<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Danvers State Recordings</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/danvers-state-recordings/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 02:34:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>15 DEGREES BELOW ZERO: Open Doors</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/10/01/15-degrees-below-zero-open-doors/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/10/01/15-degrees-below-zero-open-doors/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 05:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[15 Degrees Below Zero]]></category>
		<category><![CDATA[Conure]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Blomquist]]></category>
		<category><![CDATA[Danvers State Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Imperial Floral Assault Unit]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Addison Mersereau]]></category>
		<category><![CDATA[Oxidation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=30840</guid>
		<description><![CDATA[Eine offene Tür ist ein ausgesprochen vielgestaltiges Symbol, und das erstrecht, wenn es sich gleich um mehrere handelt. Sie zeigen unmissverständlich, dass der vor ihnen stehende weder ein- noch ausgesperrt ist und dass jede Wand, jede Grenze durch sie passierbar &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/01/15-degrees-below-zero-open-doors/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/opendoors.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30841" title="opendoors" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/opendoors-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine offene Tür ist ein ausgesprochen vielgestaltiges Symbol, und das erstrecht, wenn es sich gleich um mehrere handelt. Sie zeigen unmissverständlich, dass der vor ihnen stehende weder ein- noch ausgesperrt ist und dass jede Wand, jede Grenze durch sie passierbar ist. Dem Auge jedoch offenbart sich in einer offenen Tür nur ein rahmenhafter Ausschnitt, der meist mehr versteckt als offenbart. <span id="more-30840"></span>Und mit dem, was man durch die Tür zu sehen vermag, steht und fällt jede Hoffnung, die ihre Offenheit suggeriert. Das Ausschnitthafte, Unbestimmte, mitunter Mysteriöse offener Türen ist beinahe ein perfektes Motto für die musikalische Erkundungsreise, die das Drone- und Noise-Trio 15 Degrees Below Zero auf ihrem vor einigen Monaten erschienenen Album „Open Doors“ unternehmen.</p>
<p>15 Degrees Below Zero ist das Projekt der drei Kalifornier Mark Wilson (besser bekannt als Conure), Daniel Blomquist und Michael Addison Mersereau, die in den 90ern bereits unter dem Namen Imperial Floral Assault Unit zusammenarbeiteten, und machte vor allem in den Nullerjahren von sich reden. Nach Wilsons Umzug nach Berlin und der Konzentration der Musiker auf andere Projekte wurden die Aktivitäten irgendwann seltener, und so brauchte es beinahe ein Jahrzehnt, bis „Open Doors“ fertig gestellt wurde.</p>
<p>Wenn es einen roten Faden auf „Open Doors“ gibt, dann dass die in den einzelnen Stücken entworfenen, meist düsteren Settings nie klar definiert bleiben, sondern immer wieder ihre Gestalt durch subtile Überblendungen und Verästelungen modifizieren. „Horizon, Skyline“ &#8211; der Opener und gleich längste Track des Albums – startet mit verunsichernden Rumpel- und Kratzgeräuschen, eingehüllt in eine mysteriöse Wolke aus dichtem Rauschen. Doch von titelgebenden Horizont dringt bald ein tief erdendes Ambientdröhnen ins Zentrum des Geschehens, intensiviert sich und verdrängt alle Kantigkeit, um am Ende Platz für weitere, perkussive Details zu schaffen, und so entpuppt sich jeder Moment, in dem man verweilen möchte, als vergänglicher Übergang zu weiteren, unbestimmten Orten.</p>
<p>Die abgeklärte Desolatheit, die sich bereits hier erahnen lässt, scheint in den folgenden Tracks deutlicher hervor: Im „The 5:15“ betitelten Stück breiten sich rauschende Wellen wie schwerer Atem über monotones Saitenspiel aus und mutieren zu etwas, das an gequälte Stimmen erinnert – alles scheint sich hier auf eine Eskalation zuzubewegen, während das Gitarrenmotiv stoisch unverändert bleibt, bis perkussives Klopfen für etwas Erleichterung sorgt. In manchen Stücken scheint es in emotionaler, atmosphärischer Hinsicht am Ende doch so etwas wie ein kleines Fazit zu geben.</p>
<p>Noch weitaus unbestimmter und wechselhafter offenbart sich der Titeltrack, der sich zunächst als knarriger Ambietdowner in die Gehörgänge bohrt. Hat man sich erst einmal eingelebt in seiner resignativen Statik, so sorgen allerhand kleine feine Bewegungen für Erleichterung: Helle Sounds bimmeln wie abstrahierte Glöckchen durch den Raum, doch das wiederum ist nur die Ankündigung für einen durch donnernde Detonationen eingeleiteten Sturm, der viel ungehörtes aufwirbelt. Interessant ist dass all diese gegensätzlich wirkenden Bestandteile der Kompositionen sich nie gegenseitig in Frage stellen, sondern in all ihrer Ambiguität zu koexistieren verstehen &#8211; vielleicht ist dies am deutlichsten spürbar in &#8220;White Sands&#8221;, dessen treibende Dynamik aus dem Hintergrund wirkt und die anrührende Melodie im Vordergrund nie antastet. es ist eines der kraftvollsten Stücke des Albums.</p>
<p>So haben letztlich alle Stücke ihre eigene kleine innere Dramatik, ihre eigenen Brüche und Richtungswechsel, und natürlich auch ihre Schwerpunkte. Lässt der nach dem Roten Meer benannte Track eine wuchtige Ambientwelle eine fast meditative Unbewegtheit in dem mit Klappern erfüllten Raum entstehen, so offenbart sein am Ende des Albums verortetes Pendant &#8220;The Dead Sea &#8221; die größte Ambiguität zwischen Ruhe und Unruhe, zwischen getriebener Bewegung, schönen Synthie-Soundscapes und einem rabiaten Noise, der von etwas, das an Schreie erinnert, durchzuckt ist.</p>
<p>&#8220;Open Doors&#8221; ist ein ungemein reichhaltiges Album und jedes enthaltene Stück würde den Stoff für einen kongenialen Filmscore abgeben. Wenn die so untermalten Stoffe &#8211; mehrere Kollegen schrieben zurecht über postapokalyptische Dystopien &#8211; durch zahlreiche Ereignisse und zugleich durch eine nie zu eindeutige Stimmung auffallen würden, wären sie der Musik am ehesten angemessen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Oxidation</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1069761169/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/10/01/15-degrees-below-zero-open-doors/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NIHIL COMMUNICATION: Live</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 00:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andre Custodio]]></category>
		<category><![CDATA[Conure]]></category>
		<category><![CDATA[Danvers State Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Ed]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Gan Yuen]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[Nihil Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Sutekh Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Tribes of Neurot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=30836</guid>
		<description><![CDATA[Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30837" title="nihilcommunicationlive" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8220;We are Violent&#8221; (Edgetone Records 2006), das mit zahlreichen Gästen eine intensive Düsternis aus fast introvertiert wirkender Dröhnung und einem Rauschen erzeugte, das bei genauerem Hören eine versteckte lärmende Gewalt transportiert. Allerdings entpuppte sich das Projekt als eines, das nur in größeren Abständen von sich reden machte. <span id="more-30836"></span></p>
<p>Eine weitere Wegmarke in der Geschichte des Projektes war eine Show, die Nihil Communication 2011 im Lab in San Francisco aufführte. Bei dem gut 20-minütigen set holte sich Custodio die Verstärkung interessanter Kollegen, namentlich Dave Ed (Neurosis), Kevin Gan Yuen (Suthek Hexen) und Mark Wilson alias Conure, mit dem Custodio vor dessen Umzug nach Berlin noch die Band Rings of Smoke through the Trees betrieb. Das ungemein atmosphärische Set, dass die vier mittels Gitarre, Effekte und Kontaktmikros, Moog und diverser anderer Elektronik erzeugten, wurde erst vor kurzem auf dem vorliegenden Tape zugänglich gemacht.</p>
<p>Geheimnisvolles Rumpeln und Poltern aus unbekannten Tiefen eröffnet die Show, und mit etwas wohl Synthetischem, das einer rituell anmutenden Flöte ähnelt und zwischen lieblich und schräg über all dem orientalisiert, entsteht ein spannendes Intro. Nach einigen Minuten schiebt sich eine hellfarbige Dröhnung hinter die Ereignisse, wie um deren Sequenz einen soliden Rahmen zu geben. Doch auch hier geben sich weitere klappernde, knarrende, quietschende und kreisende Sounddetails die Ehre. Sanfte Twangs einer elektrischen Gitarre kommen hinzu, während es im Hintergrund weiter vibriert, und immer mehr entsteht der Eindruck einer Fahrt durch dunkel ausgeleuchtetes Gelände, dessen nur ahnbare Strukturen an einen episodischen Film erinnern.</p>
<p>Irgendwann wird diese Fahrt merklich holpriger, neben nun rau(er)en Gitarren rollt ein wahrer Schuttberg an knarrigen Sounds auf einen zu, und auch menschliche Stimmen (des Publikums?) machen sich murmelnd bemerkbar. Einige Quietschgeräusche erinnern auch immer häufiger an eine Sprache, aber freilich kann man solcherlei auch immer projizieren. Salven lärmender Entgrenzung tauchen mit der Zeit immer öfter auf, geben der Musik eine gezeitenartige Form und absorbieren zahlreiche andere klangliche Details aus der musikalischen Umgebung.</p>
<p>Nach dem abschließenden Plateau bleibt der Eindruck einer Musik, die sich gefühlt im Minutentakt immer wieder neu erfindet und dabei doch stets stringent bleibt und den Bann, den sie auf die Zuhörer ausübt, nie unterbricht. Wie man hört, war das Publikum begeistert. Von den Tapes sollen noch einige erhältlich sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Danvers State Recordings</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2002183697/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ANEMONE TUBE: The Transfiguration Of The Image</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 07:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anemone Tube]]></category>
		<category><![CDATA[Danvers State Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
		<category><![CDATA[Human Larvae]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=7439</guid>
		<description><![CDATA[Das Tape erlebt (insbesondere im (Post-) Industrial) als Tonträger eine gewisse Renaissance. Das liegt sicher an zweierlei. Zum einen ist es eigentlich das umständlichste Medium, dem gleichzeitig die „tactile pleasure of so-called obsolete media“ (David Keenan), die Vinyl innehat, fehlt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/Anemoen-Tiube-tape.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7440" title="NAC_JcardTemplate_4-Panel_BACK" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/Anemoen-Tiube-tape-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Tape erlebt (insbesondere im (Post-) Industrial) als Tonträger eine gewisse Renaissance. Das liegt sicher an zweierlei. Zum einen ist es eigentlich das umständlichste Medium, dem gleichzeitig die „tactile pleasure of so-called obsolete media“ (David Keenan), die Vinyl innehat, fehlt und somit auf gewisse Weise sicher die anachronistisch-trotzigste Positionierung gegen das Nullmedium MP3 in all seiner Seelenlosigkeit ist. Zum anderen ermöglichten es Tapes in der Frühzeit experimenteller Musik auch Loops und Protosamples zu kreieren.<span id="more-7439"></span></p>
<p>„The Transfiguration of the Image“ ist durch Artwork und Zitat(e) konzeptionell ausgerichtet, obwohl es sich um eine Zusammenstellung teils schon veröffentlichter Tracks handelt. Das Zitat aus einem Werk über die Ästhetisierung des Todes in der Kunst im 19. Jahrhundert illustriert das Gemälde Delaroches, das das Cover ziert und auf dem der Maler seine Gattin auf dem Sterbebett zeichnete.</p>
<p>Der erste Track wurde ursprünglich vor über zehn Jahren auf der „Deafness Is Not A Gift“-Zusammenstellung veröffentlicht. „Abstract Death“ zeigt Anemone Tube – dem Titel und den anderen damaligen Beteilgten angemessen &#8211; von der harschen Seite: Es brummt und zischt, gleichzeitig wird aber jede Statik vermieden, zu viel passiert innerhalb der Dissonanzen. Das ist meilenweit entfernt von so etwas wie dem die Variationslosigkeit im Namen tragenden Wall Noise. Das neueste Stück ist „Under The Mask Of Beauty“, das es zwar auf nur eineinhalb Minuten bringt, musikalisch an den Opener anknüpft und ebenfalls voller Dynamik ist. „Screen Test Intersection“, von der 1999 erschienenen „Anonomous Silencer 3“-Compilation, beginnt – passend zum Thema des Tapes – mit einem Sample, auf dem einer der berühmtesten (poetologischen) Sätze Poes zitiert wird: „The death of a beautiful woman is unquestionably the most poetical topic in the world.“ Poes Einschätzung, Melancholie und Schönheit vereinten sich eben im Tod einer schönen Frau, ist sicher seiner Biographie geschuldet. Verglichen mit den ersten beiden Stücken fällt das Stück etwas zurückhaltender, wenn auch nur bedingt weniger krachig aus: Hier scheinen die Noiseschleifen zu pulsieren und fast schon für eine Art von Rhtyhmus zu sorgen. „State Of Preservation“ setzt die (Aus)Richtung des Vorgängers fort und war auf dem „Allegories For The Future“-Tape erstmals zu hören, das passenderweise auf einem Label mit dem Namen „Loud!“ herausgekommen ist. Im direkten Vergleich mit den zuletzt hier besprochenen Arbeiten von Anemone Tube ist „The Transfiguration Of The Image“ ruppiger, aber dennoch klanglich (aus)differenziert. Dass das Tape zudem musikalisch wie aus einem Guss wirkt, obwohl teilweise 13 Jahre zwischen einzelnen Stücken liegen, spricht auch nicht gerade gegen den Erwerb dieses vielleicht nur scheinbar obsoleten Mediums.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label:<a href="http://danversstaterecordings.blogspot.de/"> Danvers State Recordings</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
