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	<title>African Paper &#187; Discrepant</title>
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		<title>The Lisu: Neue LP vom Laurent Jeanneau alias Kink Gong</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 05:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent JeanneauKink Gong]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;The Lisu&#8221; kehrt der französische Klangsammler Laurent Jeanneau unter seinem langjährigen Alias Kink Gong zu Discrepant zurück. Das Album erscheint am 17. April als LP und digital und versteht sich als überarbeitete und erweiterte Neufassung eines bereits 2014 veröffentlichten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/16/the-lisu-neue-lp-vom-laurent-jeanneau-alias-kink-gong/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;The Lisu&#8221; kehrt der französische Klangsammler Laurent Jeanneau unter seinem langjährigen Alias Kink Gong zu Discrepant zurück. Das Album erscheint am 17. April als LP und digital und versteht sich als überarbeitete und erweiterte Neufassung eines bereits 2014 veröffentlichten Mixtapes gleichen Namens. Im Zentrum stehen Feldaufnahmen aus Communities der Lisu, die Jeanneau während verschiedener Reisen in Südwestchina und Thailand aufgezeichnet hat. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/thelisu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50467" title="thelisu" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/thelisu.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50465"></span></p>
<p>Die Lisu, eine der offiziell anerkannten Minderheiten der Volksrepublik China, leben vor allem in den Bergregionen von Yunnan und Sichuan, aber auch in Myanmar, Thailand und im indischen Arunachal Pradesh, ihre Sprache gehört zum tibeto-birmanischen Zweig der sino-tibetischen Sprachfamilie. Auf &#8220;The Lisu&#8221; tritt Kink Gong weniger als Producer denn als behutsamer Kurator und in Erscheinung. Elektronische Eingriffe bleiben auf ein Minimum reduziert, stattdessen fügt Jeanneau Gesänge, zeremonielle Vokalformen und Instrumentalpassagen – etwa die vibrierenden Klänge des Saiteninstruments Chibeu – zu einem fließenden Panorama zusammen. Aufgenommen vor Ort, mit all ihren akustischen Eigenheiten von übersteuerten Straßenlautsprechern bis zu intimen Stimmenmomenten, entfalten die Stücke ein lebendiges Mosaik unterschiedlicher Orte, Zeiten und musikalischer Praktiken, das ein ebenso respektvolles wie eindringliches Porträt der musikalischen Vielfalt einer Kultur zeigt. Alle Aufnahmen und der finale Mix stammen von Laurent Jeanneau.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=979064089/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Pneuma: Albumdebüt von Random Gods</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 04:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
		<category><![CDATA[Random Gods]]></category>
		<category><![CDATA[Souk Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Pneuma&#8221; legt Timóteo Azevedo alias Random Gods gerade ein Debütalbum vor, das sich im weiten Feld zwischen Rhythm Noise, fragmentierter Klangkunst mit Reminiszenzen an Post Industrial und einer Body Music jenseits der Clubs bewegt. Die Tracks wirken aufgeladen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/08/pneuma-albumdebut-von-random-gods/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Pneuma&#8221; legt Timóteo Azevedo alias Random Gods gerade ein Debütalbum vor, das sich im weiten Feld zwischen Rhythm Noise, fragmentierter Klangkunst mit Reminiszenzen an Post Industrial und einer Body Music jenseits der Clubs bewegt. Die Tracks wirken aufgeladen und doch kontrolliert, getragen von gebrochenen Rhythmen, schemenhaften Shouts und pulsierenden Grooves. Immer wieder tauchen klangliche Elemente auf, die wie Handtrommeln oder bearbeitete Field Recordings wirken – teilweise reduziert auf ein Minimum, dann wieder in dichten, überlappenden Texturen, die sich fast hörspielartig entwickeln.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/pneuma.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46960" title="pneuma" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/pneuma.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46959"></span></p>
<p>Was wie zerfallene Drum-Patterns beginnt, verdichtet sich zu fragmentierten, ritualhaften Strukturen, zwischen metallischen Einschlägen, eingestreuten Stimmen und melodischen Linien, die sich wie unter der Oberfläche bewegen. Auch dort, wo sich etwas cinematisches anbahnt, bleibt vieles angedeutet, als würde die Musik einen Zustand zwischen Unruhe und Klarheit abbilden. &#8220;Pneuma&#8221; ist geprägt von einem Gefühl ständiger Spannung – nicht expressiv, sondern eher wie eine stille Unruhe, die zwischen den Spuren liegt. Das Album, die an zwei frühere EPs anknüpft, erscheint bei Souk Records, dem Sublabel von D.I.S.C.R.E.P.A.N.T., als LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3762329126/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Lagoss mit zweitem Teil der Imaginary Island Music</title>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2023 06:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Daniel Garcia]]></category>
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		<category><![CDATA[Gonçalo F. Cardoso]]></category>
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		<category><![CDATA[Mukata'a]]></category>
		<category><![CDATA[Spencer Clark]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aus den drei auf Teneriffa lebenden Soundexoten Gonçalo F. Cardoso, Mladen Kurajica und Daniel García bestehende Trio Lagoss geht mit seiner &#8220;Imaginary Island Music&#8221;-Reihe in die zweite Runde. Ihrer spezifischen Mixtur aus Exotica und einem bisweilen nostalgisch anmutenden Futurismus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/23/lagoss-mit-zweitem-teil-der-imaginary-island-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das aus den drei auf Teneriffa lebenden Soundexoten Gonçalo F. Cardoso, Mladen Kurajica und Daniel García bestehende Trio Lagoss geht mit seiner &#8220;Imaginary Island Music&#8221;-Reihe in die zweite Runde. Ihrer spezifischen Mixtur aus Exotica und einem bisweilen nostalgisch anmutenden Futurismus sind sie treu geblieben, dennoch gibt es im Vergleich zum ersten Teil einige Neuerungen, so beispielsweise die etwas kompaktere und latent songartige Gestalt der Tracks. Zudem sind<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1681232748510.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35008" title="fotor_1681232748510" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/fotor_1681232748510.jpg" alt="" width="719" height="715" /></a><span id="more-35006"></span></p>
<p>die Inseln, die den Schauplatz der in den Texten, Songtiteln und musikalischen Narrativen transponierten Geschichte abgeben nur bedingt imaginär, denn es handelt sich dabei um die Kanaren einer drei Generationen in der Zukunft liegenden Welt, die im Zentrum eines Machtkonfliktes stehen und zugleich Standort bahnbrechender technischer Entwicklungen sind. Inspirierend zu der Geschichte waren u.a. der russische Raketeningenieur Konstantin Tsiolkovsky und der Schriftsteller Arthur C. Clark. Für den Film, der zu dem Stoff noch gedreht werden könnte, liegt hier quasi bereits der Score vor, an dem Spencer Clark als Gastmusiker teilnimmt und Mukata&#8217;a einen Remix beisteuert. Das Album erscheint bei Keroxene in Kooperation mit Discrepant.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230411_190312_828.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1104409785/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Flatland Explorations Vol​.​2: Neues Tape von Babau</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2023 05:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
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		<category><![CDATA[Luigi Monteanni]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Pennesi]]></category>

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		<description><![CDATA[Relativ kurze Zeit nach ihrem fulminanten Live-Album &#8220;Ex Abrupto!&#8221; bringen die beiden Artetetra-Betreiber Matteo Pennesi und Luigi Monteanni ein neues Tape ihres Exotica, Digitales, Post-World Music, Improviation und Sampling verarbeitenden Projektes Babau heraus. &#8220;Flatland Explorations Vol​.​2&#8243; ist Teil einer offenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/08/flatland-explorations-vol%e2%80%8b-%e2%80%8b2-neues-tape-von-babau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Relativ kurze Zeit nach ihrem fulminanten Live-Album &#8220;Ex Abrupto!&#8221; bringen die beiden Artetetra-Betreiber Matteo Pennesi und Luigi Monteanni ein neues Tape ihres Exotica, Digitales, Post-World Music, Improviation und Sampling verarbeitenden Projektes Babau heraus. &#8220;Flatland Explorations Vol​.​2&#8243; ist Teil einer offenen Reihe improvisierter Aufnahmen, im Begleittext heißt es: &#8220;Flatland Explorations is an ever-growing collection of completely improvised attempts at mapping the surface and irregular <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/flatlandexplorationsvo2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35554" title="flatlandexplorationsvo2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/flatlandexplorationsvo2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35553"></span></p>
<p>shapes of BABAU&#8217;s sonic flatland by means of audio manipulations and digital sorceries. Joining live recordings with studio material and field recordings, the duo crafts its unique sound made of granular illusions, midi extravaganza, wind instruments&#8217; acrobacies, and vocal calembours. The results have been remarkably described as &#8216;the sound of a continent moving, ethnicities, animals, plants and mineral included.&#8221; Das Album erscheint wie bereits ihr im vorigen Jahr erschienener Longplayer &#8220;Stock Fantasy Zone&#8221; bei Discrepant.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1658256581/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Babau_Promo_Foto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35555" title="Babau_Promo_Foto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Babau_Promo_Foto.jpg" alt="" width="1536" height="2048" /></a></p>
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		<title>Ends Meet: Neues von 3Phaz auf Souk Records</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 05:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3Phaz]]></category>
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		<category><![CDATA[Souk Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp drei Jahre nach seinem m.o.w. selbstbetitelten Debüt &#8220;Three Phase&#8221; bringt der in Kairo lebende und stets anonym bleibende Produzent für elektronische Musik 3Phaz eine neue LP heraus, diesmal auf dem Discrepant-Sublabel Souk Records. &#8220;Ends Meet&#8221; ist ein extrem tanzbares &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/06/ends-meet-neues-von-3phaz-auf-souk-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp drei Jahre nach seinem m.o.w. selbstbetitelten Debüt &#8220;Three Phase&#8221; bringt der in Kairo lebende und stets anonym bleibende Produzent für elektronische Musik 3Phaz eine neue LP heraus, diesmal auf dem Discrepant-Sublabel Souk Records. &#8220;Ends Meet&#8221; ist ein extrem tanzbares Werk, dessen elektronische Rhythmen immer auch Raum für traditionell anmutende Sounds lassen, die sich in an Handdrums erinnernden Beats und flötenartigen Synthies präsentieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676050661929.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33830" title="fotor_1676050661929" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676050661929.jpg" alt="" width="719" height="714" /></a><span id="more-33828"></span></p>
<p>Verglichen mit dem Erstlingswerk wirkt der Nachfolger weit weniger dunkel und dystopisch und versprüht einen verhaltenen Optimismus, über den es im Begleittext heißt &#8220;<em>Ends Meet</em> envisions a different kind of future, that while not necessarily utopian, feels less tense and more celebratory in the capture and release mastery of its syncopations. [...] 3Phaz creates a set of raw and ever-intriguing dj tools for adventurous dancefloors that escape the mere functionality associated with the term to bristle with a life of their own&#8221;.<br />
<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230210_183550_350.sdocx--></p>
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		<title>Organic Music Tapes Vol​.​2: Neues von Tiago Sousa</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 05:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
		<category><![CDATA[Tiago Sousa]]></category>

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		<description><![CDATA[Der portugiesische Komponist Tiago Sousa veröffentlicht den zweiten Teil seiner Reihe &#8220;Organic Music Tapes&#8221; heraus. Im Unterschied zum ersten Teil kommt auf den vorliegenden Aufnahmen die elektronische Orgel hinzu und ergänzt das in seinen Kompositionen häufig die Hauptrolle spielende Piano &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/20/organic-music-tapes-vol%e2%80%8b-%e2%80%8b2-neues-von-tiago-sousa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der portugiesische Komponist Tiago Sousa veröffentlicht den zweiten Teil seiner Reihe &#8220;Organic Music Tapes&#8221; heraus. Im Unterschied zum ersten Teil kommt auf den vorliegenden Aufnahmen die elektronische Orgel hinzu und ergänzt das in seinen Kompositionen häufig die Hauptrolle spielende Piano um eine weitere wesentliche Klangquelle, die auch als kleine Referenz an den amerikanischen Minimalismus der 60er Jahre und im besonderen an Steve Reich und Terry Riley gelesen werden kann. &#8220;Music as organic matter, like water, sand, stars or nebulae. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/organicmusictapesvol2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33357" title="organicmusictapesvol2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/organicmusictapesvol2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-33356"></span></p>
<p>Tiago translates complex patterns into transcendental experiences to our ears whilst cementing further his place as one of the most distinct voices to emerge out of the modern wellspring of piano driven minimalism&#8221;, heißt es beim Label. &#8220;[The] compositions take a nebulae type state, floating eternally over stars and planets, with their indefinite and indeterminate contours, never settling and never leaving&#8221;. Das Album erscheint mit Artwork von Kathrine Birch in einer limitierten Tape-edition und zum Download bei Discrepant.</p>
<p>@ Discrepant https://www.discrepant.net/product/tiago-sousa-organic-music-tapes-vol-2/</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=180013658/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1958499330/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=180013658/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3661619768/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>A Magnetic Road To Hell: Gemeinsames Tape von Bardo Todol und Robert Millis</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 05:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bardo Todol]]></category>
		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Millis]]></category>

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		<description><![CDATA[Discrepant haben vor einigen Tagen ein neues &#8211; genauer das erste gemeinsame &#8211; Tape des argentinischen Projektes Bardo Todol und des in Seattle ansässigen Robert Mills (u.a. Climax Golden Twins) herausgebracht. Über einen längeren Zeitraum hinweg haben die beiden Musiker &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/12/a-magnetic-road-to-hell-gemeinsames-tape-von-bardo-todol-und-robert-millis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Discrepant haben vor einigen Tagen ein neues &#8211; genauer das erste gemeinsame &#8211; Tape des argentinischen Projektes Bardo Todol und des in Seattle ansässigen Robert Mills (u.a. <a href="https://www.discogs.com/de/artist/84032-Climax-Golden-Twins" target="_blank">Climax Golden Twins) </a>herausgebracht. Über einen längeren Zeitraum hinweg haben die beiden Musiker von unterschiedlichen Orten aus eine Vielzahl verschiedener Sounds und Ideen durch den Äther geschickt. Beim Label ist die Rede von &#8220;screamings, rivers, kids, radios, mellotron, records, 78rpm shellac, wax cylinders, field recordings, birds, electronics, guitars, percussion, haze, static, a destroyed Indian piano, talkative violins, talkative <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/magneticroad.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32845" title="magneticroad" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/magneticroad.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-32844"></span></p>
<p>people from the 1920s, talkative black and white dreams, tin cans from the streets, Argentinian children&#8217;s tales about cows being teachers, and more&#8221;. Die verwendeten Tonbänder selbst sind dabei ein wesentlicher und hörbarer Teil des Resultats: &#8220;You’re riding on an unspooling reel of tape, through sounds real and imagined, the tape flapping dangerously, shredding; we are all of us magnetized, attracting together, pushing apart, unwinding onto the floor, stumbling along the road to hell.&#8221; Das Tape ist auf 100 Exemplare limitiert, digital ist das Album ebenfalls erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1522832060/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JIBÓIA: OOOO</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 05:10:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jibóia ist keine eigenwillige Schreibweise des Tokyoter Stadtteils Shibuya, sondern die portugiesische Bezeichnung für die Boa Constrictor. Unter dem Namen hat der Gitarrist und Komponist Óscar Silva schon mehrfach verschiedene Kollegen zusammengetrommelt und aus Beiträgen aller Beteiligten einige improvisierte Alben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/07/02/jiboia-oooo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/CREP60_front1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16611" title="CREP60_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/CREP60_front1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jibóia ist keine eigenwillige Schreibweise des Tokyoter Stadtteils Shibuya, sondern die portugiesische Bezeichnung für die Boa Constrictor. Unter dem Namen hat der Gitarrist und Komponist Óscar Silva schon mehrfach verschiedene Kollegen zusammengetrommelt und aus Beiträgen aller Beteiligten einige improvisierte Alben auf die Beine gebracht.<span id="more-16609"></span></p>
<p>&#8220;OOOO&#8221; ist nach eigener Angabe von Pythagoras&#8217; Theorie der Musica Universalis inspiriert, nach der die Klangfrequenzen der Planeten im All eine universelle Harmonie erzeugen. Wie sehr man das der Musik angört, sei dahingestellt &#8211; ein anderer Aspekt ist allerdings gut auszumachen: Bei den ersten drei Stücken gibt jeweils ein Musiker mit Gitarre, Drums oder Elektronik die Richtung vor und lässt die anderen beiden einstimmen, wobei die Musiker nie nur ein Instrument spielen. Beim vierten Track jammen alle zusammen, bis der Kreis sich schließt. Was dabei herausgekommen ist kann man auch völlig atheoretisch als mitreißenden Psych Rock bezeichnen, kosmisch dröhnend und mit einem hier und da aufscheinenden Jazzeinschlag in Rhythmus und Aufbau.</p>
<p>Der Opener &#8220;Diapason&#8221; beginnt mit einem leicht wabernden Drone, das etwas zu unruhig ist, um eine Ambientplatte einzuleiten, und nach kurzer Zeit erscheinen dann auch weitere Komponenten auf dem Plan, die den Sound aufmischen: Detonationen, die an zugeknallte Türen erinnern, sirenenhaftes Heulen, jaulende Gitarren, verwegen klingender Sprechgesang, rasselnde Beats. Letztere sind jedoch nur der Vorspann zu kräftigem Drumeinsatz, und für den Rest des Tracks fühlt man sich wie in einem etwas rituelleren Soundtrack von Cannibal Movie. Steht beim Opener noch die Harmonie im Zentrum, ist es im folgenden &#8220;Diapante&#8221; mit seinen treibenden Trommeln und kraftvollen Shouts die Dynamik und in &#8220;Diatessaron&#8221; mit dem vibrierenden Saxophonparts die Ekstase.</p>
<p>Das längere &#8220;Topos&#8221; wirkt am improvisiertesten und für eine längere Zeit so, als tasteten die Musiker noch umher, um zu peilen, wer wohl was vorhat. Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass das Ganze doch Methode hat und zudem immer ein bisschen am Tempo justiert wird, aber vielleicht ist all das auch nur eine Fata Morgana. Irgendwann bricht der Damm und fast alle Motive der vorausgegangenen Tracks kehren in der einen oder anderen Form wieder, gehüllt in reftrofuturistische Synthies, die sich in eine hypnotische Orgelmelodie verwandeln &#8211; und so steht auch am Ende wieder die Harmonie, die so inspirierend gewesen ist.</p>
<p>Allem voran ist &#8220;OOOO&#8221; ein tolles psychedelisches Album geworden, das Freunden von Squadra Omega, Cannibal Movie, In Zaire oder den neueren Temple Music ans Herz gelegt werden kann. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.discrepant.net">Discrepant</a></strong></p>
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		<title>GONÇALO F. CARDOSO: Impressões de Outra Ilha</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2022 05:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gonçalo F. Cardoso]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das auf den Kanaren beheimatete Label Discrepant schon lange als Qualitätsgarant an der Schnittstelle von Soundexperimenten und wagemutiger Weltmusik gilt, hat sicher auch damit zu tun, dass sein Gründer Gonçalo F. Cardoso ein leidenschaftlicher Globetrotter ist, der auf eigene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/03/05/goncalo-f-cardoso-impressoes-de-outra-ilha/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/impressoesdeoutrailha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28811" title="impressoesdeoutrailha" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/impressoesdeoutrailha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass das auf den Kanaren beheimatete Label Discrepant schon lange als Qualitätsgarant an der Schnittstelle von Soundexperimenten und wagemutiger Weltmusik gilt, hat sicher auch damit zu tun, dass sein Gründer Gonçalo F. Cardoso ein leidenschaftlicher Globetrotter ist, der auf eigene Faust wenig bekannte Regionen bereist. Bei einem Musiker und DJ mit Vorliebe für außereuropäische Musik und originelle Geräusche<span id="more-28810"></span> überrascht es nicht, dass er bei seinen Reisen immer wieder den ortsttypischen, aber auch den ungewöhnlichen Sounds auf der Spur ist und meist mit einer üppigen Sammlung zurückkehrt.</p>
<p>Zu den bevorzugten Reisezielen des Inselbewohners gehören andere Inseln, eventuell, weil ihn die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu seiner Wahlheimat Teneriffa faszinieren und herausfordern. So entstand irgendwann die Idee einer &#8220;Impressões&#8221;-Reihe mit Releases, die sich jeweils einer einzelnen Insel widmen, und deren <a href="https://discrepant.bandcamp.com/album/impresso-es-de-uma-ilha-unguja">erster und bis vor kurzem einziger Teil 2018 die Klänge und das Leben auf Unguja, der Hauptinsel von Sansibar dokumentierte</a>. Schon 2016 reiste Cardoso mit einem tragbaren Aufnahmegerät, kleineren elektronischen Instrumenten und anderem Equipment durch Natur und Zivilisation der Insel Borneo, deren Nordteil nicht zu Indonesien, sondern zu Malaysia gehört. Aus dem dort aufgezeichnetem Fundus an akustischen Erinnerungen entstand der neue Teil der Reihe: &#8220;Impressões de Outra Ilha&#8221;.</p>
<p>Wenn zu Beginn der Aufnahme (leicht verfremdete?) Vögel und andere Tierstimmen zu hören sind, und sich ein unregelmäßiges Rauschen, das von der Sendersuche eines Radios stammen könnte, mehr und mehr hinter die Szene schiebt, zeichnet sich bereits das Ineinandergreifen von Wildnis und Menschenwerk ab, das weite Teile der LP durchzieht  &#8211; vielleicht noch deutlicher wird hier eine aufgeweckte, abenteuerlustige Grundstimmung, die die Impressionen nicht nur eindrucksvoll, sondern auch kurzweilig macht. Oft scheint die Natur dabei den Szenen den markantren Stempel aufzudrücken: Beinahe dramatisch wirkt der Moment, wenn ein Zikadenchor die entzückende Melodie einer Flöte schluckt, und man meint die Hitze zu spüren im befreienden Gewitter von &#8220;Two Hornbills and a Dollar Bill&#8221;. Mit der Zeit beruhigt sich die Stimmung, es wird abendlich nett, einzig das Vogelkonzert scheint keinen Nachtmodus zu kennen.</p>
<p>Ganz der einheimischen Kultur ist der Besuch im &#8220;Kucking Mall Temple Room&#8221; gewidmet, in dem das anrührende Solo einer Sängerin zu hören ist. Über den Kontext kann man spekulieren und recherchieren, oder man lässt sich einfach auf die Impression ein, bei der man sich schon aufgrund der Umgebungsgeräusche wie in einem Film fühlen kann. Auch die zweite Seite endet mit einer solchen Performance, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, auf dem einen eine Fülle von &#8230;begegnet : Insekten und Amphibien außer Rand und Band, verhuschte Melodien, verzerrtes Rauschen, dass alles in einer Lärmorgie verschlucken könnte. Stömender Regen, der zur Kulisse eines hypnotischen Saitenspiels wird, die Trockenheit einer Werkstatt.</p>
<p>Gleichwohl man an vielen Stellen die ordnende Hand des Kurators und Producers heraushört, hält sich durchgehend der Eindruck, dass Cardoso die Erinnerungen selbst sprechen lässt und viel weniger mit dem Gedanken an Konzepte beschäftigt ist. Das ist sicher auch einer der Gründe dafür, dass seine Arbeiten nie in trivialen Exotismus oder in selbstgefällige Theoriehörigkeit kippt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Discrepant</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=269477469/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Altes neu von Monopoly Child Star Searchers</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 05:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Monopoli Child Star Searchers]]></category>
		<category><![CDATA[Pacific City Discs]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinter den Monopoly Child Star Searchers verbirgt sich der unter vielen Projektnamen aktive Soundartist Spencer Clark. In den nächsten Tagen erscheinen beim Discrepant-Ableger Pacific City Disc mit &#8220;Prince of Parrot Shooters&#8221; und &#8220;The Aqueducts of Channel Island&#8221; zwei ältere Arbeiten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/19/altes-neu-von-monopoly-child-star-searchers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter den Monopoly Child Star Searchers verbirgt sich der unter vielen Projektnamen aktive Soundartist Spencer Clark. In den nächsten Tagen erscheinen beim Discrepant-Ableger Pacific City Disc mit &#8220;Prince of Parrot Shooters&#8221; und &#8220;The Aqueducts of Channel Island&#8221; zwei ältere Arbeiten des Musikers neu gemastert auf einer LP. Die beiden EPs von jeweils einer guten Viertelstunde Spieldauer enthalten je drei Tracks, die mal einlullend, mal ekstatisch und immer hypnotisierend ausgerichtet sind und in ihrer (meist) repetitiven Struktur nie eindimensional und aufgerämt anmuten. Mit ihrer Mixtur an Klängen, in denen an Handdrums erinnernde Perkussion in unterschiedlicher Rhythmik und Gangart und in den Hintergrund gemischte Gesänge zu den markantesten Details zählen, scheint das Echo zahlreicher echter und imaginärer Kulturen anzuklingen. Die beiden Releases wurden neu gemastert und erscheinen zusammen auf Vinyl und als Download. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/PCD03_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28736" title="PCD03_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/PCD03_front.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a><span id="more-28735"></span></p>
<p>&#8220;In an interview for The Wire magazine back in January 2012, Spencer Clark claimed that one the most important &#8220;lesson&#8221; learned while performing with The Skaters was &#8220;stay true to your imagination&#8221;. Taking this life motto at heart, Clark&#8217;s world today is still a place of wonder and myth, conveyed through a myriad of aliases and invocations like Vodka Soap, Fourth World Magazine or Typhonian Highlife. Always the wide-eyed mystic and searcher of the netherworld, Clark surfaces again on Discrepant sister label Pacific City Discs, straight from the Canary Islands with this not quite but somewhat reissue under his celebrated and celebratory Monopoly Child Star Searchers alias. Combining visions from two long, long sold out and hardly traceable releases on Clark&#8217;s own Pacific City label, pressed for the first time ever in wax with a new master by D&amp;M &#8211; as it should &#8211; The Aqueducts Of Channel Island/Prince Of Parrot Shooters stands as a vital piece in an ever changing and deeply personal mandala-like oeuvre. An hypnotic and appropriately lo-fi flux of bouncy hand percussion loops, nature calls and celestial synth harmonies that weave themselves into trance inducing rituals. Levitating fever-dream recordings from imaginary topographies, or perhaps a gateway to fortean alternate realities just lurking around the corner. Stay true to your imagination indeed.&#8221; (Pacific City Disc / Discrepant)</p>
<p><a href="https://www.discrepant.net/product/monopoly-child-star-searchers-prince-of-parrot-shooters-aqueducts-of-channel-island/"><strong>@ Discrepant / Pacific City Disc</strong> </a></p>
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