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	<title>African Paper &#187; Edgar Allan Poe</title>
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		<title>ALL THAT WE SEE OR SEEM: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 01:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[All That We See Or Seem]]></category>
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		<description><![CDATA[Das gleichnamige Album der finnisch-englisch-brasilianischen Combo All That We See or Seem ist nur insofern ein Debüt, als dass die drei Beteiligten &#8211; Gruth (Konzept, Produktion, Elektronik), Ellen Southern (Vocals, Field Recordings, Perkussion) und Johanna Puuperä (Violine, Modular Synth, Vocals) &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/05/all-that-we-see-or-seem-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666779545790.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31936" title="fotor_1666779545790" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666779545790-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das gleichnamige Album der finnisch-englisch-brasilianischen Combo All That We See or Seem ist nur insofern ein Debüt, als dass die drei Beteiligten &#8211; Gruth (Konzept, Produktion, Elektronik), Ellen Southern (Vocals, Field Recordings, Perkussion) und Johanna Puuperä (Violine, Modular Synth, Vocals) &#8211; bisher nichts in dieser Konstellation herausgebracht haben. Alle drei können allerdings schon auf diverse musikalische Erfahrungen zurückgreifen, was vielleicht erklären könnte, dass ihr <span id="more-31935"></span>Album zu den großen Überraschungen zählt, die im aktuellen Jahr die dunkel dröhnende Welt in freudige Aufregung versetzt haben.</p>
<p>&#8220;All That We See or Seem&#8221; enthält zwei rund halbstündige Klangtopografien, denen man selbst im gewöhnlichen Wortsinn das Attribut poetisch beifügen kann, denn beide Stücke greifen zumindest der Idee nach auf Lyrisches zurück. Das die erste Seite füllende &#8220;Myrskymielellä&#8221; referiert an ein Gedicht, dass der in Finnland jedem bekannte Autor Eino Leino 1891 mit 13 Jahren verfasst hatte.</p>
<p>Dass der junge Dichter in seinem Text die wilden Naturgewalten als Chiffre für einen stürmischen Geist besungen hatte, wird in dem Track vielleicht nicht von Beginn an deutlich, denn &#8220;Myrskymielellä&#8221; beginnt medial in res mit geheimnisvollen Flüsterstimmen und einem tropfenden und plätschernden Wasser, das auch dann noch friedvoll klingt, wenn es zu einem Regenschauer heranwächst. Der Klang einer Duduk oder eines verwandten orientalischen Blasinstrumentes dringt auf wundersamen Melodiebögen in den Raum wie Schwaden exotischer Essenzen, und wenn das Flüstern sich irgendwann zur Klage einer expressiven Sängerin steigert, hat sich der Ort längst zum Schauplatz einer intensiven Dramatik gewandelt. Vom Label wird nicht zu Unrecht ein Vergleich zu Künstlern wie Dead Can Dance gezogen, doch gelten solche Referenzen (mir kam ein orientalisierendes Pendant zu Bohren &amp; der Club of Gore in den Sinn) nur für bestimmte Abschnitte. Im letzten Drittel transformiert sich das Stück in einen rituell pulsierenden Kraftakt, bei dem ein fast Black Metal-artiges Krächzen sich der letzten Schlacke, die dem Szenario noch innewohnt haben könnte, entledigt.</p>
<p>Dass der Titeltrack, der auf das Edgar Allen Poe-Zitat “Is all that we see or seem but a dream within a dream?” anspielt, leicht hinter das erste Stück zurückfällt, ist nur der hohen Messlatte geschuldet. Es beginnt mit der brausenden Brandung an einem vergessenen Strand, zu der sich erst nach einer Weile seltsam klagende Hochtöner gesellen. Einige weitere Elemente, die nach und nach auf dem Plan erscheinen, Orchestral anmutendes und ein etherischer, wertloser Gesang, greifen nicht in die Unbestimmtheit des atmosphärischen Tableaus ein. Erst die wehmütige Melodie einer Violine lässt etwas deutlicher die Trauer spüren, die in diesem nur in einem Traum erträumten Schauplatz herrscht.</p>
<p>Trotz der Länge beider Stücke bleibt am Ende der Eindruck, dass diese rund 60 Minuten, die es selbst in unseren Tagen noch schaffen, mit dunkel-ambienten Soundscapes wirklich zu überraschen, nur ein Auszug eines viel größeren Corpus an Kompositionen ist. Schön wäre das! (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Miasmah</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3590978948/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>PHILIPPE PETIT: Descent into the Maelstrom</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2021 05:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
		<category><![CDATA[Opa Loka Records]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Petit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;A Descent Into the Maelstrom&#8221; ist eine der wenigen Kurzgeschichten Poes mit so etwas wie einem &#8220;guten Ausgang&#8221; und zugleich ein gelungenes Beispiel für den subtilen Umgang mit unzuverlässigem Erzählen. In der Rahmenhandlung hört ein nicht näher charakterisierter Erzähler die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/22/philippe-petit-descent-into-the-maelstrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/petitdescent.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18102" title="petitdescent" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/petitdescent-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;A Descent Into the Maelstrom&#8221; ist eine der wenigen Kurzgeschichten Poes mit so etwas wie einem &#8220;guten Ausgang&#8221; und zugleich ein gelungenes Beispiel für den subtilen Umgang mit unzuverlässigem Erzählen. In der Rahmenhandlung hört ein nicht näher charakterisierter Erzähler die Geschichte eines norwegischen Seefahrers, der mit seinem Schiff vor den Lofoten zunächst an einer Klippe festhing, dann aber von einem Wasserstrudel fortgerissen wurde. Intuition und<span id="more-18101"></span> naturwissenschaftliche Kenntnisse brachten ihn auf die Idee, sich in einem Fass sitzend in den Strudel zu stürzen, was ihm letztlich das Leben rettete &#8211; falls man der Geschichte denn glauben kann, was der alte Mann selbst bezweifelte.</p>
<p>Große Teile der Erzählung bestehen aus atmosphärischen Schilderungen des spannungsvollen Sturzes in den Mahlstrom, gespickt mit naturwissenschaftlichen Erörterungen des Vorgangs im Stil der frühen Science Fiction. Philippe Petit knüpft in seiner Soundart-Adaptation des Stoffes gewissermaßen an beides an, denn die Bewegung in Raum und Zeit spielt in den drei Tracks eine ebenso große Rolle wie ein futuristisches Soundkonzept.</p>
<p>Die Plötzlichkeit der Detonationen, mit denen der erste Track &#8220;Descent&#8221; startet, könnte einen Sprung nicht besser illustrieren, kaum passender für einen Strudel könnte die hektisch kreisende Bewegung der stets unberechenbar mit dem Tempo spielenden, reißerischen Elektronik sein, die mal glatt wie Kunststoff, mal rau wie eine E-Gitarre klingt. An manchen Stellen meint man, menschliche Stimmen zu hören, doch sicher zu sagen ist das nicht, zu unklar bleiben die sorgsam bearbeiteten Sounds, zu schnell und hektisch erfolgen die Veränderungen innerhalb der stets im Wandel begriffenen Sequenzen, in deren Zentrum anfangs die Bewegung, im finalen &#8220;Into the Maelstrom&#8221;, das auf ein kurzes, stockendes Interludium folgt, eher die Beschaffenheit steht.</p>
<p>Auf Textzitate wird komplett zugunsten der atmosphärischen Nachzeichnung verzichtet, zudem gibt es jede Menge verspielte, bizarre, grotesk komische Klangmotive, die daran erinnern, das auch Nurse With Wound bereits die Lofoten zu ihrem Schauplatz machten.</p>
<p><strong>Label: Opa Loka</strong></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Insects in Amber</title>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2019 04:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn flüssiges Harz sich im Laufe einer sehr langen Zeit in Bernstein verwandelt, kann es passieren, dass lebende Objekte wie Pflanzen oder kleine Tiere in dem Material eingeschlossen werden und als besterhaltene Fosilien die Zeiten überdauern. Meist sind es Insekten. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/25/trappist-afterland-insects-in-amber/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/trappistafterlandinsectsinamber.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17663" title="trappistafterlandinsectsinamber" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/trappistafterlandinsectsinamber-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn flüssiges Harz sich im Laufe einer sehr langen Zeit in Bernstein verwandelt, kann es passieren, dass lebende Objekte wie Pflanzen oder kleine Tiere in dem Material eingeschlossen werden und als besterhaltene Fosilien die Zeiten überdauern. Meist sind es Insekten. In vielen Kulturen, die mit Bernstein in Berührung kamen, wurden diese Fossilien zu einem Symbol für einen alternativen Blick auf das Phänomen Zeit, und bezeichnenderweise wird Trappist Afterlands neues Album mit einer kurzen Meditation über den<span id="more-17662"></span> relativen Chrakter der Zeit eröffnet. Wenn im Verlauf der zehn Stücke immer wieder Themen der Komogonie aus christlich-gnostischer Perspektive anklingen, spielt dieser Konnex zwischen Spiritualität und Wissenschaft, Relativitätstheorie und Religion zwar keine vordergründige Rolle, dient allerdings als Rahmen, der all den folgenden Worten, Klängen, Melodien und Harmonien ihre spezielle Färbum verleiht.</p>
<p>&#8220;Insects in Amber&#8221; knüpft musikalisch an die Alben der letzten Jahre, an die etwas eingängigere Phase seit &#8220;Afterlander&#8221; oder spätestens &#8220;God&#8217;s Good Earth&#8221; an und verknüpft einmal mehr ein meist folkiges Instrumentarium aus verschiedenen Kontinenten, verspielte Experimente und entrückten Gesang mit eingängigen Melodien, die jeden Psych- oder Dark Folk-Freund in Verzückung versetzten wird. Neben der Vielzahl an Instrumenten, die Bandchef Adam Cole selbst eingespielt hat, kommen schon bekannte Mitstreiter wie David Colohan und Anthony Cornish, dessen Frau Jodie, Neulinge im Trappist-Kosmos wie Ricky French, sowie Alan Davidson von den schottischen Kitchen Cynics zu Wort, der u.a. den Eingangsmonolog rezitiert.</p>
<p>In &#8220;God&#8217;s Dream&#8221;, dessen ekstatisches Strumming auf der giechischen Bouzouki und der gewohnt zisselige Trappistsound, v.a. aber die wunderbar melancholische Geangsmelodie es zu einem der mitreißendsten Stücke des Albums machen, wird die Welt in gnostischer Manier als Traum Gottes und der Akt des Träumens als Schöpfung dargestellt &#8211; ein Motivkomplex, der in einigen Stücken zur Sprache kommt: In &#8220;God&#8217;s Food&#8221;, in der über einer Klanggestalt, die fast ein wenige Velvet Underground anklingen lässt, die Frage nach der Manifestation von Wirklichkeit gestellt wird. Ebenfalls in diesen Bereich geht &#8220;Within a Dream&#8221;, das auf einem berühmten Edgar Allan Poe-Gedicht basiert. Wenn alles nur ein Traum in einem Traum ist, ist dann auch Vergänglickeit und Verlust weniger real und weniger schwer? fragt Cole mit Poe und lässt mit seinen mollastigen Vocals und dem entrückten Bouzoukispiel eine wehmütige Frage im Raum stehen. Der Sand jedenfalls rinnt aus der Hand und ist nicht aufzuhalten. In &#8220;I Will Not Ask&#8221; aus der Feder eines Mar Thomas, wird in Gebetform fast so etwas wie eine Theorie des Betens selbst aufgestellt, das als Dank und nicht als Bitte wirkungsvoll ist. Manch einen mag wundern, wie nah das gnostische Christentum z.T. an Vorstellungen ist, die man vielleicht mit dem Buddhismus und anderen außereuropäischen Arten der Spiritualität verbindet. Den Song mit dem säuselnden Sound der indischen Tanbura, einem sitarartigen Instrument, zu untermalen, mag auch dazu passen.</p>
<p>Einmal mehr lassen sich die Songs auch ohne den mystischen Überbau genießen, vorausgesetzt ist allerdings ein Faible für Mandolinen, Oud und Dulcitar, für Harmonium, Mellotron und Melodica und überhaupt für dunkeln, psychedelischen Folksound, der beispielsweise in dem bildreichen &#8220;Crippled Cross&#8221; auch mit rückwärtsgespielten Passagen und anderen verspielten Experimenten aufwartet oder das mit einem Gebet eingeleitete &#8220;Bishop of Arnagh&#8221; über den irischen Nationalheiligen St. Patrick. Ferner &#8220;GodDog&#8221;, das in fast unbekümmerter Spielweise die Empathie besingt, die sich zwischen Mensch und Tier abspielt und nach dem berührenden &#8220;Song for Sundog&#8221; für einen Neubeginn steht. &#8220;Song of the Pipis (A Jar of Mystics part 2)&#8221; entführt einen erneut an den zwischen Canberra und Sydney gelegenen Minnamurra oder Mystic&#8217;s Beach inmitten des Killalea Park, seine Glöckchen und der andächtige Gesang leiten über in den harmonischen Ausklang &#8220;Heirlooms in the Mist&#8221;. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.sugarbushrecords.com/">Sugarbush</a> / <a href="http://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1156020248/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://trappistafterland.bandcamp.com/album/insects-in-amber">Insects in Amber by trappist afterland</a></iframe></p>
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		<title>METZENGERSTEIN: Albero Specchio</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/03/28/metzengerstein-albero-specchio/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 06:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Donato Epiro]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
		<category><![CDATA[HARSH]]></category>
		<category><![CDATA[Italian Occult Psychedelia]]></category>
		<category><![CDATA[Metzengerstein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Edgar Allen Poe sich für sein fiktives Adelsgeschlecht den Namen Metzengerstein ausdachte, hatte er sicher die mysteriöse Tiefgründigkeit und zugleich kantige Härte im Sinn, die Fremdsprachler seit jeher mit dem Deutschen assoziieren. In den 90ern taufte sich ein Buchverlag &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/28/metzengerstein-albero-specchio/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/metzengerstein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9917" title="metzengerstein" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/metzengerstein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Edgar Allen Poe sich für sein fiktives Adelsgeschlecht den Namen Metzengerstein ausdachte, hatte er sicher die mysteriöse Tiefgründigkeit und zugleich kantige Härte im Sinn, die Fremdsprachler seit jeher mit dem Deutschen assoziieren. In den 90ern taufte sich ein Buchverlag auf diesen Namen, und dass sich erst vor wenigen Jahren eine Band so nannte, ist fast schon etwas verwunderlich, denn er würde zu so ziemlich allem passen, was irgendwie finster und sperrig klingt, von Black Metal über Goth bis mit etwas Fantasie hin zu dunklem Crustcore.<span id="more-9916"></span></p>
<p>Die realen Metzengerstein, die sich vor ein paar Jahren im Umland von Florenz gründeten, spielen einen dunklen, teilweise ambienten und dann doch wieder aufwühlenden Psychedelicsound von stark cinematischer Qualität, und ihr Debüt „Albero Specchio“, das gerade auf Vinyl wiederveröffentlicht wurde, ist, wie bereits ein Kollege schrieb, „a relentless soundtrack“. In diesem Score, dessen Film noch gedreht werden müsste und durchaus sollte, reihen sich mysteriös hauchende Stimmen an ebenso geheimnisvolle Melodiebögen auf undefinierbaren Instumenten, spacige Midtempodrums treffen auf drogenschwangere Twangs und Delays, und wenn kräftige Trommelwirbel mit der Zeit immer mehr Spannung erzeugen, ahnt man, dass dies kein Film über vulgär grunzende Monster wäre. Die einschüchternde Ruhe zwischen den heftigeren Passagen verortet das Szenario eindeutig im Subtilen, ebenso die nur andeutungsweise im Hintergrund zeternden Bläser. Ein Giallo, möchte man vermuten, vielleicht in der Art von Argentos „Profondo Rosso“, aber man verbietet sich an der Stelle den Goblin-Vergleich, nicht weil er unplausibel wäre, sondern weil der Bezug fast schon zu deutlich ist. Dazu würden auch die Sitarklänge nur bedingt passen, die an ein traditionelles Indien gemahnen, das mit einem Hippie-Idyll in Goa wahrscheinlich so wenig zu tun hat wie mit dem aggressiven Ökonomismus des Subkontinents heute.</p>
<p>Viel leises Chaos, das von Zeit zu Zeit ins Monströse kippt – in diesem Rahmen haben Metzengerstein ihre eigene Handschrift gefunden, die sich hoffentlich bald in einem Nachfolgealbum in neuen Facetten offenbaren wird. Gerne auch wieder mit Donato von Cannibal Movie, der auch hier – wie bei so vielen gelungenen italienischen Undergroundplatten – mit im Boot saß.</p>
<p><strong>Label: HARSH</strong></p>
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		<title>ANEMONE TUBE: The Transfiguration Of The Image</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 07:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anemone Tube]]></category>
		<category><![CDATA[Danvers State Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
		<category><![CDATA[Human Larvae]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Tape erlebt (insbesondere im (Post-) Industrial) als Tonträger eine gewisse Renaissance. Das liegt sicher an zweierlei. Zum einen ist es eigentlich das umständlichste Medium, dem gleichzeitig die „tactile pleasure of so-called obsolete media“ (David Keenan), die Vinyl innehat, fehlt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/08/03/anemone-tube-the-transfiguration-of-the-image/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/Anemoen-Tiube-tape.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7440" title="NAC_JcardTemplate_4-Panel_BACK" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/Anemoen-Tiube-tape-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Tape erlebt (insbesondere im (Post-) Industrial) als Tonträger eine gewisse Renaissance. Das liegt sicher an zweierlei. Zum einen ist es eigentlich das umständlichste Medium, dem gleichzeitig die „tactile pleasure of so-called obsolete media“ (David Keenan), die Vinyl innehat, fehlt und somit auf gewisse Weise sicher die anachronistisch-trotzigste Positionierung gegen das Nullmedium MP3 in all seiner Seelenlosigkeit ist. Zum anderen ermöglichten es Tapes in der Frühzeit experimenteller Musik auch Loops und Protosamples zu kreieren.<span id="more-7439"></span></p>
<p>„The Transfiguration of the Image“ ist durch Artwork und Zitat(e) konzeptionell ausgerichtet, obwohl es sich um eine Zusammenstellung teils schon veröffentlichter Tracks handelt. Das Zitat aus einem Werk über die Ästhetisierung des Todes in der Kunst im 19. Jahrhundert illustriert das Gemälde Delaroches, das das Cover ziert und auf dem der Maler seine Gattin auf dem Sterbebett zeichnete.</p>
<p>Der erste Track wurde ursprünglich vor über zehn Jahren auf der „Deafness Is Not A Gift“-Zusammenstellung veröffentlicht. „Abstract Death“ zeigt Anemone Tube – dem Titel und den anderen damaligen Beteilgten angemessen &#8211; von der harschen Seite: Es brummt und zischt, gleichzeitig wird aber jede Statik vermieden, zu viel passiert innerhalb der Dissonanzen. Das ist meilenweit entfernt von so etwas wie dem die Variationslosigkeit im Namen tragenden Wall Noise. Das neueste Stück ist „Under The Mask Of Beauty“, das es zwar auf nur eineinhalb Minuten bringt, musikalisch an den Opener anknüpft und ebenfalls voller Dynamik ist. „Screen Test Intersection“, von der 1999 erschienenen „Anonomous Silencer 3“-Compilation, beginnt – passend zum Thema des Tapes – mit einem Sample, auf dem einer der berühmtesten (poetologischen) Sätze Poes zitiert wird: „The death of a beautiful woman is unquestionably the most poetical topic in the world.“ Poes Einschätzung, Melancholie und Schönheit vereinten sich eben im Tod einer schönen Frau, ist sicher seiner Biographie geschuldet. Verglichen mit den ersten beiden Stücken fällt das Stück etwas zurückhaltender, wenn auch nur bedingt weniger krachig aus: Hier scheinen die Noiseschleifen zu pulsieren und fast schon für eine Art von Rhtyhmus zu sorgen. „State Of Preservation“ setzt die (Aus)Richtung des Vorgängers fort und war auf dem „Allegories For The Future“-Tape erstmals zu hören, das passenderweise auf einem Label mit dem Namen „Loud!“ herausgekommen ist. Im direkten Vergleich mit den zuletzt hier besprochenen Arbeiten von Anemone Tube ist „The Transfiguration Of The Image“ ruppiger, aber dennoch klanglich (aus)differenziert. Dass das Tape zudem musikalisch wie aus einem Guss wirkt, obwohl teilweise 13 Jahre zwischen einzelnen Stücken liegen, spricht auch nicht gerade gegen den Erwerb dieses vielleicht nur scheinbar obsoleten Mediums.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label:<a href="http://danversstaterecordings.blogspot.de/"> Danvers State Recordings</a></p>
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