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	<title>African Paper &#187; Der bekannte postindustrielle Trompeter</title>
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		<title>DER BEKANNTE POSTINDUSTRIELLE TROMPETER: IsolaCtion</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2020 05:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liest man den Namen DBPIT, dann kommen nostalgische Gefühle auf, vorausgesetzt man gehört zu den Glücklichen, die in den Jahren um die Jahrtausendwende eine verschrobene römische Szene verfolgt haben, in der neben bekannten Namen wie Ain Soph und Circus Joy &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/16/der-bekannte-postindustrielle-trompeter-isolaction/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/isolaCtionDBPIT.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21106" title="isolaCtionDBPIT" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/isolaCtionDBPIT-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Liest man den Namen DBPIT, dann kommen nostalgische Gefühle auf, vorausgesetzt man gehört zu den Glücklichen, die in den Jahren um die Jahrtausendwende eine verschrobene römische Szene verfolgt haben, in der neben bekannten Namen wie Ain Soph und Circus Joy auch Geheimtipps wie The Sentinels, Mushroom&#8217;s Patience, Malato und eben DBPIT oder D.B.P.I.T. ihr Unwesen getrieben haben &#8211; verrückte Rocker, Mods und Dandies mit ganz unterschiedlichen musikalichen Ideen, deren gemeinsame<span id="more-21104"></span>r Nenner mit herkömmlichen Begriffen wie Industrial, Psychedelic, Ambient, Surfrock, Dark Folk, Ritual, Electronica und was es sonst noch gibt kaum erfasst werden kann.</p>
<p>Das kryptische Kürzel steht für Der bekannte postindustrielle Trompeter, was ein paar Jahre lang der Nom de Guerre von Zahnarzt, Trompeter und Producer Flavio Rivabella war, später mit dem Projekt seiner Frau XXENA fusionierte und letztlich in das aktuelle Duo Noise Clvster mündete. Seine Musik steht für den vielleicht technoidesten Zweig dieser gewachsenen Community. Die aktuelle Quarantäne-Situation gab Rivabella den Anstoß, ein paar alte und sehr alte Aufnahmen seines ursprünglichen Projektes, die aufgrund ihres fragmentarischen Charakters nie den Weg auf einen Tonträger fanden, gründlich zu überarbeiten und digital zu veröffentlichen.</p>
<p>Die gründliche Überarbeitung kommt in dem Fall auch einer Annäherung an Rivabellas aktuellere Arbeiten gleich, zumindest trifft dies auf den opener &#8220;Funky Slum&#8221; zu. Groovy und treibend, aber nie zu statisch und voll plötzlicher Wendungen offenbart das Stück die spielerische Lust eines Hobbyisten, der vielen älteren Arten der elektronichen Musik zugeneigt ist und dessen Herangehensweise immer dem Experiment und der Exzentrik Raum gibt. Nach dem ausgesprochen clubtauglichen Auftakt geht es mit barocken Sounds weiter, die aus einem Giallo-Score gefallen sein könnten, was von den creepy gehauchten Vocals von XxeNa noch untermauert wird &#8211; &#8220;From my Window&#8221; ist das kollaborativste Stück des Albums, denn selbst Mario F.O.B. Rosati von Circus Joy dreht hier an dem einen oder anderen Knopf.</p>
<p>Einige Tracks haben dieses Clubfeeling, das in eine große, industrielle Halle passen würde und auf den klassischen Aufnahmen des Trompeters allenfalls marginal vorhanden war &#8211; so die hallastig treibenden und stampfenden &#8220;Magic Moth&#8221; und &#8220;Live it up&#8221; oder die überarbeitete Version des Noise Clvster-Stücks &#8220;Witchfinder General&#8221;, die in düsteren Techno-Szenarien den Opfern der frauenfeidlichen Seite von Religionen Tribut zollt. In &#8220;Bekytanz Drei&#8221; eine, bislang unbekannten Sequel zweier Tracks aus den Zweitausendern, mischt sich dieses Weiträumige mit dem in eisiges Rauchen gepackten Markenzeichen der alten Tage, nämlich Rivabellas ambienten Trompetenparts.</p>
<p>Vollends nostalgisch darf man zuguterletzt bei &#8220;Jules the Gentle Pilot&#8221; werden, das mit wirren Samples, verrückten (Tier?)Stimmen und natürlich der Trompete das so gerne mit Nurse With Wound vergleichene Feeling aufleben lässt, das den frühesten Aufnahmen Rivabellas ihr besonderes Gepräge gab. Einem Revival des DBPIT-Projektes parallel zu Noise Clvster wäre ich somit in jedem Fall zugeneigt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Spettro Records / Dischi Gatto Alieno</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3606311866/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ARTICO CVLTO / NOISE CLUSTER: Icy Drones</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2016 08:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Artico Cvlto und Noise Cluster haben gemein, dass es sie in ihren Arbeiten immer wieder in eine diffuse Ferne zieht, in filmreifen Parallelwelten geografischer oder astronomischer Art, Parallelwelten, die auch immer mal aneinander grenzen. Noise Cluster, die neue Band der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/10/29/artico-cvlto-noise-cluster-icy-drones/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/icydrones.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12888" title="icydrones" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/icydrones.jpg" alt="" width="150" height="216" /></a>Artico Cvlto und Noise Cluster haben gemein, dass es sie in ihren Arbeiten immer wieder in eine diffuse Ferne zieht, in filmreifen Parallelwelten geografischer oder astronomischer Art, Parallelwelten, die auch immer mal aneinander grenzen. Noise Cluster, die neue Band der unseren Lesern nicht ganz unbekannten Römer XxeNa und DBPIT, zog es schon immer in menschenleere Weiten, ins Weltall nostalgischer Scifi-Streifen und in die Tiefen des Meeres. Auf einer Islandreise entstand die Idee zu ihren „<a href="http://africanpaper.com/2015/10/02/xxena-and-dbpit-white-stories-of-black-whales/">White Stories of Black Whales</a>“,  und die Leidenschaft für den abgelegenen Inselstaat teilen sie mit den beiden Turinern, die ihr Ambient-Duo gleich nach ihrer Liebe zum Norden benannten.<span id="more-12887"></span></p>
<p>Die Mini-DVD „Icy Drones“ eröffnet der aktische Kult, dessen Mitglied Stefano Olflorenz auch als Fotograf tätig ist, mit einem achtminütigen Clip zu ihrem Track „Back from The Limbo of the Dead Dolls“. Ein vibrierendes und feinsinnig aufgerauhtes Dröhnen eröffnet die Untermalung schwermütiger Film- und Fotoaufnahmen der Insel, deren Ambiguität wohl am stärksten in der sich auflösenden Landesfahne symbolisiert ist: Der melancholischen Erhabenheit der Landschaften und auch der Menschenwerke wird, wie es scheint, eine große Bewunderung zuteil, und doch erscheint die Gesellschaft hier bestenfalls als sekundäres Phänomen, denn selbst Spuren wie Bauwerke wirken auf eine Weise post-human, die auf den ersten Blick harmonisch, bei längerer Betrachtung jedoch leicht verstörend wirkt. Solche Effekte finden sich mehrfach: in Bildern, deren Bewegtheit erst mit der Zeit auffällt, in der vordergründig so ruhigen, &#8220;kosmisch&#8221; ausgerichteten Musik, deren Wellen aus Glasperlen für Momente hoch aufgewühlt wirken und stellenweise wie die Vorstufe zu einer noisigen eroption anmuten. Einiges bleibt offen, so der Einbezug in einen Kontext, in dem auch Außerisländisches vorkommt.</p>
<p>Bei Noise Cluster steht die Musik stärker im Vordergrund der Aufmerksamkeit, die visuelle Seite von „Bumpy Road to Hell“ bewegt ich von einem grobkörnigen neorealistich anmutenden Fragment zu einem digitalen Farbenspiel, das an die Grafiken eines Audioplayers erinnert. Ähnlich abrupt wandelt sich die Musik vom flächig dröhnenden Auftakt zu einem dynamisch nach vorn drängenden Sturm aus Rhythmen, die stets eine klare Richtung vorgeben und sich durch diverse Brüche und die Wahrung von Abstraktion doch weigern, in schlichten Rhythm Noise zu münden. Sehr erfreut war ich, das Markenzeichen DBPITs, die Trompete, einmal wieder zu hören – verfremdet, abstrahiert, wie ein liquides Material über die griffige Electronica geschüttet, wobei für Momente der cartoonartige Charme älterer Aufnahmen der beiden aufleuchtete. Zum Schluss wieder das fragmentierte Bild vom Anfang, eine aus dem Bild verschwindende Person. Die Bumpy Road mag an keinen empfehlenswerten Ort führen, aber der Weg dahin lohnt dennoch.</p>
<p>Die eisigen Drones erscheinen (inclusive DL-Code für die anders angeordnete Audioversion) 47 mal in einem von XxeNa stilvoll gestalteten Klappcover – für Artico Cvlto, die hierzulande noch nicht so bekannt sind, ein guter Einstand, und für Noise Cluster ein ordentliches Debüt. Gerüchten zufolge steht da für die nähere Zukunft noch mehr an. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://noisecluster.bandcamp.com/releases">Gatto Alieno</a></strong></p>
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		<title>XXENA AND DBPIT: White Stories Of Black Whales</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2015 14:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele selbst gelungene multimediale Arbeiten mit Bild und Sound wirken schon deshalb zusammengepappt, weil einfach vieles immer irgendwie passt, und in den Fällen, in denen ein spontaner Jam-Charakter vorliegt, kann auch noch mal so einiges schief gehen, wenn die Beteiligten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/02/xxena-and-dbpit-white-stories-of-black-whales/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/WHALES_cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10928" title="WHALES_cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/WHALES_cover.jpg" alt="" width="150" height="211" /></a>Viele selbst gelungene multimediale Arbeiten mit Bild und Sound wirken schon deshalb zusammengepappt, weil einfach vieles immer irgendwie passt, und in den Fällen, in denen ein spontaner Jam-Charakter vorliegt, kann auch noch mal so einiges schief gehen, wenn die Beteiligten lediglich ihrem Egotrip folgen. Arianna Degni und Flavio Rivabella alias Xxena und DBPIT sind derart auf einander eingestimmt, dass sie sich immer den entsprechenden Raum geben, der für einen echten Dialog nötig ist. So gesehen ist es beinahe konsequent, dass die beiden in ihrer neuesten Arbeit den Rezipienten ebenso frei mit einbeziehen und auch im Zusammenspiel Mut zur Fragmentierung zeigen.<span id="more-10927"></span></p>
<p>Bei ihren gemeinsamen Performances reagieren die beiden spontan aufeinander, er entwirft mit seinem elektronichen Equipment noisige und ambiente Soundracks &#8211; immer mal wieder mit seiner Trompete als Sahnehäubchen des Ganzen. Sie wiederum zeichnet seriell und in steter Variation Fische, Quallen und andere Kreaturen des Meeres, und stets ist der Lauf der Musik und des action painting sehr stimmig aufeinander bezogen. Dabei ergibt es sich oft erst spontan, wer von beiden quasi &#8220;führt&#8221;. Auf „White Stories Of Black Whales“ bekommen wir sozusagen ein fertiges Werk präsentiert, dass aus vier auf Tonpapier angefertigten Originalzeichnungen diesmal anderer maritimer Kreaturen, nämlich Walen, und einem Soundtrack auf CDr besteht. Die Inspiration dazu haben die beiden sich bei einer Islandreise geholt, bei der sie die Tiere aus nächster Nähe betrachten konnten. Doch ganz fertig ist das kleine Werk keineswegs, denn Teile der Illustationen sind unbearbeitet gelassen und laden die Betrachter im Kinderbuchstil dazu ein, diese nach eigenen Vorstellungen zu vollenden. Die Illustrationen sind in XxeNas bekannt plastischem Stil gefertigt, der immer etwas an die Tierdarstellungen kanadischer Ureinwohner erinnert, man wittert in der Darstellung sich umarmender oder tanzender Meeresriesen einen feinsinnigen Humor, und erkennt darin v.a. auch die sichere Hand einer mit Layout erfahrenen Gestalterin.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/whalesprint.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10986" title="whalesprint" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/whalesprint-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Musikalisch führt Flavio, „Der bekannte postindustielle Trompeter“, uns einmal mehr in eine symbolische Welt jenseits des festen Grundes, der stets astronomisch oder eben maritim konnotiert ist, und bei den meist flächigen Sounds, die zu hypnotisch, streckenweise aber auch zu sperrig sind, um als reiner Ambient zu gelten, mag man partiell an Lawrence English denken. Sehr gleitend anfangs, kann „Her Majesty“ im grobkörnigen Grund und den soundtrackartigen Trompeten bereits das Erhabene einfangen. Diverse Klänge tauchen auf und verschwimmen kurz miteinander, um nach einiger Zeit wieder Raum zu geben für weitere Details, in denen sich Friedvolles und Bedrohliches, warm klingendes und Metallenes, Harmonie und Spannung, Flächensounds und pulsierende Rhythmen die Hand reichen. Vielleicht am Beeidruckendsten sind die hypnotisch auf- und abebbenden Synthiewellen, die das aus nächster Nähe aufgenommene Rumoren der Wale begleiten.</p>
<p>Zu erwerben sind die handgemachten Exemplare des kleinen Juwels über <a href="https://dbpitxxena.bandcamp.com/album/white-stories-of-black-whales">Bandcamp</a>, <a href="http://www.discogs.com/Xxena-DBPIT-White-Stories-Of-Black-Whales/release/7470253">Discogs</a> oder gattoalieno@gmail.com. Gerüchten zufolge solles demnächst noch ein weiteres Lebenszeichen des Duos geben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Dischi Gatto Alieno</strong></p>
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		<title>DBPIT AND GUESTS: Dark Lights [Frantic Cityscapes]</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/03/21/dbpit-and-guests-dark-lights-frantic-cityscapes/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 07:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fabio Magnasciutti]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter einem urbanen Lebensstil kann man sehr unterschiedliche Dinge verstehen. Gerade der kreative, hippe Großstädter, der einem großen Teil der Musik- und Kunstwelt seinen Stempel aufdrückt, hat meist wenig Bezug zu den Banlieues dieser Welt, was deren Tristheit gelegentlich verstärken mag &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/21/dbpit-and-guests-dark-lights-frantic-cityscapes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/darklightsdbpitguests.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9991" title="darklightsdbpitguests" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/darklightsdbpitguests-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter einem urbanen Lebensstil kann man sehr unterschiedliche Dinge verstehen. Gerade der kreative, hippe Großstädter, der einem großen Teil der Musik- und Kunstwelt seinen Stempel aufdrückt, hat meist wenig Bezug zu den Banlieues dieser Welt, was deren Tristheit gelegentlich verstärken mag und ihnen zugleich eine gewisse Ehrlichkeit lässt – schließlich findet man ihn doch meist in Stadtteilen, die ihre raueren Zeiten bereits hinter sich haben, in beschaulich-unordentlichen Altbaugegenden in Brooklyn, Neukölln oder dem Römischen Pigneto. Das resultiert nicht selten in einem Erfahrungshorizont, der immer noch näher an der<span id="more-9990"></span> <em>grande bellezza</em> ist als an dem tristen Erwachen, das auf die fordistischen Träume von Gropius und Corbusier folgen sollte.</p>
<p>Die Metropole als Identifikationsraum ist nach wie vor oder vielleicht sogar mehr denn je durch das geprägt, was Phrasenschleuder Roland Barthes einmal die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen nannte, eine akademisch abgewirtschaftete Bezeichnung, an die man beim Thema Stadt dennoch ab und zu erinnern sollte, da in vielen urbanen Millieus eine Art Dorfmentalität vorherrscht, die nur ihren eigenen partikularen (Nachbarschafts-)Horizont mit Assoziationen belegt. Das urbane Ganze, die vielfältige Mischung aus Alt und Neu, bleibt die Domäne kopflastigerer Diskurse.</p>
<p>Umso erfreulicher, dass der Soundbastler Flavio Rivabella alias Der Bekannte Post-Industrielle Trompeter, kurz DBPIT mit Partnerin XxeNa und zwei weiteren Gästen dem Sujet gerade ein Album gewidmet hat, dass mit acht Tracks und ebenso vielen Fotografien der ambivalenten Vielgestaltigkeit großer Städte Rechnung trägt. Wie nicht untypisch für Rivabellas neuere Aufnahmen gibt sich die Musik pulsierend elektronisch und ist recht weit entfernt von den offen dadaistischen Klanggebilden des Frühwerks im Dunskreis von Novy Svet und Mushroom&#8217;s Patience. Die monotonen Takte des Openers lassen Serielles vom Fließband assoziieren und knüpfen direkt an einen Teil der Fotoaufnahmen an, die ebenso serielle Wohnfabriken und ähnliches zeigen.</p>
<p>Nun wäre all dies arg tendenziös, käme es ohne einen eigenen ästhetischen Reiz daher, der sich im Schattenspiel der Aufnahmen ebenso findet wie im Clubfeeling einiger Stücke (herausragend die Kraxelbeats in „Loud and Clear“). Und es wäre noch einseitiger, würde der genannte Inner City-Charme mit seiner hippen Nostalgie fehlen, der sich nicht nur in den verwunschenen Verfallsszenarien einiger Fotos zeigt: Blues-Reminiszenzen wie in „Eternal Blue“ und vor allem Rivabellas stoisch abgeklärte Trompetenparts bringen nicht nur die nötige Coolness, sondern – altmodisch gedacht – auch ein bisschen Kultur in die zivilisierte Monotonie. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://dhaturarecords.bandcamp.com/">Dhatura</a></strong></p>
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		<title>MAURIZIO BIANCHI, MASSIMO CROCE, DBPIT &amp; XXEENA: Isometrie Sonore</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/11/30/mauricio-bianchi-massimo-croce-dbpit-xxeena-isometrie-sonore/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 05:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Maurizio Bianchi ist ein Beispiel dafür, dass ein legendärer Status auch seine Nachteile haben kann. Denn immer wieder trifft man durchaus an Industrial intressierte Hörer, die auch Jahre nach seinem Comeback davon ausgehen, dass der Norditaliener mit dem Kürzel MB &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/30/mauricio-bianchi-massimo-croce-dbpit-xxeena-isometrie-sonore/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/isometriesonore.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7926" title="isometriesonore" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/isometriesonore-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Maurizio Bianchi ist ein Beispiel dafür, dass ein legendärer Status auch seine Nachteile haben kann. Denn immer wieder trifft man durchaus an Industrial intressierte Hörer, die auch Jahre nach seinem Comeback davon ausgehen, dass der Norditaliener mit dem Kürzel MB der Musik bereits Mitte der 80er komplett abgeschworen habe und bestenfalls eine posthume Existenz als Wiederveröffentlicher führe. Das hat sicher damit zu tun, dass sein Image stark an die Zeit von Sacher-Pelz, Come Org. und die Jahre der frühen DIY-Releases gekoppelt ist. Ein Blick in seine Diskografie zeigt jedoch, dass er gerade in den letzten Jahren außerordentlich produktiv war und eine große Affinität zu Kollaborationen entwickelt hat.<span id="more-7925"></span></p>
<p>Für die LP „Isometrie Sonore“, die dem Titel nach der Auslotung räumlicher und körperlicher Sounderfahrung gewidmet ist, hat der Mailänder sich mit drei Klangbastlern aus Rom zusammengetan, die zugleich für die große Produktivität der jüngeren Generation italienischer Experimentalmusiker stehen. Auf der ersten Seite gibt es drei Duette mit MB als Konstante, die zweite enthält ein ausgedehntes Jam, an dem alle Beteiligten mitwirken. Als Bonus liegt den ersten dreißig Exemplaren ein Tape bei, das von allen Teilnehmern ein Solostück enthält. Den Auftakt bildet ein entspanntes Ambient-Duett mit der Musikerin und Künstlerin Arianna Degni alias xXeeNa. Mit Wellenrauschen und dem manipulierten Klang eines Tasteninstruments ist das leicht mediterran angehauchte Stück einer Ästhetik des Schönen verpflichtet, ein geheimnisvoller Flötenklang verleiht ihm ein exotisches Flair. Nur kleine Geräuschdetails, die entfernt an Küsse erinnern, sorgen für Minimalverfremdung.</p>
<p>Das Zusammenspiel mit Flavio Rivabella (DBPIT) liefert dazu einen markanten Kontrast. Eine virtuelle Splitlawine, die im steten Takt immer lauter gegen eine Wand kracht, lässt Vivenza- und De Fabriek-Zeiten aufleben, bevor das übersichtliche Klangbild vom breiigen Soundchaos verschlungen wird. Gleitenden, fast feierlich gestimmten Ambient bietet das Duett mit Massimo Croce, das mit der Zeit etwas grobkörniger wird und die Illusion verzerrter Stimmen anklingen lässt. An dieses Stück knüpft auch das rund fünfzehnminütige Quartett an, das die zweite Seite füllt, ein infernalischer Höhenflug voll mit babylonischem Stimmengewirr und anderen Überraschungen.</p>
<p>Fast ist es etwas schade, dass die auf Tape gebannte Compilation en miniature nur dreißig Abnehmer finden wird, denn auch die Solostücke wissen zu gefallen. MBs „Biiettiva“ basiert auf einem wie aus der Ferne wahrgenommenen Fabrikhallensound, stetes Donnern, Schleifen und Rauschen verdecken nur notdürftig den geheimnisvollen Klang undefinierbarer Instrumente. Rivabellas „People“ gebärdet sich – inklusive der obligatorischen Trompete – ebenso subtil. Trotz Titel und Vocals handelt es sich um keine Coverversion, auch soll hier kein amerikanischer Kapitalismus vor den Nutzlosen gerettet werden. XxeNa überzeugt mit forschen Spoken Words über einem frickeligen Klanggerüst, Croce huldigt zuguterletzt einem großen literarischen Helden, dem Anti-Sisyphos Oblomov, durch feingemusterten, gleichtenden Ambient, dessen gläserne Flächen dem Thema entsprechend auch mal etwas verspielt und „regressiv“ daher kommen dürfen.</p>
<p>„Isometrie Sonore“ ist sicher nicht das einzige, aber ein durchaus gutes Beispiel dafür, dass Musik in der Industrial-Tradition sich weiterentwickeln kann, ohne die Ursprünge komplett hinter sich lassen. Geht die Entwicklung in Richtig Ambient, ist weit mehr möglich als pure Entspannungsmusik oder pseudocineastischer Düsterkitsch. Ob bei Tesco und Final Muzik noch Exemplare des Tapes zu finden sind, kann ich nicht garantieren, aber zumindest gingen die letzten Gerüchte in diese Richtung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Dischi Gatto Alieno/Arte Nel Rumore/Ozky E-Sound</strong></p>
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