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	<title>African Paper &#187; Derek Jarman</title>
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		<title>CYCLOBE: Sulphur &#8211; Tarot &#8211; Garden</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 05:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/03/Cyclobe.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8350" title="Cyclobe" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/03/Cyclobe-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Cyclobe 2012 auf Einladung von Antony in der Queen Elizabeth Hall auftraten, konnte man eine auf 200 Exemplare limitierte CD-R namens „Sulphur – Tarot -Garden“ kaufen, auf der ihre (neu komponierten) Soundtracks für drei frühe, zwischen 1972 und 1973 erschienene, ursprünglich tonlose Kurzfilme Derek Jarmans zu finden waren. Die Verbindung zu dem 1994 verstorbenen Künstler reicht lange zurück. Coil (damals bestehend aus Stephen Thrower, John Balance und Peter Christopherson) komponierten den Soundtrack für Jarmans „The Angelic Conversation“, Thrower trat als Statist in „The Last of England“ auf und sowohl Thrower als <span id="more-8348"></span>auch Ossian Brown waren kurz in „Caravaggio“ zu sehen. Jetzt ist das Album als reguläre und unlimitierte CD auf dem eigenen Label Phantom Code erschienen.</p>
<p>Ein für mich zentrales Merkmal der Musik Cyclobes, das eigentlich seit ihrem Debüt „Luminous Darkness “ Ende der 90er, spätestens aber seit dem Nachfolger „The Visitors“ deutlich wird, ist, wie es Thrower und Brown gelang/gelingt, elektronische und akustische Instrumente in ihren extrem dichten Kompositionen miteinander zu verknüpfen, eine Musik zu erschaffen, die liminal ist, Schwellen überschreitet. Gerade die spärlichen Auftritte der letzten Jahre haben das noch einmal unterstrichen.</p>
<p align="JUSTIFY">Und schon der erste Track „Sulphur“ macht diese Herangehensweise deutlich: Während an- und abschwellende, fast stotternde Elektronik zu hören ist, spielt im Hintergrund eine Drehleier. Das Stück scheint immer kurz vor der Auflösung zu sein, den ganzen 15 Minuten haftet gleichzeitig ein Moment des Unheimlichen, Nichtfassbaren an, was durch kurze, nur zu erahnende Stimmfragmente unterstrichen wird. Natürlich passt das zu Jarman, dessen Arbeiten ebenfalls oftmals von einer Traumatmosphäre durchzogen sind – was auch der häufige Verzicht auf eine lineare Erzählweise unterstreicht. Auf „Tarot“ sind die akustischen Instrumente dominant(er): Durch den Einsatz von Drehleier und Bläsern (Cliff Stapleton und Michael J. York haben neben John Contreras an dem Album mitgewirkt) entsteht fast schon orientalisch klingende Musik, die einen rituellen, magischen &#8211; der Alternativtitel von Jarmans Film lautet bezeichnenderweise „The Magician“ &#8211; Charakter besitzt. Auf diesen sieben Minuten wird deutlich, wie sehr es Cyclobe gelingt, aus vielen Schichten einen dennoch homogenen, in sich geschlossenen Klang zu erzeugen. Dagegen ist der Soundtrack zu „Garden of Luxor“ elektronischer, abstrakter, die Musik ist zurückhaltender, reduzierter und entfaltet sich langsamer. In Jarmans Film herrscht die Farbe rot vor: Man sieht Pflanzen, Pyramiden, Reiter, die Sphinx &#8211; in <em>Chroma</em><strong>,</strong> seinem „Buch der Farben“, schreibt Jarman: „Rot ist der älteste Farbname, abgeleitet vom <em>rudhira </em>des Sanskrit. Das Gesicht der Sphinx war rot angemalt.“</p>
<p>Cyclobe haben bislang gezeigt, dass sie eine halluzinatorische, vielleicht im besten Wortsinne psychedelische, fast kosmische Musik spielen, in deren Zentrum vielleicht der große Gott Pan lauert oder um noch einmal aus Jarmans <em>Chroma</em> zu zitieren: „Wenn man dem Licht der Welt in die Augen schaut, färbt sich die Schöpfung scharlach.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.cyclobe.com/">Phantom Code</a></p>
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		<title>Wounded Galaxies Tap at the Window. Cyclobe am 30.01.14 in Berlin auf dem CTM-Festival</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 12:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/cyclobe-by-john-kelman2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-8143" title="cyclobe by john kelman" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/cyclobe-by-john-kelman2-1024x682.jpg" alt="" width="584" height="388" /></a>Stephen Thrower und Ossian Brown debütierten 1999 mit „Luminous Darkness”, einem anspruchsvollen, unglaublich dichten Album von Geräuschmusik, das Throwers langjährige Mitwirkung bei Coil verriet, aber weniger am Song orientiert war. Der Nachfolger „The Visitors“ knüpfte daran an, enthielt allerdings einige wesentlich längere, ausufernde Tracks, die durchaus dazu geeignet waren, die Pforten der Wahrnehmung zu reinigen und zu erweitern. Das dritte Album war ihre (Re-)Interpretation bzw. (Neu-)Bearbeitung von Nurse With Wounds „Angry Eelectric Finger“ und trug den Titel „Paraparaparallellogrammatica“. Auf allen diesen Veröffentlichungen kombinierten Cyclobe die elektronischen Klänge mit akustischen Instrumenten, wie z.B. Geige, Klarinette, Cello, Drehleier. Dadurch entstand eine Musik, die dicht und verdichtet war und auf die das oft überstrapazierte Adjektiv organisch mehr als zutraf.<span id="more-8135"></span></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/Cyclobe-photo-by-Karolina-Urbaniak-2-d2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-8144" title="Cyclobe photo by Karolina Urbaniak 2 d" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/Cyclobe-photo-by-Karolina-Urbaniak-2-d2-1024x885.jpg" alt="" width="584" height="504" /></a>Erst 2007 traten Cyclobe das erste Mal live auf – und zwar auf dem von David Tibet kuratierten Donaufestival in Krems. Dabei wurde erneut deutlich, dass Cyclobe eine Klasse für sich sind, schließlich begnügten sie sich nicht damit, hinter Laptops versunken die Maus zu bewegen; mit Unterstützung von Thighpaulsandra an den Synthesizern und Cliff Stapleton an der Drehleier gelang es,  die Musik, für die das Studio eigentlich ein elementarer Teil ist, auf die Bühne zu bringen und in Verbindung mit den <a href="http://vimeo.com/26263299">halluzinatorischen Visuals</a>  wurde der Zuschauer in eine Welt versetzt, in der Pan seinen gehörnten Kopf zeigt und das Unterholz erfüllt ist vom Duft seines (An)Kommens.</p>
<p>Das vierte Album „Wounded Galaxies Tap at the Windows“ knüpfte an die Vorgänger an, hatte aber noch stärker filmische, narrative Züge. Hier konnte der Hörer auch ohne Hilfe von Nachtschattengewächsen andere Bewusstseinszustände erleben. Schließlich wurde noch in einer limitierten Auflage unter dem Titel „Sulphur -Tarot &#8211; Garden“ ein Album veröffentlicht, das Soundtracks für drei frühe Kurzfilme Derek Jarmans enthielt und das 2014 neu veröffentlicht werden wird.</p>
<p>Der Auftritt im Berliner HAU1 im Rahmen des CTM-Festivals ist erst der vierte, denn nach ihrem Debüt in Krems spielten sie erst wieder 2012 auf Einladung Antonys in London auf dem Meltdown Festival und ihr bisher letzter Auftritt fand ebenfalls im Jahr 2012 auf dem „Punkt“-Festival in Norwegen statt, auf dem sie Gast von Brian Eno waren.</p>
<p>In Berlin wird die Band in der Besetzung Ossian Brown, Stephen Thrower, Michael J. York (Duduk/Bläser), Cliff Stapleton (Drehleier), Ivan Pavlov (Elektronik) and David J. Smith (Perkussion) auftreten. Das Vorprogramm bestreitet der amerikanische Musiker Robert Lowe alias Lichens.</p>
<p>Hebbel am Ufer, HAU1, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin</p>
<p><a href="http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=c6ec16e8cf3cd5077514ebef590a1f763d4616b372ef8900411779bf6bedf213&amp;vID=4387&amp;eventID=481898">Tickets </a></p>
<p><a href="http://cyclobe.com/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cyclobe.music">Facebook</a></p>
<p>Foto 1: John Kelman</p>
<p>Foto 2: Karolina Urbaniak</p>
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