen. Zum anderen müsste man die Surfrockzitate anführen, ultracoole Twangs, die „Future Verbs“ in seiner hallunterlegten Räumlichkeit für einen von Lynch inspirierten Western prädestinieren und in „Hesitant Grand Light“ mit orientalischen Fingerpickings a la Sir Richard Bishop verschmelzen, als wäre es das Normalste der Welt.</p>
<p>Überhaupt ist das Fehlen von Unstimmigkeit bei derart kantiger Musik beeindruckend: Die verfremdeten Vocals, die stellenweise grindcoreartigen Drums, die schneller dekonstruiert sind als der Metaller „blastbeat“ stammeln kann – all dies sind perfekt miteinader integrierte Syntagmata einer Sprache, die Chasny, wenn auch in stets anderer Tonlage, auf all seinen Alben spricht.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>SIX ORGANS OF ADMITTANCE: Ascent</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 04:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ben Chasny]]></category>
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		<description><![CDATA[Die mit Psych Folk nur unzureichend klassifizierten Six Organs Of Admittance gehören zu den Bands, die es in verschiedener und vor allem verschieden starker Instrumentierung gibt und die mal im rockigen, mal im akustischen Klanggewand antreten. Zuzüglich sämtlich denkbarer Zwischenstufen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/09/01/six-organs-of-admittance-ascent/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/sixorgansascent.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5117" title="sixorgansascent" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/sixorgansascent-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die mit Psych Folk nur unzureichend klassifizierten Six Organs Of Admittance gehören zu den Bands, die es in verschiedener und vor allem verschieden starker Instrumentierung gibt und die mal im rockigen, mal im akustischen Klanggewand antreten. Zuzüglich sämtlich denkbarer Zwischenstufen. Ben Chasny, Mastermind des Projektes, spielt nebenbei eine ebenso wichtige Rolle im Gitarrennoise-Trio Comets On Fire und ließ beide Gruppen schon mal kurzerhand für eine Konzerttour fusionieren, und doch waren Six Organs dabei immer noch Six Organs. <span id="more-5116"></span>Nach den zwei eher lofi-orientierten Alben, die auf das airplaytaugliche „Shelter from the Ash“ folgten, hat Chasny die Comets nun auch ins Studio geholt, und ein Album in Rockbesetzung eingespielt, mit dem man derzeit weniger gerechnet hätte.</p>
<p>Allen, die Chasnys Indie-Tristesse in 200 Years mochten oder auch Fans seiner filigranen Gitarrenparts in Current 93s „Black Ships Ate The Sky“ waren, möchte ich fast ein lautes „Schweinerock-Alarm“ zurufen, wobei man das erste Stück (mir gefällt es ausgezeichnet) auch einfach als Hürde betrachten kann. „Waswasa“ fällt mit der Tür ins Haus, die Band hat Spaß beim Spielen, man hätte ein Doomstück draus machen können, wären die Riffs etwas langsamer gespielt, so ist es einfach lupenreiner Hardrock, bestens zum Abfeiern geeignet. Das hat wenig bis nichts mit z.B. der eher folkigen ersten Seite von „The Sun Awakens“ gemein, und hätte mir das vor Jahren jemand als Six Organs präsentiert, hätte ich es erst einmal nicht geglaubt. Auch die sprachlosen Vocals, die irgendwann zur Mitte kurz einsetzen, begleitet von altbackenen Gitarrensoli, ändern daran nicht viel. „Close to the Sky“ schaltet in der Hinsicht erst einmal zwei Gänge zurück und ruft zugleich in Erinnerung, dass es hier um den Aufstieg, das Abheben in Richtung „Space“ geht. Merklich akustischer mit Rasseln und Zupfen im Hintergrund produzieren Riffs und Soli eine sehr schöne Melodie zwischen Scifi und Sixties Psychedelia. Alles klingt sehr amerikanisch, könnte irgendwann zwischen Nacht und Morgengrauen in einer versteckten Bar entlang eines verlorenen Highways entstanden sein.</p>
<p>Das Indische scheint aus der Musik verschwunden zu sein, doch eine leicht krautige Verschachtelung stellt sich ein, bevor liebliche Figuren in „They Call You Near“ überleiten. Das wirkt dann auch endlich etwas derangierter und aufgelöster und erinnert mit seinen hallunterlegten und zugleich in den Hintergrund gemischten Vocals stärker an frühere Aufnahmen wie „Dust and Chimes“. Die mystische Atmosphäre weckt Assoziationen zu okkulten Gruppierungen, die Interplanetarisches in ihre Vorstellungen von der Menschheitserneuerung mit einbeziehen. Eines der besten Six Organs-Stücke, auch nach Maßstäben ihrer bekannteren Sachen.</p>
<p>Kurze, verträumte Zwischenspiele und kernige Rocknummern prägen den Rest von „Ascent“, der stufenweise Aufbau der Stücke und Chasnys Soli, die fast jeden Drumeinsatz pflichtbewusst begleiten, sind ein ebenso roter Faden wie die Thematik. Das bereits als Single ausgekoppelte „One Thousand Birds“ verkörpert das vielleicht am stärksten, ich gebe jedoch dem jamartigen „Even If You Knew“ den Vorzug – monotone Riffs, seltsame Folkeinsprengsel und verselbständigte Instrumentalparts, bei denen man zunehmend das Gefühl bekommt, dass gerade die Saiten gestimmt werden. Selbst wenn du wüsstest, du würdest nicht verstehen – so verkünden es die Lyrics, die hier ebenso rätselhaft sind wie die Musik.</p>
<p>Nach dem ersten Durchgang bleibt das starke Gefühl, dass die Platte bei mehrmaligem Hören nur reifen und erst nach und nach ihre ganze Kraft entfalten wird, selbst wenn man schnell das Gefühl bekommt, dass sich Six Organs hier nicht ganz so bierernst nehmen und mit dem eigenen Image als „abgespacete“ Retrokapelle eher kokettieren, man vergleiche nur das infantile Albumcover. Eine gewisse Grundtoleranz gegenüber musealer Hippie-Nostalgie sollte also auf Hörerseite vorhanden sein, um dem Werk etwas abzugewinnen. Eine große Aversion gegen Soli sollte man ebenfalls nicht haben, aber auch folkorientierte Six Organs-Fans sollten sich von gelegentlichen Hard Rock-Momenten (und vor allem vom Opener!) nicht um diese seltsame Himmelfahrt bringen lassen.</p>
<p><strong>Label: Drag City</strong></p>
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		<title>SIX ORGANS OF ADMITTANCE: RTZ</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Comets on Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Six Organs of Admittance]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Chasny hat sich mit seinen letzten beiden Veröffentlichungen auf Drag City etwas von dem von indischen Ragas beeinflussten Frühwerk (u.a. auf Holy Mountain erschienen) gelöst und auch erstmals in einem richtigen Studio aufgenommen. “RTZ” ist eine (An-)Sammlung früherer Aufnahmen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/six-organs-of-admittance-rtz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/rtz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1780" title="rtz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/rtz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ben Chasny hat sich mit seinen letzten beiden Veröffentlichungen auf Drag City etwas von dem von indischen Ragas beeinflussten Frühwerk (u.a. auf Holy Mountain erschienen) gelöst und auch erstmals in einem richtigen Studio aufgenommen. “RTZ” ist eine (An-)Sammlung früherer Aufnahmen, die zum Teil lediglich in ultralimitierter Auflage zu haben waren und auch wenn es den einen oder anderen Sammler schmerzen mag: Musik, nach der Bedarf besteht, von ihrer oft künstlerisch oder künstlich herbeigeführten Verknappung zu befreien, darf durchaus als sympathisch gelten. <span id="more-1779"></span>Die aus fünf Tracks bestehenden Aufnahmen von “Resurrection” fanden sich ursprünglich auf einer Split-Veröffentlichung von den CHARALAMBIDES. Hier zeigt sich die Schönheit von SIX ORGANS OF ADMITTANCE noch einmal, wobei gerade die ein wenig verstimmte Gitarre zu Beginn verdeutlicht, dass Chasnys Werk auch immer seinen Reiz im nicht ganz Perfekten hat(te). Titel wie “Resurrection Song” oder “Celestial Ascent” weisen auch immer auf eine gewisse spirituelle Dimension hin, die der sanfte, teilweise entrückte Gesang unterstreicht. Zu einem der Höhepunkte zählt das lange “Warm Earth, Which I’ve Been Told”, mit hypnotischen Drone- und Orgelpassagen, aber das Ende von “You Can Always Se The Sun” zeigt Chasny von einer härteren Seite, die er bei COMETS ON FIRE weiter ausleben kann. Für diejenigen, die all dieses rare Material haben, findet sich mit “Punish The Chasm With Wings” ein zwischen 1998 und 2001 aufgenommenes Stück, das noch einmal alle Elemente von SIX ORGANS OF ADMITTANCE versammelt. Die zweite CD besteht aus dem gesamten usprünglich 1999 veröffentlichten Album “Nightly Trembling”, das mit “Creation Aspect Fire” einen recht harschen Song beinhaltet. Eine tolle Zusammenstellung von 4-Spur-Aufnahmen, die man neben das großartige zweite Album “Dust And Chimes” stellen kann. (M.G.)</p>
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		<title>SIX ORGANS OF ADMITTANCE &#8211; Interview</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/08/31/six-organs-of-admittance-interview/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[August Born]]></category>
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		<category><![CDATA[Comets on Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Current 93]]></category>
		<category><![CDATA[Six Organs of Admittance]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Chasny veröffentlicht seit 1998 unter dem Namen SIX ORGANS OF ADMITTANCE. Dabei schien sein Gitarrenspiel insbesondere auf den frühen Aufnahmen von indischen Ragas beeinflusst. Chasnys Musik ist im besten Sinne des Wortes psychedelisch und jenseits einfacher Kategorisierungen, denn auch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/six-organs-of-admittance-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1665" title="sixorgans1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ben Chasny veröffentlicht seit 1998 unter dem Namen SIX ORGANS OF ADMITTANCE. Dabei schien sein Gitarrenspiel insbesondere auf den frühen Aufnahmen von indischen Ragas beeinflusst. Chasnys Musik ist im besten Sinne des Wortes psychedelisch und jenseits einfacher Kategorisierungen, denn auch wenn anfangs die Musik starke Folkelemente aufwies, machen gerade die jüngsten Veröffentlichungen deutlich, dass eine Zuordnung in momentan allzu beliebte Genres nur bedingt funktioniert. <span id="more-1659"></span>Neben seinem Hauptprojekt ist Ben Chasny seit einigen Jahren Mitglied von COMETS ON FIRE, mit denen er dem Noiserock frönt, er hat als AUGUST BORN veröffentlicht und spielt Gitarre bei BADGERLORE und CURRENT 93. </strong></p>
<p><strong><em>Wir haben den Eindruck, dass jedes deiner Alben eine ganz eigene Stimmung hat. Gibt es so etwas wie ein “Konzept”, bevor du mit dem Schreiben und den Aufnahmen beginnst? </em></strong></p>
<p>Ich denke schon. Auf gewisse Weise schreiben sich die Alben selbst. Bei “The Sun Awakens” wusste ich, dass es heavier als der Vorgänger sein sollte. Beim Klang eines Albums geht es mir um Dichte.</p>
<p><strong><em>“Compathia” scheint das Album zu sein, auf dem der Gesang am meisten dominiert. Welche Rolle spielen deine Texte? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, sie abzudrucken? </em></strong></p>
<p>Ich verbringe tatsächlich viel Zeit damit, meine Texte zu schreiben, selbst wenn sie etwas untergehen und es vielleicht den Anschein hat, dass ich nicht viel Zeit dafür aufwende. Normalerweise sind es Abstraktionen des Alltagslebens. Ich bin kein großer Sänger, aber ich mag es, auf den Alben den Klang einer menschlichen Stimme zu haben, damit man einen Bezug zur Musik bekommt.</p>
<p><strong><em>Die Sonne taucht häufig bei dir auf (z.B. im Titel des letzten Albums, in Tracks wie “Only The Sun Knows”, “Hollow Light Severed Sun”, du sagst auch, dass “Freundschaft Sonne ist”). Gibt es da eine besondere symbolische Bedeutung für dich? </em></strong></p>
<p>Ich denke schon, aber ich habe sie bislang noch nicht genau gefunden. Auf einer ganz einfachen Ebene kann ich sagen, dass meine Stimmung sehr stark von der Sonne beeinflusst wird. Ich habe vielleicht eine Art von Jahreszeit bedingten Stimmungsschwankungen. Inzwischen ist das wahrscheinlich ein neurotischer Tick. Ich kann da nichts dran machen.</p>
<p><strong><em>Das Artwork der letzten beiden Alben ist ähnlich. Gibt es da eine lose Verbindung zwischen den beiden? </em></strong></p>
<p>Mein Freund Steve Quennell hat für beide das Artwork gestaltet und er hat eine recht beständige Ästhetik. Die Alben hängen nicht wirklich miteinander zusammen, abgesehen davon, dass “The Sun Awakens” versucht, etwas heavier als der Vorgänger zu sein.</p>
<p><strong><em>Man hat den Eindruck, dass auf den frühen Veröffentlichungen (“s/t”, “Dust And Chimes) der Einfluss von indischen oder östlichen Musiken stärker war als auf den neueren Alben. “The Sun Awakens” hat fast schon einen amerikanischen Touch (zumindest bei den ersten Tracks). Würdest du das auch so sehen? </em></strong></p>
<p>Ich war nie so sehr von östlicher Musik beeinflusst als vielmehr von Bands, die von östlicher Musik beeinflusst waren. Ich denke, es liegt an den Droneelementen, die sich eben auch in östlicher Musik finden, deshalb zieht mancher da eine Verbindung. Mir ist eine Unterscheidung von Osten und Westen nicht bewusst.</p>
<p><strong><em>Ich habe mal in einer Rezension geschrieben, dass “The Sun Awakens” ein ideales Album für Vinyl ist, weil es da die kurzen Tracks gibt und dann eben “River Of Transfiguration”. Ich würde sagen, dass der Kontrast zwischen den kurzen Tracks auf “For Octavio Paz” und “The Acceptance Of Absolute Negation” nicht so scharf ist, wie auf deinem aktuellen Album. Denkst du, dass diese Tracks zwei Seiten der Medaille zeigen? </em></strong></p>
<p>Auf gewisse Weise schon, da beide Tracks sehr lang sind. Allerdings wurden sie auf völlig verschiedene Weisen geschrieben. “Negation” ist eine Improvisation auf der Akustikgitarre, bei der ich mit verschiedenen Themen arbeitete. Bei “River” hatte ich alles schon vorher geschrieben. Ich musste die Stücke nur noch aufnehmen. Es ist also eine ähnliche Hörerfahrung, die aber auf verschiedene Weisen zustande kommt.</p>
<p><strong><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1666" title="sixorgans2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans2-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>“River Of Transfiguration” hat fast schon metaphysische Qualitäten und im CD-Tray kann man Hände, die zum Gebet ausgestreckt sind, sehen. Du hast mal gesagt, dass du nicht religiös bist. Denkst du trotzdem, dass (deine) Musik eine metaphysische Qualität haben kann? </em></strong></p>
<p>Ich denke, die kann jede Musik haben. Ich glaube, das liegt in der Natur der Transzendenz. Ich würde nicht sagen, dass das bei meiner Musik eher der Fall ist als bei anderer. Ich fühle mich nur zu gewissen Bildern hingezogen, wie z.B. zu diesen Händen, aber sie weisen auf nichts anderes hin als auf eine gewisse Ästhetik.</p>
<p><strong><em>Du hast ein fast komplett instrumentales Album “For Octavio Paz” genannt. Der Titel “The Sun Awakens” bezieht sich auf eine Gedicht des gleichen Autors. Welche Rolle spielen nichtmusikalische Quellen im Allgemeinen und was ist die Relevanz von Octavio Paz im Besonderen? </em></strong></p>
<p>Er ist’s einfach! Es ist schwer für mich, darüber zu reden, weil ich kein Mann der Worte bin. Ich kann einfach absolut nachvollziehen, wie sein Gehirn gearbeitet hat. Als ich sein Buch “Verbindungen – Trennungen” las, war es, als ob ich mir ein Abbild meines Gehirns anschaute. Ja, er ist eine fortwährende Quelle der Inspiration.</p>
<p><strong><em>Du hast erwähnt, dass deine Sicht der Natur der von W. Herzog ähnelt (bezogen darauf, dass es Chaos und Tod gibt; Tennyson schrieb in seinem berühmtesten Gedicht “In Memoriam”: “Nature [is] red in tooth and claw”). Ich musste an die Eröffnungsszene aus David Lynchs “Blue Velvet” erinnert, in der die Kamera auf den Boden zoomt und den Kampf von Insekten zeigt. Würdest du sagen, dass du nicht allzu glücklich über naive und romantische Betrachtungsweisen der Natur bist? </em></strong></p>
<p>Oh, ich denke, dass sie ihre Berechtigung haben. Alles hat seinen Platz. Wer kann sagen, was naiv ist? Vielleicht ist Naivität näher an der Natur. Ich will da kein Urteil fallen. Nur sehe ich persönlich die Natur nicht als einen wundervollen Garten.</p>
<p><strong><em>Wie schaffst du es eigentlich, so viele verschiedene Projekte am Leben zu halten? </em></strong></p>
<p>Nicht gut! Eine ganze Menge kochen gerade auf niedriger Flamme, so dass ich mich auf SIX ORGANS konzentrieren kann.</p>
<p><strong><em>Sollen COMETS ON FIRE und SIX ORGANS zwei verschiedene Wesen sein? Sind einige der krachigeren Passagen auf “The Sun Awakens” von deiner Mitgliedschaft in COMETS ON FIRE beeinflusst worden? Repräsentieren diese Projekte verschiedene Facetten deiner Persönlichkeit? </em></strong></p>
<p>COMETS hat SIX ORGANS in keinerlei Hinsicht beeinflusst. Ich habe laute psychedelische Musik gespielt, lange bevor ich bei COMETS mitgemacht habe. Es ist tatsächlich so, dass ich mir gewünscht hätte, dass das letzte COMETS-Album lauter und harscher gewesen wäre, aber was kann man machen? Aber du hast Recht, dass ich beide Bands voneinander trennen möchte. Ich trete nicht mit beiden Bands irgendwo gleichzeitig auf.</p>
<p><strong><em>Du hast gesagt, dass du zumindest in den frühen Abendstunden gerne ein Nihilist bist. Kannst du kurz etwas dazu sagen und spiegelt sich das in der Musik wider? </em></strong></p>
<p>Oft sage ich Dinge nur zum Spaß. Ich würde das, was ich sage, nicht allzu ernst nehmen. Ich nehme meine Musik ernst, aber wenn mich Leute nach anderen Sachen fragen, fällt es mir schwer, bezüglich meiner Einstellungen ernst zu sein – zumindest wenn es darum geht, sie mit anderen zu teilen. Weißt du, es ist meine Sache, wie sehr ich die Welt liebe oder hasse. Interviews sind witzig, weil man erschaffen kann, was immer man will. Außerdem bin ich eine Art wandelnder Gegensatz.</p>
<p><strong><em>Du hast ein paar limitierte Sachen veröffentlicht. Z.B. das Splitalbum mit den CHARALAMBIDES, dann das Album “Nightly Trembling”– um nur ein paar zu nennen. Gibt es Pläne bezüglich einer Wiederveröffentlichung (ich weiß, dass “Nightly Trembling” wiederveröffentlicht wurde, aber inzwischen ist es auch wieder schwer ein Exemplar zu bekommen)? </em></strong></p>
<p>Momentan gibt es keine Pläne, aber ich mag es, wenn meine Veröffentlichungen erhältlich sind. Es ist unnötig, dass irgendein Idiot die Sachen zu einem hohen Preis verkauft, wenn Musik, die gemacht wird, dann gehört werden sollte, wenn Leute sie hören wollen. Ich wünschte mir, dass alles erhältlich wäre.</p>
<p><strong><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1667" title="sixorgans3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sixorgans3-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Es gibt Pläne, dein Label Pavilion wiederzubeleben.. Gibt es Pläne bezüglich künftiger Veröffentlichungen? </em></strong></p>
<p>Ja. Es ist nur so, dass die Bands, die ich veröffentlichen will, ihrem eigenen Zeitplan haben. Es gibt eine tolle Band aus Seattle namens WINGED LADY, mit der ich arbeiten werde. Einige andere ebenfalls.</p>
<p><strong><em>Gibt es besondere Erinnerungen von der CURRENT 93-Tour? Wirst du mit David auf dem nächsten Album arbeiten? Welche Pläne gibt es bezüglich der Zusammenarbeit von dir, David und Stephen O’Malley? </em></strong></p>
<p>Wir haben schon in der Vergangenheit darüber gesprochen, etwas aufzunehmen und hoffentlich wird sich das demnächst ergeben. Es ist schwierig, wenn wir alle drei andere Projekte haben. Meine lustigste Erinnerung von der CURRENT 93-Tour ist die, als David Tibet sich spät in der Nacht aus seinem Hotelzimmer ausgesperrt hatte und er in seinen Bugs Bunny-Pyjamas durch die Flure lief. Wir fanden ihn um sieben Uhr morgens, als er sich hinter dem Tresen mit dem Portier “Little House On The Prairie” ansah. Seltsam!</p>
<p><strong><em>Gab es Momente, an denen du merktest, dass es unmöglich wurde, mit einem anderen Künstler zusammenzuarbeiten? </em></strong></p>
<p>Ja. Besonders bei denen, die schon verstorben sind.</p>
<p><strong><em>Wird es in der Zukunft SIX ORGANS-Konzerte in Deutschland geben? </em></strong></p>
<p>Ich hoffe, aber bisher steht noch nichts fest.</p>
<p><strong><em>Was können wir von dem Auftritt in Krems erwarten? </em></strong></p>
<p>Es sieht nach einer ganzen Menge Spaß aus. Viele tolle Leute werden da spielen.</p>
<p>(M.G., D.L., S.L.)</p>
<p><a href="http://www.sixorgans.com/">sixorgans.com</a></p>
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