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	<title>African Paper &#187; Dub</title>
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		<title>ADDIS PABLO: In My Father&#8217;s House</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2014 05:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Kinder bekannter Musiker eine eigene Karriere starten, heißt das nicht zwangsläufig, dass erst einmal ein Vater- oder Muttermord begangen werden muss, und in irgendwessen Fußstapfen zu treten muss keineswegs auf epigonalen Abklatsch hinauslaufen. Der Jamaikaner Addis Pablo ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/06/28/addis-pablo-in-my-fathers-house/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/addispablo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8782" title="addispablo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/addispablo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn die Kinder bekannter Musiker eine eigene Karriere starten, heißt das nicht zwangsläufig, dass erst einmal ein Vater- oder Muttermord begangen werden muss, und in irgendwessen Fußstapfen zu treten muss keineswegs auf epigonalen Abklatsch hinauslaufen. Der Jamaikaner Addis Pablo ist eines der besten Beispiele für T.S. Elios These, dass Kreativität nicht immer konfliktreich vererbt wird, und dass durch freundliche Übernahme ebenfalls interessante Werke entstehen können. Addis Pablo ist der Sohn einer der größten Dub-Ikonen der Welt, nämlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustus_Pablo">Augustus Pablo</a>, dessen einfache, aber feinsinnige Tunes stets an der Grenze zwischen<span id="more-8781"></span> erdigem Rootsreggae und spaciger Studioarbeit angesiedelt waren. Ganz nebenbei machte er auch noch die Melodica, eine wie eine Flöte spielbare Kinderharmonica, poptauglich, der Legende nach deshalb, weil sie irgendwo herumlag.</p>
<p>Ins Blaue gedacht könnte man den <a href="http://www.kingjamesbibleonline.org/John-14-2/">Titel, der auf die Offenbarung des Johannes anspielt</a> und zugleich auf das Familienerbe bezug nimmt, als eine Art Flucht nach vorn betrachten, damit die musikalische Nähe zum Vater noch deutlicher als intendiert begriffen wird, doch hat man sich mit dem Debüt des Sohnes erst etwas vertrauter gemacht, entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass das Haus ein ideeller, mythischer Schauplatz ist, der für Addis&#8217; Werdegang wichtiger ist, als es biografische Daten sein könnten. Es könnte der Ort sein, in dem die Idee für Addis&#8217; Name geboren und somit ein Bezug zum mythischen Abessinien gestiftet wurde, dem gelobten Land in der Eschatologie des Rastafari-Glaubens mit der Hauptstadt Addis Abeba. Über die Jahre wurden dort viele Wunder und Abenteuer erlebt und erträumt, die sich nun auf dem ikonenartigen Coverartwork wiederfinden.</p>
<p>Ein richtiger Kenner könnte nun alle wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Vater benennen, doch vielleicht genügt dem Interessierten ja bereits, dass Addis und seine Crew durchaus eigene Akzente einbringen, die über die Beiträge einer handvoll Gastsänger hinausgehen. Insgesamt hält sich Addis Pablo weniger im Hintergrund auf, spielt dezidierter, drängender, lässt sich in einigen Stücken zu echten Ornamenten auf der Melodica hinreißen. Solche melodischen Pirouetten verlangen volle Aufmerksamkeit, während man die Musik des Vaters auch genießen konnte, wenn man sie beim Hören regelrecht vergaß. Stets lassen die Melodien etwas Mystisches anklingen, das sich wohl in wenigen Kulturen über derart entspannte Rhythmen artikuliert, dass der geneigte Nordländer oft kaum anders kann, als die Musik zum Strandidyll bar jeder Spiritualität zu verklären.</p>
<p>Fünf Sänger steuern recht unterschiedliche Vocals bei, kleine Exkurse, die das rootslastige Kontinuum unterbrechen und bereichern. Pablo revanchiert sich postwendend mit je einem Remix des Beitrages, der dann jeweils die Brücke zu den restlichen, instrumentalen Stücken schlägt. Manche Lyrics politisieren und sind um die eine oder andere Phrase nicht verlegen, doch bei einer Musik, die so wenig selbstverliebt anmutet, ist das fast schon wieder egal. Pablo hat definitiv ein Händchen für das Zusammenspiel von Raum, Stimme und Melodie – wenn Jah Exile als heißerer M.C. über golden days toasted und die Melodica dazu in die unter elektrifizierten Halleffekten vibrierenden Klangräume dringt, erscheint sie tatsächlich wie das Echo aus einer Zeit, als in dem besungenen Haus neue mysthische Welten erkundet worden sind.</p>
<p>Zeitgleich zum Album <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Sif5VM7HhOo">erschien eine Doku</a>, bei der der junge Pablo und befreudete Musiker ausgiebig über die Hintergründe seiner Musik berichten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Heartbeat Europe/JahSolidRock</strong></p>
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		<title>PEAKING LIGHTS: Lucifer in Dub</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 05:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht das erste mal, dass ich erst über eine Dub-Version so richtig auf ein Album aufmerksam geworden bin, so zum Beispiel erschloss ich mir einige jüngere Aufnahmen von Grace Jones erst durch ihre Remixversionen, allen voran die auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/12/15/peaking-lights-lucifer-in-dub/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/peakinglightsluciferindub.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5961" title="peakinglightsluciferindub" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/peakinglightsluciferindub-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist nicht das erste mal, dass ich erst über eine Dub-Version so richtig auf ein Album aufmerksam geworden bin, so zum Beispiel erschloss ich mir einige jüngere Aufnahmen von Grace Jones erst durch ihre Remixversionen, allen voran die auf der kongenialen CD „Hurricane Dub“. Ein Grace Jones-Album zu übergehen ist selbstredend nur schwer zu sühnen, nur die immense allmonatliche Veröffentlichungsflut mag sich schuldmindernd auswirken. Genau die ließ mich auch über Peaking Lights&#8217; „Lucifer“ hinwegsehen, dessen Cover mit der Typographie einer amerikanische Milchbar in Neonlettern daran erinnert, wie sehr <span id="more-5960"></span>die 80er an den 50ern orientiert waren, und wie sehr unsere heutige Zeit der Aufguss eines Aufgusses ist. „Lucifer in Dub“, bei dem sechs der acht Originalstücke in Eigenregie nach allen Kunstregeln gedubbt werden, ist aber aufgrund seines durchgehenden Experimentcharakters ohnehin reizvoller als das Original, dessen Platz doch weitgehend im Indie-Regal ist.</p>
<p>Schon auf diesem haben einige der Songs eine gewisse Dub-Schlagseite, die den Artsy Fartsy-Pop des LA-Duos aus dem Not Not Fun-Dunstkreis allerdings nicht dominiert. Ähnlich den Aufnahmen ihres Landsmannes Ariel Pink ist die Musik von Indra Dunis und Aaron Coyes noch von ganz anderen Viren infiziert: Synthie und House, Psych und Kraut kämpfen in jedem Song harmonisch um die stilistische Oberhoheit. Ich will den Versionen-Vergleich hier auf ein Minimum reduzieren, denn die Dub-Stücke funktionieren trotz artifiziellem Charakter auch als eigenständige Songs.</p>
<p>Angereichert mit Retrosounds en masse und voll mit Stilisierungen wie rückwärts gespielten Gesangspassagen ist „Cosmic Dub“ Psych Pop erster Klasse, die Jazz-Gitarre a la Soft Machine setzt dem noch die Krone auf. Mit viel Hall und zugleich unausgefüllten Klangräumen bildet dies das ideale Fundament für verquere Perkussion und eine reizvolle, fast ein bisschen zu sehr auf sexy getrimmte Sängerin. Noch stärker fällt das Retromoment beim reggaelastigen „My Heart Dubs 4 U“ und der Tanznummer „Life Dub“ ins Gewicht, die auch bei Thievery Corporation ins Programm gepasst hätte. Während „Lo Dub High Dub“ und „Midnight Dub“ die verspielte und zugleich coole Electronica-Seite der Band hervorkehren, verwandelt „Beautiful Dub“ einen etwas braven Dream Pop in in eine fast schon bedrohliche Klanglandschaft mit verhallten Noisefragmenten.</p>
<p>Eine Menge kleinteilige Metallschnipsel, schöngeistige Stilzitate und groteske Spielereien wie (artifizielles?) Froschquaken geben sich die Studiotürklinke in die Hand und tragen mit bei zur Überzeugung, dass Peaking Lights einen multiperspektivischen Blick auf ihr eigenes Schaffen und zudem ein besonderes Händchen für Dub haben. Ein Weg, den sie auch auf ihren weniger speziellen Releases weiter verfolgen sollten.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Wierd World/Domino Records</strong></p>
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