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	<title>African Paper &#187; Doom Metal</title>
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		<title>OM: Advaitic Songs</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 07:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/omadvaicsongs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4904" title="omadvaicsongs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/omadvaicsongs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist nicht einfach, den religiösen oder spirituellen Gehalt von OM zu durchblicken, und ehrlich gesagt habe ich es auch nie ernsthaft versucht. Al Cisneros Lyrik ist, auch wenn sie an manchen Stellen deutlich hinduistische oder frühchristliche Bezugspunkte anklingen lässt, viel zu abstrakt und hermetisch, um eine klare Botschaft zu transportieren, und wahrscheinlich will sie das auch gar nicht. Cisneros predigt nicht. Viel eher scheint er sich, ähnlich seinem Freund und zeitweise Kollaborateur David Tibet, in einem eigenen subjektiven Kosmos eingerichtet zu haben, in dem<span id="more-4902"></span> die spirituelle Suche oberstes Programm ist &#8211; zum Glück unter Einbezug einer interessierten Öffentlichkeit, die sich so inspirieren lassen kann, selbst dann, wenn die eigenen Fragen und Neigungen ganz anderer Art sind. Die Ernsthaftigkeit von Wort und Musik widerlegt dabei jeden Verdacht, es könnte sich bei dem Synkretismus der typischen Om-Themen um beliebige New Age-Kindereien handeln. Ebenso offenkundig ist trotz allem, dass der kraftvolle Stoner Rock des Duos keineswegs „nur Musik“ ist.</p>
<p>Als Cisneros 2003 zusammen mit dem Schlagzeuger Chris Hakius das Erbe der legendären (und ja, hier darf man das Wort schamlos verwenden) Sleep antraten, machten die beiden aus der Not der Minimalbesetzung „Mikro, Bass, Drums“ eine spezielle Tugend: Sie demonstrierten wie kaum eine andere Band, dass ein basslastiger Sound reduziert und breit zugleich sein kann. Ihr hypnotischer Stoner Rock an der Grenze zum Metal lebt von gut durchkomponierten Rhythmen, deren Statik auch in entgrenzten Momenten nie suspendiert wird, vielmehr zeigen regelmäßige Trommelwirbel, wieviel Vitalität in einfachen Formen stecken kann. Der starke Bass, mal groovig, mal wie eine Gitarre gespielt, und der rezitative Gesang ließen schnell einen eigenen Stil entstehen. Schnell kam das Klischee „kennst du ein Lied, kennst du alle“ auf, das natürlich nur dann negativ zu Buche schlägt, wenn man für die Magie der Repetition unempfänglich ist. Dass eine stilistische Erweiterung in etwa zeitgleich mit dem Ausstieg Hakius und dem Einstieg Emil Amos&#8217; (Holy Sons, Grails) erfolgte, sollte man nicht überbetonen, denn Amos demonstriert ein gutes Verständnis für Hakius Errungenschaften und führte den Drumpart mit ähnlicher Markanz fort. Ausdifferenzierte und für Om-Verhältnisse weniger ideosynkratische Themen verlangten einfach ein erweitertes Klangspektrum, Robert E. Lowe (Lichens) zählt mit seiner Handperkussion, seinen Vocals und seinem Bühencharisma mittlerweile fast zur Stammbesetzung.</p>
<p>Auf dem nun fünften Longplayer „Advaitic Songs“, dessen Titel auf eine indische Philosophie der Einheit von Schöpfer und Welt (und somit der Durchdringung von Göttlichem und Natürlichem) anspielt, wird die seit „Pilgrimage“ vorgenommene Durchmischung des Om-Sounds mit orientalischen Elementen weiter vorangetrieben, gleich im einleitenden „Addis“ trifft Liturgisches auf Amos&#8217; energetisches Drumming. „State of Non-Return“ ist der erste Höhepunkt des Albums, hier entfalten Om ein ganzes Panorama ihres derzeitgen Könnens – das wummernde, unterirdische Bassspiel, das erst verhalten beginnende und sich dann steigernde Drumming und das Hinzufügen „Om-fremder“ Aspekte: Das fast folkige Klavierspiel Lowes beispielsweise oder die stimmungsvollen Celli, u.a. von Jacky Perez Gratz (Grayceon, Amber Asylum, Giant Squid), die viel zu der typischen Atmosphäre des Songs beitragen. Der Punkt ohne Wiederkehr ist fatalistisch, und hat doch nichts von paralysierender Unausweichlichkeit.</p>
<p>Dronig mit Anflügen indischer Klassik beginnt „Gethsemane“, über leichten Gitarrensound bewegt sich heller Gesang und kündet vom christlichen Erlöser in Ketten. Die erneut orientalisch anmutenden Celloklänge unterstreichen auch hier die Ernsthaftigkeit, mit der Einflüsse aus drei Weltgegenden zusammenkommen. Keyboardsounds und Lowes Stimmexperimente leiten in das zunächst von einem islamischen Pilgergebet geprägte „Sinai“ über, das im weiteren Verlauf die typischsten Om-Momente hat – so als wollte die Band noch einmal zeigen, wo sie herkommt, bevor sie im großartigen Finale „Haqq-Al-Yaqin“ alle Qualitäten der „Advaitic Songs“ zusammen führt.</p>
<p>Mir scheint, dass man viele der wesentlichen Elemente der „Atvaitic Songs“ eher umschreiben oder, falls der Funke übergesprungen ist, in seiner Begeisterung mit anklingen lassen kann. Vieles durchmischt sich hier, Orient und Okzident in Text und Musik, aber auch alte und neue Om. Dies sollte auch viele versöhnen, denen „Pilgrimage“ und vor allem &#8220;God is Good&#8221; zu unmarkant erschienen ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>BOTANIST: Doom In Bloom</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 05:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So variantenreich Black Metal auch ist, auf die Gitarre wird selten verzichtet. Klammert man stilfremde Nebenprojekte aus, so bleiben nur wenige Ausnahmen wie beispielsweise die griechischen Necromantia mit ihren zwei Bässen. Botanist, das seit rund drei Jahren bestehende Einmannprojekt aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/07/28/botanist-doom-in-bloom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/07/botanistdoominbloom.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4829" title="botanistdoominbloom" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/07/botanistdoominbloom-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>So variantenreich Black Metal auch ist, auf die Gitarre wird selten verzichtet. Klammert man stilfremde Nebenprojekte aus, so bleiben nur wenige Ausnahmen wie beispielsweise die griechischen Necromantia mit ihren zwei Bässen. Botanist, das seit rund drei Jahren bestehende Einmannprojekt aus der kalifornischen Bay Area, erreicht mit seinem Gitarrenverzicht einen fast konträren Effekt, was an der Wahl eines für Black Metal ungewöhnlichen Instruments liegt. Statt einer Gitarre verwendet der Musiker, der sich Otrebor nennt, nämlich einen Hammered Dulcimer, hierzulande bekannt als Hackbrett.<span id="more-4827"></span></p>
<p>Von Haus aus Drummer fällt ihm das perkussive Saitenspiel nicht schwer, wenngleich zwischen den rhythmischen Passagen immer wieder Momente vorkommen, in denen das schnelle Spiel einen flächigen Eindruck rasenden Stillstandes entstehen lässt. Und es gibt Augenblicke von starker Klangfülle, in denen man fast vergisst, dass man es nur mit den von Otrebor selbst eingespielten Instrumenten Schlagzeug und Hackbrett zu tun hat – wilde, infernalische Jagden, begleitet von hasserfülltem Gekeife, dann wieder starre, paralysierte Klangmauern. Die amerikanische Traditionslinie von Weakling über Velvet Caccoon bis Wolves In The Throne Room stand sicher Pate, auch frühe Burzum kommen einem in den Sinn. Gerade mit den amerikanischen Kollegen verbindet ihn auch das inhaltliche Konzept, das mindestens so markant ist wie die Instrumentierung. Botanist (schon der Name impliziert es) frönt der im Black Metal noch eher jungen Vorliebe für Positionen, die gemeinhin als „ökoterroristisch“ gelabelt werden, und er verbindet seine radikale und mythologisch eingefärbte Umwelt- und Naturverbundenheit mit Misanthropie und einer Affinität zu allem Apokalyptischen. Kurz gesagt prophezeit Botanist eine Welt, in der Pflanzen die Herrschaft über den Planeten Erde erlangt haben. Tierisches Leben darf nicht fehlen, da es für ein botanisch dominiertes Ökosystem unerlässlich ist, aber in den selbstentworfenen Mythen mag es vernachlässigt werden. Und an die merkwürdigen Primaten, deren Schreckensherrschaft vor allem in den letzten Jahrhunderten infernalische Ausmaße annahm, erinnert kaum mehr etwas, sobald man sich erst einmal in Botanists Utopie begeben hat. Natürlich ist das vor allem der Stoff für einen SciFi-Roman und jede Menge verträumtes Wunschdenken – v.a. die vor einiger Zeit in einem Interview geäußerte Vorstellung, dass die (pflanzliche) Natur den Fremdkörper Mensch ohnehin früher oder später entsorgen werde und jeder Aktivismus daher unnötig sei, wirkt weltfremd, wenn man denn den Fehler macht, sie allzu wörtlich zu nehmen, statt sie primär als Ausdruck eines ästhetisch manifestierten Unbehagens zu sehen. Guter Black Metal ist niemals direkt politisch, sondern vor allem Narration, die Haltungen eher andeutet und dabei gerne überzeichnet.</p>
<p>Hackbrett-BM in Reinkultur gab es vor allem auf den ersten beiden Alben „The Suicide Tree“ und „A Rose From The Dead “, die als Doppel-CD erhältlich und längst kein Geheimtipp mehr sind. Doch Botanist häutet und entwickelt sich stets, immer dem jeweiligen Konzept verpflichtet. Auf der jüngsten Veröffentlichung steht mehr denn je der Aspekt des Unausweichlichen im Vordergrund, weswegen die Musik auch – nomen es omen – einen doomigeren Ton als bisher anschlägt. Die wesentliche Neuerung auf „Doom in Bloom“ betrifft indes weniger das Tempo als den Aufbau und den Verlauf der Stücke, denn statt kurzer, heftiger und ohne Umschweife beginnender Soundgewitter gibt es sehr lange Kompositionen von verhältnismäßig wechselhafter Struktur, bei der auch die melodische Seite mehr zum Zug kommt. Natürlich sind die Stücke auch schleppender, und über weite Strecken des Openers z.B. erinnert hauptsächlich der aggressive Flüstergesang an BM. Doch auch in den langsamen Passagen verfällt die Musik niemals dem Phlegma, sondern ist stets kraftvoll-heroisch, so dass der Bruch zu Blastbeats nur eine Frage der Zeit ist. In den nachfolgenden Stücken gibt es repetitive, schnelle Passagen, aber auch rappelige Marschtrommeln. Furcherregendes Flüstern wechselt sich mit hysterischem Kreischgesang ab, experimentelle Passagen mit folkigen Momenten. Auf der zweiten Seite sind unter dem Titel &#8220;Allies&#8221; eine Reihe von Kollaborationen zusammengestellt, die veranschaulichen, was Botanist noch alles sein könnte, würde er sich entscheiden, kein Soloprojekt zu sein. Die Seite ist offener gestaltet, das verbindende Element neben der Pflanzenthematik liegt im Drumming. Zusammen mit Matrushka, die mir – wie sämtliche andere Mitwirkende – unbekannt sind, entsteht ein soundorientiertes Stück mit Froschquaken. Mit Cult of Lenneus entsteht erneut doomiger Black Metal, der von der Ophidian Forest-Kollaboration an drückendem Pathos überboten wird. Hervorzuheben sind auch Lotus Thief und Bestiary mit weiblichen Vocals.</p>
<p>Trotz Titel und Downtempo auf weiten Strecken spielt Botanist m.E. immer noch eher Black Metal, wenn auch von einer Art, die sich vielfältiger Doom-Elemente bedient. Für eine reine Doomplatte fehlt dem Album die bleierne Schwere ebenso wie der unterschwellige Protestantismus vieler Vertreter (Doom ist ja schon als Begriff näher an der christlichen Vorsehung als am antiken Konzept des Schicksals). Hervorragend ist übrigens auch das Artwork aus dem Atelier von Matt Waldron, der ebenfalls als Musiker (irr. app. (ext.), Nurse With Wound) bekannt ist – beim Anblick der Alraune, die dem nichtsahnenden Hörer da ins Ohr krabbelt, erscheint mir das Konzept doch längst nicht so anti-aktivistisch zu sein, wie behauptet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Totalrust Music</strong></p>
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