<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Deutsch Nepal</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/deutsch-nepal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>V.A.: Where Words Fail, Music Speaks. For Ania</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[7JK]]></category>
		<category><![CDATA[Albireon]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew King]]></category>
		<category><![CDATA[Ania Mehring]]></category>
		<category><![CDATA[Celer]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Darkrad]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Micromelancolié]]></category>
		<category><![CDATA[Nam-khar]]></category>
		<category><![CDATA[Niedowierzanie]]></category>
		<category><![CDATA[Nordvargr]]></category>
		<category><![CDATA[Rapoon]]></category>
		<category><![CDATA[S.E.T.I.]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Sangre Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Sieben]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Wakeford]]></category>
		<category><![CDATA[Tor Lundvall]]></category>
		<category><![CDATA[Troum]]></category>
		<category><![CDATA[Varunna]]></category>
		<category><![CDATA[While Angels Watch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=13057</guid>
		<description><![CDATA[Viele von uns älteren Semestern blicken bisweilen nostalgisch auf die Zeit zurück, als viele Spielarten dunkler Musik noch eine gut vor der Öffentlichkeit gehütete Einheit bildeten. Dunkle, industrielle Lärmorgien, ambient dröhnende Soundscapes, Rituelles und mystische Folksongs – es gab eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wherewordsfail.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13058" title="wherewordsfail" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wherewordsfail-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Viele von uns älteren Semestern blicken bisweilen nostalgisch auf die Zeit zurück, als viele Spielarten dunkler Musik noch eine gut vor der Öffentlichkeit gehütete Einheit bildeten. Dunkle, industrielle Lärmorgien, ambient dröhnende Soundscapes, Rituelles und mystische Folksongs – es gab eine Zeit, in der das alles irgendwie zusammengehörte, eine eingeschworene Gemeinschaft mit all ihren Vor- und Nachteilen bildete und von der Außenwelt doch meistens ignoriert wurde. Mittlerweile hat beinahe alles seine eigene Subkultur, zugleich herrscht ein unübersehbares Angebot an oft nur noch<span id="more-13057"></span> vermeintlicher Undergroundmusik, deren Stilgrenzen immer mehr verschwimmen. Viele der alten Protagonisten sind längst zu neuen Ufern aufgebrochen. Ich gebe zu, dass ich die letzten beiden Punkte meist begrüße, und dennoch ist es eine Freude, so viele überwiegend kreative Vertreter aus der ganze Spannweite solcher Musik auf einer Compilation versammelt zu sehen.</p>
<p>Ich beginne ganz bewusst mit der Musik, um neben denen, die ohnehin am guten Zweck dieser Veröffentlichung – Ania Mehring, die Frau des Zoharum-Chefs und eine enge Freundin der Kuratoren und vieler der vertretenen Musiker, in der Behandlung ihrer Krebserkrankung finanziell zu unterstützen – interessiert sind, auch die anzusprechen, die auf der Suche nach guter postindustrieller Musik sind. Die vom polnischen Santa Sangre-Magazin zusammengestellte Anthologie „When Words Fail, Music Speaks“ enthält knapp sieben Stunden davon, und ich bekenne gleich, das keiner von uns sie bisher komplett hören konnte. Insofern soll die Compilation hier auch mehr vorgestellt als bewertet werden.</p>
<p>Hier also ein kurzer Abriss unserer Favoriten, angefangen bei den eher ambienten Beiträgen: Troum, die selten so entrückt klangen wie hier; Tor Lundvall mit einem exklusiven Track, entschleunigt, kristallin und wie so oft eine perfekte musikalische Entsprechung seiner beeindruckenden Bilder; Celer, der gleich ein ganzes One Track-Album beisteuert; etwas derangierter S.E.T.I. mit mysteriösem Glockenspiel. Den Ritualbereich decken in erster Linie Phurpa ab mit einem urig klingenden Ritual der alttibetischen Bön-Religion; ebenfalls auf diesen Kulturkreis referiert die deutsche Ritual-Ambient-Band Nam-khar; weniger Rituelles aus dieser Region steuert Rapoon in Form eines Raga bei. Rauer und atonaler gibt sich diesmal Niedowierzanie, ferner der vertrackte rhythmische Vortex von Micromelancolié, die bedrohliche Samplekollage von Monopium und die kalten Soundwellen von Cindytalk. Völlig im Industrial verortet das düster grollende Stück von Nordvargr und der Horror Rhythm Noise von Darkrad. 7JK alias Matt Howden und Maciek Frett leiten über in den songorientierten Teil mit einer zerfledderteren Version ihres „Starseed“, ein interessanter Folk/Industrial-Mix kommt von der Kollaboration zwischen Deutsch Nepal und Varunna. While Angels Watch, Mars, Albireon, Andrew King mit einem urigen Live-Mitschnitt, Naevus mit einem akustischen Joy Division-Cover, Urgeistein Tony Wakeford mit einem anrührenden Duett &#8211; sie alles haben einen unterschiedlichen Dark Folk-Einschlag und zeigen, wie vielschichtig dieses vermeintliche Genre doch ist. Zwei besondere Perlen stammen von Sieben und Ô Paradis: Howden hat mit seinem Hauptprojekt vor einiger Zeit das rockige Geigen und Loop-Stück „Hillfort Mindset“ aufgenommen, das hier in leichter Modifikation als „Brexit Requiem“ erscheint, und in der Tat hatte der Text über einen zwiespältige Verrammelungfanatismus (Thomas Bernhard) etwas prophetisches. Der Katalane Demian Recio klingt mit „La Belleza Esclava“ um einiges sperriger und elektronischer als man es nach dem letzten Album erwartet hätte.</p>
<p>Allein diese kleine Auswahl bezeugt die musikalische Bandbreite der <a href="https://wherewordsfail.bandcamp.com/album/where-words-fail-music-speaks-a-compilation-for-ania-mehring"><span style="text-decoration: underline;">Compilation, die man hier erwerben kann</span></a>, die genannten Namen sprechen für einen Qualitätsanspruch über dem gängingen Standard. Eine weitere Möglichkeit, Ania Mehrings Behandlung zu unterstützen, findet sich auf dieser <a href="https://www.facebook.com/events/1740948189513336/"><span style="text-decoration: underline;">Facebook-Seite</span></a>. (J.G./U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://santasangremagazine.wordpress.com/">Santa Sangre</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2016/12/06/v-a-where-words-fail-music-speaks-for-ania/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>JASTREB: Orient and Occident</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/07/09/jastreb-orient-and-occident/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2016/07/09/jastreb-orient-and-occident/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 04:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albin Julius]]></category>
		<category><![CDATA[Der Blutharsch and the Infinite Church of the Leading Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Gordan Tomić]]></category>
		<category><![CDATA[Hau Ruck!]]></category>
		<category><![CDATA[Jastreb]]></category>
		<category><![CDATA[Lina Baby Doll]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Potočnjak]]></category>
		<category><![CDATA[Seven That Spells]]></category>
		<category><![CDATA[The Last Lord of Atlantis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=12333</guid>
		<description><![CDATA[Jastreb wurde vor etwa fünf Jahren von Niko Potočnjak a.k.a The Last Lord of Atlantis in Zagreb gegründet und würden wahrscheinlich von vielen für ein Seitenprojekt der Psychrocker Seven That Spells gehalten werden, wenn nicht noch weitere Musiker beteiligt wären, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/07/09/jastreb-orient-and-occident/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/jastreboao.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12334" title="jastreboao" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/jastreboao-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jastreb wurde vor etwa fünf Jahren von Niko Potočnjak a.k.a The Last Lord of Atlantis in Zagreb gegründet und würden wahrscheinlich von vielen für ein Seitenprojekt der Psychrocker Seven That Spells gehalten werden, wenn nicht noch weitere Musiker beteiligt wären, allen voran Albin Julius und Lina Baby Doll, sowie zeitweise sogar Kawabata Makoto von Acid Mothers Temple &#8211; womit die musikalische Stoßrichtung schon mal abgesteckt wäre, die man grob gesagt als satten psychedelisch gefärbten Hardrock bezeichnen kann. Nachdem nun das dritte Werk der Combo in den Regalen steht, sollte <span id="more-12333"></span>wohl kein Zweifel mehr daran bestehen, dass es sich hier um ein eigenständiges Projekt handelt.</p>
<p>Ihr drittes Album „Orient and Occident“ wirkt wie ein Stimmungsbild, das anhand von vier Ausschnitten, die zumindest textlich wie Schlusstableaus einer epischen Erzählung anmuten, ein endzeitliches Gefühl heraufbeschwört &#8211; alles ohne viel Brimborium, und doch mit einer angemessenen Portion an Mysteriösem und einer ordentlichen Hypnotik. Trotz allem zieht der Habicht („Jastreb“ ist dessen kroatische Bezeichnung, doch es gibt wohl auch einen Kampfjet und einen Raumanzug dieses Namens) eher gemächlich seine Bahnen, denn ein relaxtes Midtempo ist angesagt.</p>
<p>Im mollastigen „The Island“, in dessen schnörkellosen Rocksound geschickt eine orientalische Melodie auf der Violine eingewebt ist, wird aus der Totalen eine Geschichte wie aus einem postapokalyptischen Film entfaltet &#8211; auf der Flucht gelangt eine Menschengruppe, umgeben von der Aura letzter Überlebender einer sterbenden Zivilisation, auf eine Insel. Doch die Gestrandeten agieren dort so menschlich-allzumenschlich wie eh und je, bevor sie von der (selbstverursachten?) Katastrophe in Form eines säuredurchtränkten Ozeans eingeholt werden. Lina von Deutsch Nepal, der auch sämtliche Texte geschrieben hat, trägt die Lyrics in einem dunklen, abgeklärt wirkenden Klangegesang vor und entpuppt sich dabei einmal mehr als solider Sänger mit einem überraschenden stimmlichen Charisma &#8211; das darf man getrost hervorheben, wenn man bedenkt, dass seine Herkunft im Industrial liegt, wo im Schnitt gebrüllt oder monoton gemurmelt wird.</p>
<p>Musikalisch und textlich wirken die vier Songs mit ihren Geschichten wie endzeitliche Szenen, die das letzte Aufbäumen einer schal gewordenen Kultur beschreiben, und ob René Guenons gleichnamiges Buch titelgebend war &#8211; man weis es nicht, denn alles scheint nur vage und assoziativ verknüpft, stellt es dem Hörer frei, zu kombinieren oder sich auch nur auf die Musik und ihre Stimmung zu konzentrieren. Mit „Amanda Lear“ und dem ganz ohne Drums auskommenden „Pasolini Nightmare“ werden zwei Nachtgesichte gereiht: Eine queere Disco-Queen leitet den Hörer mit schrägen Violinen durch eine schwüle Vollmondnacht. Dann schwebt man auf einem wabernden Teppich aus kleinteiligen Gitarrenornamenten in ein Szenario aus einem Film, der wie eine Inversion von Pasolinis Matthäus-Evangelium erscheint und den Träumenden verstört zurücklässt. „Let Go“ ist aufgeweckter, verspielter, doch auch hier wird kein beruhigender Abspann daraus.</p>
<p>Insgesamt wirkt Jastreb kompakter, d.h. weniger episch und bombastisch als die wohl wichtigsten Bezugsgrößen Seven That Spells und Der Bluthasch and the Infinite Church of the Leading Hand, doch diese Zurückgenommenheit ist es gerade, die das Hypnotische und den dunklen, fatalistischen Grundtenor umso mehr aufscheinen lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Hau Ruck!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2016/07/09/jastreb-orient-and-occident/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
