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	<title>African Paper &#187; Diana Combo</title>
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		<title>SÍRIA: Boa-Língua</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 07:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diana Combo]]></category>
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		<description><![CDATA[So wie einem die besten kreativen Gedanken oft beim Gehen oder in der Badewanne kommen, entstehen die Releases von Sängerin Diana Combo alias Síria meist als Nebenprodukte kleinerer Arbeiten, die ganz unerwartet ein Eigenleben erhalten. So wie sich ihr erstes &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/03/14/siria-boa-lingua/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/Cro╠ünica155_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20315" title="_ Cro╠ünica155_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/Cro╠ünica155_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>So wie einem die besten kreativen Gedanken oft beim Gehen oder in der Badewanne kommen, entstehen die Releases von Sängerin Diana Combo alias Síria meist als Nebenprodukte kleinerer Arbeiten, die ganz unerwartet ein Eigenleben erhalten. So wie sich ihr erstes Album aus einer Auftragsarbeit heraus verselbstständigt hatte, ist &#8220;Boa-Língua&#8221; das Resultat einer der Stimmübungen, die Combo regelmäßig aufnimmt, um die Resultate zu analysieren. Dabei greift sie oft auf bekannte Songs in ihrer<span id="more-20314"></span> portugiesischen Muttersprache zurück. Bei den letzten Sessions dieser Art sammelten sich eine Reihe von Songs an, die gerade wegen ihres provisorischen Charmes schon fast nach einem Coveralbum klangen. Dieses musste dann nur noch um die Gesangsspuren herum produziert werden und liegt nun vor.</p>
<p>Dass Combo theoretisch gefällige Singer Songwriter-Alben machen könnte, das vielleicht irgendwann auch mal zum Spaß machen wird, aber bis auf weiteres nicht will, weil sie das herausfordernde, immer noch sperrige in schönen Songs mag, merkt man auch hier wieder, und so hat gerade das leicht zusammengeschustert wirkende Konnex zwischen Gesang und Soundkulisse seinen besonderen Reiz. Im &#8220;Canção do Gato&#8221;, dem Katzenlied (für Hinweise zu den Originalen den unten eingebetteten Bandcamp-Link befragen), tritt ihre Stimme über mehrere Tonspuren in Dialog mit sich selbst, was auch a capella funktioniert hätte, doch die vorwärts und rückwärts eingespielten kratzenden und schabenden Loops sorgen für die betongraue Hintergrundfärbung, die den hellen Gesang umso deutlicher exponiert.</p>
<p>Die schwindelerregende Orchestralsounds von &#8220;Nos Montes&#8221; mit ihren aufgeklebten Trommelwirbeln wiederum lassen das ungekünstelte des Gesangs umso mehr durchscheinen, der sich zur düsteren Pauke des hörspielartigen &#8220;Danse Macabre&#8221; geradezu trunken gibt. Beim metallenen Klappern und Hämmern von &#8220;Belgian Shepherd&#8221; und &#8220;Yarin&#8221;, aber auch beim unbestimmten Rauschen und Knistern von &#8220;Senhora dos Remédios&#8221; kommt eine dezente Spannung zum Vorschein, der den bisweilen chorartigen Gesang wie aus einer verwunschenen Anderswelt herüberwehen lässt, so wie sich beides immer gegenseitig charakterisiert.</p>
<p>Combo sagt, dass sie das Studio gerne als Fluchtort vor dem allgegenwärtigen Sprachgewirr der sozialen Wirklichkeit aufsucht, als Ort, der keine Antworten verlangt. In ihren dort entwickelten Songs findet sich mehr von der Flucht als vom Ziel, was &#8220;Boa-Língua&#8221; spannend macht. Ich wäre aber auch gespannt zu wissen, wie ein geplantes Síria-Album klingen würde.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://cronicaelectronica.org">Cronica</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3645937783/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://cronica.bandcamp.com/album/boa-l-ngua">Boa-Língua by Síria</a></iframe></p>
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		<title>SÍRIA: Cuspo</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2019 07:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Antoine Chessex]]></category>
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		<category><![CDATA[Diana Combo]]></category>
		<category><![CDATA[Lemures]]></category>
		<category><![CDATA[Luciano Cillio]]></category>
		<category><![CDATA[Síria]]></category>
		<category><![CDATA[Svarte Greiner]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal entstehen umfangreiche Arbeiten aus kleinen Impulsen. Für Diana Combo, die Frau hinter dem Soundprojekt Síria und außerdem Sängerin, beginnt ihr Tape „Cuspo“ mit einem Auftrag. Ein Autor hatte sie gebeten, Patti Smiths „Gloria“ und einen eigenen Song für eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/01/05/siria-cuspo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/siriacuspotapecover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16342" title="siriacuspotapecover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/siriacuspotapecover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal entstehen umfangreiche Arbeiten aus kleinen Impulsen. Für Diana Combo, die Frau hinter dem Soundprojekt Síria und außerdem Sängerin, beginnt ihr Tape „Cuspo“ mit einem Auftrag. Ein Autor hatte sie gebeten, Patti Smiths „Gloria“ und einen eigenen Song für eine Theaterproduktion einzusingen. Während ihrer Suche nach passenden Stimmungen, Melodien und Texten entstand recht schnell ein ganzer Songzyklus, und als sie später vom Lissaboner Crónica-Label zu einem Auftritt eingeladen wurde, stand längst fest, dass das Material reif für ein Album war.<span id="more-16341"></span></p>
<p>Vielleicht war es die Verwunderung darüber, wie selbstläuferhaft das ungeplante Werk zustandekam, die die Musikerin dazu bewog, eine ganze Reihe an Arbeiten z.T. befreundeter Kollegen (u.a. Svarte Greiner, Lemures und Antoine Chessex) zu sampeln und so noch ein paar Schichten mehr draufzusetzen &#8211; am gelegentlichen Knistern erkennt man noch die Herkunft vieler Spuren vom Vinyl. Wie zu erwarten steht Combos Stimme bei den meisten Stücken im Vordergrund und kommt in unterschiedlicher Form zum Einsatz: als mal kräftiger, mal anheimelnd schöner Folkgesang ohne die sirenenhafte Süßlichkeit mancher Kolleginnen, als beinahe gehauchtes Echo eines entrückten, ambienten Dreampop, als Spoken Words in großen Lettern und mit Ausnahme des Patti Smith-Covers immer in ihrer portugiesischen Muttersprache.</p>
<p>Die ihren Gesang untermalende, einhüllende und in wenigen Momenten in sich auflösende Musik ist trotz subtiler Spannungsmomente meist sanft, lässt Raum und kommt weitaus weniger opulent daher als man es bei einem so großen Aufgebot an Musikern erwarten könnte. Vinylknistern und die wohligen Wellen eines Harmoniums schaffen ein gemächlich gleitendes Fundament, rauschende Becken und plötzlich auftretende Gitarrenfiguren stören die Ruhe immer wieder auf, aus unterschiedlichen Quellen summt und dröhnt es, und ab und an geben eingearbeitete Aufnahmen des Meeres, der Straße und zirpender Grillen dem melancholischen Setting zusätzliches Kolorit. Es wäre falsch, die Momente, in denen solche Sounds in den Vordergrund treten, als Interludien abzutun, denn in ihnen offenbart sich die feinsinnige Kompositionsstruktur der Musik noch am ehesten.</p>
<p>Neben dem Tape in angemessener Limitierung ist das Werk über die üblichen Download-Formate zu bekommen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.cronicaelectronica.org/">Crónica</a></strong></p>
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