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	<title>African Paper &#187; Contrastate</title>
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		<title>Magnor: Neue LP von Kristoffer Oustad</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kristoffer Oustad bringt Ende des Monats sein neues Album &#8220;Magnor&#8221; auf Zoharum Records heraus. Zehn Jahre nach seinem Solodebüt kehrt der norwegische Musiker mit einer Arbeit zurück, die gleichermaßen introspektiv wie kraftvoll wirkt. &#8220;Magnor&#8221; steht im Zeichen dunkler elektronischer Musik, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/23/magnor-neue-lp-von-kristoffer-oustad/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kristoffer Oustad bringt Ende des Monats sein neues Album &#8220;Magnor&#8221; auf Zoharum Records heraus. Zehn Jahre nach seinem Solodebüt kehrt der norwegische Musiker mit einer Arbeit zurück, die gleichermaßen introspektiv wie kraftvoll wirkt. &#8220;Magnor&#8221; steht im Zeichen dunkler elektronischer Musik, die ihre Wurzeln in Industrial und Dark Ambient hat, aber in Oustads Händen eine sehr persönliche und präzise Form annimmt. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/magnor.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48634" title="magnor" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/magnor.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48628"></span></p>
<p>Das Album entfaltet sich zwischen knarrig dröhnenden, fast körperlich spürbaren Tiefen und lichten, fließenden Passagen, deren Struktur sich organisch entwickelt. Der Einsatz analoger und modularer Synthesizer, weitgehend ohne nachträgliche Bearbeitung, verleiht den Kompositionen eine rohe, physische Präsenz. Thematisch kreist das Werk um Fragen spiritueller Zugehörigkeit. Es verweigert eindeutige Deutungen, bleibt offen für individuelle Lesarten – Magnor kann, wie es sinngemäß vom Label heißt, ein Ort, eine Richtung oder ein innerer Zustand sein. In Stücken wie &#8220;Detachment&#8221;, das von der Stimme Jonathan Grieves (Contrastate) begleitet wird, verdichtet sich dieser Ansatz zu einem intensiven, cinematischen Ausdruck zwischen Distanz und Einkehr. &#8220;Magnor&#8221; erscheint am 27. Oktober als LP und zum Download bei Zoharum Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=636379082/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CONTRASTATE: Life Without Agriculture</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 02:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) Contrastate sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen. Zuletzt waren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/13/contrastate-life-without-agriculture/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40604" title="Contrastate-Life without CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) <a href="http://africanpaper.com/tag/contrastate/">Contrastate</a> sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen.<span id="more-40602"></span> Zuletzt waren Contrastate auf diesen Seiten mit der 10&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/">„35 Project“</a> besprochen worden, die auf <a href="http://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="http://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a> erschien. Dort veröffentlicht Meixner regelmäßig anspruchsvolle Geräuschmusik verwandter Künstler.</p>
<p>Jetzt erscheint im Rahmen von<a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/"> Drones</a> CD-Serie „Sym“ das von Meixner, Jonathan Grieve und Stephen J. Pomeroy eingespielte Vollzeitalbum „Life Without Agriculture“. Konzeptionell geht es um die Auseinandersetzung mit den Orten und Daten, die für einige der vielen „-ismen“ des 20. Jahrhunderts relevant waren: <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22013">„An album &#8216;re-imagining&#8217; some of the dadaist, futurist, and surrealist clubs of the 20th century, from Moscow 1918 over Tehran 1966 to Münster 1997“. </a></p>
<p>Manche der Orte und Jahreszeiten sind sehr leicht zu dekodieren, &#8220;Zurich 1916&#8243; verweist natürlich auf das Gründungsjahr des Cabaret Voltaire, bei anderen ist es schwieriger und vielleicht nicht immer ganz eindeutig. Für das kommende Bad Alchemy hat R. Dittmann eine offenbar weitgehend korrekte Entschlüsselung<a href="https://www.facebook.com/contrastate/"> vorgenommen</a>. Was auffällt, ist dass die einzelnen Tracks abseits der Titel nur sehr eingeschränkt ganz eindeutige Bezugnahmen erkennen lassen. Auf „Strasbourg 1928 “gibt es immer wiederkehrende Momenete, eine Frau erzählt etwas („He was a storyteller, he was a magician, he didn&#8217;t really wanna give the answers. I also thought he was a trickster and then there&#8217;s a moment when you&#8217;ve been tricked“). Es kommen leiernde Sounds hinzu, ein kurzer Bruch, flirrende Passagen. „Moscow 1918“ beginnt mit dissonanten Momenten, aber dann sind auch melodische Augenblicke zu hören, etwas erinnert an eine Sirene, dann scheinen Streicher zu erklingen, man hört Wasserrauschen. „Rome 1921“ ist dagegen mit seinen dröhnend-dräuenden Sounds wesentlich düsterer. „Berlin 1968“ setzt mit dunklem Dröhnen ein, Blubbern, Quietschen, vielleicht ist da irgendwo ein Orchestersample. „London 1912“ ist von der Stimmung anders, beginnt mit melancholischen Klavierpassagen, Stimme, Metal wird geschlagen, eine Stimme intoniert wortlos.  Auf „Zurich 1916&#8243; erzählt jemand, eine Frau lacht, sagt „a woman is made of pork chops“, jemand anderes spricht, nennt den „Mulholland Drive“, beklagt „I&#8217;m limited to doing indoor exercises“. Diesem Sprachsample entstammt dann auch der Titel des Albums. „Münster 1997“, auf Contrastates Auftritt  im Müsterer Cuba verweisend, kombiniert Knirschen, Schritte, vielleicht zupft jemand einen Bass oder eine Stahlfeder, kurzzeitig tauchen orientalisch klingende Stimmen auf. „Tehran 1966“ schließlich beendet das Album. Der Track beginnt lärmig, es gibt metallisch klingendes dissoanntes Dröhnen, eine verfremdete Stimme sagt: „you never shall return“.</p>
<p>Contrastate gelingt es, durch dieses Kollagieren, Zusammenfügen und Konstrastieren von scheinbar Disparatem dann vielleicht letztlich doch eine Brücke zu den Zeiten und Orten zu schlagen, an denen radikale Herangehensweisen an die Kunst und das Leben zu finden waren. (MG)</p>
<p>Label: <a href="www.dronerecords.de">Drone Records </a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ACZmOWEB8Eo?si=wvc9htllAdTv1KCX" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>CONTRASTATE: 35 Project</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 07:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Contrastate haben über die Jahr(zehnt)e einen ganz eigenen Klang entwickelt, der sich sicher aus dem reichen Fundus der Industrialculture speist(e), enge Genrekorsetts aber schon früh abstreifte. Sie waren auch vielleicht auf reflektiertere Weise politisch als die an Transgressionen reiche Insustrialszene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/R-24610412-1663961871-8019.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32612" title="R-24610412-1663961871-8019" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/R-24610412-1663961871-8019-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Contrastate haben über die Jahr(zehnt)e einen ganz eigenen Klang entwickelt, der sich sicher aus dem reichen Fundus der Industrialculture speist(e), enge Genrekorsetts aber schon früh abstreifte. Sie waren auch vielleicht auf reflektiertere Weise politisch als die an Transgressionen reiche Insustrialszene und klanglich immer im besten Sinne unvorhersehbar. <span id="more-32610"></span>Nach einer etwa zehnjährigen Pause zwischen 2000 und 2010 sind in den letzten Jahren eine Reihe von Aufnahmen veröffentlicht worden.</p>
<p>Auf ihrer neuen 10&#8221; „35 Project“ finden sich insgesamt vier unbetitelte Stücke. Der erste Track beginnt mit vereinzelten Töne, leichten Dissonanzen, dann setzen melodisch-flächige Sounds ein, die abebben. Eine verfremdete, roboterhafte Stimme deklamiert u.a.: „you do not have the right to physically harm“ oder „you do not have the right to go to war“. Man hört rückwärts abgespielte Stimmen, dunkles Pulsieren und von leichter Unruhe durchzogene ambiente Passagen. Das zweite Stück der A-Seite besteht aus melodischen Flächen und perkussiven Momenten, in Teilen so, als schlage man auf Pauken. Der dritte Track ist von einer melancholischen Melodie durchzogen, in der Ferne tönen Glöckchen, man hört erneut verfremdete Stimmen und dann fast so etwas wie eine opulent klingende verrauschte Orgel. Das letzte Stück ist dagegen treibender und erneut mit verlangsamt-verfremdeter Stimme.</p>
<p>Worauf die 10 &#8221; konzeptionell abzielt, bleibt unklar; in einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=o-LFty7YnYE&amp;ab_channel=Contrastate">Promovideo,</a> das die Band anlässlich der Veröffentlichung des Vinyls verfügbar machte, werden Ausschnitte aus Willy Zielkes 1934 erschienenen Film „Das Stahltier“, einem Industrie- und Wirtschaftsfilm über die Reichsbahn, verwendet. Der Film gefiel damals allerdings weder der Reichsbahn noch dem „Dämon aus der Reklame-Abteilung“ (Klaus Mann).</p>
<p>„Contrastate’s sound insinuates itself inside the dark ritual ambience of the electronic avant-gard “ heißt es auf ihrer Facebookseite und in der Pressemitteilung wird die Band in einem Spannungsfeld von „dark ritual ambience [und] experimental noise industrial surrealism sonic soundtracks“ verortet. In einem 1991 gemachten<a href="http://media.hyperreal.org/zines/est/intervs/contrast.html"> Interview</a> meinte Stephen Meixner: „I would like to see Contrastate progressing in new areas with each new release“ – nachträglich kann man feststellen, dass ihm und Contrastate das sicher mehr als gelungen ist und auch diese auf 250 Exemplare in weißem Vinyl limitierte Veröffentlichung bezeugt das. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.contrastate.com/products">Black Rose Recordings</a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/o-LFty7YnYE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Troum Transformation Tapes</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/11/24/v-a-troum-transformation-tapes/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2018 07:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hommages an das Werk eines Künstlers kann manchmal das Stigma von Festschriften anhängen. Man hat noch einen Text/ein Stück Musik in der Schublade und steuert es bei &#8211; egal, ob es irgendeinen Bezug zum jeweiligen Oeuvre hat. Bei den Künstlern, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/11/24/v-a-troum-transformation-tapes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/Troum.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16823" title="Troum" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/Troum-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hommages an das Werk eines Künstlers kann manchmal das Stigma von Festschriften anhängen. Man hat noch einen Text/ein Stück Musik in der Schublade und steuert es bei &#8211; egal, ob es irgendeinen Bezug zum jeweiligen Oeuvre hat. Bei den Künstlern, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Troum auf dieser Doppel-CD vertreten sind, ist dies sicher nicht der Fall, sind doch die meisten Troum und/oder dem Label Drone Records seit langen Jahren verbunden und geben die Linernotes Einblicke in ganz unterschiedliche Herangehensweisen. <span id="more-16822"></span>Interessant ist hier, wie jeder Künstler einen anderen Ansatz zur titelgebenden „Transformation“ wählt. Zum einen geht es hier natürlich um die Transformation eines Troum-Stücks &#8211; in den Linernotes ist von „remixes, deconstructions, and reconstitutions“ die Rede -, zum anderen ging es bei Troum (und Drone Records) auch immer um die Veränderung von Bewusstsein. In den Linernotes zur Genese Troums <a href="https://troum.bandcamp.com/album/troum-transformation-tapes-the-20th-anniversary-celebration-1997-2017-transgredient-tr-13-2018">schreibt</a> Jim Haynes dann auch völlig zutreffend, es ginge bei Troum um „investigations manifesting universal archetypes and symbols from a collective unconsciousness into an overwhelming flood of sound“.</p>
<p>Allseits&#8217; „Times“ ist eine selbst so betitete Hommage an das Bremer Duo: ein langsam anschwellender Drone, der sich im weiteren Verlauf verdichtet, ganz so, als nehme ein Sturm zu und schlösse den Hörer schließlich ein. Die Veteranen von Contrastate basieren ihr „The Silent Fish“ auf Elementen von Troums „Grote Mandrenke“ und erzeugen aus perkussiven Elementen und Bläserelementen (?) ein organisch klingendes Stück, auf dem dann ein Gedicht von Detlev von Liliencron rezitiert wird. Wenn man manchmal bei solch einer Art von Musik von Klangreisen spricht, so passt diese vielleicht doch etwas abgegriffene Metaphorik bei diesem Stück aufgrund seines narrativen Charakters sehr gut. Auf „The Innermost Sun“ verwenden Inade einen Loop von Troums „Dhanu-H“, um daraus einen Track von sakraler Größe zu erschaffen. Vance Orchestra bearbeiten „Giascei“ und erschaffen einen zehnminütigen recht reduzierten Track, der im Laufe an Dramatik zunimmt. Tarkataks Beitrag klingt mysteriös-rituell und man glaubt, man lausche Beschwörungen im Innern einer Höhle. Raison D&#8217;Etre steuern einen organischen an- und abschwellenden Track bei, der dem Hörer ein Gefühl völligen Aufgehobenseins gibt. Nadja covern „Mirrored in You“ vom ersten Teil der „Tjukurpa“-Trilogie und erzeugen eine ruhige, getragene Nummer, die im Verlauf an Intensität zunimmt. (Nur scheinbar) aus dem Rahmen fällt Eyeless in Gazas Martyn Bates, mit dem Troum vor Jahren das großartige Album „To A Child Dancing In The Wind“ aufgenommen haben. Bates untermalt seine so charakteristische Stimme mit Akustikgitarre, Troum fügen dezente Drones hinzu. [Multer] interpretieren einen Track vom dritten Teil der „Tjukurpa“-Trilogie und das lange „Sela Saiwala Mnx“ ist ein zurückhaltendes, aus vielen Schichten bestehendes Stück. Einen ganz anderen Ansatz wählt QST: Frans de Waards Beitrag ist ganz skeletthaft und auf (den) Rhythmus runtergebrochen. Ure Thralls Interpretation von „Krypte“ ist ein wunderschönes, von warmen Streicherdrones (?) durchzogenes Stück. 016 Vs Myrrman fokussieren sich -basierend auf Samples von „Sen“- auf den Rhythmus und in den Linernotes heißt es, es sei darum gegangen, zu zeigen, dass &#8220;Unconscious may be pictured in rhythmical way&#8221;. V.O.S. bearbeiten „Spirare“ unter den Namen „Breath Again“: ein dunkles Stück, dem ein Moment des Erhabenen innewohnt. Dual bezeichen ihren Ansatz als Mischung aus „collaboration and a remix“ und &#8220;TTN (Ursprung)&#8221; ist eine warme, leicht orientalsich klingede Dronlandschaft, die von dezenten Beats durchzogen wird.  Bad Sectors Track ist hochfrequenter, kristalliner und leicht dissonanter als einige der anderen Beiträge. &#8220;Chaneism&#8221; von Markow C beginnt mit in der Ferne hallenden melodischen Pasagen und Atemgeräuschen, zu denen perkussive Elemente hinzukommen. Cisfinitum covern „Skaun[ei]s“ von „Tjukurpa“, ein Stück, den das russsiche Projekt selbst als „one of the saddest [...] Troum tracks“ bezeichnet. Ihre u.a. auf geloopter Violine basierende Version verdeutlicht, wie aus einer melancholischen, traurigen Klanglandschaft etwas entstehen kann, das dem Hörenden einen Moment der völligen Zufriedenheit geben kann .Reutoff basieren ihre düstere und pulsierende  Nummer nicht allein auf Samples von Troum, sondern ebenfalls von OMD. Abgeschlossen wird dieses Doppelalbum von Moljebka Pvlse mit einem wunderschönen getragenen Stück.</p>
<p>„Troum Transformation Tapes“ funktioniert auf vielerlei Ebenen: Als Verbeugung vor einer Band, die seit zwanzig Jahren die Möglichkeiten dronebasierter Musik immer wieder aufs neue auslotet, als Zusammenstellung hervorragender, eigenständiger Stücke der jeweiligen Künstler und auch als Beleg dafür, was unter einer Bezeichnung wie Drone alles möglich ist. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.dronerecords.de/">Transgredient</a></strong></p>
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		<title>RLW &amp; SRMEIXNER: Just Like A Flower When Winter Begins</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jan 2014 07:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlager – und in diesem Fall kann man/muss man natürlich über Geschmack streiten &#8211; sind ein Schlag ins Gesicht und man muss sich fragen, was schlimmer ist: die Geschmacksverirrten, denen es aber z. B. nicht peinlich ist, ihre Ergebenheit zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/01/18/rlw-srmeixner-just-like-a-flower-when-winter-begins/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/Meixnermono060.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8164" title="Meixnermono060" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/Meixnermono060-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Schlager – und in diesem Fall kann man/muss man natürlich über Geschmack streiten &#8211; sind ein Schlag ins Gesicht und man muss sich fragen, was schlimmer ist: die Geschmacksverirrten, denen es aber z. B. nicht peinlich ist, ihre Ergebenheit zu Michael Wendler, dem „König des Popschlagers“, in großen Lettern auf ihrem Auto zum Ausdruck zu bringen oder diejenigen, die entweder mit dem vermeintlichen Zaubertrick Ironisierung anderen weismachen wollen, Schlager würden von ihnen rein auf einer Metaebene goutiert oder aber hehre Gründe vorschieben (ähnlich dem einmal von Ralf König porträtierten Mann, der behauptet, sich Pornofilme aus rein soziologischer Motivation anzuschauen).<span id="more-8161"></span></p>
<p>Stephen Meixner (Contrastate) und Ralf L. Wechowski (P16 D4), die sich auf diesem Album mit dem Schlager auseinadersetzen, kann man diesen Vorwurf nicht machen, denn in den sehr umfangreichen Linernotes, in denen man auch einiges zur Gensese des Projekts erfährt, wird klar, was ihre Haltung zu dieser Art von Musik ist: „Some weeks ago I did a horrible dj-set for a 75<sup>th</sup> birthday celebration, including Heino and other German schlager cruelties.“ (rlw) und Meixner, der als Kind mit seinen Großeltern in Deutschland Schlagerfestivals im Fernsehen sah, spricht zwar von einem Changieren zwischen dem tiefen Wunsch den Sender zu wechseln und einer Faszination ob „the bizarreness, absurdity and shittiness of it all“, sein Urteil aber lautet: „inane and dumb lyrics/music, inane jolliness&#8221;. Auf „Just Like a Flower When Winter Begins“ geht es allerdings weniger darum, zu zeigen, wie grauenhaft diese Musik ist, sondern es geht um den (altbekannten) alchemistischen Prozess aus Scheiße Gold zu machen. Insofern sollte man „Just Like A Flower When Winter Begins“<strong> </strong>nicht als Album im herkömmlichen Sinne verstehen, vielmehr lässt es sich &#8211; wie die Künstler selbst schreiben &#8211; als „Hörstück“ verstehen.</p>
<p>Es gibt einige Instrumentalstücke: Bei „Gummidorf (simply happiness)“ handelt es sich um eine dichte Collage, die an die Stücke auf Nurse With Wounds Zusammenstellung „A Sucked Orange“ erinnert. „Gummidorf“ ist dagegen eher eine atmosphärische Klangfläche, bei der das Collagenhafte, das eine Reihe der anderen Tracks bestimmt, zurückgenommen wird, „Spaßbremse“ ein atmosphärisch dichtes Stück mit geisterhaft anmutenden Stimmfragmenten- wobei der Spaß noch größer ist, wenn man in den Linernotes etwas über das verwendete Klangmaterial erfährt.</p>
<p>Bei den textbasierten Stücken entsteht aus Schlagerdefinitionen ein babylonisches Stimmengewirr („Definition (Degustation)“,), eine Aufzählung von Schlagergrößen wird mit verfremdeten Stimmen und Soundfetzen ad absurdum geführt („Alle (Everyone)“) – in den Linernotes kann man dann auch lesen, dass es sich bei solch einer Aufzählung um ein „enzyklopädisches“, schllicht „unmögliches“ Unterfangen handele. Auf „Old Hearts Rejuvenated“ kann man kurz jemanden sagen hören, dass früher „die Welt noch in Ordnung war“. Dieses Stück ist laut Meixner als Hörspiel konzipiert – etwas, das man kurz vorm Einschlafen hört – immer vor dem Hintergrund der Be-Drohung: gleicht könnte ein Stück von dem „Mama“ singenden Jungen kommen. Und der Erfolg Heintjes macht sehr deutlich, wie wenig in Ordnung die Welt damals war.</p>
<p>„Just Like A Flower When Winter Begin“ funktioniert durchaus als hervorragendes Album origineller Geräuschmusik, bei dem es nicht unbedingt nötig ist, etwas über die Entstehung der Stücke oder das verwendete Klangmaterial zu wissen – ein großartiger Track wie „The Man with the Sunglasses“ beweist das &#8211; , allerdings fügen die sehr intelligenten Reflexionen der beiden Künstler dem ganzen eine weitere Ebene hinzu – etwas, das MP3s kaum leisten können. Dass es sich natürlich nicht um ein Album handelt, bei dem man wie bei einer Schlagerparade (oder einem „evangelical &#8216;happy clappy&#8217; service“ &#8211; O-Ton Meixner) zombiehaft klatschen und stampfen kann, versteht sich von selbst.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.monotyperecords.com/en/index.html">Monotype Records</a></p>
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		<title>SRMEIXNER &amp; BAND OF PAIN – Split (7&#8243;)</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Band of Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
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		<description><![CDATA[Black Rose Recordings ist das Hauslabel der Pestmaskenträger von CONTRASTATE, ein renommiertes Ambient-Industrial-Trio aus dem Vereinigten Königreich, das zugleich zu dessen schärfsten Kritikern zählt. Dieser Tage erreicht mich im schicken Pergamentcover eine schon länger veröffentlichte Single aus dem kleinen Musikverlag, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/srmeixner-band-of-pain-%e2%80%93-split-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Black Rose Recordings ist das Hauslabel der Pestmaskenträger von CONTRASTATE, ein renommiertes Ambient-Industrial-Trio aus dem Vereinigten Königreich, das zugleich zu dessen schärfsten Kritikern zählt. Dieser Tage erreicht mich im schicken Pergamentcover eine schon länger veröffentlichte Single aus dem kleinen Musikverlag, die mit den qualitativen Standards von Drone Records auf Augenhöhe ist.<span id="more-127"></span></p>
<p>Auf der ersten Seite der weißen Vinylscheibe zeigt Stephen R. Meixner, ehemals Mastermind der besagten Band, dass atmosphärische Musik weitgehend elektronischen Ursprungs heute keineswegs abgegriffen klingen muss. Auf circa fünf Minuten zieht das Stück mit dem wohl auf die Machart referierenden Titel “Texture – Montage – Sequence“ den Rezipienten in eine beeindruckende nächtliche Parallelwelt, für deren atmosphärische Ausgestaltung andere mitunter den Zeitrahmen eines Albums benötigen würden. Die Zutaten sind einfach und überschaubar: ein bedrohliches Keyboarddröhnen, Meeresrauschen und ein Froschkonzert, das mich trotz der dunklen Stimmung schmunzeln lässt und so gekonnt verhindert, dass die Wirkung der anderen (im Grunde romantischen) Aspekte ins Klischeehafte abrutschen. Ein weiterer Bruch dankt sich der Bearbeitung, denn die einzelnen Klänge sind in ihrer Gestalt und ihrem Ursprung nie allzu transparent: Für einen Augenblick könnte man das amphibische Quaken für den verfremdeten Klang von Glocken halten und die Brandung für das Tütengeraschel des Nachbarn.</p>
<p>Mit einer flächigen Komposition namens “Tripping in Q“ reist Dirter-Chef Steve Pittis alias BAND OF PAIN den Hörer auf der zweiten Seite aus der aquatischen Sphäre heraus und entführt ihn in die trockene, erdige Welt eines frühmorgendlichen Waldes. Jagdhörner erklingen am Horizont, eher leise, aber vielleicht ist es auch nur das Echo einer Blaskonzertaufnahme aus einem fernen Lautsprecher, das mich daran gemahnt, dass das viel beschworene “Hier und Jetzt“ doch nicht allzu fern ist. Dementsprechend klingt das Stück auch wesentlich metallischer als Meixners Beitrag, zu dem es einen angemessenen, aber nicht zu radikalen Kontrast darstellt.</p>
<p>Die Single ist limitiert auf 250 Exemplare. (U.S.)</p>
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