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	<title>African Paper &#187; DBPIT &amp; xXeNa</title>
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		<title>DBPIT / XXENA / DANIELE PINTI: Lympha Obscura</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2015 05:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vorstellung darüber, was eine Wissenschaft ist, unterliegt ständigen Veränderungen, und was heute als Irrlehre, Satire oder auch Kunst gelten würde, mag in einer anderen Epoche dem gängigen wissenschaftlichen Diskurs entsprochen haben – und umgekehrt. Das vermutlich im Norditalien des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/24/dbpit-xeena-daniele-pinti-lympha-obscura/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/lymphaobscuraghosts.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11108" title="lymphaobscuraghosts" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/lymphaobscuraghosts-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Vorstellung darüber, was eine Wissenschaft ist, unterliegt ständigen Veränderungen, und was heute als Irrlehre, Satire oder auch Kunst gelten würde, mag in einer anderen Epoche dem gängigen wissenschaftlichen Diskurs entsprochen haben – und umgekehrt. Das vermutlich im Norditalien des 13. Jahrhunderts entstandene Voynich-Manuskript, dessen Faszinosum jüngst in einem audiovisuellen Werk namens „Lympha Obscura“ eingefangen wurde, ist derart an der Grenze dessen angesiedelt, was heute als Outsider Art gelten würde, dass man nach wie vor nicht klären kann, mit was für einem Text man es zu tun hat.<span id="more-9868"></span></p>
<p>Ich möchte mein Halbwissen hier nicht per Suchmaschine aufhübschen, will aber alle, die bisher nur Bahnhof verstehen, kurz ins Bild setzen: Bei dem nach einem ehemaligen Besitzer benannten Voynich-Manuskript handelt es sich um eine illuminierte (also illustrierte) Handschrift, in der anscheinend eine ganze Reihe an Wissensgebieten in einer bisher nicht entschlüsselten Schrift und wohl auch Sprache abgehandelt werden. Nur den alchemistisch anmutenden Zeichnungen ist zu entnehmen, dass es sich u.a. um anatomische, botanische, astronomische und pharmazeutische Abhandlungen handeln muss. Über die Jahrhunderte ist der Text durch einige gelehrte und auch mächtige Hände gegangen, war lange verschollen und ist heute im Besitz einer Universität. Wie zu erwarten ranken sich etliche Mythen um seine Entstehung und seinen Inhalt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/lympha11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11119" title="lympha1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/lympha11.jpg" alt="" width="357" height="534" /></a></p>
<p>Am „Lympha Obscura“-Projekt sind einige beteiligt, die unseren Lesern bekannt sein sollten – einer so sehr, dass er sich gleich „Der Bekannte“ nennt, nämlich der Römer Flavio Rivabella alias Der bekannte Postindustrielle Trompeter, der zusammen mit seiner Gattin Arianna (XxeNa) den Nukleus des Projektes bildet. Das beiliegende Buch enthält Fotos des ebenfalls in Rom ansässigen Künstlers Daniele Pinti. Der Bezug zum Stoff findet sich genau da, wo Musik und Fotos ihre Einheit demonstrieren, denn in beidem steht das Transformieren, die Metamorphose im Zentrum des Geschehens. In Pintis Bildern steht der weibliche Körper und florale Elemente im Fokus, beide Elemente bilden eine Einheit, die Fotos wirken wie Momentaufnahmen einer Metamorphose, bei der kaum sichtbar ist, wer sich in was verwandelt. Auch das Setting ist von der Dynamik des Wandels geprägt, zeigt Züge eines ästhetisierten Verfalls und wirkt vital in seinen provisorischen Arrangements.</p>
<p>In der Musik erfolgt das Transformierende im Zeitlichen. Wie bei Arianna und Flavio nicht anders zu erwarten, handelt es sich um industrielle Klangkollagen, wie sie im Werk der beiden über die Jahre immer geschliffener ausfielen. Auch hier geraten sie zu einem Beispiel an virtuos gestalteter Soundart. Verzerrtes, Rhythmisches, Dichtes, Abgehaktes, Schleifendes, gelegentlich Flavios Markenzeichen, seine sich mal smooth, mal kakophonisch zu Wort meldende Trompete und nicht zuletzt die Stimmen diverser Beteiligter – all dies nimmt stets seinen Anfang in kleinen, nebensächlich wirkenden Motiven und drängt sich an unerwarteten Stellen in den Vordergrund, um ganz sicher nicht lange dort zu verweilen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/Lympha21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11120" title="Lympha2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/Lympha21.jpg" alt="" width="361" height="534" /></a></p>
<p>Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, dass sich aus dieser surrealen Mixtur etwas zusammenbraut, das unheilvoll sein könnte, in jedem Fall aber seinen schaurigen Reiz hat. Ob die Energie der Musik sich den organischen (oder dem Organischen nur nachempfundenen?) Komponenten dankt, die sich zwischen Lärm, Beat und Vogelgezeter abzeichnen, oder doch eher der Dynamik? Man weiß es nicht, und vielleicht sollte man bei einem solchen Konzept auch eher mit einer Frage als mit einer Antwort schließen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://nakedlunchrecords.bandcamp.com/album/lympha-obscura-ghosts-from-the-voynich-manuscript">Naked Lunch Records</a><br />
</strong></p>
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		<title>XXENA AND DBPIT: White Stories Of Black Whales</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2015 14:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arianna Degni]]></category>
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		<category><![CDATA[Der bekannte postindustrielle Trompeter]]></category>
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		<category><![CDATA[XXena and DBPIT]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele selbst gelungene multimediale Arbeiten mit Bild und Sound wirken schon deshalb zusammengepappt, weil einfach vieles immer irgendwie passt, und in den Fällen, in denen ein spontaner Jam-Charakter vorliegt, kann auch noch mal so einiges schief gehen, wenn die Beteiligten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/02/xxena-and-dbpit-white-stories-of-black-whales/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/WHALES_cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10928" title="WHALES_cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/WHALES_cover.jpg" alt="" width="150" height="211" /></a>Viele selbst gelungene multimediale Arbeiten mit Bild und Sound wirken schon deshalb zusammengepappt, weil einfach vieles immer irgendwie passt, und in den Fällen, in denen ein spontaner Jam-Charakter vorliegt, kann auch noch mal so einiges schief gehen, wenn die Beteiligten lediglich ihrem Egotrip folgen. Arianna Degni und Flavio Rivabella alias Xxena und DBPIT sind derart auf einander eingestimmt, dass sie sich immer den entsprechenden Raum geben, der für einen echten Dialog nötig ist. So gesehen ist es beinahe konsequent, dass die beiden in ihrer neuesten Arbeit den Rezipienten ebenso frei mit einbeziehen und auch im Zusammenspiel Mut zur Fragmentierung zeigen.<span id="more-10927"></span></p>
<p>Bei ihren gemeinsamen Performances reagieren die beiden spontan aufeinander, er entwirft mit seinem elektronichen Equipment noisige und ambiente Soundracks &#8211; immer mal wieder mit seiner Trompete als Sahnehäubchen des Ganzen. Sie wiederum zeichnet seriell und in steter Variation Fische, Quallen und andere Kreaturen des Meeres, und stets ist der Lauf der Musik und des action painting sehr stimmig aufeinander bezogen. Dabei ergibt es sich oft erst spontan, wer von beiden quasi &#8220;führt&#8221;. Auf „White Stories Of Black Whales“ bekommen wir sozusagen ein fertiges Werk präsentiert, dass aus vier auf Tonpapier angefertigten Originalzeichnungen diesmal anderer maritimer Kreaturen, nämlich Walen, und einem Soundtrack auf CDr besteht. Die Inspiration dazu haben die beiden sich bei einer Islandreise geholt, bei der sie die Tiere aus nächster Nähe betrachten konnten. Doch ganz fertig ist das kleine Werk keineswegs, denn Teile der Illustationen sind unbearbeitet gelassen und laden die Betrachter im Kinderbuchstil dazu ein, diese nach eigenen Vorstellungen zu vollenden. Die Illustrationen sind in XxeNas bekannt plastischem Stil gefertigt, der immer etwas an die Tierdarstellungen kanadischer Ureinwohner erinnert, man wittert in der Darstellung sich umarmender oder tanzender Meeresriesen einen feinsinnigen Humor, und erkennt darin v.a. auch die sichere Hand einer mit Layout erfahrenen Gestalterin.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/whalesprint.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10986" title="whalesprint" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/whalesprint-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Musikalisch führt Flavio, „Der bekannte postindustielle Trompeter“, uns einmal mehr in eine symbolische Welt jenseits des festen Grundes, der stets astronomisch oder eben maritim konnotiert ist, und bei den meist flächigen Sounds, die zu hypnotisch, streckenweise aber auch zu sperrig sind, um als reiner Ambient zu gelten, mag man partiell an Lawrence English denken. Sehr gleitend anfangs, kann „Her Majesty“ im grobkörnigen Grund und den soundtrackartigen Trompeten bereits das Erhabene einfangen. Diverse Klänge tauchen auf und verschwimmen kurz miteinander, um nach einiger Zeit wieder Raum zu geben für weitere Details, in denen sich Friedvolles und Bedrohliches, warm klingendes und Metallenes, Harmonie und Spannung, Flächensounds und pulsierende Rhythmen die Hand reichen. Vielleicht am Beeidruckendsten sind die hypnotisch auf- und abebbenden Synthiewellen, die das aus nächster Nähe aufgenommene Rumoren der Wale begleiten.</p>
<p>Zu erwerben sind die handgemachten Exemplare des kleinen Juwels über <a href="https://dbpitxxena.bandcamp.com/album/white-stories-of-black-whales">Bandcamp</a>, <a href="http://www.discogs.com/Xxena-DBPIT-White-Stories-Of-Black-Whales/release/7470253">Discogs</a> oder gattoalieno@gmail.com. Gerüchten zufolge solles demnächst noch ein weiteres Lebenszeichen des Duos geben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Dischi Gatto Alieno</strong></p>
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		<title>DBPIT &amp; XXENA: IHSV</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Oct 2013 00:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Religion ist in, Religionskritik ebenso. Für einen streng gläubigen Menschen muss die Frage nach Nutzen und Nachteil eines religiösen Weltbildes sinnlos erscheinen, so manche Zweifler dagegen stehen vor einem Fass ohne Boden, in dem sie nicht nur nach Antworten auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/10/12/dbpit-xxena-ihsv/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/ihsv.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7661" title="ihsv" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/ihsv-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Religion ist in, Religionskritik ebenso. Für einen streng gläubigen Menschen muss die Frage nach Nutzen und Nachteil eines religiösen Weltbildes sinnlos erscheinen, so manche Zweifler dagegen stehen vor einem Fass ohne Boden, in dem sie nicht nur nach Antworten auf metaphysische Fragen suchen. Religionen werfen bekanntlich eine ganze Reihe an weltlichen Fragen auf, schließlich ist der Glaube in religiösen Gesellschaften eine Basis für soziale, kulturelle und ethische Normen. Theoretisch kann ein areligiöser Mensch der Ansicht sein, religiöse Ordnung tue einer Gesellschaft gut, und manch ein Atheist liebt gotische Architektur oder eine Musik, die ohne Religion nie existiert hätte. Flavio Rivabella (DBPIT) und Arianna Degni (XXENA), Lesern unserer<span id="more-7660"></span> Publikation hinlänglich bekannt, setzen sich auf ihrem aktuellen Tape-Album mit dem Zusammenhang von Glauben und Krieg auseinander. Dabei nehmen sie, wie aus einem Voltaire-Zitat in den Liner Notes hervorgeht v.a. das Christentum unter die Lupe: &#8220;Our religion is without a doubt the most rediculous, the most absurd, and the most blood-thirsty ever to infect the world&#8221;.</p>
<p>Bei einem Duo, in dessen Projektname das Wort „Industrial“ versteckt ist, erfolgt eine solche Auseinandersetzung natürlich nicht diskursiv – obwohl durchaus Lyrics vorhanden sind – sondern primär konfrontativ, Tracktitel und Atmosphäre wollen diejenigen wachrütteln, für die „düsterer Lärm“ noch etwas mehr als bloßes Konsum- und Sammelobjekt ist. „IHSV“ (ausgeschrieben „In Hoc Signo Vinces“, auf deutsch „In diesem Zeichen wirst du siegen“) funktioniert primär lautmalerisch, insofern die Musik fast durchgehend dunkel und martialisch klingt und sakrale Elemente integriert.</p>
<p>Im Opener verschmilzen die metallischen Klänge schweren Geräts mit rituell-repetitiven Sounds, die entfernt an Kirchenglocken erinnern, moderner Materialismus verschwimmt mit sakraler Erhabenheit zu einer unheilvollen Einheit. Monotone Rhythmen – das Echo einer geisterhaften Prozessionen – und Chorsamples, die ganz ähnlich auch in einem Con-Dom-Stück vorkommen könnten, funktionieren nach dem gleichen Muster, vor allem aber zeigen sie, dass der kritisierte Gegenstand durchaus seine beeindruckenden Seiten hat, denen sich auch mancher Gegner nicht entziehen kann. Aber „IHSV“ ist keineswegs eindimensional und lotet unterschiedliche Stimmungslagen aus. Neben xXeNas berührendem Stimmvortrag im zweiten Track halten die Stücke der zweiten Seite die stärksten Momente parat. Auf den Dialog über die Rolle der Geschlechter in „The Word of our God&#8230;“ folgt eine fast schon sarkastische Totenklage, bei der Flavios Markenzeichen, die Trompete, seinen Auftritt hat. Das finale Titelstück, eines der wenigen Stücke mit Gesang Flavios, lässt der stets angedeuteten Gewalt endgültig freien Lauf. Hört man Stiefel über eine gefrorene Schneedecke marschieren, bevor alles in einer MG-Salve endet, ist es fast schon etwas zu viel des Guten.</p>
<p>Ein Konzeptalbum zum Thema Religion und Krieg impliziert schon in der Themenwahl eine gewisse Wertung, da viele Glaubenssysteme sich als Religionen des Friedens betrachten. Dennoch kommuniziert „IHSV“ weitgehend über Andeutungen und lässt vieles offen, so dass eigenen Assoziationen keine allzu engen Grenzen gesetzt sind. Tatsächlich ist die Frage, wie stark religiös verschiedene Kriege motiviert sind, wie sehr religiöses Sendungsbewusstsein gegenüber beispielsweise wirtschaftlichen Beweggründen ins Gewicht fällt, selten pauschal zu beantworten. Freilich gab und gibt es stets Gläubige und Skeptiker, die das eindeutiger sehen wollen.</p>
<p>Für religiös motivierte Kriege sind die Kreuzzüge sprichwörtlich geworden, und der vieldiskutierte Begriff des Djihad wird neben anderen Bedeutungen eben auch ganz buchstäblich für Krieg verwendet. In vielen Kriegsfällen spielt die Religion aber eine Rolle unter anderen. Bei den kolonialen Eroberungen in der Neuen Welt lieferte die Religion den Legitimationsgrund, die eigentlichen Gründe waren jedoch ökonomischer und demographischer Natur. Bei den Eroberungen der muslimischen Umayyaden stiftete die Religion primär Zusammenhalt, die zentralen Gründe lagen aber im Aus- und Aufbau eines lukrativen Handelsnetzes. Die andere Variante, bei der Kriege weniger religiös anmuten, als sie sind, gibt in der neueren Geschichte stets Anlass zur Diskussion. Wurden die verheerendsten Kriege der Geschichte nicht gerade von weltlichen Herrschaftssystemen geführt? Sicher, aber die Frage ist tückisch, sobald man die Spuren religiöser Weltanschauung einbezieht, die in säkularisierter und zugleich ideologisierter Form weiterleben, ganz abgesehen davon, dass der Kapitalismus und seine (linken wie rechten) Nebenwirkungen ohnehin Züge quasi-religiöser Heilslehren aufweisen. In den Weltordnungskriegen der letzten Jahrzehnte saß auch immer der frömmelnde Puritaner mit am Steuer, um mit Büchse und Bibel zu missionieren. Gerade solch indirekte Zusammenhänge lassen das Thema, das auf den ersten Blick wie ein alter Hut wirken mag, immer noch interessant erscheinen.</p>
<p>An der Stelle schließt sich dann auch der Kreis zum Voltaire-Zitat. Doch nun genug zum Fass ohne Boden. Ariannas und Flavios Auseinadersetzung speißt sich in erster Linie aus Wut und der Lust am Einreißen vorgeblich schöner Fassaden. So etwas macht nach wie vor Spaß, alles andere ist Sache des interessierten Hörers. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://industrial-culture.com/">Industrial Culture</a></strong></p>
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		<title>V.A.: Reuse, Recycle, Remix (C-60 Tape, lim. 16)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 04:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin eigentlich kein Freund von so ganz strengen Limitierungen, aber der Legende nach soll es sich bei dieser Tape-Compilation mit einer Stückzahl von abenteurlichen sechzehn Exemplaren ohnehin etwas anders verhalten haben als üblich: Eine der beteiligten Personen, Gerüchten zufolge &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/09/01/v-a-reuse-recycle-remix-c-60-tape-lim-16/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/remixreuserecycle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5128" title="remixreuserecycle" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/remixreuserecycle.jpg" alt="" width="212" height="150" /></a>Ich bin eigentlich kein Freund von so ganz strengen Limitierungen, aber der Legende nach soll es sich bei dieser Tape-Compilation mit einer Stückzahl von abenteurlichen sechzehn Exemplaren ohnehin etwas anders verhalten haben als üblich: Eine der beteiligten Personen, Gerüchten zufolge Flavio Rivabella, ein italienischer Soundart-Trompeter und Betreiber des verantwortlichen DIY-Labels, muss wohl sechzehn alte, verstaubte Tapes aus seiner Jugend gefunden haben, irgendwo in den Tiefen eines seit Ewigkeiten<span id="more-5127"></span> nicht mehr geöffneten Schrankes im heimischen Keller. Wegwerfen wäre für den Mann, der den gängigen Gepflogenheiten doch eher kritisch gegenübersteht, nicht in Frage gekommen, ein Anflug von Nostalgie tat sicher sein übriges. Überspielen, natürlich &#8211; aber wofür braucht man gleich mal sechzehn Kassetten?</p>
<p>Ein Konzept, das die Idee der Wiederverwertung weiterspinnt, war die Antwort, und Kollegen, die sich an der Aktion beteiligen sollten, waren dann auch schnell gefunden: Neben Flavios eigenem Projekt DBPIT &amp; XxeNa, bestehend aus seiner Partnerin Arianna und ihm, trugen drei weitere Acts vom Stiefel ihren Teil bei. Jeder Teilnehmer musste ohne lange Planungen in der eigenen musikalische Vergangenheit nach wiederverwertbaren Sounds Ausschau halten, und wie bei den sechzehn Tapes musste man mit dem vorlieb nehmen, was da ist. Was da in der mit altem, wiederverwertetem Papier und Plastik spontan gebastelten Verpackung (nichts ist neu!) steckt, lässt hoffen, dass die Bänder so schnell nicht reißen.</p>
<p>Die Initiatoren steuern eine bedrohliche Kulisse aus wellenförmigen Ambientdrones bei, in die sich bald hypnotische Takte mischen, die zeitweise an eine eigenwillige Bearbeitung exotischer Saiteninstrumente erinnern, natürlich kennt man das eine oder andere, aber das haben Remixarbeiten nun mal so an sich. Der Panoramaschwenk überfliegt recht zügig eine ausladende Klanglandschaft, die chaotische und übersichtliche, lärmende und wohlklingende Passagen beinhaltet. Was natürlich nicht fehlen darf, ist die Trompete, deren smoother Klang sich gegen ätzende Schleifgeräuche behauptet – und Ariannas unterkühlte Erzählstimme, die einen der großen Momente ihres Debütalbums verarbeitet. Ganz schön urig dagegen die rumpeligen Aggroklänge von Fecalove, einer sleazigen Harsch/Powernoise-Kapelle, die hektische und extrem zurückgenommene Passagen aufeinander prallen lässt und auf die Originalaufnahmen neugierig macht. Der Klang gegen die Wand geschmetterter Blechdosen erinnert auch an Recycling im herkömmlichen Sinne. Ganz andere Klänge kommen vom Multimedia-Trio Les MistonS, oft im Hintergrund brodelnde organische Retrosounds, welche eine Breakcore-Eruption erwarten lassen, die ausbleibt. Stattdessen erfolgt der Ausbruch in Form archaischer Trommelwirbel. Der Übergang zum Neofuturisten Massimo Croce erfolgt zunächst fast unbemerkt, aber bei der längeren Ansprache, die nach dem Off-Kommentar aus einem 70er-Film klingt, hat man offenkundig den Schauplatz gewechselt und findet sich in einem Sci Fi-Szenario voll skurriler Samples und Feldaufnahmen wieder.</p>
<p>Natürlich würden sich mehr als sechzehn Leute für dieses Projekt interessieren, aber das Ganze ist schließlich eine Veröffentlichung ganz außer der Reihe und u.a. ein Statement gegen alles Geplante, Konstruierte und Kalkulierte, wegwerfen ist hier uncool und halbgar und das Bruttoinlandsprodukt darf diesmal bleiben, wo der Pfeffer wächst. Vielleicht sollte jemand bei seiner nächsten Romreise heimlich ein paar hundert alte Tapes in Flavios Keller schleusen. Die Adresse rücke ich allerdings nur für einen fünfstelligen Bestechungsbetrag heraus.</p>
<p><strong>Label: GattoAlieno</strong></p>
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		<title>XXENA: Ápolis</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2012 05:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich zum ersten mal das Cover von &#8220;Ápolis&#8221; sah, musste ich sofort an die nordrheinwestfälische Formation Mater Suspiria Vision denken. Diese typischen um die Mittelachse zentrierten und feminin gestylten Motive im 70er Jahre-Stil, die bei mir immer Erinnerungen an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/05/26/xxena-apolis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/xxenaapolis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4469" title="xxenaapolis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/xxenaapolis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als ich zum ersten mal das Cover von &#8220;Ápolis&#8221; sah, musste ich sofort an die nordrheinwestfälische Formation Mater Suspiria Vision denken. Diese typischen um die Mittelachse zentrierten und feminin gestylten Motive im 70er Jahre-Stil, die bei mir immer Erinnerungen an Mario Bavas &#8220;Diabolik&#8221; und weitere poppige Genrefilme dieser Zeit evozieren, tragen jedenfalls eine vertraute Handschrift. Hinter dieser Fassade verbirgt sich aber zunächst die Römische Künstlerin Arianna Degni, die wiederum unter dem Pseudonym xXeNa aktiv ist. <span id="more-4468"></span>Selbst Grafikerin, arbeitete sie zunächst als Art Director für Zeitschriften und Verlage und begann irgendwann mit eigenen künstlerischen Arbeiten auf der Basis von Acryl on Canvas, Video und Mixed Media. Anfangs inspiriert von Popart und Konzeptkunst entwickelte sie nach und nach ihren eigenen seriellen Stil, und am bekanntesten sind vielleicht ihre eingängigen Fischmotive, die entfernt an Totemdarstellungen kanadischer Ureinwohner der Pazifikküste erinnern.</p>
<p>Über ihr Artwork kam sie dann irgendwann auch zur Musik, gestaltete die Tonträger ihres Partners Flavio Rivabella alias D.B.P.I.T., steuerte irgendwann Videoarbeiten bei und entwickelte zusammen mit Flavio ein ganz eigenes Performancekonzept, bei dem Actionpainting, Videoprojektion, Noise und Trompete kombiniert werden. Es sollte nicht lange dauern, bis sie auch in die musikalischen Arbeiten des längst als DBPIT &amp; XXENA fusionierten Projektes involviert war. Das Zusammenwachsen der bzw. des Fremden, die Alien Symbiosis, war vollzogen. Während dieser ganzen Zeit bastelte Arianna beständig an der Entwicklung eigener Musik, von der anfangs wohl konzeptuell nur feststand, dass sie digital sein sollte. Nun liegt erstmals ein Album vor, und mehr als je zuvor scheint das Thema der Fremdheit, das sich bereits in ihrem Künstlernamen ausdrückt, ein zentrales Motiv zu sein.</p>
<p>Fremdheit kann sich in (innerer wie äußerer) Ortlosigkeit ausdrücken, der Titel „Ápolis“ deutet dies schon an und kann auch als Staatenlosigkeit im politischen Sinne gedeutet werden. Der Heimatlose ohne Papiere kann natürlich auch einfach eine starke Metapher sein und wurde in Julia Kristevas Essay „Fremde sind wir uns selbst“ bereits als Sinnbild spätmoderner Existenz verstanden. In „Sirens“, dem mit platschenden Wassertropfen beginnenden Eröffnungsstück scheint die Ortlosigkeit vor allem ein Gefühl von Verlorenheit und Einsamkeit mit sich zu bringen – vielleicht die Verlorenheit der Seefahrer in der Odyssee, die sich aus Angst vor der Verführung für Momente taub gemacht haben, und denen das vermeintliche Schweigen der Sirenen vielleicht als ein ähnlich dumpfes Summen und Dröhnen erschienen sein mag, wie es in dem Stück zu hören ist. Wie eine Besucherin aus der Fremde erscheint auch die &#8220;Snow Woman&#8221; im gleichnamigen Track, die direkt einer Twin Peaks-Folge entsprungen scheint und sich – begleitet von Rhodesklängen, Ariannas sanften Vocals und der smoothen Trompete von DBPIT himself – recht unsicher in einer Welt bewegt, in der Schneefrauen nicht lange bestehen können. Deshalb vielleicht auch der schicksalsschwere Doomtouch, der dem langsam vor sich hin surrenden Stück innewohnt.</p>
<p>Doch „Apolis“ ist bei weitem keine Ambientplatte. Technoide Noise-Ausbrüche und verzerrter Takt, mal geradlinig, mal auch gerne etwas komplexer, sind Wegmarken im Inneren des Nichtortes und prägen ganze Stücke – so beispielsweise sehr snarig im vermeintlich masochistischen „Choke Me“ mit seinen zombifizierten Sounds, die wie apathische Stimmen anmuten und mit campigen SciFi-Zitaten und schwindeligen Stereoffekten garniert sind, oder in &#8220;Jellyfish Lost In Space&#8221;, das Spielkisten-Motive anklingen lässt, vor allem aber in „Ipetra“: Dieses Stück entstand im Zusammenhang ihres dancigen WHY-Projektes (ebenfalls mit Flavio) und lässt lockere Ethnorhythmen unter einem behäbigen Takt derart untergehen, dass man meinen könnte, sie würden unter feisten Gummistiefeln zermalmt.</p>
<p>Auf andere Weise stechen vokallastige Stücke heraus. Bei einer sehr schönen Hommage an Eric Satie trägt Arianna auf Spanisch eine Passage als seiner Biografie vor, in der es anscheinend um Schicksal („suerte“) und Tod („muerte“) geht &#8211; natürlich begleitet vom zu erwartenden Klavier, das hier natürlich nicht ohne den einen oder anderen Effekt anklingt. „Menhit“ huldigt der gleichnamigen ägyptischen Kriegsgöttin mit dem Löwenhaupt, es ist dann auch das aggressivste Stück. Nachdem sich der gedämpfte Textvortrag anfangs noch wie hinter einer beschlagenen Glasscheibe unter Klangstaub versteckt, bricht irgendwann wie aus einer Kanone geschossen eine Lavine zahlloser Soundpartikel in den Raum und begräbt die Szenerie unter einer tonnenschweren Schicht Vulkanasche.</p>
<p>Das Artwork von „Ápolis“ ist übrigens von Cosmotropia de Xam, und auch herausgebracht wurde die CDr unter dem Zeichen der invertierten Triangel – also doch MSV. Die Musiker lernten sich vor kurzem bei einem gemeinsamen Auftritt in Rom kennen. Dem dunklen, experimentierfreudigen Electropop xXeNas, der ganz ohne abgedroschene Web 2.0-Hypes auskommen sollte, verleihen die Visuals eine bonbonfarbene Retronote nach Lounge-Art, die ihm gut zu Gesicht steht. Bleibt zu hoffen, dass es nach der ultralimitierten Erstauflage irgendwann auch eine Zweitauflage geben wird.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://phantasma-disques.blogspot.de/">Phantasma Disques</a></strong></p>
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