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	<title>African Paper &#187; Dag Stiberg</title>
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		<title>MARANATA: Dry Lungs</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2022 03:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dag Stiberg]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Wesseltoft]]></category>
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		<description><![CDATA[Maranata ist ein aus Dag Stiberg und Jon Wesseltoft bestehendes Duo aus Oslo, das seit Jahren Noise mit Saxophonkakophonien kombiniert. Damit finden sich  durchaus musikalisch-ästhetische Überschneidungen mit den ebenfalls schon auf New Forces veröffentlichten Wasteland Jazz Unit. „Tectonic Service“ beginnt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/05/07/maranata-dry-lungs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/a3889560492_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-29705" title="a3889560492_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/a3889560492_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Maranata ist ein aus Dag Stiberg und Jon Wesseltoft bestehendes Duo aus Oslo, das seit Jahren Noise mit Saxophonkakophonien kombiniert. Damit finden sich  durchaus musikalisch-ästhetische Überschneidungen mit den ebenfalls schon auf New Forces veröffentlichten Wasteland Jazz Unit.</p>
<p><span id="more-29703"></span>„Tectonic Service“ beginnt mit analogem Gebrutzel, Hochtönen, dann setzt eine zerhäckselte Stimme ein, die wie William Bennett zu hysterischsten „Wriggle Like A Fucking Eel“-Zeiten klingt: Stammeln, Summen, aber innerhalb der knapp 15 Minuten auch Momente der Stasis (wenn ein fast schon transzendentes Summen, das wie ein Schwarm Hornissen tönt, einsetzt), dann wieder Vibration, Unruhe und erneut irr-fragmentierte-demente Stimmen. Dunkles analoges Rauschen leitet „Loose Fit“ ein. Das dann einsetzende Saxophon klingt so, als sollte hier der Gesang, der auf dem ersten und einzigen Album von Silencer zu hören ist, imitiert werden. Wenn dann noch ein Basssaxophon und die dissonante Elektronik dazukommen, dann hat man tatsächlich den von Labelseite <a href="https://newforces.bandcamp.com/album/dry-lungs">attestierten</a> „perfect sonic whirlwind that will leave smoking tape decks in its wake.“</p>
<p>Wenn man bedenkt, dass der Titel des Tapes eventuell auf eine von Paul Lemos kuratierte Veröffentlichungsreihe verweist, von der zwischen 1985 und 1992 insgesamt fünf Teile herauskamen, und die ursprünglich den Untertitel „A Compilation of Industrial Music From Around The World“ trug, dann könnte man auch sagen, dass &#8220;Dry Lungs&#8221; in etwa so klingt,  als hätten Controlled Bleeding sich dazu entschlossen, in ihrer Breast Fed Yak-Inkarnation zusammen mit Borbetomagus ihr „Knees and Bones“-Album neu einzuspielen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://newforces.bandcamp.com/">New Forces</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3968406178/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KITCHIE KITCHIE KI ME O: Are You Land or Water</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 07:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Kloster-Jensen]]></category>
		<category><![CDATA[Anders Møller]]></category>
		<category><![CDATA[Dag Stiberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Kitchie Kitchie Ki Me O]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit ihren düsteren Kopfhängersongs und einem Schuss Americana konnten die Norweger Madrugada um die Jahrtausendwende herum ein recht unterschiedliches Publikum begeistern, wozu neben der Tiefe ihrer Songs sicher auch die Tatsache mit beitrug, dass sich Nick Cave gerade immer mehr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/09/17/kitchie-kitchie-ki-me-o-are-you-land-or-water/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/kkkmoareyoulandorwater.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12705" title="kkkmoareyoulandorwater" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/kkkmoareyoulandorwater-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit ihren düsteren Kopfhängersongs und einem Schuss Americana konnten die Norweger Madrugada um die Jahrtausendwende herum ein recht unterschiedliches Publikum begeistern, wozu neben der Tiefe ihrer Songs sicher auch die Tatsache mit beitrug, dass sich Nick Cave gerade immer mehr vom Geschmack seiner Fans entfernte, während Mark Lanegan noch brav bei den Queens of the Stone Age Studentenrock fabrizierte. Nach drei Alben löste sich die Band allerdings auf, und das<span id="more-12704"></span> Nachfolgeprojekt My Midnight Creeps wurde nach dem frühen Tod von Sänger Robert Burås ebenfalls nach nur zwei Alben aufgelöst.</p>
<p>Dass der zweite Mann dieser Band, Alexander Kloster-Jensen, vor einigen Jahren die Gruppe Kitchie Kitchie Ki Me O formierte, wurde in unseren Breiten trotz eines großen Labels nur marginal registriert. Würde man an der Stelle einen Punkt setzen, wäre das Ganze eine eher traurige Geschichte, doch bekanntlich soll man den Tag nicht vor dem Abend verfluchen. Dieser sprichwörtliche Abend ereignete sich etwas früher in diesem Jahr, denn da blickte nach genau fünf Jahren der zweite Longplayer der Band das Licht der Welt, und „Are You Land or Water“ klingt wie der Inbegriff eines vitalen Neuanfangs.</p>
<p>Wie Kloster-Jensen, kurz Alex K, verschiedentlich mitteilte, wurde er zu dem Album bei einer Deutschlandreise inspiriert, während der der von Höhlen begeisterte Wanderer den in Thüringen gelegenen Kyffhäuser besuchte und sich ausgiebig mit dem Mythos des Kaisers Friedrich Barbarossa befasst. Zwei der meist instrumental gehaltenen Stücke auf dem Album referieren dem Titel nach auf diesen Stoff, der genauere Zusammenhang erschließt sich vielleicht, wenn man die Sage vom schlafenden Kaiser kennt, der eines Tages &#8211; sollte die Welt nicht vorher untergehen &#8211; aus seinem von Wasser durchfluteten Höhlenreich auferstehen und das Heilige Römische Reich als ein Reich des Friedens neu errichten wird.</p>
<p>Was neben der Enrgiegeladenheit an „Are You Land or Water“ am meisten fasziniert, ist die unbekümmerte stilistische Mixtur, bei der der stimmungsmäßige rote Faden nie aus den Augen gerät und die Musik bei allem Abwechslungsreichtum nie in die Nähe eines konzeptlosen Mash-up gerät. Fast alle der Songs sind äußerst tanzbar: Ruft das eröffnende „Barbarossa (Fire Birth)“ mit der grobkörnigen Dröhnfläche und den stylischen 4 to the Floor-Beat vergangene Liebäugeleien mit Garage Rock in Erinnerung, so groovt das basslastige „Saleph (The Voyage)“ in einer Art und Weise, dass man sich zugleich in die Swinging Sixties und in ein blueslastiges Kraut-Szenario versetzt fühlt, bei dem zu allem Überfluss auch noch die Thievery Corporation um die Ecke lugt. Sollten dies die Träume des schlafenden Kaisers sein, so wirken sie wie hoffnungsfrohe Omen. Zu Vielfalt und Experimentierfreude in kulturellen und geistigen Dingen neigte er ja ohnehin.</p>
<p>„Are You Land or Water“ bietet in diesem Sinne jede Menge Stoff für nerdiges Name- und Termdropping. Man kann das Dub-Feeling des mit viel Hall und Reverb aufwartenden „Going Firth by Day“ nicht verschweigen, dessen betont schlaftunkene Gesangsspur bereits mit Bon Iver verglichen wurde, woran ich mich aber nicht anschließen würde. Auch kann man den Schuss Exotica und den Afrogesang des herrlich rumpelden Titeltracks nicht verschweigen. Der Kritik eines Kollegen, die Platte hätte mit seine starken Tracks eher Qualitäten einer Compilation statt der Kohärenz eines Albums, stimme ich ebensowenig zu, viel zu sehr bilden die unterschiedlichen Rhythmen zusammen mit dem fast durchgehend in Bauch und Beine gehenden Groove ein in sich stimmiges Narrativ. Und selbst der genannte Stilmix, der Mods und Clubgänger gleichermaßen zufriedenstellen sollte, bleibt konstant und stiften Kohärenz.</p>
<p>Dass das letzte Stück „Europa“ den Zusatz „First Light“ trägt, ist bezeichnend &#8211; mit seinen fast kosmisch anmutenden Abient-Soundscapes könnte es eher einen zur Ruhe bettenden Abschluss bieten, aber in seiner hellen Klangfärbung, v.a. aber durch das abschließende Medley aus Cabaret und entschleunigtem Rock&#8217;n'Roll wirkt es wie das zwiespältige Gefühlschaos nach einer von turbulenten Träumen durchtränkten Nacht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://houseofmythology.com/">House of Mythology</a></strong></p>
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