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	<title>African Paper &#187; Denovali Records</title>
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		<title>THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE: From The Stairwell</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darkjazz und kein Ende. Nachdem Denovali Records vor kurzem erst „Anthropomorphic“, das neueste Produkt des Zweitunternehmens THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION ins gedämpfte Gaslicht entließ, legt das Stammprojekt THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE gleich nach. Eine der größten Leidenschaften des vielköpfigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/the-kilimanjaro-darkjazz-ensemble-from-the-stairwell/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/kilimanjarostairwell1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-301" title="kilimanjarostairwell1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/kilimanjarostairwell1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Darkjazz und kein Ende. Nachdem Denovali Records vor kurzem erst „Anthropomorphic“, das neueste Produkt des Zweitunternehmens THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION ins gedämpfte Gaslicht entließ, legt das Stammprojekt THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE gleich nach.<span id="more-299"></span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Eine der größten Leidenschaften des vielköpfigen Ensembles, dessen Hauptquartier in den Niederlanden liegt, gilt nach eigenen Angaben dem Medium Film. Man sagt das im Grunde fast allen Bands mit einem gewissen Bezug zum Ambient nach, vor allem den elektronischen Vertretern flächiger Kompositionen, dank der Ähnlichkeit zu atmosphärischen Soundtracks und ihrer gelegentlichen Verwendung als solche. Fast müßig ist es zu erwähnen, dass längst nicht jedem die wesentlichen Komponenten cinematischer Klangkunst gelingen: Ein durch Klangfarben und vielschichtige Harmonien erzeugtes Raumgefühl in Kombination mit einem dynamischen, allgemein als „erzählerisch“ wahrgenommenen Zeitverlauf. Weniger schlau heißt das Vielfalt, Abwechslungsreichtum und guter Sound, und davon bietet das Kilimanjaro Darkjazz Ensemble eine Menge.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Das Verhältnis von elektronischer und nichtelektronischer Klangproduktion scheint sich auf „From the Stairwell“ ein wenig zugunsten von Saiten, Tasten, schallgedämpften Trompeten und anderen klassischen Instrumenten verschoben zu haben, des weiteren wurde rhythmisch gleich noch zwei Gänge herunter geschaltet. Einige Stücke kommen fast ohne Beats aus, bei anderen sind sie im Aufbau minimaler als zuvor. Und nicht nur bei der Instrumentierung ist man hier näher am Jazz als bei vorigen Alben, aber auch im Vergleich zum aktuellen Album der Schwesterband: Mehr Groove als Fläche, betörender Frauengesang, der Maltester Falke trifft Dario Argento in Sin City.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">„From the Stairwell“ spielt generell mit Zitaten, oder zumindest mit der Vorstellung des Hörers, die eine oder andere Melodie oder einen bestimmten (Minimal)-Groove schon einmal gehört zu haben. Ist das ursprünglich von Morricone oder Bruno Nicolai, was dem Stück gerade einen so leichtfüßigen, fast kitschigen Beiklang verleiht? Nicht wirklich, denn das Beschwingte erweist sich als flüchtiges Trugbild, die Easy Listening-Sounds der 60er und 70er haben durch das hier und heute, durch Lynch, Tarantino, Industrial und Techno ihre ohnehin trügerische Unbeschwertheit verloren, sind nurmehr ironisch eingeworfenes Zitat im Mosaik des Dunkelgroove.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Die vulkanischen Doom- und Darkjazzer gehen ihren Weg, quer durch alle möglichen Klischees, die sie in Zeitlupe und mit tiefschwarzen Ray Ban-Brillen nach Verwertbarem abklopfen. Was dabei herauskommt, ist niemals peinlich, stets cool. Wer ihnen in diesem Frühjahr noch über den Weg laufen möchte, der sollte sich zum Friction- oder Roadburn-Festival aufmachen. (U.S.)</p>
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		<title>THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION: Anthropomorphic</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:24:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Doomjazz, Darkjazz, wären die beiden Bands, die solche Begriffskonstrukte im Namen tragen, nicht durchweg cool und mit einer stilvollen Mixtur aus Unnahbarkeit und Ironie ausgestattet, müsste man sie als Kategorien wohl ablehnen. Ernsthaft betrachtet klingen sie nämlich prätentiös und suggerieren, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/the-mount-fuji-doomjazz-corporation-anthropomorphic/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/doomjazz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-228" title="doomjazz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/doomjazz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Doomjazz, Darkjazz, wären die beiden Bands, die solche Begriffskonstrukte im Namen tragen, nicht durchweg cool und mit einer stilvollen Mixtur aus Unnahbarkeit und Ironie ausgestattet, müsste man sie als Kategorien wohl ablehnen. Ernsthaft betrachtet klingen sie nämlich prätentiös und suggerieren, es handele sich um Spielarten des Jazz. Es handelt sich aber um Spielarten des Ambient, um recht virtuose und reichhaltige zudem. Ernst gemeint sind sie ohnehin nicht.<span id="more-227"></span></p>
<p>THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION ist ein Schwesterprojekt des bekannteren KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE, und besteht auch in seiner jetzigen, dritten Inkarnation wieder hauptsächlich aus Mitgliedern dieser Gruppe. Ist die Formation unter dem Motto des afrikanischen Vulkans vor allem im Studio aktiv, so verkörpert das japanische Pendant die eher improvisierte Seite als Liveband. Die Vorliebe für exotische Vulkane im Bandname wirkt keineswegs beliebig – zum einen, weil das Internationale durchaus Programm ist. Die wechselnden Mitglieder, diesmal gut zehn, leben über den Globus verstreut, und auch die Aufnahmen zu “Anthropomorphic” wurden an verschiedenen Orten in Polen, Russland und den Niederlanden live eingespielt. Live im Studio, ohne viel Planung, ohne allzu kleinkarierte Nachträglichkeiten. Zum anderen weil sich das Vulkanische wie ein rotglühender Faden durch die Musik zieht.</p>
<p>Sich Ambientmusik eruptiv vorzustellen, fällt wohl nicht nur Verächtern solcher Musik schwer. Der charakteristische Sound auf “Anthropomorphic” ist auch kaum berstend oder tosend, vielmehr flächiges Rauschen, flankiert von erdenden Streicherklängen, die auch eher den Fluss der dunklen Klänge stetig voran treiben, statt auf deren schnelles Explodieren hinzusteuern. Auch die Rhythmen, meist im Downtempo-Bereich, sind in ihren stärksten Momenten eher komplex als treibend. Und doch gibt es immer wieder Bewegungen, die auf einen Höhepunkt zusteuern, leise, unterschwellig, für angefixte Ohren kaum zu überhören. Es sind die Momente, in denen sich Sounds verdichten, intensivieren, am Ende das berühmte und viel zitierte Gefühl vermitteln, der ganze Raum sei ausgefüllt.</p>
<p>Das ist natürlich oft auch eine Frage der Soundqualität, und ist die zu high end, läuft elektronischer Ambient schnell Gefahr, zu glatt zu klingen, wird zur Musik für’s häusliche Ambiente für technikverliebte Konsumfreaks. Hin und wieder passiert das der Corporation schon mal, gerade in den intensiven Momenten, auch wenn flirrende Geigen und melodramatischer Frauengesang für Rührung sorgen. Sind das die anthropomorphen Momente, die sich im Titel gut machen? Dem entgegen stehen Augenblicke von reduziertestem Valium-Groove, und man denkt unweigerlich an BOHREN &amp; DER CLUB OF GORE, die komplett ohne technische Effekte auskommen und immer noch die idealtypische Variante solcher Musik spielen, weil alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und nichts hinzuzitiert werden muss. Oder an Angelo Badalamenti, der mit zwei “Twin Peaks”-Stücken vielleicht die Urform dieses Stils geschaffen hat.</p>
<p>Seit dem Crossover-Boom sind hybride Musikstile immer wieder dem Verdacht ausgesetzt, am Reißbrett entstanden zu sein, und natürlich steht solche Skepsis auch Düsterklängen mit Jazzzitaten zu. Auf “Anthropomorphic” wirkt dem schon der improvisierte Livecharakter entgegen, die Fülle und der Effektreichtum pflichten dem Urteil freilich wieder ein Stück weit bei – und so muss es sein, es lebe der Doomjazz! (U.S.)</p>
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