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	<title>African Paper &#187; Deniz Tafaghodi</title>
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		<title>DENIZ TAFAGHODI: Self Portrait</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 04:52:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deniz Tafaghodi]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwo an einer Backsteinmauer, in einer tristen Ecke, hängt ein einzelner Lautsprecher. Ein drahtiges Gitter liegt wie ein Schutzschild darüber, als müsse verhindert werden, dass er beschädigt wird oder dass seine akustischen Äußerungen nicht gehört werden dürfen. Der Lautsprecher wirkt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/24/deniz-tafaghodi-self-portrait/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/selfportrait.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49689" title="selfportrait" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/selfportrait-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Irgendwo an einer Backsteinmauer, in einer tristen Ecke, hängt ein einzelner Lautsprecher. Ein drahtiges Gitter liegt wie ein Schutzschild darüber, als müsse verhindert werden, dass er beschädigt wird oder dass seine akustischen Äußerungen nicht gehört werden dürfen. Der Lautsprecher wirkt zugleich ausgesetzt und abgeschirmt, präsent und isoliert. Das Bild evoziert eine Situation von <span id="more-49688"></span>Verletzlichkeit und kontrollierter Offenlegung.</p>
<p>Diese Spannung rahmt &#8220;Self Portrait&#8221;, ein Album der in Toronto lebenden kanadisch-iranischen Komponistin und Klangkünstlerin Deniz Tafaghodi. In den Liner Notes beschreibt sie das Werk als einen persönlichen, nach innen gerichteten Prozess, in dem Fragmente von Stimmen und Texturen für das sprechen, was sich nicht anders ausdrücken ließ, und der sich als leiser Akt der Heilung entfaltet. Tafaghodi ist klassisch ausgebildete Pianistin, hat sich unter anderem mit dem &#8220;Radif of Iranian Music&#8221; auseinandergesetzt und arbeitet seit mehreren Jahren in elektroakustischen und interdisziplinären Zusammenhängen.</p>
<p>Der dem Titel zum Trotz eher kompakte Opener &#8220;1 Hour 51 Minutes&#8221; beginnt mit Rauschen und Kratzen, aus dem fragmentierte Stimmen hervortreten, als kämen sie aus einem entfernten Lautsprecher. Männer- und Frauenstimmen überlagern sich, wirken repetitiv und bleiben unverständlich. Das liegt nicht nur an der möglichen Sprache, sondern auch an der starken Fragmentierung. Geräusche des Hantierens mischen sich darunter, kurze vokale Ausbrüche lassen sich als Lachen erahnen.</p>
<p>&#8220;My Name&#8221; führt die Stimmfragmente weiter und ergänzt sie um monotone, zugleich stimmungsvolle Anschläge, die an ein E-Piano erinnern. Die Stimmen scheinen aus dem vorherigen Stück herübergezogen. Allmählich wird mehr Text verständlich, eine männliche Sprecherstimme ist nun klar als Englisch erkennbar. Trotz der vergleichsweise entspannten Sprechweise entsteht eine bedrückende, leicht bedrohliche Atmosphäre. Inhaltlich scheint es um Namen und Identität zu gehen, auch durch das Hinzutreten einer Frauenstimme. &#8220;Return&#8221; arbeitet mit vibrierendem, kehligem Material, das stark repetitiv ist und vermutlich vollständig auf Stimme basiert. Metallenes Klappern und hohes, teils erschreckendes Quietschen tritt hinzu, das den morbiden Charakter des Stücks verstärkt. Der Klang bricht abrupt ab, als wäre die Verbindung gekappt worden.</p>
<p>Der abschließende Titeltrack &#8220;Self Portrait&#8221; beginnt mit Schaben, Reiben und Ratschen vor einem leise rauschenden Hintergrund. Eine englische Männerstimme äußert sich in einem dialogischen Kontext über Erklärungen, Weglaufen und Performance. Eine Frauenstimme antwortet knapp. Es geht um Garderobe, um einen dunklen Keller in Chinatown, um Situationen, in denen Identität benannt und zugleich nur vorübergehend fixiert wird. Während die Soundschichten intensiver werden, verdichtet sich dieser Eindruck, bis das Stück mit dem Wort &#8220;Nothing!&#8221; endet.</p>
<p>&#8220;Self Portrait&#8221; entfaltet sich als Folge akustischer Szenen, in denen Stimme weniger Bedeutungsträger als Material ist. Fragmentierung, Wiederholung und Unterbrechung prägen den Ablauf. Das Album wirkt dadurch geschlossen und zugleich fragil und scheint ein ehrliches Selbstportrait zu bieten, dessen Grundtenor mit irgendwo im weiten Feld zwischen den Worten &#8220;Self&#8221; und &#8220;Nothing&#8221; zu schweben scheint. (U.S.)</p>
<p>Label: Falt</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4266338223/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Confronting Noises: Dritter Teil der Reihe im Berliner Petersburg Art Space</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 03:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soheil Soheili und aNoise, f.k.a. Noise a Noise, laden zur dritten Ausgabe der Konzertreihe &#8220;Confronting Noises&#8221; ins Berliner Petersburg Art Space. Der Abend steht unter dem Untertitel &#8220;Encountering Closed Doors&#8221; und widmet sich aktuellen Strömungen zwischen Improvisation, Noise und hybriden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/11/confronting-noises-dritter-teil-der-reihe-im-berliner-petersburg-art-space/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soheil Soheili und aNoise, f.k.a. Noise a Noise, laden zur dritten Ausgabe der Konzertreihe &#8220;Confronting Noises&#8221; ins Berliner Petersburg Art Space. Der Abend steht unter dem Untertitel &#8220;Encountering Closed Doors&#8221; und widmet sich aktuellen Strömungen zwischen Improvisation, Noise und hybriden Formen experimentierfreudiger Musik.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/confrnoi3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48027" title="confrnoi3" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/confrnoi3.jpg" alt="" width="2048" height="1160" /></a><span id="more-48026"></span></p>
<p>Die in Berlin lebenden Saxophonisten Gustavo Obligado (ursprünglich aus Buenos Aires) und Eli Piña (aus Mexiko-Stadt) eröffnen wie man im Programmtext erfährt, den Abend mit einem Duoset, das Saxophon, Elektronik, Stimme und Bewegung zu einer erweiterten Sprache des Instruments verbindet. Matto Zoppi arbeitet mit Live-Elektronik, erweiterter Stimme und Elementen aus Theater und Radiokunst, während der Pianist und Komponist Yeonjoon Yoon seine klassische Virtuosität mit zeitgenössischen Ansätzen, kulturellen Reflexionen und Bezügen zur koreanischen Tradition verschränkt. Ein transkontinentales Duo bilden die in Toronto lebende Komponistin und Klangkünstlerin Deniz Tafaghodi und der Berliner Musiker Frank Noise: Sie kombinieren Klavier, Elektronik und modifizierte Instrumente in einer Online-Performance, die Improvisation und ortsübergreifendes Arbeiten verbindet. DIMA präsentiert eine audiovisuelle Arbeit, die Improvisation mit räumlichen und visuellen Elementen verzahnt. Zum Abschluss führt Tika T durch ein ambient-experimentelles Hybrid-Set.</p>
<p>Flyer: Shirin Sheybanizade</p>
<p>Sonntag, 14.09.2025<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Petersburg Art Space (PAS Berlin)<br />
Kaiserin-Augusta-Allee 101<br />
Aufgang II (Hofeingang)<br />
10553 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1626798935191899"><strong>@ Facebook </strong></a></p>
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		<title>Sonitus Vol. 3: Weitere Folge der Anthologie</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 11. August erscheint mit &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; der dritte Teil der vom iranischen Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits bei den Vorgängern basiert das Projekt auf Saboohis Auseinandersetzung mit dem lateinischen Begriff Sonitus, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/sonitus-vol-3-weitere-folge-der-anthologie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. August erscheint mit &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; der dritte Teil der vom iranischen Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits bei den Vorgängern basiert das Projekt auf Saboohis Auseinandersetzung mit dem lateinischen Begriff Sonitus, den er nicht als Klang im herkömmlichen Sinn, sondern als unmittelbares akustisches Ereignis versteht. Die Beiträge stammen diesmal von RDKPL, Deniz Tafaghodi, Soheil Shirangi und Saboohi selbst.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/sonitus3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47182" title="sonitus3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/sonitus3.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47181"></span></p>
<p>Auch auf &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; verzichten die Stücke bewusst auf stilistische Einordnung. Statt musikalischer Struktur im engeren Sinne stehen Tonereignisse im Mittelpunkt, deren Bedeutung sich erst beim Hören entfaltet. Motorisches Rattern, presslufthammerartiges Hämmern, das Stimmengewirr einer Versammlung oder auch Regen. Solcherart Geräusche werden dem Anschein nach m.o.w. unbearbeitet als akustische Readymades präsentiert. Dabei erscheinen sie teils so weit verdichtet, dass sie wie konstruierte Geräuschkunst wirken. Die Beiträge unterscheiden sich stark in ihrer Länge von unter einer Minute bis knapp dreißig Minuten und rücken noch stärker als die vorherigen Teile von traditionellen musikalischen Formen ab, was v.a. im Vergleich mit dem ersten Teil deutlich wird. Die Sammlung wirkt dadurch noch unmittelbarer, oft rauer, fast dokumentarisch. Das Cover zeigt eine neue, diesmal bläulich eingefärbte Version einer über 51.000 Jahre alten Höhlenzeichnung aus Sulawesi – eventuell ein Verweis auf die lange Geschichte nichtsprachlicher Ausdrucksformen, die auch diesem Projekt als Grundlage dient. Die Sammlung erscheint digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2499496029/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sonitus: Zweiter Teil der Reihe auf Post Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 04:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; erscheint der zweite Teil der vom Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits in der ersten Ausgabe basiert das Projekt auf Saboohis theoretischer Auseinandersetzung mit dem Begriff Sonitus, den er – &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/30/sonitus-zweiter-teil-der-reihe-auf-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; erscheint der zweite Teil der vom Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits in der ersten Ausgabe basiert das Projekt auf Saboohis theoretischer Auseinandersetzung mit dem Begriff Sonitus, den er – inspiriert von der lateinischen Antike und insbesondere von Lukrez – nicht als objektivierbaren Klang, sondern als unmittelbares Ereignis begreift. Ein Klang, der sich nicht in musikalischen Kategorien erschöpft, sondern in dem sich – so Saboohi – &#8220;das Sein selbst mitteilt&#8221;. Die Veröffentlichung vereint Werke von Chem XP, Dave Seidel, Deniz Tafaghodi, Ehsan Saboohi, Hubert Heathertoes, Lena Koucheri, Mohammad Amin Akbarpour, Mohammad Reza Hashemi und Soheil Shirangi &#8211; in gewissem Sinne ein erweitertes Line-up des ersten Teils. Die Beiträge verzichten bewusst auf eine stilistische Einordnung in bekannte musikalische Traditionen. Weder westlich noch orientalisch, weder elektroakustisch noch dokumentarisch im engeren Sinne, verschiebt sich die Aufmerksamkeit hin zu Momenten klanglicher Präsenz, in denen sich Bedeutungen erst formen, statt vorausgesetzt zu werden.<span id="more-46545"></span><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/sonitus2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46546" title="sonitus2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/sonitus2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Aufnahmen von Kinderstimmen vor undefinierbarer Geräuschkulisse, das Rattern von Aufzügen oder Bahnverkehr, Vogelzwitschern und andere Tierlaute, metallische Klänge, Regenprasseln, das Quietschen von Türen, Schlüsselgeräusche, rhythmischer Lärm, pubähnliche Gesprächsfetzen neben jazzartigen Pianosequenzen, Radiosamples mit Musik und Straßenverkehr, keuchender Atem – viele der verwendeten Klänge lassen sich nicht klar zuordnen und entfalten gerade dadurch eine eigene Form von Intensität. Manches erinnert in seiner Struktur und Wirkung an Filmszenen, ohne konkret auf visuelle Bilder bezogen zu sein. Im Unterschied zur akustischen Ökologie, die Umweltklänge typologisch ordnet und analysiert, interessiert sich Sonitus für das Unmittelbare, das noch nicht durch Begriff oder Funktion gerahmte. Das Projekt ist Ausdruck einer Praxis, die sich weder über Herkunft noch Genre definiert, sondern über das, was Klänge im Moment ihrer Erscheinung sind. Das Cover von &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; zeigt eine über 51.000 Jahre alte Höhlenzeichnung aus Sulawesi, die eine Interaktion zwischen Mensch und Tier darstellt. Auch sie verweist auf eine Geschichte nichtsprachlicher Ausdrucksformen, die bis in unsere Gegenwart reicht und das Verständnis von Sonitus als Offenbarung eines Geschehens prägt – vor aller Einordnung, vor aller Sprache. Die Anthologie erscheint digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3905583828/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Post-Orientalism Anthology: Sonitus Vol. 1: Neue Compilation auf Post-Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 04:41:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alain Badiou]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Compilation &#8220;Post-Orientalism Anthology: Sonitus Vol. 1&#8243; veröffentlicht das Label Post-Orientalism Music eine Auswahl neuer Arbeiten von Deniz Tafaghodi, Lena Koucheri, Ehsan Saboohi, Mohammad Amin Akbarpour und Mohammad Reza Hashemi. Kuratiert wurde das Projekt von Ehsan Saboohi, dessen theoretische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/07/post-orientalism-anthology-sonitus-vol-1-neue-compilation-auf-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Compilation &#8220;Post-Orientalism Anthology: Sonitus Vol. 1&#8243; veröffentlicht das Label Post-Orientalism Music eine Auswahl neuer Arbeiten von Deniz Tafaghodi, Lena Koucheri, Ehsan Saboohi, Mohammad Amin Akbarpour und Mohammad Reza Hashemi. Kuratiert wurde das Projekt von Ehsan Saboohi, dessen theoretische Reflexionen zur Bedeutung des Begriffs Sonitus auch den konzeptionellen Rahmen der Veröffentlichung bilden. Im Zentrum steht eine Auseinandersetzung mit Klängen, die nicht als musikalisches Material im engeren Sinne verstanden werden, sondern als Formen einer Existenzoffenbarung – als &#8220;Momente, in denen sich das Sein selbst mitteilt&#8221;, wie Saboohi schreibt. Gemeint sind etwa Rauschen, Dröhnen, Vogelrufe, technische Geräusche, Gesprächsfetzen unterschiedlicher Länge, publikumsdurchsetzte Konzertmitschnitte oder das Plätschern von Wasser – Klänge, wie sie in Alltag, Natur und menschlicher Kultur fortwährend geschehen und oft unbeachtet bleiben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/sonitus1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46357" title="sonitus1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/sonitus1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46355"></span></p>
<p>Die Beiträge der Compilation arbeiten mit diesen Formen auf unterschiedliche Art. Teilweise treten sie roh und fast unbearbeitet in Erscheinung, teilweise sind sie dezent überlagert oder verbunden mit musikalischeren Elementen im gängigen Sinne wie Gesang oder instrumentalen Fragmenten. Dabei entstehen hörspielartige Stücke, in denen das Gespräch über Sprache selbst zum Thema wird, oder dichte Klangflächen, die sich für längere Zeit einer zuverlässigen Einordnung entziehen. Saboohi begreift Sonitus im Anschluss an Lucretius und die antike lateinische Tradition nicht als objektivierbaren Klang, sondern als Ausdruck eines Ereignisses, eines Wirkens von Natur, das sich vor jeder Einordnung durch musikalische oder technische Systeme zeigt. Im Unterschied zu Ansätzen wie jener akustischen Ökologie, die Umweltklänge typologisch erfasst und analysiert, geht es hier um das, was vor der Begriffsbildung liegt: das Auftauchen eines klanglichen Ereignisses, das seine eigene Wahrheit trägt. Das Projekt versteht sich ausdrücklich nicht als Fortführung orientalischer oder westlicher Musiktraditionen, sondern als Versuch, jenseits dieser Unterscheidungen eine Form künstlerischer Arbeit zu eröffnen, in der nicht Repräsentation, sondern Präsenz im Vordergrund steht. Das Cover zeigt eine über 51.000 Jahre alte Höhlenzeichnung aus Sulawesi, die Interaktion zwischen Mensch und Tier darstellt – ein Verweis auf die lange Geschichte nichtsprachlicher Ausdrucksformen, die, selbst in den sprachdominierten Passagen, auch das Verständnis von Sonitus prägt.</p>
<p>&#8220;Art cannot be the expression or manifestation of any kind of self-separation, whether ethnic or psychic. Art is the impersonal production of a truth that is addressed to everyone.&#8221; – Alain Badiou</p>
<p>&#8220;Post-Orientalism Anthology: Sonitus Vol. 1&#8243; erscheint am 25. Juli 2025.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3428982312/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>2nd Festival of Arts Nowruz: Neue Anthologie auf Post Orientalism Music</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/07/2nd-festival-of-arts-nowruz-neue-anthologie-auf-post-orientalism-music/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 03:06:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Soheil Shirangi]]></category>

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		<description><![CDATA[Als zentrales Element der diesjährigen Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; präsentiert das Label Post Orientalism Music eine umfangreiche Compilation zeitgenössischer, weitgehend elektroakustisch ausgerichteter Musik. Die Sammlung vereint Beiträge von etablierten und neueren Stimmen der internationalen experimentierfreudigen Musikszenen – unter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/07/2nd-festival-of-arts-nowruz-neue-anthologie-auf-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als zentrales Element der diesjährigen Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; präsentiert das Label Post Orientalism Music eine umfangreiche Compilation zeitgenössischer, weitgehend elektroakustisch ausgerichteter Musik. Die Sammlung vereint Beiträge von etablierten und neueren Stimmen der internationalen experimentierfreudigen Musikszenen – unter anderem aus Iran, Nordamerika, Europa und Japan. Die Anthologie knüpft an die gleichnamige Veröffentlichung des Vorjahres an und versteht sich als Plattform für polyphone Ausdrucksformen jenseits von religiöser oder staatlicher Normierung. Nowruz – ein traditionelles iranisches Frühlingsfest – wird hier als offener Denkraum begriffen, in dem Vielfalt als künstlerischer Wert betont wird. Das Album erscheint zunächst in einer Pre-Release-Version, in der die klangliche Heterogenität der einzelnen Werke bewusst erhalten bleibt. Später folgt eine finale Edition mit durchgängiger Nachbearbeitung und ergänzender Begleitbroschüre, nicht alle Beiträge sind derzeit bereits im Stream zu hören.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45741" title="vanowruz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45740"></span></p>
<p>Zu den ersten bereits verfügbaren Beiträgen zählen etwa Dave Seidels &#8220;Penumbral&#8221;, das auf einem mikrotonalen Tonsystem nach La Monte Young basiert, sowie das jazznahe Piano-Stück &#8220;The Emerald Path to Redemption&#8221; von Joseph Benzola. Weitere Werke sind bereits erschienen, darunter Soheil Shirangis ernst und zurückhaltend gespieltes &#8220;Solo Piano No.1&#8243;, die vielschichtige Komposition &#8220;9880.98 km&#8221; von Deniz Tafaghodi, in der Kamancheh, Percussion und Elektronik ineinandergreifen, und das von aquatischen Sounds getragene Audiostück &#8220;Nowruz: Things or Event?&#8221; von Nik Masoo mit einem dramatischen Text von Ehsan Saboohi. Auch der dreiteilige Beitrag von Hubert Heathertoes fällt auf – eine dichte, hörspielartige Arbeit mit starken Kontrasten, lärmigen Elementen und hörbaren Brüchen. Abtin Golfam alias T-Noll steuert einen eindringlichen Track bei, der zwischen eruptivem Rhythm Noise und elektronischer Raffinesse oszilliert. Verzerrte Texturen, brodelnde Klangschichten und plötzliche Brüche formen ein Stück, das trotz seiner Schärfe eine eigentümliche Geschmeidigkeit bewahrt und sich mit jeder Minute wandelt.Einen anderen Zugang wählt das von Zwillingen gegründete Duo Zaher mit z.T. heiteren Interpretationen klassischer Gitarrenstücke, etwa von Mario Castelnuovo-Tedesco oder Manuel Ponce. PuppeTwin – alias Dear Wakabayashi – steuert eine kurze vokal-perkussive Arbeit bei, deren Text über das Wiedererwachen von Leben in der Dunkelheit sinnt. Ehsan Saboohis eigener Beitrag &#8220;Who is Time&#8221; stellt die gewohnte Vorstellung von Zeit als linearem Konzept infrage und fragt nach einer ontologischen Selbstständigkeit zeitlicher Erfahrung. Ein verrauschter Tumult mit zahlreichen Detonationen von RDKPL, drei recht unterschiedliche geartete Soundartstücke von cinematischer Eindringlichkeit von Ali Araab, und ein ultraverzerrtes Noisebrett von Elektr0bath runden die Sammlung ab, die Beiträge von Kimia Koochakzadeh-Yazdi und Bruce Hamilton erscheinen noch in Kürze. Insgesamt entsteht eine Sammlung, die sich nicht durch stilistische Einheit definiert, sondern durch eine bewusste Offenheit in Form und Ästhetik. Die vollständige digitale Veröffentlichung ist für den 25. Mai vorgesehen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4264096684/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Gereh-Chini: Deniz Tafaghodi Beitrag zum Radif of Iranian Music</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 07:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deniz Tafaghodi]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. November erscheint das neue digitale Album &#8220;Gereh-Chini&#8221; der kanadisch-iranischen Komponistin und Musikerin Deniz Tafaghodi als Teil der fortlaufenden Reihe &#8220;Radif of Iranian Music&#8221; beim Label Post Orientalism Music. Die aus vier separaten Stücken bestehende elektroakustische Komposition kombiniert traditionelle &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/03/gereh-chini-deniz-tafaghodi-beitrag-zum-radif-of-iranian-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. November erscheint das neue digitale Album &#8220;Gereh-Chini&#8221; der kanadisch-iranischen Komponistin und Musikerin Deniz Tafaghodi als Teil der fortlaufenden Reihe &#8220;Radif of Iranian Music&#8221; beim Label Post Orientalism Music. Die aus vier separaten Stücken bestehende elektroakustische Komposition kombiniert traditionelle iranische Instrumente wie Setar, Kamancheh und Santoor (ein dem Salterio verwandtes Instrument) mit modernen elektronischen Elementen und erschafft so ein ganz eigenes, innovative Soundgebilde. Der Titel &#8220;Gereh-Chini&#8221;, übersetzt als &#8220;Knoten anordnen&#8221;, verweist auf die Kunst der geometrischen Gestaltung, bei der kleinste Einheiten zu komplexen Strukturen zusammengefügt werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/gerehchini.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42885" title="gerehchini" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/gerehchini.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42884"></span></p>
<p>Das Album beginnt mit dem Stück &#8220;Vāgireh&#8221;, einem kurzen, zittrigen Klanggewebe, bei dem man die zugrundliegenden Saiteninstrumente heraushören kann. Es folgen &#8220;Gereh No.1&#8243;, das mehr auf eine erratische Gangart setzt und gekonnt Lärmelemente einbaut, die mit dem deutlicher zu erkennenden Instrumentenspiel, dem sie wohl ursprünglich ebenfalls entstammen, in einen interessanten Dialog treten. Dann das sich über mehrere, von je eigenen Überraschungen durchzogenen Episoden entfaltende &#8220;Gereh No.2&#8243;, in welchem melodische Streicherornamente auf der Kamancheh den Ton angeben. Ein besonderer Höhepunkt ist &#8220;Gereh No.3 (Canon for Santoor)&#8221;, das auf entrückte Santoorklängen basiert.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/deniztafaghodi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42886" title="deniztafaghodi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/deniztafaghodi.jpg" alt="" width="1771" height="2048" /></a>Deniz Tafaghodi, geboren 1997, ist eine in Toronto lebende Pianistin und Klangkünstlerin. Mit einer Ausbildung in klassischem Klavier begann sie ihre musikalische Laufbahn früh und schloss ihr Studium an der Universität für Kunst und Architektur in Teheran ab. Seit 2016 arbeitet sie an vielfältigen interdisziplinären Projekten wie dem Zerone Duo in den Bereichen Elektroakustik, Klanginstallationen und Sounddesign.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1113641559/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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