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	<title>African Paper &#187; Dans Les Arbres</title>
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		<title>Dans Les Arbres veröffentlichen ihr grünes Album</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 02:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aspen Edities]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Nikolaustag erscheint das neue Album von Dans Les Arbres, betitelt &#8220;L&#8217;album vert&#8221;, bei Aspen Edities. Das Werk versteht sich laut Label als Sammlung asynchroner Schritte für eine imaginäre Tanzfläche – ein Ort, an dem die Ohren schauen und die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/02/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-grunes-album/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Nikolaustag erscheint das neue Album von Dans Les Arbres, betitelt &#8220;L&#8217;album vert&#8221;, bei Aspen Edities. Das Werk versteht sich laut Label als Sammlung asynchroner Schritte für eine imaginäre Tanzfläche – ein Ort, an dem die Ohren schauen und die Augen lauschen. Zerbrechendes Glas, ein Stolpern, metallisches Rasseln, Klänge wie hechelnder Atem, Triller, die an Vogelstimmen und Froschquaken erinnern, und immer wieder überraschende Momente der Spannung, die von &#8220;Tänzern“ musikalisch verarbeitet und überwunden werden, sind Stoff der drei französisch betitelten Stücke. Seit 2006 entwickeln Xavier Charles (Klarinette), Christian Wallumrød (präpariertes Klavier, Elektronik), Ivar Grydeland (Pedal-Steel-Gitarre) und Ingar Zach (Gran Cassa, Perkussion, Elektronik) ihren ganz eigenen Kosmos, der bisher in Alben wie dem selbstbetitelten Debüt (ECM 2008), &#8220;Canopée&#8221; (ECM 2012) und zuletzt &#8220;Mausoleum&#8221; (2020) dokumentiert wurde. Mit ihrer spontanen, kollektiven Kompositionsweise und dem Einsatz ungewohnter Techniken haben sie internationale Anerkennung erhalten und wurden unter anderem für den Nordic Music Prize nominiert.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-12-094345.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-43620" title="Screenshot 2024-11-12 094345" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-12-094345.png" alt="" width="829" height="825" /></a><span id="more-43619"></span></p>
<p>In &#8220;L&#8217;album vert&#8221; entfaltet das Quartett eine Welt voller zum Teil abgehackter, rumpeliger Rhythmen und einer überraschenden Vielfalt an Sounddetails, die von Stück zu Stück variieren. Das Album ist geprägt von einem unermüdlichen, fast mechanischen Takt, der, wie es bei Aspen heißt, eher den Puls einer seltsamen Fabrik oder einer exzentrischen Dampflokomotive imitiert als eine tanzbare Melodie. Die Geräuschkulisse wirkt wie ein Förderband aus stampfenden, klopfenden und pfeifenden Klängen, was perfekt an den hörspielartigen Charakter früherer Veröffentlichungen anknüpft. Dieser Klangteppich ist jedoch, wie es weiter heißt, kein dichtes Geflecht, sondern ein durchlässiges Netz – die Töne berühren sich nicht direkt, sondern kommunizieren subtil über den Raum dazwischen. Auf &#8220;L&#8217;album vert&#8221; bleiben Dans Les Arbres ihrem Stil treu, erweitern aber ihr Klangspektrum durch den verstärkten Einsatz elektronischer Instrumente und neuer Aufnahmetechniken. Das Album erscheint als LP und digital mit stimmungsvollem Cover-Artwork der Künstlerin Marina Rheingantz.</p>
<p><a href="https://aspenedities.bandcamp.com/"><strong>@ Aspen Edities</strong> </a></p>
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		<title>INGAR ZACH: Floating Layer Cake</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 05:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Caroline Bergvall]]></category>
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		<description><![CDATA[Ingar Zach ist in der Welt der Perkussionsinstrumente zuhause und in seinen Soloarbeiten, Bands und Kollaborationen immer bestrebt, die Möglichkeiten des Perkussiven in Richtungen zu erweitern, die mit ganz anderen Resonnanzen arbeiten, wie man sie von klassischen Drumming her kennt. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/14/ingar-zach-floating-layer-cake/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/SOFA571_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17232" title="SOFA571_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/SOFA571_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ingar Zach ist in der Welt der Perkussionsinstrumente zuhause und in seinen Soloarbeiten, Bands und Kollaborationen immer bestrebt, die Möglichkeiten des Perkussiven in Richtungen zu erweitern, die mit ganz anderen Resonnanzen arbeiten, wie man sie von klassischen Drumming her kennt. <span id="more-17231"></span></p>
<p>Das Album &#8220;Floating Layer Cake&#8221; enthält zwei seitenfüllende Stücke, das erste ist das Ergebnis einer Interpretation seines Materials durch ein vielstimmiges Ensemble. &#8220;The Lost Ones&#8221; war ursprünglich für Perkussion und Stimme gedacht, im Zuge einer Kollaboration ergab es sich dann, dass noch ein Gitarrist und ein Streichquartett hinzukamen. Gerade letzteres prägt das Klangbild des an vielen Stellen verwaschenen und tremolierenden Stücks, knüpft an den Stil alter Stummfilmsoundtracks an und bildet ein organisch anmutendes, immer bewegliches Fundament. Gelegentliches Bimmeln, Rasseln und andere Fragmente fügen sich ein und unterstreichen den dynamischen Charakter der Komposition.</p>
<p>&#8220;Let the Snare Speak&#8221; dagegen wurde anfangs für ein dreiköpfiges Ensemble konzipiert und liegt stattdessen als Soloarbeit vor: Anstrengende Sinusdrones leiten das Stück ein und und schwellen mit der Zeit zu einem geradezu angsteinflößenden Noisevibrato an, das dem Pochen und Bimmelm der Perkussion einen fast betäubenden Mantel umlegt.</p>
<p>Perkussion ist hier nicht mit Rhythmus gleichzusetzen und dockt &#8211; in beiden Tracks &#8211; oft in fließenden Übergängen an die übrigen Komponenten an. Gerade in dieser Hinsicht ist &#8220;Floating Layer Cake&#8221;, dessen Titel offenkundig an die nie ganz greifbare Schichtung von unterschiedlichem Klangmaterial erinnert und vielleicht auch erinnern will, ein anschauliches Beispiel und Lehrstück für die oft unbeachteten Möglichkeiten, die perkussiv ausgerichtete Musik in sich birgt. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.sofamusic.no/">SOFA</a></strong></p>
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		<title>Dans Les Arbres veröffentlichen ihr erstes rein digitales Album auf Bandcamp</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 11:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bandcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Dans Les Arbres]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur kurz nach ihrem auf SOFA herausgekommenen Album &#8220;Volatile&#8221; eröffnet das Quartett Dans Les Arbres eine eigene Bandcamp-Seite und startet die dortigen Aktivitäten erneut mit einem Longplayer. &#8220;Mausoleum&#8221; wurde live in der Grabhalle des Künstlers Emanuel Vigeland in Oslo aufgenommen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/11/17/dans-les-arbres-veroffentlichen-ihr-erstes-rein-digitales-album-auf-bandcamp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kurz nach ihrem auf SOFA herausgekommenen Album &#8220;Volatile&#8221; eröffnet das Quartett Dans Les Arbres eine eigene Bandcamp-Seite und startet die dortigen Aktivitäten erneut mit einem Longplayer. &#8220;Mausoleum&#8221; wurde live in der Grabhalle des Künstlers Emanuel Vigeland in Oslo aufgenommen. Neben den spezifischen Halleffekten des Ortes unterscheiden sich die fünf Tracks auch durch eine erweiterte Instrumentierung, die neben Klarinette, Gitarre und Percussion auch einige elektronische Klangerzeuger enthält. Pianist Christian Wallumrød vertauscht den Flügel diesmal ganz mit einem Synthie. In Zukunft soll die Bandcamp-Seite neben einzelnen Veröffentlichungen aus dem Backcatalogue v.a. ein Ort für teilweise kürzere Aufnahmen außer der Reihe sein.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/mausoleum.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-19463" title="mausoleum" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/mausoleum.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p><span id="more-19461"></span>“One of the major benefits from online platforms is that it allows us to release shorter pieces of music and experiments that are detached from the typical full-length formats. Also, it allows us to release music taken from our many experiments in various studios and performances with special guests. Our concert activity consists of improvisations carried out in an extremely wide range of rooms and concert halls. We may be performing in a dry club one night and in a concert hall, gallery or a reverberant mausoleum the next. Such conditions have an enormous impact on the development of our music. On our own Bandcamp profile, we aim at releasing more music from our everyday-life as a performing band. Follow us on Bandcamp and expect to hear our music in enormous acoustic variation, guest appearances, and wild experiments.” (Dans Les Arbres)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1804673138/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://danslesarbres.bandcamp.com/album/mausoleum">Mausoleum by Dans les arbres</a></iframe></p>
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		<title>DANS LES ARBRES: Volatile</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 04:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christian Wallumrod]]></category>
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		<category><![CDATA[Ivar Grydeland]]></category>
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		<category><![CDATA[Xavier Charles]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ihrem vierten Album hat das aus Xavier Charles (Klarinette), Christian Wallumrod (Piano), Ivar Grydeland (Gitarre) und Ingar Zach (Percussion) bestehende Quartett Dans Les Arbres ein Werk geschaffen, in das zwei Geschichten verwoben sind, die sich separat erzählen lassen, und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/11/15/dans-les-arbres-volatile/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/SOFA576_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19065" title="SOFA576_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/SOFA576_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf ihrem vierten Album hat das aus Xavier Charles (Klarinette), Christian Wallumrod (Piano), Ivar Grydeland (Gitarre) und Ingar Zach (Percussion) bestehende Quartett Dans Les Arbres ein Werk geschaffen, in das zwei Geschichten verwoben sind, die sich separat erzählen lassen, und die sich doch an jeder Stelle miteinander verbinden und sich gegenseitig hervorbringen.<span id="more-19064"></span></p>
<p>&#8220;Volatile&#8221; ist zunächst ein faszinierendes, subtil improvisiertes Werk, das den teils ungewöhnlich präparierten Instrumenten ebenso ungewöhnliche organische Klänge entlockt. Noch interessanter vielleicht ist die von zahlreichen Plötzlichkeiten und Unberechenbarkeiten bestimmte Art, die die Beiträge miteinander verknüpft sind. Raschelnde Becken und kurze Trommelwirbel vor der schwarzen Wand eines leeren Raumes erzeugen Spannung, die über längere Passagen, in denen sich die Musik langsam vorantastet, bestehen bleibt. Von Zeit zu Zeit kommen Rhythmus-Ansätze hinzu, aber nur für Momente, bis sich alles wieder neu generiert und andere trillernde, hölzerne, luftige und metallene Sound hervorbringt. Erst nach einer Weile ereignet sich Dramatischeres und lässt die Musik auf einen rauschenden Höhepunkt zusteuern, bis alles in leisem Tastenanschlag, der an Glockengeläut erinnert, ausklingt.</p>
<p>&#8220;Volatile&#8221; ist aber auch eine Art Hörspiel, das aus musikalischen Klängen Geräusche macht und so die Prinzipien der Musique Concrète umdreht. Das Rauschen der Becken und das quirlige Zwitschern der Klarinette führt einen in die Illusion eines dichten Waldes, in der eine leichte Brise, die kurz darauf zu einer rauschenden Böe wird, die Zweige gegeneinander weht, und gerade in den holzigen Sounds ereignet sich manch kleines Drama. Äste, vielleicht sogar ganze Stämme scheinen zu brechen und zu Boden zu fallen, fast meint man die Axt eines Waldarbeiters zu hören, während eine ganze Schar trillernder, krakelender und dumpf quakender Vögel in Panik geraten &#8211; nur der Specht hämmert stoisch gegen das solide Holz der Bäume, nach denen die Band sich benannt hat, und die wohl zu klischeehaft gewesen wären, wenn man sie auch auf das Cover gepackt hätte.</p>
<p>Dieses sehr lebendige Szenario verdankt sich zum einen der Naturbelassenheit der Sounds, bei denen natürlich perkussiv bearbeitete Holzteile der Instrumente eine wichtige Rolle spielen. Sie verdankt sich aber auch der flüchtigen, verhuschten &#8211; &#8220;volatilen&#8221; &#8211; Herangehensweise der vier Musiker, die alles nur skizzenhaft andeuten, um geschwind zum nächsten Ereignis weiter zu ziehen.</p>
<p><strong>Label: SOFA</strong></p>
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		<title>IVAR GRYDELAND: Stop Freeze Wait Eat</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 07:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ivar Grydeland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man hört, dass ein Album das Ergebnis einer PHD-Arbeit ist, klingt das erst einmal nach Kopfgeburt und wenig Hörgenuss, was natürlich Quatsch ist, wie einem meist schon unmittelbar bewusst wird, denn eine wichtige Projektarbeit kann ebenso gut ein Garant &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/02/ivar-grydeland-stop-freeze-wait-eat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/grydelandfreeze.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11417" title="grydelandfreeze" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/grydelandfreeze-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man hört, dass ein Album das Ergebnis einer PHD-Arbeit ist, klingt das erst einmal nach Kopfgeburt und wenig Hörgenuss, was natürlich Quatsch ist, wie einem meist schon unmittelbar bewusst wird, denn eine wichtige Projektarbeit kann ebenso gut ein Garant für Gründlichkeit, Konzentriertheit und leidenschatliche Anstrengung sein. Der Norweger Ivar Grydeland, in der Vergangenheit aktiv in diversen Improv- und Rockbands wie Huntsville, Finland und Dans Les Arbres, stellte in seiner Abschlussarbeit (und somit im Album „Stop Freeze Wait Eat“) die Frage nach<span id="more-11416"></span> den Möglichkeiten eines Solomusikers, auch im Livekontext den Sound eines Ensembles zu kreiren.</p>
<p>In Zeiten verfeinerter Looptechnik ist all dies natürlich kein Ding der Unmöglichkeit mehr, man denke nur an den britischen Violinisten Matt Howden alias Sieben, der sein Instrument auf unterschiedliche Weise streicht, zupft, perkussiv bearbeitet, dazu singt und per Loops peu a peu den Sound einer ganzen Band entstehen lässt. Grydelands Besonderheit liegt – neben der zu vermutenden theoretischen Untermauerung seines Konzeptes – in der Quantität seiner Komponenten und der originellen Art der Zusammensetzung. Grydeland spielt verschiedenste Gitarren und Banjo, E-Piano und diverse Synthies sowie zwei Arten von Perkussionsinstrumenten, und wenn es im Laufe des Albums so etwas ie ein Leitmotiv gibt, dann die wiederholten hypnotischen Rhythmuspassagen, die zwar angedeutet bleiben, aber zwischen den etwas frickeligeren Momenten merklich Struktur stiften. An ihren Rändern lassen sie Raum für sehr schöne Gitarrenpickings, die sie oft und gerne versebltständigen und eigene Erzählstränge entstehen lassen. Bisweilen könnten sie am Rand einer kakteengesäumten Straße irgendwo in Arizona oder New Mexico zur Welt gekommen sein, und in den meditativsten Augenblicken kam mir Michael Cashmores untrareduziertes Album „Sleep England“ in den Sinn. Markante Banjo-Passagen wecken den Hörer aus der tagträumerischen Illusion, und machen, wenn sie sich über zum Teil recht lärmiges Geknatter ausbreiten, erneut das Faible des Musikers für Americana bewusst.</p>
<p>Letztlich ist „Stop Freeze Wait Eat“ ein sehr feinsinniges, gefühlvolles Album geworden, das emotional zu berühren versteht, vorausgesetzt, man versteht ein gesundes Maß an Abstraktion und gelegentliche erratische Passagen nicht als störend, sondern als willkommene Herausforderung. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Hubro</strong></p>
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